Category Archives for "Jüngerschaft"

zum Besten
Apr 13

Alle Dinge dienen uns zum Besten!

By Viktor | Jüngerschaft , Römer

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Römer 8,28

Ja, uns dienen absolut alle Dinge zum Besten, wenn wir Gott lieben. Aber was heißt denn, Gott zu lieben?
Ihm einfach zu sagen: “Ich liebe Dich!” reicht nicht aus. Ich denke, Gott zu lieben, heißt vor allen Dingen, Ihm treu nachzufolgen, versuchen ein heiliges und reines Leben zu führen, ihn mit Worten und Taten zu loben und zu preisen. Dankbarkeit Gott gegenüber ist auch ein Bestandteil der Liebe zu Gott! Wer Dankbar ist, ist zufrieden und hat Vertrauen zum Himmlischen Vater! Und wer Gott von ganzem Herzen vertraut, der kann sicher sein, dass sein Leben in Gottes sicheren Händen ist und alle Dinge, die passieren, ihm früher oder später zum Besten dienen werden. Meine Lebenserfahrungen haben es mir gezeigt, dass auch die schlimmsten Erfahrungen mir zum Besten dienen, weil ich sie dann z.B. gebrauchen kann, um die gleichen Fehler zu vermeiden oder jemandem Mut zu machen, der mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Jede schlimme Erfahrung, die ich durchmache, macht mich zum Übewinder. Wir wollen doch Überwinder sein! Oder? Wir wollen doch den Siegeskranz von Jesus Christus bekommen! Na dann müssen wir auch gegen manchen Riesen in unserem Leben kämpfen. Es gibt keinen Kampf in unserem Leben, der umsonst oder unpassend ist. Es lohnt sich immer, zu kämpfen im Vertrauen zu Gott und im Glauben an Seine wunderbaren Verheißungen.
Wir sind berufen, mit Gott zu leben, der auch unsere dümmsten Fehler in Seinem Plan berücksichtigt hat, weil Er schon alles im voraus weiß und nur das Beste für uns will.
So kann uns auch manches falsches Abbiegen an den Platz bringen, wo Gott sich in unserem Leben verherrlichen kann. Das ist doch sowas von genial! Man sagt nicht umsonst “Der Mensch denkt und Gott lenkt.” Er hat Dein Leben vollkommen im Griff und will aus ihm eine spannende Geschichte machen. Gott segne Dich!

Feb 04

Der Fromme ist dahin…

By Viktor | Jüngerschaft , Psalm , Umkehr/Bekehrung

Rette, HERR! – denn der Fromme ist dahin, denn die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern. Sie reden Lüge, ein jeder mit seinem Nächsten; mit glatter Lippe, mit doppeltem Herzen reden sie.
Psalm 12,2

Wie sieht unser Christentum heute aus? Woran erkennt man, dass wir Christen sind? An frommen Gesichtern oder frommen Reden? Was machen wir uns eigentlich vor, wenn wir uns unter frommen Masken verstecken, die wir im Alltag runter lassen, damit keiner merkt, dass wir Christen sind? Wie sollen die Menschen in der Welt Christus in uns erkennen, wenn Er in unserem Leben nicht präsent ist? Wir können ihnen viel aus der Bibel erzählen, aber das bringt alles nichts, wenn wir die zitierten Worte selbst nicht erfahren haben. Geist Gottes will jeden von uns erfüllen, damit wir keine Masken mehr benötigen, um fromm auszusehen, sondern Seine Herrlichkeit durch uns leuchtet, auch im Alltag.
Wenn wir mit Gott leben, brauchen wir uns nicht anzustrengen, fromm zu sein. Der Heilige Geist in uns bringt die Früchte hervor, die wir selbst nicht bringen können:
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Wir müssen uns entscheiden: Entweder wir Leben in enger Gemeinschaft mit Gott oder wir bleiben in der Sünde, die wir hinter der frommen Maske verstecken.
Gott braucht treue Diener, auf die Er sich verlassen kann, die jeder Versuchung stand halten können. Ich kann es von mir noch nicht behaupten, aber ich will ein treuer Diener Gottes sein, der ohne Sünde leben kann. Da muss ich noch viel üben und mich immer mit der Kraft Gottes füllen lassen, damit der Feind nicht in der Lage ist, mich zu verführen.
Gott möchte uns helfen, so zu werden, wie Er uns sehen möchte. Da müssen wir viel Geduld haben, bis Er uns verwandelt in Seine treue, heilige Diener.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, lass Dich von der Sünde nicht gefangen nehmen und preise Gott mit Deinen Werken und Deinem Mund. Gott segne Dich!

