Feste Speise

Jan 31
feste Speise

Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen.
Hebräer 5,4

Wer gerade zum Glauben kommt, ist ein geistliches Baby und braucht „leichtverdauliche Kost“. So machen viele einen Glaubensgrundkurs und besuchen verschiedene christliche Events. Doch irgendwann soll die Zeit kommen, dass diese Babys im Geist langsam erwachsener werden. Nun, wie auch im Natürlichen, ist die Entwicklung der geistlichen Babys auch unterschiedlich. In meiner „Baby“-Phase war ich sehr hungrig nach mehr Erkenntnis und wollte in meinem Glauben wachsen. Ich besuchte viele Konferenzen und am Wochenende mehrere Gottesdienste, was mir sicher nicht geschadet hat. So habe ich mich schneller weiterentwickelt als manche Geschwister, die in der gleichen Zeit mit mir zum Glauben kamen. Manche wurden sogar „unterernährt“, weil sie sich nur auf den Gottesdienst-Besuch beschränkt haben, in dem sie fast jeden Sonntag das gleiche Wort gehört haben.
Unsere Sinne müssen geschult werden zur Unterscheidung des Guten und des Bösen. Das heißt, dass wir so fest in der Verbindung zum Heiligen Geist stehen, dass es für uns sofort erkennbar sein kann, was gut und was böse ist.
Wir sind nicht zur Bequemlichkeit berufen. So nach dem Motto „Ich habe mich jetzt bekehrt und es reicht mir vollkommen.“ Wir müssen geistlich wachsen und dazu gehören auch geistliche Übungen, wie regelmäßiges Gebet, Lesen des Wortes Gottes und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, die geistlich viel fitter sind als wir. Natürlich kann man auch andere Quellen wie Internet nutzen, um geistlichen Impuls zu bekommen, aber man sollte dabei nicht übertreiben. Gott ist nämlich immer „online“, auch wenn Dein Internet-Router auf einmal nicht mehr funktioniert. Achte immer gut darauf, was Du für Speise zu Dir nimmst. Wenn Du zum Beispiel irgendwelche christliche Bücher liest, vergleiche das Gelesene mit dem Wort Gottes und frage Gott, ob alles stimmt, was Du gelesen hast. Wie im Natürlichen, so auch im Geistlichen ist es wichtig, auf eigene Ernährung zu achten. Gott segne Dich!

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