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Kehre zu deiner Ruhe, meine Seele

Ruhe

Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe, denn der HERR hat dir wohlgetan!
Psalm 116,7

Das Leben kann ganz schön stressig sein. Das spüre ich als Ehemann und Vater von 2 kleinen Kindern ganz stark. Vieles muss gemacht werden, viele Termine müssen wahrgenommen werden… Das kann ganz viel Kraft kosten. Deswegen brauche ich immer die Kraft Gottes, um alle Stürme des Alltags durchzustehen und nicht auszubrennen. Ich brauche auch meine Ruhe. Deswegen lasse ich mich von Menschen nicht unter Druck setzen, die mehr Leistung von mir erwarten, als ich geben kann. Ich brauche Zeit, um mit meinem Herrn zu reden, was ich gern bei meinen Spaziergängen im Wald oder in meinem Büro tue. Es ist zwar vieles von mir abhängig und ich habe viel Verantwortung nicht nur für meine Familie, sondern auch für die andere Menschen, die auf mich angewiesen sind, aber ich muss mir immer wieder gestehen, dass ich nicht Gott bin und deswegen nicht immer alles schaffen und alles ohne Fehler bewältigen kann. Ja, es kann passieren, dass manche Menschen von mir enttäuscht sind, weil ich ihren Erwartungen nicht gerecht werden kann, aber ich will mich nicht stressen, nur um Menschen zu gefallen. Mir ist viel wichtiger, den Frieden Gottes in meinem Herzen zu haben, als schlaflose Nächte, weil ich mir Gedanken machen muss, wie ich jemandem gefallen könnte. Deswegen erlaube ich mir auch, auf manche Anrufe oder E-Mails nicht zu antworten, weil ich gerade etwas anderes auf dem Plan habe.
Lass Dich nicht stressen! Suche den Frieden und Ruhe im Herrn, in der auch Deine Kraft liegt. Dann fällt es Dir viel leichter, die wichtigen Dinge des Alltags zu erledigen. Jesus will Dir dabei helfen, weil Er es auch nicht will, dass Du vom Stress und Hektik getrieben und kaputt gemacht wirst. Lass Deine Seele öfter zur Ruhe kommen! Gott segne Dich!

Gesegnet seid ihr vom Herrn!

gesegnet

Gesegnet seid ihr von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 115,15

Von einigen Christen habe ich immer wieder gehört: „Ich bin aber nicht so gesegnet vom Herrn!“ Dann widersprechen Sie doch dem Wort Gottes, das uns sagt, dass wir gesegnet sind. Aber wer daran nicht glaubt und nur über die widrigen Umstände meckert, der braucht sich nicht zu wundern, dass der Segen aussteht. Es gibt viele Christen, die hinter jedem Segen von Dienern Gottes her sind. Sie verpassen kein Gottesdienst mit Gastpredigern, die sie unbedingt segnen müssen, sie fahren zu jeder Konferenz auf der Suche nach dem „besonderen“ Segen, doch richtig gesegnet sehen sie dann trotzdem nicht aus. Warum? Weil sie den falschen Segen suchen. Der Segen Gottes kommt durch Glauben an Sein Wort, durch Bekennen Seines Wortes und dadurch, dass wir die anderen segnen. Wir können nicht gesegnet werden, wenn wir nur jammern und klagen, auch nicht wenn wir nur selbst gesegnet werden wollen und nicht andere segnen. Das ist gegen Gottes „Naturgesetz“: Gibt, dann wird’s euch gegeben werden.
Für mich ist ein größerer Segen, wenn mir jemand sagt, dass ich ihn ermutigen und seinen Glauben stärken konnte, als wenn mich jemand segnet.
Nun, es gibt auch solche Christen, die sich regelrecht aufopfern, um ein Segen zu sein, werden aber dadurch nicht gesegneter. Warum? Weil sie den Segen von Menschen erwarten, denen sie dienen oder Aufmerksamkeit bekommen wollen. Deswegen sind sie schnell enttäuscht, wenn ihre Dienste als selbstverstänlich annehmen und sich gar nicht dafür bedanken. Ich glaube, dass ich gesegnet bin, auch wenn der Segen in manchen Lebensbereichen noch aussteht. Gott weiß, wann und wofür Er mir Seinen Segen geben soll. Ich will ein Segen für die anderen sein, aber ohne was zurück  zu erwarten, denn ich will lieber vom Herrn empfangen, als von Menschen etwas erwarten, was sie mir nicht geben können.
Gesegnet bist Du vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Glaub daran, bekenne das und sein ein Segen für die anderen! Gott segne Dich!