Mrz 19

Die Ernte ist groß

By Viktor | Evangelium/Verkündigung , Jüngerschaft , Matthäus

Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!
Matthäus 9,37-38

Auch wenn Jesus diese Worte schon vor mehr als 2000 gesagt hat, scheint das Problem der mangelden Arbeiter scheint immer noch aktuell zu sein. Unsere Welt ist ein großer Erntefeld und der Feind versucht aktiv diese Ernte zu vernichten. Dem müssen wir widerstehen und uns auf den Erntefeld begeben. Wie macht man das?
Es ist klar, dass nicht jeder ist wie Reinhard Bonnke, der tausende Menschen durch seine Evangelisationen in Afrika zu Jesus bringt, weil nicht jeder dazu berufen ist.
Nun, evangelisieren ist eigentlich keine schwere Aufgabe für einen Christen, der Jesus Christus in seinem Leben erfahren hat. Es gibt viele evangelistische Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen bekehren, doch leider bleiben sie dann oft nicht beim Herrn, sondern gehen zurück in die Welt, weil sich sonst niemand um sie kümmert.
Wenn Du nicht in der Lage bist, jemandem das Evangelium zu erklären, aber andere Fähigkeiten hast, die den bekehrten Menschen dienen können, dann tue Dich mit einem Evangelisten zusammen und dient gemeinsam den verlorenen Menschen. So, wenn jeder von uns seine Gabe im Reich Gottes zum Einsatz bringt, dann wird die Ernte bald fertig geerntet sein und Jesus kann kommen. Solange wir aber auf unseren gemütlichen Sofas sitzen und hoffen, dass irgendwie eine Erweckung stattfindet, wird nie was passieren. Gott will Dich und mich gebrauchen, um durch uns Menschen zu begegnen. Dafür müssen wir manchmal auch keine Worte sagen, denn das Licht Gottes, das in uns ist, strahlt durch unsere Augen und berührt Menschenherzen. Sie kommen dann zu uns fragen, was das für ein Licht ist, das durch unsere Augen scheint. Und die Antwort werden wir schon wissen. Oder?
Sei ein Erntearbeiter! Gott segne Dich!

Mrz 14

Hörer, die sich selbst betrügen

By Viktor | Gottes Wort , Jakobus , Jüngerschaft

Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!
Jakobus 1,22

Wenn man so überlegt, wieviele Selbstbetrüger sitzen jeden Sonntag in den Gottesdiensten und lauschen der schönen Predigt zu. Das sind bestimmt nicht wenige. Man sitzt den Gottesdienst durch und geht in sein Haus, um sich gemütlich auf den Sofas zu setzen und über die Predigt nachzudenken, anstatt das Gehörte gleich umzusetzen. Am nächsten Tag hat man schon vergessen, was in der Predigt gepredigt wurde, und lässt sich von alltäglichen Routine gefangen nehmen.
Im Jakobus 2,26 steht geschrieben:

Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Gott kann nicht wirken, wenn unser Glaube tot ist. Wenn wir etwas im Glauben tun, also uns bewegen, dann kann Gott nach unserem Glauben wirken. Wenn wir aber nur auf dem Sofa sitzen und hoffen, dass Gott etwas in unserem Leben tut, dann ist unser Glaube tot.
Wir sollten die Täter des Wortes Gottes werden! Dafür brauchen wir natürlich Sein Wort in unserem Herzen. Deswegen ist es nicht schlecht, ermutigende Predigten zu hören. Aber Sein Wort muss sofort umgesetzt werden, sonst stirbt es in unserem Herzen und bewirkt nichts. Sein Wort muss aber in unserem Herzen leben und uns bewegen. Dafür brauchen wir die Kraft des Heiligen Geistes, die uns treibt. Ich kenne einige Geschwister, die es jeden Tag erfahren, wie herrlich das ist Gott zu gehorchen. Sie plappern nicht viel und zitieren nicht andauernd die Bibelstellen in jedem Facebook-Kommentar, sondern erleben das Wort Gottes im Alltag, weil sie auf die Stimme des Heiligen Geistes hören und danach handeln.
Ich weiß nicht, wie Du eingestellt bist, aber ich will mich selbst nicht betrügen und will, dass mein Glaube durchs tun des Wortes Gottes lebendig bleibt und täglich wächst. Sei Täter des Wortes und kein Selbstbetrüger! Gott segne Dich!

Mrz 13

An der Liebe werden alle erkennen…

By Viktor | Johannes , Jüngerschaft , Liebe

Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,35

Wenn ich so manche Kommentare bei Facebook lese, habe ich das Gefühl, dass viele Christen diese Stelle so verstehen: “Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr viele Erkenntnisse habt und sich mit der Bibel besser auskennt!” Es entsteht wirklich das Gefühl, dass einer besser weiß, wie man richtig im Glauben leben soll, als alle anderen. Es werden Bibelstellen zitiert ohne Ende und jede scheint zu passen… Nur, was bringt mir das?
Jesus sagte auch:

Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
Lukas 11,52

Von solchen Gesetzesgelehrten ist heute das ganze Internet voll. Das sind aber keine Jünger Christi, die in der Liebe leben. Sie belehren andere Menschen, verteilen mehr Angst als Hoffnung. Das ist doch nicht das, was Gott will!
Unser Gott ist die Liebe und das Leben! Wenn sich jemand sich durch uns geliebt fühlt und zum Leben gebracht wird, dann ist das ein Zeichen der wahren Jüngerschaft.
Aber, wenn wir in der Liebe Gottes leben, werden wir immer Feinde haben. So hat David im Psalm 109,4 geschrieben:

Für meine Liebe feindeten sie mich an. Ich aber bin stets im Gebet.

Warum wird man eigentlich gehasst, wenn man liebt? Nun, wir leben in einer geistlichen Welt, in der das Böse gegen die Liebe kämpft. Und Satan gefällt es nicht, wenn wir in der Liebe Gottes leben, deswegen nutzt er die Bibel und benebelt viele Christen mit verschiedenen Lehrmeinungen, die sie anderen beweisen müssen und raubt ihnen dabei jede Liebe.
Lass Dich nicht zur menschlichen Weisheit verführen, suche immer die Liebe Gottes und verteile sie in Deiner Umgebung. Gott wird Dich dafür mehr segnen, als wenn Du versuchst jemandem deine “richtige” Erkenntnis der Bibel zu beweisen. Gott segne Dich!

