Category Archives for "Gaben"

Mrz 08

Nicht den Geist der Welt empfangen…

By Viktor | 1. Korinther , Gaben , Gottes Geist

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.
1. Korinther 2,12

Also, wer den Geist Gottes in sich nicht hat, der kennt nicht all die Dinge, die uns von Gott geschenkt sind. Und wer diese Geschenke nicht kennt, der kann sie auch nicht empfangen und nutzen. So gibt’s zum Beispiel Christen, die denken, dass die Gaben Gottes aufgehört hätten. Sie leiden unter Krankheiten, weil sie denken, dass Gott nicht mehr heilt und dass der Geist Gottes aufgehört hat, zu wirken. So ist es offensichtlich, dass sie den Geist Gottes nin sich nicht haben und deswegen auch Seine Geschenke nicht annehmen können. Sie leben in einer religiösen Haltung und lassen Gott nicht an ihrem Leben teilhaben.
Es ist schöner, den Heiligen Geist in sich zu haben und all die schönen Geschenke Gottes empfangen zu können, die unser Leben bereichern und uns befähigen anderen Menschen zu dienen.
Manche “Christen” haben mir unterstellt, dass Reden in Sprachen dämonisch wäre, weil sie einfach dieses Geschenk nicht haben. Als ich aber einem Mann in Englisch (nie gelernt, nur in Zungen!) ein Lied vorgesungen habe, in dem ich ihm von seinem Leben erzählte und zum Geburtstag gratuliert habe, konnte er sehen, dass Gott alles über ihn Bescheid weiß. Hätte ich dieses Geschenk Gottes nicht, dann hätte der Mann nie erfahren können, dass Gott ihn kennt und ihm begegnen will.
Wer den Heiligen Geist ablehnt, weil er meint, dass Er nur für die ersten Jünger bestimmt war, der lehnt auch alle Geschenke und Gaben Gottes ab.
Der Heiliger Geist ist da und will in uns und durch uns wirken. Wenn Du Ihn noch nicht empfangen hast, dann lade Ihn in Dein Herz ein und gib Ihm die Freiheit, in Deinem Leben zu wirken. Gott segne Dich!

Feb 22

Viele Gnadengaben, aber derselbe Geist…

By Viktor | 1. Korinther , Evangelium/Verkündigung , Gaben

Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist, und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
1. Korinther 12,4-6

Eigentlich solle s keinen Konkurrenzkampf zwischen Christen sein, denn wir haben eigentlich ein gemeinsames Ziel: das Evangelium Jesu Christi in der Welt zu verbreiten und Menschen zu Seinen Jüngern  zu machen. Klar, kann nicht jeder evangelisieren und nicht jeder kann lehren oder für Kranke beten. Aber jeder von uns hat seine Gaben und Aufgaben, die wir für unseren Herrn erfüllen sollen. Die Frage ist nur: “Was machen wir daraus?” Wenn Christen in Deutschland ihre Ressourcen zusammenlegen würden, wenn jeder seine Gabe gebrauchen würde, dann müsste man nicht länger für die Erweckung beten, die geschieht dann von allein. Wenn wir Gott treu sind und ihm gehorchen, dann bewirkt er großes in unserem Leben. Er verwandelt unsere Schwachheit in Seine Kraft. Glaubst Du das?
Sicher, Jesus nachzufolgen, bedeutet auch viel Risiko. Wir ziehen dann sozusagen in den Krieg, wenn wir das Wort Gottes öffentlich verkündigen, denn dem Feind gefällt das nicht und er wird immer versuchen, uns runter zu kriegen. Aber sollten uns von ihm nie einschüchtern lassen und weiter zum Lobe des Herrn leben und Seine Gnadentaten verkündigen.
Ich bin Gott sehr dankbar, dass Er mir oft Mut geschenkt hat, etwas zu machen, was mit viel Risiko verbunden war. Denn der Glaube ist immer stärker als jedes Risiko. Ja, ich war oft in Engpässen und Schwierigkeiten, aber mein Gott hat sich immer als mein treuer Freund erwiesen und sogar manche Wunder bewirkt.
Lass Dich ermutigen, Deine Gaben zu gebrauchen, um Gott zu verherrlichen und Menschen Seine Frohe Botschaft zu bringen. Es ist doch derselbe Gott, der alles in allem wirkt! Gott segne Dich!

