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Große und unbegreifliche Dinge hören

unbegreifliche Dinge

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3

Manchmal, wenn man betet, hat man das Gefühl, dass man Gott auf den Anrufbeantworter spricht. Irgendwie scheint Er weit weg zu sein und nicht sofort erreichbar. Doch meistens stimmt etwas mit unserem „Telefon“ nicht. Entweder ist das „Mikrophon“ verstopft oder unsere Stimme hat keine Kraft des Glaubens. Wenn ich jemanden telefonisch erreichen will, dann erwarte ich, dass derjenige ran geht und wir uns unterhalten können. Das mache ich doch nicht, weil ich denke: „Der geht eh nicht ran!“ Das macht Doch keinen Sinn. So ist es auch, wenn ich Jesus anrufe und denke: „Ach, Er antwortet wahrscheinlich doch nicht!“, dann brauche ich mich doch nicht zu wundern, dass keine Antwort von Ihm kommt. In dieser Zusage sagt Er aber, dass Er uns nicht nur antworten, sondern auch große und unbegreifliche Dinge verkünden will. Wenn ich nun diese großen und unbegreiflichen Dinge hören will, dann muss ich Ihn anrufen und im festen Glauben erwarten, dass Er zu mir spricht. Seine Stimme äußert sich oft nicht akustisch, denn Gott kann auf verschiedene Art und Weise zu uns sprechen. Manchmal ist es ein Traum, manchmal ein prophetisches Wort, manchmal durch die Umstände… die Liste ist lang, denn unser Gott ist sehr kreativ. Wir müssen nur genau hinhören, was Er uns sagen möchte und dabei auch auf manche Kleinigkeiten achten, die Er als Zeichensprache benutzt.
Auch wenn der Teufel manchmal dazwischenfunkt, achte nicht auf seine Störung, sondern überhöre sie. Erkenne die Stimme Gottes und nimm Seine kreative Art, zu Dir zu reden, an. Du wirst von Ihm große und unbegreifliche Dinge hören, die Dein ganzes Leben verändern. Er gibt Dir nicht nur neue Erkenntnisse, sondern weist Dir den richtigen Weg. Gott segne Dich!

Der Feind darf nicht triumphieren

triumphieren

Daran erkenne ich, dass du Gefallen an mir hast, dass mein Feind nicht über mich triumphieren darf.
Psalm 41,12

Der Feind versucht uns immer wieder anzugreifen. Das ist normal, denn es ist seine Natur und in gewisser Weise seine Aufgabe als Fürst dieser Welt. Nur er darf über uns niemals triumphieren. Wir dürfen ihm niemals den Sieg überlassen, in dem wir unser Vertrauen zu Gott über Bord werfen und anfangen zu klagen und zu jammern. Manche denken bei den Anfechtungen: „Das geht eh wieder vorbei! Warum soll ich noch was unternehmen?“ Und dann sind sie schon in den Fängen des Teufels, weil sie Passivität mit Vertrauen verwechseln. Wenn ich Gott vertraue, dann kämpfe ich mit der Kraft, die Er mir gibt, um siegreich zu sein, und nehme nicht einfach „mein Schicksal“ an.
Gott lässt niemanden Fallen, der fällt! Er richtet uns nicht, sondern reicht uns immer wieder die Hand und lässt uns unsere Schuld bereuen, damit wir weiter mit Ihm leben können. Es gibt keinen einzigen Menschen, der vollkommen heilig leben kann, wie Jesus es gemacht hat, aber jeder darf sich zur Heiligkeit ausstrecken und Jesus hilft uns dabei, damit der Feind über uns nicht triumphiert.
Jesus sagte: So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. Ja, er muss von uns fliehen und darf uns niemals beherrschen. Und damit es nicht passiert, müssen wir Gott untertan sein, Seinen Willen erfüllen und nach Seinen Geboten leben. Das ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, weil Gott das reichlich mit Seinem Segen belohnt.
Lass den Feind nicht, über Dich zu triumphieren! Widerstehe ihm im Glauben, im Vertrauen, mit Geduld, dann wird er von Dir fliehen. Lebe nicht äußerlich fromm, sondern innerlich heilig. Habe täglich eine innige Gemeinschaft mit Gott und Seinem Wort, damit Du stark genug bist, um ein heiliges Leben zu führen. Gott segne Dich!

