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Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich

Für Gott ist kein Ding unmöglich!

Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Lukas 1,37

Das ist zwar leicht zu sagen, aber vielen fällt es schwer, daran zu glauben. Deswegen suchen viele nach Lösungen für ihre Probleme, die sie selbst meistern können. Erst wenn sie ihre Suche  aufgeben und anfangen, Gott ihre Probleme anzuvertrauen, dann merken sie plötzlich, dass Gott doch etwas für sie tun kann, was sie aber für unmöglich gehalten haben.
Nun, es ist einfacher, Menschen von der Unmöglichkeit zu überzeugen, als ihnen den Glauben zu vermitteln, dass es doch einiges möglich ist, wenn man Gott selbst machen lässt. Viele Christen wollen Gott nicht unnötig mit ihren Problemen “belasten” und deswegen tun alles mögliche, um nur irgendwie irgendwas zu schaffen. So richtig vom Erfolg können sie dann auch nicht reden, denn ihre eigene Lösung sieht oft nämlich eine Notlösung. Gott will uns aber von unserer Not erlösen! Er will, dass wir frei sind und will das unmögliche möglich machen. Wenn ich auf ein freies Grundstück gehe und bitte, dass Gott ihn mir schenkt und mir genug Geld gibt, damit ich dort ein Haus bauen kann, in dem ich Menschen im Glauben stärken will, dann ist das in meiner aktuellen Lage eigentlich unmöglich, aber bei Gott ist eben kein Ding unmöglich. Deswegen komme ich mit so einem unmöglichen Anliegen zu Ihm, der es möglich machen wird. Gott schaut ja nicht auf mein Konto und sagt: “Wie willst Du denn hier ein Haus bauen, wenn Du keinen Zent dafür hast!” Nein, Er sagt mir: “Alles ist möglich dem, der glaubt!” Wenn Er mir gibt, worum ich Ihn gebeten habe, überlasse ich Ihm, aber so lange warte ich im Vertrauen und mit dankbarem Herzen, in fester Überzeugung.
Glaubst Du, dass Dein Problem zu groß ist oder glaubst Du, dass Gott so groß ist, dass für Ihn Dein Problem zu klein ist? Denk daran: bei Gott ist kein Ding unmöglich! Gott segne Dich!

Der Herr hat Gefallen an denen, die Ihn fürchten

Gottes Furcht

Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen.
Psalm 147,11

Wer keine Ehrfurcht vor Gott hat, der wird Ihn auch nicht um Gnade bitten, denn er wird sein eigenes Leben so leben wollen, wie es ihm selbst gefällt und dem ist es egal, dass Gott das nicht gefällt. Das sind meistens die Leute, die Gottes Nähe und Seine Gegenwart nicht erfahren haben. Für sie ist Gott ganz fern und sie haben nicht das Gefühl, dass Er sie sieht und dass es Ihm zuwider ist, was sie tun. Solche selbstgerechte Menschen gibt’s nicht nur in der Welt, auch unter Christen gibt’s davon ganz viele. Sie ziehen zwar fromme Masken an und versuchen gottesfürchtig auszuschauen, doch in ihrem Herzen haben sie viele versteckten Sünden, die sie nicht mal bereuen wollen.
Gott zu fürchten, bedeutet nicht, Angst vor Ihm zu haben. Gott zu fürchten bedeutet, zu wissen was Ihm gefällt und was nicht, und zu tun, was Seinem Willen entspricht, aber nicht gezwungen, sondern aus Liebe und Dankbarkeit. Wenn wir Gott lieben, dann wollen wir in Gottes Furcht leben. Das heißt, dass wir Ihm alles geben wollen, was uns teuer ist, damit Er verherrlicht werden kann. Das bringt uns viel Segen und Seine Gunst. Wir erfahren jeden Tag Seine Gnade, auf die wir uns verlassen können. Wenn Gott in unserem Herzen und unseren Gedanken regiert und wir uns immer Seiner Gegenwart bewusst sind, dann fällt es uns viel schwerer, zu sündigen, als wenn wir so leben, als wäre Er irgendwo weit weit weg.
Sei gottesfürchtig! Lass Ihn Dein ganzes Leben in der Hand haben und lebe so, als stehe Er direkt neben Dir. Das macht Dich gegen die Verführung sicherer und Dein Herz wird immer heiliger, denn die Sünde wird Dir immer peinlich erscheinen, wenn es Dir bewusst ist, dass Jesus neben Dir steht. Gott segne Dich!

Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage

Unglücklich

Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage, aber ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl.
Sprüche 15,15

Es gibt so viele unglückliche Menschen in dieser Welt, die ständig ihr Unglück beklagen. Sie schaffen es oft ohne fremde Hilfe auch nicht, aus ihrem Hamsterrad des Unglücklichseins auszusteigen. Viele gehen zum Psychologen, in der Hoffnung, dass er ihnen hilft, glücklicher zu werden, doch richtig glücklich kann er sie auch nicht machen. Eigentlich kann ich diese Menschen gut verstehen, denn sie kennen Gott in Seiner Fülle nicht und lassen sich vom Teufel betrügen, der ihnen permanent einredet, dass sie die unglücklichsten auf der ganzen Erde sind. Sie haben keine Hoffnung und deswegen auch keine Freude. Wir aber, als Kinder Gottes haben die Hoffnung in Jesus Christus und das ist schon ein Grund zur Freude. Uns können auch keine schlechten Umstände die Freude rauben, weil wir an einen Gott glauben, der uns hilft und unlösbare Probleme für uns löst. Deswegen verstehe ich die Christen nicht, die nicht in der Lage sind, sich zu freuen und stattdessen meckern sie viel rum, weil sie mit vielen Dingen unzufrieden sind. Ich bin zwar auch mit vielen Dingen in meinem Leben unzufrieden, aber das ist für mich kein Grund, zu meckern und zu klagen. Ich verlasse mich auf Gott und Seine Lösung. Bisher habe ich damit immer gute Erfahrungen. Manche haben gestaunt, dass ich fröhlich sein konnte, als ich noch mit Epilepsie gekämpft habe, denen ich verraten durfte, dass mein Glück und meine Freude in Jesus sind. Er hat mir beigebracht, über die Schwierigkeiten und Angriffe des Lebens zu lachen, weil sie wirklich so lächerlich klein in Seinen Augen sind. Jesus macht mich glücklich!
Stehst Du auch vor einem Berg der Probleme, die Du nicht lösen kannst? Dann sei nicht traurig und unglücklich, sondern fange an mit Lächeln im Gesicht Gott für Seine Lösungen zu preisen. Dann wirst Du sehen, wie dieser Berg ins Meer geworfen wird und alle Deine Probleme gelöst werden. Gott segne Dich!

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Er leitet in Seiner Gnade das Volk

Gnade

Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast; durch deine Kraft bringst du sie zu der Wohnung deines Heiligtums.
2. Mose13,15

Gott ist uns gnädig! Wenn das nicht der Fall wäre, dann müssten wir für jede Sünde hart bestraft werden. Zum Glück hat Jesus die ganze Strafe bereits auf sich genommen und ist an unserer Stelle am Kreuz gestorben. Er hat uns erlöst! Wir haben diese Gnade nicht verdient und wir müssen sie niemals verdienen, weil Gott sie uns geschenkt hat. Leider verhalten sich immer noch viele Christen so, als müssten sie etwas dafür tun, damit Gott ihnen gnädig sei. Sie strengen sich an, um alle Gebote korrekt zu erfüllen und bloß keine Fehler zu machen, doch meistens lacht Gott darüber, weil diese Menschen, statt mit Ihm zu leben, verschwenden ihre Zeit für irgendwelche religiösen Handlungen oder toten Ritualen (was wöchentlicher Gang zur Kirche auch sein kann!).
Ja, ich bin mir bewusst, dass ich ein Sünder bin und keine Sünde ist schön oder gut. Aber ich kann jede Sünde jede Zeit bei Jesus ablegen und Seine Gnade und Vergebung dafür empfangen. Ist doch ein guter Tausch! Oder? Jesus weiß aus eigener Erfahrung wie schwer wir Menschen auf dieser Erde haben, wo der Teufel der Fürst dieser Welt ist. Und deswegen will Er uns helfen, zu lernen, ohne Sünde zu leben. Aber wie bei jedem anderen Schüler klappt es oft nicht so schnell, wie man’s gerne hätte. Deswegen sind wir Christi Jünger, weil wir von Ihm lernen sollen, ohne Sünde zu leben, aber nicht aus eigener Kraft, sondern durch Seine Gnade und Seine Kraft. Er hat für mich und Dich bereits die Wohnung im Himmel vorbereitet. Das hätte Er doch jetzt noch nicht machen sollen, wenn Er wüsste, dass ich noch so viel sündigen werde, aber weil Er eben so gnädig ist und schon für meine Schuld bezahlt hat, freue ich mich bald bei Ihm in Ewigkeit zu wohnen. Du auch? Gott segne Dich!