Vollmacht über unreinen Geister

Vollmacht

Und er rief die Zwölf zu sich und begann, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister.
Markus 6,7

Das ist ein sehr interessanter Vers. Jesus rief die Zwölf und hat sie nicht alle zusammen und nicht einzeln ausgesand, sondern je zwei und zwei. Und Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister. Wofür das denn? Damit sie die Dämonen austreiben und Kranke heilen konnten. Haben wir das heute nicht mehr nötig? Sind alle Dämonen schon von den Aposteln ausgetrieben worden? Das wohl kaum und wir leben noch in dieser finsteren Welt, in der das Böse immer sichtbarer wird. Die Menschen leiden oft unter dem geistlichen Einfluss der Finsternis, ohne zu wissen, dass es der Teufel ist, der sie quält. Dann braucht Gott uns, um ihnen die Wahrheit zu bringen und sie zu befreien. Ohne Gottes Vollmacht können wir aber nichts tun, und die erteilt und der Heilige Geist.
Viele Menschen „spielen“ mit dem Teufel, in dem sie sich mit Esoterik, Wahrsagerei oder Aberglauben beschäftigen. Er nimmt sie dann gefangen und treibt mit ihnen sein Unwesen. Dieser Verblendung können die Menschen nur entkommen, wenn sie von uns, Kindern Gottes, aufgeklärt werden.
Ich begegnete vor Jahren einer jungen Frau, die Gott persönlich kennen lernen wollte, aber irgendwas hat sie daran gehindert. Im Gespräch mit ihr habe ich festgestellt, dass sie Kontakt zu irgendwelchen Geistern hatte, die sich als „gute“ Geister manifestiert haben und sich ganz „lieb“ mir ihr unterhalten haben. Dann habe ich im Gebet diesen Geistern befohlen, zu gehen und dann konnte der Geist Gottes in sie hinein kommen und ihr Leben verändern. Dann stand nichts mehr im Wege zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus.
Der Teufel kommt wie ein Engel des Lichts, deswegen brauchen wir die Vollmacht Gottes und die Gabe der Geisterunterscheidung, um ihn zu entlarven und zu verbannen. Sei wachsam und nutze die Gaben Gottes, Seine Vollmacht, um dem Teufel zu widerstehen. Gott segne Dich!

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Ich tapferer Held?

Tapferer Held

Der HERR ist mit dir, du tapferer Held!
Richter 6,12

Das sagte ein Engel zum Gideon, der sein Volk vor Midianitern retten sollte. Und wie war die Reaktion? Genau, so: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Siehe, meine Sippe ist die geringste in Manasse, und ich bin der Kleinste im Haus meines Vaters! Er hat sich vor dem Herrn ausgeweint, wie klein und unbedeutend er und seine Sippe ist. Mehr Minderwertigkeitskomplexe hatte fast niemand in Israel, aber trotzdem suchte sich Gott diesen Selbstzweifler aus, um Sein Volk zu retten. Hallo? Herr, hast Du nicht gesehen, wie klein und unbedeutend der Gideon war? Doch, hat Er wohl und machte es mit Absicht. Gott sucht sich niemals starke, selbstbewusste Personen aus, um sie für Seine Dienste zu berufen, sondern kommt zu schwachen und armen dieser Welt, um sie als Seine Helden zu gebrauchen.
Ich hatte lange mit Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen und habe ständig an mir selbst gezweifelt. Aber als Gott anfing mich zu gebrauchen, selbst wenn es die Kleinigkeiten waren, dann spürte ich, dass ich für Ihn doch viel wert bin und Er mich tatsächlich als Sein Werkzeug gebrauchen kann. Gott beruft keine Helden, sondern macht Schwache und Kranken zu Seinen persönlichen Helden. Diese wirken oft im Verborgenen, so dass niemand ihr Gesicht kennt, aber für Gott sind sie die Stars, auch wenn sie von vielen Menschen verachtet und verschmäht werden.
Gott hat für Dich bestimmt auch einen Spezialauftrag in dieser Welt. Vielleicht weißt Du das schon und denkst, dass Du es niemals schaffen kannst. Aber Gott sagt: „Der Herr ist mir Dir, Du tapferer Held!“ Mit Ihm schaffst Du alles! Er zieht mit Dir in den Krieg und macht Dich zum Sieger. Er wirkt Durch Dich Wunder, obwohl Du kein weltbekannter Prediger bist. Alles, was Du tun musst, ist zu glauben, dass Gott auf Dich nicht verzichten kann, und alles aus Liebe zu Ihm zu tun. Gott segne Dich, Du tapferer Held!

