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Und sie lachten Ihn aus…

Sie lachten Jesus aus

Und sie lachten ihn aus, weil sie wussten, dass sie gestorben war.
Lukas 8,53

Die Angehörigen eines verstorbenen Mädchens nahmen Jesus nicht ernst, als Er meinte, dass sie nur schläft. Sie lachten ihn aus, weil sie „Realisten“ waren und ein lebloses Körper gesehen haben. Jesus hat ihnen aber deutlich gezeigt, dass Er das Leben ist und Er das Leben wieder schenken kann. Wir haben vor Kurzem ein Film „Breakthrough“ angeschaut, in dem ein Junge im eisigen See ertrank, sein Körper wurde von einem Retter beherbergt, aber er war eigentlich schon tot. Doch das Gebet und der Glaube seiner Mutter hat ihn zum Leben erweckt. Da waren auch viele um sie herum, die bezweifelt haben, dass Junge länger als ein Tag überleben würde. Sie hat aber nicht aufgehört zu glauben und zu sagen, dass der Junge es schaffen wird.
Als ich vor anderen meinen Glauben an das, was nicht sichtbar ist, bekannt habe, wurde ich auch oft ausgelacht. Aber als Gott nach meinem Glauben gewirkt hat, ist ihnen das Lachen vergangen und sie haben nur gestaunt.
Wie hat Jesus darauf reagiert als Er ausgelacht wurde? Er aber trieb sie alle hinaus!
Treibe Du auch alle Zweifler aus Deinem Leben hinaus, damit sie Deinen Glauben nicht stören und Dir nicht einreden, dass etwas unmöglich sei. Jesus sagte auch: Wenn du glauben kannst — alles ist möglich dem, der glaubt! Warum sollst Du dann noch auf jemanden hören, der sagt: „Nein, das ist unmöglich! Das geht überhaupt nicht! Das funktioniert sowieso nicht! Das kannst Du vergessen!“ Bitte, bitte, treibe solche Zweifler aus Deiner Umgebung hinaus! Sollte für Gott etwas unmöglich sein? Ganz sicher nicht, sonst wäre Er nicht Gott.
Es wird immer Menschen geben, die Dich auslachen werden, wenn sie hören was Du glaubst. Lass Dich von ihnen nicht irritieren, denn sie haben meistens keine Ahnung von der Allmacht Gottes. Gott segne Dich!

Hier Trailer des Films „BREAKTHROUGH“

Hasst das Böse

das Böse hassen

Die ihr den HERRN liebt, hasst das Böse! Er bewahrt die Seelen seiner Getreuen und rettet sie aus der Hand der Gottlosen.
Psalm 97,10

Was? Hassen? Als Christ darf man doch nicht hassen! Oder? Menschen nicht, aber das Böse schon. Gott will aus uns keine Humanisten machen, die an das Gute im Menschen glauben und alles tolerieren, was andere für Unfug tun. Der Mensch ist in seiner Natur böse. Das ist dem Sündenfall unserer Urahnen Adam und Eva zu verdanken. Wir leben in einer gefallenen Welt, in der die Sünde nicht nur toleriert, sondern sogar als gut geheißen wird. Die Homosexualität wird in Liedern als „Liebe“ besungen, Pädophilie wird als etwas völlig Normales verkauft… Da könnte ich stundenlang aufzählen, was in dieser Welt verkehrt läuft. Das kann nicht gut sein, selbst wenn es Millionen von Menschen das so empfinden. Wenn ich das Böse hasse und es auch öffentlich (wie z.B. bei Facebook) zeige, dann werde ich von vielen angegriffen, sogar von Christen, die eher Humanisten geworden sind, aber hier steht geschrieben, dass Er mich bewahrt aus der Hand der Gottlosen. Dann muss ich doch niemanden fürchten.
Überall wo man hinguckt, entdeckt man viele böse Dinge, die Gott nicht gefallen. Wenn man sie als selbstverständlich annimmt und sie sogar akzeptiert, dann trennt man sich von Gott, der zwar die Sünder liebt, aber die Sünde hasst. Dank dem Humanismus werden viele Kinder abgetrieben, weil man die Mütter oder angeblich behinderte Kinder „nicht leiden lassen“ will und ihnen so „glücklicheres“ Leben verspricht. Das ist keine Liebe zu den Frauen und schon gar nicht zu abgetriebenen Kindern. Das ist Mord! Und Mord kann keinen glücklich machen.
Wenn Du den Herrn liebst, hasse das Böse! Sprich es als Böse an und toleriere es nicht. Sicher, es wird viele Humanisten geben, die Dich als intolerant oder unmenschlich halten werden, aber wichtiger ist, welcher Meinung Gott selbst ist. Gott segne Dich!