Unser leben ist oft in Gefahr

Gefahr

Mein Leben ist beständig in Gefahr, aber ich vergesse dein Gesetz nicht.
Psalm 119,109

Als Christen leben wir gefährlich! Überall lauert die Gefahr, weil der Feind Gottes Seine Kinder hasst und versucht sie zur Fall zu bringen. Deswegen entscheiden sich viele Christen für ein bequemes Leben auf der Kirchenbank und wollen nichts im Reich Gottes bewegen, weil das viele Angriffe mit sich bringen würde, die sie durchmachen müssten. Jesus will uns aber immer beschützen, wenn der Teufel zu weit gehen sollte. So hat der Teufel schon oft versucht, mich umzubringen. Als ich noch Epilepsie hatte versuchte er mich einmal in der Badewanne zu ertränken, dann einmal vom Berg zu schubsen, aber auch mit Fahrrad Unfall zu verursachen… Doch das hat er nie geschafft, weil mein Gott immer mit mir war und ist. Deswegen habe ich keine Angst vor gefährlichen Situationen des Lebens, weil ich sicher bin, dass Jesus mich nicht im Stich lassen wird. Deswegen fällt es mir auch leichter, die Entscheidungen zu treffen, die mit viel Risiko verbunden sind. Bis jetzt habe ich keine einzige solcher Entscheidungen bereut, weil Gott meinen Mut und meinen Glauben immer belohnt hat.
Ich könnte mich bei Gott wegen meiner schmerzhafter Kindheit und schwerer Jugend beschweren, aber das hat dazu geführt, dass ich jede Art von Schmerz gut aushalten kann. Selbst wenn ich weiß, dass meine nächsten Schritte mich in die neue Gefahr bringen würden, habe ich keine Angst davor, weil ich mich vor keinem Schmerz fürchte. Eigentlich freue ich mich sogar, wenn’s gefährlich wird, denn dann kann ich Gottes Schutz und Seine Kraft in Aktion erfahren. In Seinem Wort steht nicht umsonst so oft der Satz: “Fürchte Dich nicht!” Wenn Du mit Gott eng verbunden bist, dann brauchst Du Dich vor nichts und niemandem zu fürchten. Keine Gefahr wird für Dich zu gefährlich und keine Not wird zu groß sein. Gott segne Dich!

Wenn Dein Mund die richtige Antwort geben kann

Mund

Es freut einen Mann, wenn sein Mund eine richtige Antwort geben kann, und wie gut ist ein Wort, das zur rechten Zeit gesprochen wird!
Sprüche 15,23

Gott hat keinen Tieren die Fähigkeit gegeben, sich verbal auszutauschen. Nur der Mensch ist in der Lage, sich mit Worten zu äußern, weil er nach Ebenbild Gottes erschaffen wurde. Gott hat auch gesprochen und Er spricht immer noch, auch wenn wir es oft nicht hören, bzw. hören wollen. Nur Gott spricht kein Unsinn und gibt keine leere Versprechen, was wir Menschen oft tun. Oft ist es gut gemeint und man möchte jemandem gern helfen, aber aus unserer Begrenztheit sind wir dann oft nicht in der Lage, unser Versprechen zu erfüllen. Wir haben auch nicht immer die richtige Antwort parat, wenn wir gefragt werden. Dann müssen wir uns Zeit nehmen, um zu überlegen, wie wir die Fragen beantworten sollen. Gott weiß aber schon im Voraus, was wir Ihn fragen werden und ist darauf vorbereitet, uns eine passende Antwort zu geben. Als es noch die moralischen Werte in der Gesellschaft gab, war es wichtig, sein Versprechen zu erfüllen. Heute, im Zeitalter des Humanismus, ist es gar nicht so schlimm, wenn man sein Versprechen bricht. Wir sind aber keine Humanisten, sondern Christen und wir müssen uns wie Christus verhalten, der Sein Wort immer gehalten hat.
Mir haben schon einige Leute im Gespräch gesagt, dass meine Worte genau richtig und zum richtigen Zeitpunkt für sie aus meinem Mund kamen. Das hat mich natürlich immer gefreut. Auch ich habe es schon erfahren, dass jemand mir genau die Worte sagt, die ich brauchte und durch die Gott mir etwas sagen wollte.
Lass Dich nicht zum Versprechen hetzen, prüfe Deine Worte bevor Du jemandem ein Versprechen gibst. Sei ein guter Zuhörer, denn dann kannst Du auch die richtige Antwort auf die Fragen Deines Gesprächspartners geben. Gott segne Dich!