Wir sind Abrahams Kinder

Abrahams Kinder

Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder.
Galater 3,7

Also, ich hätte schon gern so einen Vater wie Abraham, den Gott sogar als Seinen Freund bezeichnete. Wenn mein irdischer Vater so gut mit Gott befreundet wäre, wäre ich als sein Kind sicher auch reich gesegnet. Nun, laut diesem Vers bin ich tatsächlich ein Kind Abrahams, der aus Glauben lebte und auch geduldig sein musste, bis Gott Seine Verheißungen erfüllt hat. Ich bin immer wieder von dieser Person fasziniert, weil er so ein starkes Vertrauen und so eine enge Beziehung zu Gott hatte, denn sonst wäre so eine enge Freundschaft nicht möglich. Gott hat Abraham mit allem gesegnet, aber auf einen Nachkommen musste er bis zum hohen Alter warten. Gott hat ihm Nachkommen wie Sand am Meer und mehr als die Sterne im Himmel, aber daran musste er glauben, damit es wahr wird. Er hat zwar Gottes Versprechen zuerst wie einen Witz verstanden, aber dann hat er gemerkt, dass Gott wirklich ernst meint.
Als Kind Abrahams, bzw. Kind Gottes lebe ich im Glauben. Gott hat mir einige Verheißungen gegeben, die wie ein Witz klingen und die andere als ein Witz empfinden, wenn ich darüber rede, aber Er wird sie alle erfüllen, weil Er treu ist und Sein Wort immer erfüllt. Glaubst Du das? Dann bist auch Du Kind Abrahams!
Wenn man aber das Leben Abrahams anschaut, dann sieht man, dass er viel unterwegs war. So will Gott, dass wir uns auch immer im Glauben bewegen und niemals stehen bleiben, denn der Stillstand im Glauben bedeutet den Tod und das wollen wir doch nicht. Ich bin Gott deswegen immer dankbar für neue Herausforderungen im Leben, damit mein Glaube weiterwächst und ich immer mehr mit Ihm erleben kann. Unser Gott ist kein Humanist, der uns ein kuschelweiches Leben gibt, damit wir nur vor uns her kuscheln und glücklich sind.
Lebe aus Glauben, bleibe eng mit Gott verbunden und freue Dich auf Sein Wirken heute. Gott segne Dich!

Du sollst nicht der Menge zum Bösen folgen

Nicht der Menge folgen

Du sollst nicht der Menge folgen zum Bösen…
2. Mose 23,2

Immer wieder hört man als Begründung der Missetaten „Das machen doch alle!!!“. Doch leider die wenigsten machen sich darüber die Gedanken, dass das nicht gut sein kann, auch wenn es alle machen. Wir Menschen sind zwar „Herdentiere“ und leben in Gemeinschaften, aber wir unterscheiden uns trotzdem von den Tieren, weil wir Persönlichkeiten sind, die Gott als Sein Ebenbild erschaffen hat. Er gab uns die Fähigkeit, zu denken und zu entscheiden, um nicht einfach unseren Instinkten zu folgen. Nur, weil die ganze Welt die Sünde tolerieren und Böses gutheißen will, muss ich das nicht tun, selbst wenn ich gegen die Gesetze dieser Welt verstoße. Wenn alle anfangen, ihre Finger zu verbrennen, muss ich mich doch nicht an alle richten. Dafür gab Gott mir einen gesunden Verstand.
Leider beobachtet man in vielen Gemeinden, dass alle Schafe gewisse Verstoße gegen das Wort Gottes in ihrer Mitte gutheißen, weil es die Mehrheit tut. Das kommt davon, weil viele Christen sich abhängig vom Pastor oder anderen Dienern machen und nicht Jesus Christus und Seinem Wort folgen. Für sie ist das Wort des Pastors wichtiger als das Wort Gottes.
Nur weil die ganze Gemeinde am Sonntag kommt, um sich „satt zu fressen“ und nachhause zu gehen, muss ich das nicht machen, weil Gott für mich vielleicht eine andere Aufgabe an dem Tag hat. Versteh mich nicht falsch, die Gemeinschaft mit Geschwistern ist sehr wichtig, aber wichtiger ist, auf Gott zu hören und Seiner Stimme zu folgen.
Ich bin oft auf Unverständnis der Geschwister gestoßen, als ich etwas getan habe, was Gott mir aufs Herz gelegt hat. Zum Beispiel als ich von Norddeutschland nach München gezogen bin, um eine Person zum Glauben zu führen und zu stärken. Sowas machen doch nicht alle!
Sei mutig, auch Dinge zu tun, die sonst niemand tun würde und prüfe immer, ob das was viele tun, wirklich gut ist. Gott segne Dich!