Unsere Wege liege klar vor Augen des Herrn

Gottes Führung

Denn die Wege eines jeden liegen klar vor den Augen des HERRN, und Er achtet auf alle seine Pfade!
Sprüche 5,21

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Wenn ich auf meinen Lebensweg zurückblicke, dann sehe ich wie perfekt Gott mich geführt und geleitet hat, auch wenn es mir überhaupt nicht bewusst war. Sogar manche Umwege gehörten zur perfekten Führung Gottes. Wenn ich z.B. auf dem Weg zu einem Ziel kurz in die andere Richtung gehen musste, dann nur um bestimmte Erfahrungen zu machen, die später nützlich sind. Ich habe auch ganz viele Fehler im Leben gemacht, und manche von denen haben mich sogar für eine kurze Zeit vom richtigen Weg abgebracht haben, aber selbst die auch waren ein Teil Gottes perfekten Planes für mein Leben. Ich musste die Erfahrung machen, dass ich ohne Gott überhaupt nicht leben kann, obwohl ich es versucht habe.
Ich kann vor Gott nichts verheimlichen. Er sieht alles, was in meinem Leben passiert und Er weiß auch, dass ich nicht perfekt und superstark bin, aber Er hilft mir dennoch auf Seinen Wegen zu gehen und Seinem Ruf zu folgen.
Wenn man den Vers liest, kommt der Eindruck, dass Gott uns ständig überwacht. Das ist aber nicht so, Er pass nur auf uns auf, um rechtzeitig einzugreifen, wenn uns die Gefahr droht, um uns auf den richtigen Pfad zu bringen, damit wir uns nicht verirren. Jesus stellt uns Weichen auf den Weg, damit wir in manche Gefahrgebiete gar nicht rein gehen. Wir müssen immer wieder auf kleine Zeichen im Leben achten, die wegweisend sein können, um nicht das Ziel zu verfehlen.
Lebe jeden Augenblick mit dem Bewusstsein, dass Er immer da ist und genau auf Deine Wege achtet. Vertraue Ihm alles an, was Dich beschäftigt und lass Ihn Dich durch Seinen Geist führen. Gott segne Dich!

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Gott ist treu

Treue

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.
1. Korinther 1,9

Gestern haben wir 10 Jahre unserer standesamtlichen Trauung gefeiert. Es ist eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass viele Ehen in unserer Zeit bereits nach einigen Monaten geschieden werden. Meine Mutter hat bereits nach unserer Hochzeit gemeint, dass wir nicht länger als ein Jahr miteinander aushalten werden, warum auch immer. Da ich mich aber schon vor 10 Jahren entschieden habe, meiner Frau treu zu sein, wie der Herr mir immer treu ist, hat der Feind wenig Chancen, unsere Ehe kaputt zu kriegen. Eben so wenig Chancen hat der Teufel, die Beziehung zwischen Jesus Christus und Seiner Braut zu zerstören, weil der Bräutigam sogar dann treu ist, wenn wir untreu sind. Wenn wir ihm manchmal den Rücken zeigen, weil wir andere „Liebhaber“ finden, die unsere ganze Aufmerksamkeit beanspruchen, wartet Er geduldig bis wir merken, dass es einfach niemanden außer Jesus gibt, der uns so leidenschaftlich und ehrlich liebt wie Er. Wir sind zu der Gemeinschaft mit Ihm berufen, denn nur Er ist unser treuer Bräutigam, der immer bei uns ist und uns niemals verlassen wird.
Für Jesus Christus ist es so, als wärst Du der einzige in der ganzen Welt, in den Er über alles verliebt ist. Er schaut nicht auf andere „Frauen“, die anderen religiösen Führer begehren. Für Ihn bist Du die Nummer eins und nicht einer von vielen Millionen. Es ist oft schwer zu verstehen, weil Gott jeden Menschen mit unbegrenzter Liebe liebt, aber wir können uns auf Seine Liebe und Seine Treue verlassen. Er erfüllt jedes Versprechen, das Er Dir in Seinem Wort gab, auch wenn Er das nicht sofort macht. Jesus ist die zuverlässigste Person in ganzem Universum. Flirte mit keinen fremden Göttern, sondern bleibe Jesus immer treu, wie Er treu zu Dir ist. Gott segne Dich!