Wenn Vater und Mutter nicht mehr frohlocken

Vater Mutter

So mögen sich denn Vater und Mutter [über dich] freuen; es möge frohlocken, die dich geboren hat!
Sprüche 23,25

Heute vor 44 Jahren war die Freude meiner Eltern groß, denn ich bin geboren worden! Doch diese Freude war nach ein paar Jahren nicht mehr so groß, denn ich wurde krank und meine Eltern lebten in Sorge um mich. Viele Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Versuche, mich irgendwie zu heilen sind gescheitert. Da waren meine Eltern ratlos und manchmal sogar verzweifelt. Doch mit 16 Jahren kam Jesus in mein Leben und dann frohlockte der ganze Himmel, obwohl Er eigentlich wusste, dass es nicht leicht mit mir sein wird. Und diese Freude im Himmel ist bis heute geblieben. Gott ist immer noch hoch erfreut, dass Er mir das Leben geschenkt hat. Nicht weil ich ein cooler Typ bin, sondern weil ich Sein geliebtes Kind bin. Er ist schon 28 Jahre lang mein Vater! Auch wenn meine Eltern meine Wege nicht verstehen und akzeptieren konnten, mein Himmlischer Vater hielt mich immer an Seiner Hand und hat mich durch viele Täler geführt. Und heute habe ich viele Gründe, Gott dankbar zu sein, weil ohne Ihn wäre ich nicht auf dieser Erde und eigentlich wäre ich schon längst tot. Seine Vaterliebe erlebe ich aber immer noch und bin so froh, dass ich, trotzt aller Schwierigkeiten, Ihm treu geblieben bin. Das ist Seine Gnade und nicht mein Verdienst. Mein verstorbener Vater hat mich für wertlos erachtet, aber für meinen Himmlischen Vater bin ich wertvoller als Gold.
Selbst wenn Deine Eltern oder die, die Dir am nächsten stehen, nicht mehr frohlocken, wenn sie dich sehen, dann sei Dir aber ganz sicher, dass Dein Gott es tut. Er freut sich immer, wenn Du zu Ihm kommst und Dein Herz vor Ihm ausschüttest, Dich mit Seiner Liebe erfüllen lässt und diese Liebe in die Welt hinein trägst. Gott segne Dich!
Ich lass mich heute gern von Dir beschenken! Danke!

Im Alter Frucht tragen

Alter

Die gepflanzt sind im Haus des HERRN, sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes; noch im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch, um zu verkünden, dass der HERR gerecht ist.
Psalm 92,14-16

Ja, ich will auch im Alter Frucht tragen, aber auch saftvoll und frisch sein, um meinen Herrn zu verherrlichen. Auch wenn ich morgen schon 44 Jahre alt werde, schätzen mich viele Menschen viel Jünger als ich bin. Ist das vielleicht das, was hier gemeint ist?
Nein, ich benutze keine Antiaging-Cremes und sportlich bin ich auch nicht, aber was mich jünger aussehen lässt, ist meine Lebensfreude, die ich von Gott bekommen habe. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die ich viel älter eingeschätzt hätte, weil sie immer schlecht gelaunt sind und immer nur am meckern waren. Die Sorgen lassen den Menschen älter aussehen, als er ist. Wenn wir aber unsere Sorgen Jesus anvertrauen, dann wird auch unser Körper entlastet und wir können viel leichter leben. Sicher, wir werden oft mit Sorgen konfrontiert und es kommen immer wieder neue Probleme dazu, aber wenn wir diese Sorgen gleich bei Jesus loswerden, kommt Freude und Leichtigkeit in uns rein.
In unserem Vers heißt ja nicht: “im Alter tragen sie Sorgen, sind dürr und verkümmert.” Da heißt es: im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch!
Auch wenn die Rente unsicher ist und Altersarmut ein großes Thema in unserem Land ist, brauche ich mir darum keine Sorgen zu machen, weil der Herr mein Versorger ist. Ich bin in Seiner Hand vollkommen verborgen. Er füllt mich mit Seinem “Saft” und macht mich frisch, damit ich lebendiges Zeugnis bin für all die Menschen, die Ihn noch nicht kennen.
Wenn Du gepflanzt bist im Haus des HERRN, dann wirst Du auch im hohen Alter Frucht tragen. Du wirst saftvoll und frisch, um das Evangelium zu verkünden. Gott segne Dich!