Feb 01

Wer sparsam sät…

By Viktor | 2. Korinther , Gaben , Geld

Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten.
2. Korinther 9,6

Vor einigen Jahren gab’s die Werbung von Saturn mit dem Motto “Geiz ist geil!”. Diese Werbung wurde von den meisten Christen in Deutschland kritisiert. Zu Recht. Dennoch eine starke Gebefreudigkeit unter den Christen in Deutschland habe ich nie beobachtet. Obwohl es hier den meisten gut geht, sind viele nicht in der Lage, mit Freude jemanden zu beschenken.
Als ich bei einem Missionseinsatz in der Ukraine war, staunten meine Begleiter aus Deutschland wie gastfreundlich und großzügig die Menschen dort waren, obwohl sie selbst nicht viel besassen. Aber Gott hat immer gut für sie gesorgt, weil sie segensreich gesät haben.
Aber man selbst kaum Geld hat, das man geben kann, kann man die anderen auch mit anderen Gaben segnen. Man sagt auch nicht umsonst: “Zeit ist Geld!” Denn die Zeit ist das wertvollste gut, was wir haben. Wenn wir unsere Zeit dafür investieren, um zu segnen und zu helfen, dann werden wir auch segensreich ernten.
Gott will nicht, dass wir Egoisten sind, die nur an sich selbst denken, sondern dass wir uns um die anderen kümmern, die uns und unsere Liebe brauchen.
Wir sollten nie der Lüge des Feindes glauben, der uns sagt: “Wenn Du etwas abgibst, wirst Du weniger haben!” Denn Gottes Gesetz funktioniert anders: “Wer gibt, dem wird gegeben werden!”
Sei großzügig mit dem, was Du hast und investiere Dich und Deine Gaben in Deine Mitmenschen. Gott wird Dich dafür reichlich segnen und Du wirst keinen Mangel haben. Gott weiß immer, was Du benötigst und kümmert sich darum, dass Du alles hast, was Du zum Leben brauchst. Deswegen sei ein fröhlicher Geber und bereue niemals, dass Du etwas gegeben hast. Denk daran: “Geiz ist nicht geil, sondern schädlich!” Gott segne Dich!

Jan 13

Wünsche kein Unglück dem anderen…

By Viktor | Dienst , Gaben , Liebe , Sacharja

Und sinnt nicht – keiner von euch – in euren Herzen auf das Unglück des anderen, und falschen Eid liebt nicht! Denn all dieses ist es, was ich hasse, spricht der HERR.
Sacharja 8,17

In der Welt werden Hass und Zerstörung weit verbreitet. Die Herrschaft des Teufels wird immer offensichtlicher und zeigt wie vernichtend sie wirkt. Gott hasst aber schon, wenn einer dem anderen das Unglück wünscht. Und das tun nicht nur die Menschen in der Welt, sondern auch manche Christen. Der Streit in vielen Gemeinden gehört fast zum Alltag. Dann wundert man sich, warum die Gemeinden nicht wachsen. Denn die Besucher suchen nach Lösung ihrer Probleme, die Gott lösen kann, und finden Seine Kinder, die miteinander streiten, wie Gott zu wirken hat und wie es richtig ist, sich zu verhalten.
Das schreckt die Menschen von unseren Gemeinden ab. In Johannes 13,35 heißt es: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Wenn wir untereinander keine Liebe, sondern nur Streit und Zank haben, dann kann man es nicht erkennen, dass wir die Jünger Christi sind.
Nun, viele reden zwar von der Liebe, erwarten aber nur, dass man ihnen die Liebe erweist, ohne selbst lieben zu müssen. So kommen viele zum Gottesdienst, um sich segnen lassen und den Kaffee zu genießen, aber nicht mit dem Gedanken, jemandem die Liebe zu erweisen oder mit eigenen Gaben zu dienen. Jesus gefällt das sicher nicht, denn Er ist gekommen, um zu dienen und nicht um bedient zu werden. Genau das auch erwartet Er von uns! Er will das wir alle ohne Ausnahme, Seine Diener werden. Jeder von uns hat wenigstens eine Gabe, mit der er seinem Nächsten dienen kann. Wenn man diese Gabe vergräbt und sie nicht einsetzt, muss man das vor Gott verantworten.
Lass Dich niemals auf irgendwelche Streitereien ein, sondern sei ein Friedensstifter. Diene mit Deinen Gaben und lass den Geist Gottes durch Dich wirken. Gott segne Dich!