Widersteht dem Teufel

Teufel

So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
Jakobus 4,7

Um dem Teufel zu widerstehen, müssen wir uns Gott unterwerfen. Denn erst dann werden wir nötige Kraft haben, um Widerstand zu leisten. Von allein wird der Teufel auch nicht fliehen. Er wird eher alles versuchen, um uns vom richtigen Weg abzubringen. Deswegen müssen wir ihm widerstehen und gegen ihn mit unserem Glauben kämpfen.
Wenn ich mich Gott unterwerfe, Ihm gehorchen will, Seinen Willen tun will, dann wird diese Entscheidung dem Feind nicht gefallen. So zum Beispiel als ich meinen ersten Vortrag mit meinen Zeugnissen halten sollte, konnte ich die Nacht davor nicht schlafen, weil mir ganz übel war. Mir war klar, dass es die Angriffe des Teufels waren und deswegen ließ ich mich davon nicht beirren, sondern glaubte weiter, dass es der richtige Weg ist. Als ich am nächsten Tag zum Vortrag fuhr, war ich wieder fit und munter, aber ich hatte auch keine Aufregung. Ich hätte mich vom Teufel kleinschlagen lassen können, in dem ich angefangen hätte, mich selbst zu bemitleiden und zu denken: „Ach, ich sage den Vortrag lieber ab, mir geht’s ja so schlecht.“ Dann wäre ich krank geblieben und mir würde vielleicht sogar noch schlechter gehen. Es hat sich gelohnt, dem Teufel und seinem negativen Zeug zu widerstehen und das zu tun, was Gott will.
Viele Christen lassen sich schnell entmutigen, wenn etwas schief geht oder nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben. Sie fangen an, zu jammern und zu klagen. Dann wundern sie sich, dass Gott nichts dagegen tut. Gott kann nur etwas tun, wenn wir unseren Glauben einsetzen. Wenn wir zweifeln, zerreißt uns der Teufel. Deswegen höre ich nie auf, Dich im Glauben zu ermutigen und Deinen Glauben zu stärken. Unterwerfe Dich Gott und widerstehe dem Teufel mit Deinem Glauben, dann flieht er von Dir. Gott segne Dich!

Die mit Tränen säen…

Träne

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Psalm 126,5

Es spielt eine große Rolle in unserem Leben, was wir säen, denn das werden wir auch ernten. Aber auch wie bei jeder Saat, muss man eine Weile warten, bis die Ernte reif wird. Es passiert nicht von heute auf morgen. Jeder Bauer, der die Saat aussät, muss sie pflegen, begießen, vor Unwetter schützen, was ihm Kraft und oft auch Tränen kostet. Doch bei der Ernte ist seine Freude dann richtig groß.
Gute und gottgefällige Dinge zu tun, macht nicht immer Spaß und wir werden von viele dafür sogar angefeindet und verletzt. Da fließen oft ganz viele Tränen, wenn wir z.B. von unserer Familie abgelehnt werden und der gesäte Same des Evangeliums in ihren Herzen nicht so schnell aufgeht, aber wir haben den Vorteil, dass wir Kinder Gottes sind und einen unerschütterlichen Glauben haben dürfen, der den Samen Gottes zum Wachsen treiben kann. Ich habe aufgehört, Gott um die Erlösung meiner Familie zu beten, sondern danke Gott dafür, dass Er ihnen die Wahrheit offenbart. Es schmerzt mich noch sehen zu müssen, wie sie ihr Leben ohne Gott leben, aber ich bleibe fest in meinem Glauben und lasse mich von dem Sichtbaren nicht irritieren. Eines Tages werde ich mit meiner Familie zusammen Jesus preisen, weil die Erntezeit kommt und der Samen Gottes seine Früchte tragen wird. Es ist menschlich gesehen unmöglich, denn ich warte schon seit fast 30 Jahren darauf, aber Gott hat sich mir bereits in vielen anderen Dingen als treu erwiesen, deswegen darf ich bereits in der Vorfreude leben und die Tränen, die geflossen sind, verlieren langsam ihre Bedeutung.
Achte immer gut darauf, was Du säest, damit Deine Früchte am Ende auch gut sind. Gib niemals schnell auf, wenn Dein Samen nicht sofort aufgeht, sondern bleibe im Glauben, Geduld und Dankbarkeit. Gott lässt Deinen Samen richtig wachsen. Gott segne Dich!