Vor Gott ist nichts verborgen

Verlangen

O Herr, all mein Verlangen ist vor dir offenbar, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen!
Psalm 38,10

Wir haben alle unsere Geheimnisse, die alle unterschiedlicher Art sind. Dennoch können vor Gott nichts verheimlichen. Selbst wenn ich mich in einem dunklen Raum einsperre und etwas dort mache, was kein Menschenaugen sehen kann, ist es für Gott trotzdem sichtbar.
Wenn ich daran denke, dass mich in der Stadt überall Videokameras überwachen, dann verhalte ich mich schon automatisch vernünftig, weil ich weiß, dass ich beobachtet werde. Oder? Aber warum verhalte ich mich im Leben oft so, als ob Gott mich gar nicht sieht? Richtig! Weil ich von Ihm nicht sofort bestraft werde. Denn wenn ich in der Stadt mich straffällig verhalten würde und die Beamten das durch die Kameraufnahmen nachweisen könnten, dann werde ich angeklagt und bestraft. Gott ist aber gnädig und vergibt mir, wenn ich zu Ihm komme und meine Fehler bekenne. Er kennt mein Herz und weiß, dass ich ein Sünder bin, aber wenn ich mein Herz vor Ihm öffne und meine geheime Sünden vor Ihm bekenne, dann muss ich nicht mit  Strafe rechnen, sondern erfahre Seine Liebe.
Gott kennt alle meine geheimsten Wünsche. So habe ich vor 2 Jahren an einem Tag gedacht: “Es wäre doch nicht schlecht, ein Artikel für eine christliche Zeitschrift zu schreiben!” Und schon am nächsten Tag bekam ich Anruf von idea Spektrum, die mich gebeten haben, einen Artikel zum Thema Blogging zu schreiben. Zufall? Nein! Gott wusste schon im Voraus, dass mir so ein Gedanke kommt und hat ihn mir wahrscheinlich auch selbst gegeben, deswegen ließ Er auch die Redaktion von der idea Spektrum mich im Internet finden und mich beauftragen, einen Artikel zu schreiben.
Gott kennt Deine geheimsten Gedanken und Wünsche. Sei Dir dessen bewusst und beschäftige Dich deswegen mit guten Dingen, die Gott gefallen, damit Du Dich auf für Deine Gedanken vor Gott nicht zu schämen brauchst. Gott segne Dich!

Wer im Geringsten treu ist, der ist es auch im Großen

Treue

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 
Lukas 16,10

Treue spielt in unserer Spaßgesellschaft kaum noch eine Rolle. “Wenn es keinen Spaß mehr macht, einfach lassen und was anderes suchen!” – heißt es meistens. So verhalten sich auch manche Menschen, die zum Glauben kommen. Sobald sie merken, dass das Leben im Glauben oft keinen Spaß macht, weil es ist mit vielen Angriffen und Problemen verbunden, schmeißen sie ihren Glauben über Bord und wollen mit Gott nichts mehr zu tun haben. Viele erwarten riesen Großen Segen und ein Leben ohne Probleme, sind aber nicht bereit, sich Gott als Seine Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, weil sie es einfach gemütlich haben wollen.
Ich habe viele kleine “Jobs” für den Herrn gemacht, die vielleicht keine große Beachtung gefunden, aber meinen Gott erfreut haben. Eigentlich interessiert es niemanden, was ich tue, aber wenn ich das tue, was Gott gefällt, dann werden es auch die Menschen sehen. Und wenn ich in kleinen Dingen treu bin, vertraut Gott mir größere Dinge an. Gott hat niemandem eine steile geistliche Karriere versprochen. Er sieht in einer Putzfrau, die während ihrer Arbeit den Herrn anbetet, eine größere Dienerin, als in manch einem Pastor, der nur Theologie predigt.
Wenn wir das tun, was wir für den Herrn tun können, entdecken wir mit der Zeit weitere Gaben, die uns zu anderen Diensten befähigen. Wenn wir aber nichts tun, weil wir nicht gleich Pastor sein dürfen, dann wachsen wir in unserem Dienst nicht und Gott traut uns nicht viel zu.
Was ist bei der Treue ganz wichtig? Richtig! Dass man weiß, was der Partner will. Wenn ich weiß, was Gott von mir will, dann kann ich treu Seinen Willen erfüllen.
Du musst auch bedenken, dass Gott die Treue im Geringsten belohnt! Gott segne Dich!

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