Jan 02

Enthalte Gutes nicht…

By Viktor | Dienst , Gaben , Geld , Sprüche

Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun! Sage nicht zu deinem Nächsten: Geh, komm später wieder, und morgen will ich geben!, – wo du doch hast.
Sprüche 3,27-28

Als ich 2000 bei einem Missionseinsatz in der Ukraine war und wir durch die Dörfer gegangen sind, um Menschen dort das Evangelium zu verkündigen, kamen wir zu einem Glaubensbruder zum Mittagessen und alle haben gestaunt, wie reichlich er für uns den Tisch gedeckt hat, obwohl er in sehr armen Verhältnissen mit seiner Familie gelebt hat.
Als ich aber an einem Tag in München obdachlos geworden bin und zu meiner Gemeinde ging, hat der Jugendpastor für mich nur gebetet, dass ich schnell Unterkunft finde, hat mir aber nicht angeboten, in seinem großen Haus zu übernachten.
Je mehr der Mensch hat, desto weniger ist er bereit zu geben. Bei Christen sollte es so aber nicht sein. Jesus sagte, dass wir uns Schätze im Himmel sammeln sollten. Wie sammelt man denn diese Schätze? Richtig! In dem wir Gutes tun! Gutes tun, tut uns auch gut. Wer reichlich segnet, wird noch reichlicher gesegnet. Geiz ist keine Eigenschaft Gottes. Unser Gott ist großzügig! Er gibt gern und reichlich! Nur dem, der geizig ist, nimmt Er auch das weg, was er hat.
Auch wenn wir in einer schwerer Zeit leben müssen und unser Einkommen oft für uns selbst kaum ausreicht, sollten wir uns nicht darauf verlassen, was auf unser Konto kommt, sondern auf unseren Versorger und Vater, der uns nicht verhungern lässt.
Wenn Du kein Geld hat, das du geben kannst, dann hast Du bestimmt andere Gaben, die Gott Dir geschenkt hat, mit denen Du anderen dienen kannst. Gutes tun, sollte Dir Freude machen. Wenn Du aber gutes tust, weil die Schrift Dich dazu “zwingt”, dann ist das nicht gut. Alles soll aus Liebe geschehen. Gott segne Dich!

Dez 23

Gute Gaben

By Viktor | Gaben , Matthäus

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

Ein guter Gott kann unmöglich faule oder schlechte Gaben verteilen. Er gibt uns kein Stein, wenn wir Hunger haben. Aber wenn wir bereits gesättigt sind, braucht Er uns nichts zu geben. Oder? So geht’s vielen Menschen, die Ihre Seele mit allen möglichen Dingen sättigen, so dass in Ihren Herzen kein Platz mehr für Himmlische Gaben gibt’s.
Wir leben leider in einer Zeit, in der vom Teufel viel “Pseudofutter” angeboten wird, auch unter frommen Verpackung. Es gibt so viel Unterhaltung, so viel Vergnügen und Spaß, dass die Beziehung zum Himmlischen Vater oft auf der Strecke bleibt.
Viele wundern sich dann, warum sie keine gute Gaben bekommen und fangen an, zu klagen und zu jammern, weil der Feind dann anfängt ihr Leben zu zerstören.
Aber unser Gott wäre kein Vater, wenn Er sich um Seine Kinder nicht kümmern würde, auch um die, die von Ihm weglaufen und dem weltlichen Vergnügen nachlaufen.
Unser Gott ist ein perfekter Vater. Das kann ich von mir nicht behaupten, auch wenn ich meine Kinder sehr liebe. Ich kann meine Kinder oft nicht verstehen, weil ich nicht in ihr Herz rein schauen kann, aber Gott kann das. Er sieht alle unsere Wünsche und Gedanken, und Er sieht auch, wo Er an uns arbeiten muss, um uns zu verändern und zu segnen.
Kein Weihnachtsmann der Welt kann uns so reichlich beschenken, wie das unser Himmlischer Vater tut. Wir müssen bloß bedenken, dass Gottes Geschenke und Seine Gaben nicht nur für uns gedacht sind, sondern zum Dienst für die Menschen. Ein Diener Gottes ist nicht nur der, der Theologie studiert hat, sondern auch jeder, der sich Kind Gottes nennt. Lass Dich reichlich beschenken und werde ein Diener Gottes! Gott segne Dich!

Nov 06

Diene dem anderen mit Deiner Gabe!