 

Sei ein Träumer

Träumer

Seht, da kommt der Träumer daher!
1. Mose 37,19

Das haben die Brüder Josephs gesagt, die ihn wegen der besonderen Liebe seines Vaters beneidet haben. Wir wissen aber wie die Geschichte ausgelaufen ist. Der Joseph wurde zum mächtigen Mann in Ägypten.
So ist es auch mit uns, wenn wir in der Liebe des Vaters leben, Seine Gnade, Seine Güte und Seine Gunst täglich erfahren. Wir werden Neider haben, sogar unter Geschwistern. Wir werden auch beneidet, wenn wir Träume haben. Damit meine ich nicht die, die wir in der Nacht haben, sondern Visionen, die unser Leben prägen und uns antreiben. Als ich in der Ukraine bei unserer Gastgeberin war, sah ich an ihrer Wand einer Art Plakat mir verschiedenen Bildern, die ihre Träume visualisiert haben. Zu meinem Erstaunen fand ich in diesen Bildern auch meine Träume, die ich in meinem Herzen trage. Das war für mich eine Ermutigung, mich wieder an diese Träume zu erinnern und mich an sie weiter festzuhalten.
Ich wurde auch schon oft als ein „Träumer“ abgestempelt, der nur träumt und sonst nichts erreicht. Da aber inzwischen einige meiner Träume erfüllt haben, bin ich froh, dass ich nicht aufgehört habe zu träumen und mir die Ziele im Leben zu setzen, die ich mit Gott erreichen möchte. Es liegt an Ihm, ob Er mir hilft, diese Ziele zu erreichen oder mich lieber auf einem anderen Wege führt. Viele Träume von früher habe ich heute nicht mehr in meinem Herzen, weil Gott mir bessere geschenkt hat und weil Er mir immer wieder zeigte, welcher Meinung Er über mich ist.
Viele beneiden mich wegen meines Glaubens, sie wissen aber oft nicht, dass es mein Traum war, einen starken Glauben zu haben und Gott mich deswegen durch viele Schwierigkeiten und Nöte durchführen musste, um mein Wunsch zu erfüllen.
Höre nicht auf Deine Neider, folge dem Rufe Gottes und empfange von Ihm Träume und Visionen für Dein Leben, damit Er Dich zu ihrer Erfüllung bringen kann. Gott segne Dich!

PAUSE – Reise nach Ukraine

Ukraine

Lieber Leser,
ab morgen gibt’s eine Woche lang keine Andachten, weil ich mit meiner Frau nach Ukraine fahren werde, wo ich keine Möglichkeiten zum Schreiben der Andachten haben werde. Bitte habe Verständnis und sei ganz reichlich gesegnet! In einer Woche gibt’s wieder Andachten.

Wenn Du glaubst, wirst Du die Herrlichkeit Gottes sehen!