Feb 28

Und ihr werdet von allen gehasst werden…

By Viktor | Glaubenskampf , Jüngerschaft , Markus

Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
Markus 13,13

Das klingt nicht besonders ermutigend, was Jesus da sagt, aber viele Geschwister haben es in der Realität bereits erlebt. Besonders schwer ist es, wenn man sich frisch bekehrt hat. Ich kann mich noch erinnern, als nach meiner Bekehrung mir ein Bruder sagte: “Pass gut auf, denn dem Feind gefällt das nicht, dass Du jetzt ein Kind Gottes bist!” Ich habe seine Worte erst verstanden, als ich zuhause war, denn meine Eltern waren nicht mehr zu erkennen. Sie waren auf einmal besorgt, dass ich in einer Sekte gelandet werden könnte und haben mir strengstens verboten, Gottesdienste zu besuchen. Aber ich habe es trotzdem heimlich gemacht, weil ich Gott mehr gehorchten wollte, als meinen Eltern. Als ich mich taufen ließ (auch heimlich) und dann meinem Vater erzählte, sagte er zu mir: “Du bist ein Verräter! Du hast unseren Glauben verraten!” Damit meinte er die Kindertaufe nach der evangelischen Tradition. Mein Vater starb aber ein Jahr später und meine Mutter hielt mich immer noch für “Fanatiker”, weil ich regelmäßig in Gottesdiensten war und auch die Jugendtreffs besuchte. Später arbeitete ich noch in einer christlichen Teestube mit. Für meine Mutter war das unvorstellbar, dass ich soviel Zeit für Gott verschwende. Aber als ich von Epilepsie geheilt wurde, hat sie endlich begriffen, dass es für mich nötig war, damit mein Glaube wachsen und Gott mich durch meinen Glauben heilen konnte.
Segne Deine Mitmenschen, Deine Familie, die vielleicht Probleme mit Deinem Glauben haben. Erst wenn Gott in Deinem Leben wunderbare und unbegreifliche Dinge tun wird, werden sie erkennen, dass Dein Glaube die Berge versetzt, und auch zum Herrn kommen, um mit Dir zusammen Ihn zu preisen. Lass Gott sich um Deine Mitmenschen kümmern und bete für Sie. Gott segne Dich!

Feb 07

Bereite Dich auf Anfechtung vor

By Viktor | Dienst , Ermutigung , Jesus Sirach , Jüngerschaft

Mein Kind, willst du des Herrn Diener sein, so bereite dich auf Anfechtung vor. Festige dein Herz und wanke nicht und lass dich nicht erschüttern in der Zeit der Not. Halt dich an Gott und weiche nicht, damit du am Ende gestärkt bist. Alles, was dir widerfährt, das nimm auf dich, und sei geduldig bei jeder neuen Demütigung. Denn wie das Gold durchs Feuer, so werden auch, die Gott gefallen, durchs Feuer der Trübsal erprobt. [In Krankheit und Not vertraue auf ihn.] Vertraue Gott, so wird er sich deiner annehmen; geh gerade Wege und hoffe auf ihn! Die ihr den Herrn fürchtet, wartet auf seine Gnade und weicht nicht, damit ihr nicht zugrunde geht.
Jesus Sirach 2,1-7 Lutherbibel 2017

Eigentlich ist hier nichts mehr hinzuzufügen. Wer ein Diener Gottes sein will, der wird mit Anfechtungen zu kämpfen haben. Der Feind will ja nicht, dass irgendjemand Gott dient und versucht es deswegen zu verhindern.
Wir sollten uns immer an Gott festhalten, egal wie die Umstände sind. Wenn wir das nicht tun, gehen wir zugrunde. Unser Gott wird uns niemals im Stich lassen.
Es lohnt sich in Zeiten der Not, sich daran zu erinnern, was der an guten Dingen in unserem Leben bereits getan hat. Und Er will ja uns noch mehr Gutes erweisen. Wenn wir uns vor Ihm demütigen und dankbar alles aus Seiner Hand annehmen, dann wird Er uns und unseren Dienst segnen. Er will uns wie das Gold durchs Feuer der Trübsal erproben. Viele bestehen diese Prüfungen nicht, fangen an, auf Gott sauer zu sein und ihn für ihre Probleme schuldig zu machen. So verlassen sie Gott und entscheiden sich für ein Leben ohne Ihn mit allen seinen bitteren folgen. Deswegen sollten wir uns immer an den Herrn klammern, auch wenn der Feind uns mit allen möglichen Nöten bedrohen will. Wir werden mit unserem Gott über alle Mauern des Feindes springen! Gott segne Dich!