By Viktor | 1. Petrus , Gaben

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
1. Petrus 4,10

Heute fahre ich in die Schweiz, um dort eine Gemeinde zu besuchen, deren Pastor ich über Facebook kennen lernen durfte und mit dem ich schon einmal telefoniert habe. In dem Telefonat erzählte er mir über seine Gemeinde und was mich dabei fasziniert hat, dass jeder in seiner Gemeinde irgendein Dienst hat. Keiner kommt, um nur zu konsumieren. Das finde ich so cool! Solche Gemeinden braucht auch unser Land. Es ist ja, was Jesus will! Er will, dass wir einander dienen, dass jeder von uns ein Diener ist.
Ich fahre in die Schweiz auch nicht, um konsumieren, sondern auch zu dienen. Ich gebe ein Interview im Internetradio der Gemeinde, in dem ich meine Zeugnisse und einiges mehr zur Ermutigung der anderen erzählen werde.
Mein Vater war ein guter Handwerker, er konnte viele Dinge reparieren und neu machen. Er war ein Hobby-Schreiner, der professionell etwas aus Holz bauen konnte. Nur leider konnte er mir nichts beibringen, weil ich damals in der Gefahr war, mich verletzen zu können, denn ich war kein normales Kind, sondern ein Epileptiker. Nun, darüber könnte ich trauern, aber das ist sinnlos, weil Gott mir dafür andere Gaben geschenkt hat. Ich habe schon als Kind angefangen, Gedichte zu schreiben und zu fotografieren, was ich immer noch gut kann und damit auch den anderen diene. Als einer, der viel Leid erfahren kann, kann ich meine Leidende ermutigen.
Laut dem “5 Talente” – Gleichnis, hat jeder mindestens eine Gabe, in der Er Gott dienen kann. Wenn Du denkst, dass Du keine besondere Gabe hast, mit der es sich lohnen würde, zu dienen, dann irrst Du Dich! Nutze selbst die kleinste Gabe, um ein Diener zu sein. Lass Dich täglich von Gott gebrauchen, auch in Kleinigkeiten. Gott segne Dich!

Aug 14

Seid überreich zur Erbauung der Gemeinde

By Viktor | 1. Korinther , Gaben

So auch ihr, da ihr nach geistlichen Gaben eifert, so strebt danach, dass ihr überreich seid zur Erbauung der Gemeinde.
1. Korinther 14,12

Gott gibt uns Seine Gaben, damit wir sie nutzen, um einander zu dienen. Er gibt uns nichts, damit es nur uns gut geht. Er will nicht, dass wir uns zu egoistischen Konsumenten seiner Geschenke entwickeln. Schon unsere Eltern haben sich Gott sozusagen zur Verfügung gestellt, um uns mit der Geburt zu dienen. So sollen wir als Diener Gottes, das Leben spenden und Frohe Botschaft verbreiten. Leider sind die meisten Gemeinden voll mit Christen, die jeden Sonntag Gottesdienst besuchen, nur um zu konsumieren. Direkt danach verschwinden sie gleich zuhause, um Mittag zu essen, nur einzelne bleiben, um sich mit anderen Geschwistern auszutauschen. Von den wenigen aber, die bleiben, sind nur ein geringer Teil, der ein Dienerherz hat. Das ist eine traurige Bilanz. Und Gott möchte das ändern. Er will, dass wir alle einander dienen. Jeder mit seiner Gabe. Und jeder von uns hat zumindest eine Gabe, mit der er den anderen dienen kann.
Paulus spricht hier nicht von einem Bau eines Gemeindegebäudes, sondern von geistlichen Erbauung und Stärkung. Lass Dir von Feind nicht einreden, dass Du zu hässlich, zu schwach oder zu unbegabt bist, um ein Diener zu sein. Er will nicht, dass wir einander dienen, weil er nicht will, dass es uns gut geht. Denn Gott will uns segnen, wenn wir segnen. Und dem Feind passt das nicht. Wie oft hat der Teufel Streit und Hass zwischen Geschwistern gesät, die es nicht merkten, weil sie einfach aus Tradition ihre Kirche besuchten und nicht wirklich Gott dienen wollten. Sie wurden religiös und streitsüchtig, weil sie nicht mehr in der Gerechtigkeit Gottes leben, sondern ihre eigene Gerechtigkeit durchsetzen wollen.
Bitte Gott um ein dienendes Herz, bitte Ihn, Dich von egoistischen  Zielen und Gedanken zu befreien und Dir zu helfen, Freude am Dienen zu entdecken. Gott segne Dich!