Ihr sollt so gesinnt sein, wie Christus Jesus war

So gesinnt wie Jesus sein

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war…
Philipper 2,5

Wie nun Jesus gesinnt war, steht in den Versen weiter: der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.
Jesus war sich Seiner Gottheit bewusst, Er hat keine Minute daran gezweifelt, dass Er der Sohn Gottes ist und somit auch Gott gleich ist. Deswegen konnte Er auch Zeichen und Wunder auf dieser Erde bewirken. Aber Er wirkte nie erhaben und hochmutig, eher umgekehrt. Er gesellte sich zum „Abschaum“ der Gesellschaft und spielte sogar mit Kindern. Er zeigte uns, wie Gott eigentlich ist. Er gab uns ein Beispiel, wie wir uns verhalten sollen. Er hat sich selbst erniedrigt und wurde gehorsam bis zum Tod. Ups! Wäre ich bereit, auf Gott zu hören, wenn Er mir sagt, dass ich für jemanden sterben soll? Das wird mir sicher nicht so leichtfallen. Und Jesus hatte eigentlich die Wahl. Er könnte aufs Kreuz gehen, aber Er könnte sich auch anders entscheiden, was für uns eine Katastrophe auf Ewigkeit bedeuten würde. So denken aber manche Christen: „Ach ne, da gehe ich nicht hin, Herr! Das ist mir zu gefährlich. Du findest sicher einen anderen dafür!“ Aber sie sind sich nicht im Klaren, was ihr Ungehorsam für schlimme Folgen haben kann. Wir müssen uns dem Willen Gottes unterordnen und im Gehorsam auch Dinge zu tun, die nicht so angenehm oder bequem sind.
Sei Dir immer bewusst, dass Du ein Erbe Gottes bist. Du bist wie Jesus, als Er auf der Erde war, wenn nur der Geist Gottes in Dir ist. Lebe im Gehorsam und in der Demut. Gott segne Dich!

Warum Abraham lachte

Abraham lachte

Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte…
1. Mose 17,17

Abraham, der schon ein alter Opi war, hat einen Lachanfall gekriegt, als Gott ihm Nachkommen versprach. Ich hätte wahrscheinlich auch gelacht, denn eigentlich ist das gegen menschliche Natur und medizinisch gesehen gar nicht geht. Aber Gott zeigte Ihm eben, dass Ihm auch alle Naturgesetze untertan sind und dass Ihm nicht unmöglich neues Leben im alten Leib zu erschaffen. Eigentlich hätte Gott Abraham schon viel früher Kinder schenken können. Warum hat Er gezögert? Genau, weil es sonst nicht so übernatürlich wäre und Er hätte Gott bei der Sache nicht so dringend gebraucht.
Wenn ich mir mein Leben so anschaue, dann sehe ich viele „Lücken“, in denen ich „dies und jenes“ machen könnte, wenn… Doch Gott weiß genau, wann und für was die Zeit ist. Er schenkte mir Seine Verheißungen, aber auf ihre Erfüllung warte ich immer noch wie Abraham auf seinen Sohn gewartet hat.
Als mir prophezeit wurde, dass Gott mir ein Haus schenken möchte, wollte ich am liebsten auch lachen, denn ohne einen Cent in der Tasche könnte ich es eigentlich vergessen, ein Haus zu besitzen. Aber Gott hat auch da einen Plan und weiß, wann und wie er zustande kommt. Deswegen lache ich nicht mehr, wenn Gott mir etwas „großes“ verspricht, sondern behalte es glaubend in meinem Herzen und bedanke mich bei Ihm jedes Mal im Gebet, denn Er hat schon einige große Versprechen in meinem Leben erfüllt und wird auch alle andere erfüllen.
Auch wenn manche Gottes Verheißungen für Dich noch wie ein Witz anhören, nimm sie bitte ernst und glaube fest daran, dass Gott sie erfüllen wird. Er kennt den besten Zeitpunkt dafür und weiß genau wie Er das tun soll. Verlasse niemals die Erwartungshaltung und wache jeden Morgen mit der Dankbarkeit dafür auf, dass Gott Sein Wort garantiert erfüllen wird. Gott segne Dich!