Feb 04

Gott erwählt die Armen in der Welt

By Viktor | Berufung , Jakobus , Jüngerschaft , Kraft

Hört zu, meine Lieben! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?
Jakobus 2,5

Gott wählt sich keine perfekten Menschen aus, um sie zu berufen. Und es gibt auch keine perfekten Christen, die Gott mehr lieben würde, als einen Penner auf der Straße. Ja, Gott ist in den Schwachen mächtig! Warum? Weil die Schwachen sich nur Seiner Kraft rühmen können, weil sie Seine Kraft nötig haben, weil sie ohne Seiner Kraft untergehen würden.
Nur durch die Kraft Gottes sind wir in der Lage manche Dinge zu tun, für die wir selbst nicht fähig wären.
Ich habe einmal bei Facebook folgendes gepostet:
Manchmal sagt der Feind: “Nein, so einen Looser wie dich konnte Gott unmöglich ausgewählt haben! Schau doch wie viele Fehler du gemacht hast!“
Ich sage ihm aber: “Richtig, ich bin fehlerhaft! Und eben deswegen hat Gott mich auserwählt, um anderen Fehlerhaften zu erzählen, wie gnädig mein Gott ist und wie viele Fehler Er mir vergeben hat!“
Fazit: Lass dich von niemandem wegen deiner Unvollkommenheit zur Schnecke machen, denn der Herr ist in den Schwachen mächtig!

Gott weiß, dass wir fehlerhaft und schwach sind, und deswegen bittet Er uns Seine Kraft. In meinem nächsten Newsletter werde ich ein Bericht einer Schwester veröffentlichen, der zeigt wie stark Gott durch einfache Menschen, die sich Ihm hingeben, wirken kann.
Wenn Du Dich leer und schwach fühlst, weil der Feind Dir alle Kraft geraubt hat, dann bringe Deine Schwachheit zu Gott und lass Dich mit Seiner Kraft erfüllen. Trau Dich immer, Seinen Impulsen zu folgen! Sei mutig und lege alle Menschenfurcht ab! Selbst wenn Du Fehler machst, kann Gott Dich dennoch gebrauchen. Denk immer daran: Dein Dienst ist Gottes Aufgabe! Er will Durch Dich wirken! Gott segne Dich!

Jan 18

Seht euch vor, wachet!

By Viktor | Jüngerschaft , Markus , Versuchung/Sünde

Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er sollte wachen: So wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!
Markus 13,33-37

Wir sollten uns niemals erschrecken lassen von allen möglichen Endzeitprophetien und Vorhersagen, aber wir sollten immer wachsam bleiben. Wir sollten schon auf die Zeichen der Zeit achten, aber uns weniger darauf konzentrieren, den genaueren Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu auszurechnen, sondern mehr darauf konzentrieren, ein reines und heiliges Leben im Herrn zu leben. Viele Christen haben ein Hobby, über alle möglichen theologischen Dinge zu diskutieren. Besonders in sozialen Netzwerken ist es besonders sichtbar. So vergeuden sie ihre Zeit für nichts! Anstatt sich in irgendwelche Diskussionen einzulassen, sollte man sich lieber zurück ziehen in seine Kammer und eine tiefe Gemeinschaft mit Gott haben. So bleibt unser Geist wach!
Wir müssen ja nicht körperlich immer wach bleiben, denn das schaffen wir nie. Unser Körper braucht Schlaf, um sich auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen. Aber unser Geist braucht kein Nickerchen, er muss immer wachsam bleiben, um auch unsere Seele im Griff zu haben, die leicht zu verführen ist. Wenn wir unseren Geist im Herrn stärken lassen und geistlich immer wachsam sind, dann wird der Feind keine Chancen haben, um uns zu vernichten. Denn genau das will er ja! Deswegen verführt er viele Christen in scheinbar “geistliche” Diskussionen und Streitigkeiten, die geistliche Einheit zwischen Christen zerstört und dann ist jeder einzelner dran.
Wache im Gebet und im Lesen des Wortes Gottes, damit Du immer gut ausgerüstet bist und der Feind Dich nicht besiegen kann. Gott segne Dich!