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Aug 05

Dein Geschenk kann viel verändern

By Viktor | Gaben , Sprüche

Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum, und vor die Großen führt es ihn.
Sprüche 18,16

Jeder von uns freut sich, wenn er ein Geschenk bekommt. Aber verschenkt jeder auch gern etwas? Na, da haben viele Menschen besonders in unserer westlichen Gesellschaft ein großes Problem. Das kommt meistens weil es den meisten gut geht und das erweckt den Anschein, dass niemand unsere Geschenke braucht. Man hat’s verlernt, anderen mit Geschenken Freude zu machen. Wir haben aber einen Gott, der uns gern beschenkt! Aber Er tut das nicht damit wir seine Geschenke für uns behalten, sondern sie weiter geben.
Dass man eigenen Freunden was zum Geburtstag schenkt ist für die meisten von uns normal. Aber einfach so jemanden zu beschenken, um damit die Aufmerksamkeit zu zeigen, da tun wir uns oft schwer. Aber warum? Es ist in unseren Köpfen eine Denke verankert, die uns sagt: “Wenn Du jemandem etwas schenkst, wird Er denken, dass Du etwas von ihm willst!” Und oft ist es leider tatsächlich so, dass der Beschenkte sich oft schuldig fühlt, sein Geschenk zu “erstatten”.
Gott verlangt aber von uns keine Gegenleistung für Seine Geschenke! Das ist auch der Sinn der Gnade: Geschenkt ohne zurück zu verlangen!
So sollten wir als Kinder Gottes von unserem Vater lernen, zu schenken und auch Geschenke anzunehmen. Wenn Du jemandem etwas schenkst, verlange von ihm nichts zurück. Auch wenn er Dir auch kein Wort des Dankes sagt, sei nicht enttäuscht oder beleidigt. Denk daran, dass Du Gott auch nicht für alle Seine Gaben gedankt hast.
Wenn Du meinst, dass Du nichts zu verschenken hast, dann überlege kurz, was Du am besten machen kannst und biete jemandem an, ihm mit Deinen Gaben zu dienen. Das könnte ein unvergesslicher Geschenk werden. Auch ein nettes, ermutigendes Wort kann ein großes Geschenk sein und damit solltest Du auf gar keinen Fall geizen. Gott segne Dich!

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Jun 18

Sprachen zu einem Zeichen für Ungläubige

By Viktor | 1. Korinther , Gaben , Gottes Geist

Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden.
1. Korinther 14,22

In vielen Kirchen wird sog. Gabe des Zungenredens oder Sprachengebets als einmaliges geschichtliches Ereignis zum Pfingsten angesehen. Oft wird die Bibelstelle zitiert, in der es heißt, dass alle Gaben aufhören werden, zu denen auch Zungenreden gehört. Nun, ich kann das nicht bestätigen, dass alle Gaben aufgehört sind, weil ich sie selbst noch praktiziere. Dass die Sprachen ein Zeichen für Ungläubige ist, habe ich auch ganz praktisch erlebt, als ich einem Mann in Zungen auf Englisch (den ich nie gelernt habe!) ein Lied vorgesungen habe, in dem ich ihm von seinem Leben erzählt und ihm zum Geburtstag gratuliert. Er war erstaunt, denn er hatte an dem Tag seinen 50. Jubiläum. Ich habe ihn dann aufgeklärt, dass Gott mich gebraucht hat, um zu ihm zu reden, denn ich konnte ja nicht wissen, dass er Geburtstag hatte, weil ich ihn nicht kannte.
Ich gebe zu, dass man für solche Schritte viel Mut braucht, aber auch gewisses Risiko, dass man zum Schluß als Depp da steht. Doch meistens, wenn wir etwas für Gott tun, gebraucht Er uns ganz mächtig, auch wenn wir uns dabei zu Clowns machen müssen.
Ja, Gott liebt “verrückte” Christen, die keine Angst haben, ihr Gesicht zu verlieren, sondern mit viel Mut zu “unnormalen” Taten bereit sind, die Gott zu Seiner Ehre gebrauchen kann.
Wir müssen unsere Gaben gebrauchen, auch wenn es manche Gegner dafür sind. Sonst sind wir wie ein Mann mit einem Talent, der ihn vergraben hat.
Vergrabe Deine Talente nicht, sondern gebrauche sie mutig, um Gott damit zu verherrlichen und Menschen zu dienen. Wenn Du in kleinen Dingen treu bist, wird Gott Dir noch viel mehr geben. Halte ihn davon nicht ab. Gott segne Dich!

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