Schon die neue Folge meines Podcasts angehört?

Dein Gott erzieht Dich!

Erziehung

So erkenne nun in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.
5. Mose 8,5

Das sagte Gott dem Volk Israel, als sie noch in der Wüste gewandert sind. Das hat ganze 40 Jahre gedauert! Sehr lange Zeit. Warum hat Gott sein Volk so lange in der Wüste leiden lassen? Er hätte sie doch aus Ägypten direkt ins verheißene Land führen. Doch dann hätten die Israeliten vieles nicht gelernt und Gottes mächtige Hand nicht erfahren. Im verheißenen Land hätten sie keine Manna und kein Geflügelfleisch vom Himmel gebraucht, denn dort sollte ja Milch und Honig fließen.
Aber so ist es auch in unserem Leben im Glauben heute. Gott lässt uns oft absichtlich durch die Wüste wandern, um uns zu erziehen, uns stark zu machen und unseren Glauben zu befestigen. Als ich zum Glauben kam, hat Gott Seine Verheißungen nicht sofort erfüllt. Er ließ mich auf viele Erfüllungen sehr lange warten, damit ich lernen konnte, geduldig zu sein und Ihm zu vertrauen. Mein Glaube heute ist stark genug, dass ich auf weitere Erfüllungen Gottes Verheißungen Jahrzehnte warten kann, weil ich Seine Treue erfahren habe. Er schickt mir auch „Manna“ vom Himmel, während ich mich auf der Wüste befinde, so dass es mir leichter fällt, alles durchzustehen. Unser Gott ist kein Humanist! Er versprach uns kein bequemes Leben ohne jegliche Herausforderung. Er hat uns nicht versprochen, dass alle unsere Probleme sich auflösen werden, sobald wir zum Glauben kommen. Aber Er versprach unser Tröster und Beistand zu sein, wenn wir durch die Wüste wandern. Er hat uns versprochen, immer bei uns zu sein und uns zu beschützen. Was will man mehr?
Gott will Dir nichts Böses, aber Er lässt es zu, um sich in Deinem Leben als Allmächtiger zu erweisen. Wenn Du gerade in einer Wüste des Lebens bist, erwarte von Ihm Seine Hilfe. Sie wird kommen und Er führt Dich ganz sicher aus der Wüste raus, aber zu Seiner Zeit. Gott segne Dich!

Werft eure Perlen nicht vor die Säue!

Perlen

Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue…
Matthäus 7,6

Wir leben in einer Welt, in der die christlichen Werte mit Füßen getreten werden und der Geist des Humanismus viel Unheil anrichtet. Da ist man als Christ, der Jesus Christus von ganzem Herzen nachfolgen will, eher wie ein Außenseiter und von vielen wird man als intolerant oder nicht zeitgemäß angesehen. Nun, auch als Christ treffe ich die Entscheidung, welchen Gesetzen ich folgen will: Gesetzen Gottes oder den Gesetzen dieser Welt. Will das, was Gott ein Gräuel ist als „normal“ akzeptieren oder benenne ich das als Sünde? Es liegt ganz allein an mir, wie ich mich entscheide. Für mich ist es überhaupt keine Frage, dass ich Jesus nachfolgen will und mich den Geboten und Gesetzen Gottes unterordnen will, selbst wenn ich für manche Leute als altmodisch oder nicht zeitgemäß bin.
Ich habe es mir auch abgewöhnt, mit Menschen über meinen Glauben zu diskutieren, die ihn nur in den Dreck ziehen wollen und nicht daran interessiert sind, meine Zeugnisse zu hören. Ich muss mich vor niemandem verstellen und so tun, als ob ich einer von ihnen wäre. Leider machen das viele Christen, die z.B. in ihrem Berufsleben sich genauso verhalten wie ihre Kollegen, die Gott nicht kennen, aber in der Kirche sind so fromm, dass ihre Frömmigkeit alle zu übertreffen scheint. Jesus braucht aber keine frommen Heuchler, sondern echte Nachfolger, die Mut haben, zu ihrem Glauben zu stehen und so im Glauben zu leben, dass die Früchte auch in der Welt sichtbar werden.
Für Gott ist Dein Herz heilig, weil Er dort immer wohnen will. Deswegen darfst Du es nicht den Hunden geben, die es zerreißen werden. Mehr als alles andere bewahre Dein Herz und lass es nie durch die Sünde oder äußere Einflüsse verdrecken. Gott segne Dich!

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