Herrlichkeit

Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Johannes 11,40

Der Lazarus war schon einige Tage tot und Jesus endlich zum Grab Seines Freundes kam, sagte Ihm seine Schwester Martha: Herr, er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier! Und dann erinnerte sie Jesus an Seine Worte: Wenn Du glaubst, wirst Du die Herrlichkeit Gottes sehen! Nicht: Wenn Du riechst, dann ist alles zu spät. Vier Tage im Grab ist schon lange Zeit für eine Leiche, aber Jesus hat allen gezeigt, dass Er das Leben ist und Er in der Lage ist eine schon stinkende Leiche zum Leben zu erwecken.
Glaubst Du das, was Du wahrnehmen kannst oder glaubst Du, dass Gott das Unmögliche möglich ist. Manches Problem ist schon sehr alt und riecht unangenehm. Sagst Du dann: „Jesus, es ist zu spät! Hättest Du früher angegriffen, dann wäre das Problem längst gelöst!“ oder sagst Du: „Danke Jesus, dass Du eine geniale Lösung für mein Problem hast, auch wenn ich noch Jahre darauf warten muss!“?
Ich habe noch einige Probleme, die schon sehr alt sind und immer noch nicht gelöst sind, aber ich bleibe jeden Tag im Glauben, dass Jesus mir hilft, sie zu lösen. Er weiß genau, wann Er mir Seine Herrlichkeit zeigen soll. Da kann ich Ihn dazu nicht zwingen. Wenn Er jedes Problem wie ein Automat lösen würde, dann bräuchte ich keinen Glauben, dann müsste ich nicht Geduld lernen. Je länger man auf Gottes Eingreifen wartet, desto größer ist die Freude, wenn die Lösung kommt.
Denk daran: Jesus kann jede „Leiche“ aus Deinem Leben erwecken, weil Er einfach ALLES kann! Alles ist wirklich ALLES! Wenn Du auch heute glaubst, wirst Du die Herrlichkeit Gottes sehen. Vielleicht nicht heute, aber immer rechtzeitig. Gott macht keine Fehler und Er kommt mit Seiner Lösung nie zu spät. Gott segne Dich!

Wer sein Kreuz nicht trägt, ist nicht Sein Jünger

Kreuz

Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein.
Lukas 14,27

Was meint Jesus damit?
Vielen denken, dass wir alle unsere Lasten selbst tragen müssen, die auf uns Fallen, z.B. Krankheit, Armut, Verfolgung usw. Deswegen wollen sie ihre Lasten nicht abgeben, weil sie der Meinung sind, dass Gott sie dazu verdonnert hat, unter ihnen zu leben. Wenn man aber die Verse davor liest, versteht man, was Jesus meinte. Er meinte die Trennung von engsten Verwandten, von dem was einem lieb ist, um Ihm nachzufolgen. Als ich Kind Gottes geworden bin, dann waren meine Eltern nicht mehr dieselben. Sie haben meine Entscheidung nicht akzeptiert und versuchten mich von meinem Glaubensweg abzubringen, weil es ihnen nicht gepasst hat. Das war nicht leicht für mich, aber ich musste dadurch. Jesus sollte für mich wichtiger werden, als meine Familie. Er sollte den ersten Platz in meinem Herzen bekommen. Leider versuchten im Laufe des Lebens andere Menschen oder Dinge, Jesus aus meinem Herzen zu verdrängen. Da musste ich mich immer wieder neu für Ihn entscheiden und andere Menschen und Dinge musste ich aus meinem Herzen verweisen. Ich denke, dass das ist „das Kreuz“, das Jesus meint, dass wir uns immer wieder neu für Ihn entscheiden und uns von anderen Menschen und Dingen trennen müssen, die wir anfangen, mehr zu lieben, als Ihn. Als Sein Jünger sollte ich nur auf Ihn hören, was nicht so einfach ist, wenn neben Jesus noch viele andere Menschen mir etwas einreden wollen, die ich für vertrauenswürdig halte.
Je länger man mit Jesus unterwegs ist, desto einfacher fällt es uns, unser Kreuz zu tragen. Je besser wir Jesus kennen lernen, desto unwichtiger werden uns andere Dinge. Den Kampf gegen unser Fleisch gewinnen wir immer schneller, je länger wir in einer festen Beziehung zu Jesus leben.
Höre auf Jesus mehr, als auf Deine Liebsten, auch wenn sie immer gut meinen. Gott segne Dich!

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