Herr, sei mir gnädig und richte mich auf

gnädig

Du aber, HERR, sei mir gnädig und richte mich auf, so will ich es ihnen vergelten.
Psalm 41,11

Diesen Monat kam einiges an Rechnungen auf mich zu und ein zusätzliches Einkommen ist ausgefallen. Und was tut man in solches Fällen? Richtig! Nicht jammern, sondern beten. Als ich betete, dass Gott mir helfen soll, schlug ich diese Stelle in meiner Bibel in der Lutherbibel 1545, wo dieser Vers so übersetzt wird: Du aber, Herr, sei mir gnädig und hilf mir auf, so will ich sie bezahlen. Und ich betete, dass Er mir hilft meine Rechnungen zu bezahlen. Ich las den Vers nochmal laut vor und dankte Gott, dass Er mir dabei helfen wird. Einige Tage später bekam ich eine Überweisung von einem Amt, das mir Geld schuldete, genau den Betrag, den ich brauchte, um meine Rechnungen zu bezahlen.
Eigentlich geht’s in dem Vers um die Feinde Davids, denen er vergelten bzw. „bezahlen“ wollte, aber meine Erfahrung hat mir schon wieder bestätigt, dass Gott durch einen Vers jedem etwas anderes sagen kann, weil Sein Wort lebendig ist und Er sogar durch verschiedene Übersetzungen zu mir sprechen kann. Viele streiten sich darüber, welche Bibelübersetzung die richtige ist und welche nicht, was für Theologen vielleicht Sinn macht, aber nicht für Kinder Gottes, die sich durch den Geist Gottes leiten lassen. Ich habe viele Übersetzungen gelesen und jedes Mal gab mir der Geist Gottes neue Erkenntnisse. Viele grenzen Gott in Seinem Wirken ein, weil sie nur bestimmte Vorstellungen haben, wie Gott handeln könnte und mehr Ihm gar nicht zutrauen. Warum beten dann viele: „Dein Wille geschehe!“? Gott will etwas in Deinem Leben tun, was Du von Ihm nie erwartet hättest, oder Er will zu Dir vielleicht durch eine bestimmte Bibelübersetzung sprechen. Grenze Gott nicht ein! Sei offen für Sein Reden und Sein Tun, verlass Dich auf Seinen Willen. Gott segne Dich!

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Plötzlich ertönte vom Himmel ein Brausen

Plötzlich

Plötzlich ertönte vom Himmel ein Brausen wie das Rauschen eines mächtigen Sturms und erfüllte das Haus, in dem sie versammelt waren.
Apostelgeschichte 2,2

Bevor Jesus die Erde verlassen hat, hat Er den Jüngern gesagt, dass die den Heiligen Geist erwarten sollten, den Er als ihren Tröster und Beistand zu ihnen senden wird. So blieben die Jünger in dieser Erwartungshaltung bis zum Pfingsten und plötzlich geschah das, was Jesus versprochen hat. Der Geist Gottes ist gekommen und erfüllte sie mit Kraft und Gaben, die sie zum Dienst brauchten.
Es ist etwas Großes und Übernatürliches passiert. Die Feuerflammen kamen auf jeden der Jünger, aber sie verbrannten nicht. Ich weiß nicht, ob sie sich das so vorgestellt haben oder nicht, aber sowas ganz plötzlich zu erleben, war für sie bestimmt eine große Überraschung.
Wenn wir etwas von Gott erwarten, haben wir meistens auch unsere Vorstellungen wie das passieren kann, doch meistens liegen wir falsch, weil Er das viel besser und schöner macht, als wir es uns überhaupt vorstellen könnten.
Der Feind ist aber meistens da, wenn wir etwas von Gott erwarten, und versucht unsere Erwartungshaltung mit Zweifeln zu zerstören: „Hat Gott Dir das wirklich versprochen? Er hat es bestimmt schon vergessen! Er kommt nicht mehr! Darauf kannst Du lange warten…“ Wenn wir aber auf sein Gequatsche nicht hören und weiter in der freudigen Erwartung leben, dann wird Gott plötzlich Sein Brausen vom Himmel schicken und es passiert etwas übernatürliches und unbegreifliches, was wir uns so garantiert nie vorgestellt haben.
Manche warten darauf fast ihr Leben lang, aber Gott vergisst Sein Versprechen nie und erfüllt ihn rechtzeitig.
Die Frage ist auch: Was erwartest Du von Gott? Erwartest Du eine Linderung Deiner Probleme oder Deiner Krankheit, oder eine perfekte Lösung Deiner Probleme und Heilung Gottes? Besser als Er, kann es niemand machen. Daran musst Du immer Denken, wenn Du auf Sein Wirken wartest. Gott segne Dich!

Verflucht, wer Jesus nicht liebt?

verflucht

Wenn jemand den Herrn Jesus Christus nicht liebt, der sei verflucht! Maranatha!
1. Korinther 16,22

Diesen Satz schrieb der Paulus unter seinen Grußworten an die Gemeinde in Korinth. Als ich das las, dachte ich: Das ist ja heftig! Er verflucht die, die Jesus Christus nicht lieben. Eigentlich sollten wir unsere Feinde oder Ungläubige segnen, damit sie Jesus kennen und lieben lernen. Warum verflucht er die Leute? Eigentlich macht das überhaupt keinen Sinn, denn alle, die Jesus nicht lieben, leben bereits unter Fluch der Sünde. Doch hier spricht der Paulus von den Christen, die Jesus nicht mehr lieben, aber Seine Liebe schon erlebt haben. In anderen Übersetzungen heißt es „…der sei dem Gericht Gottes übergeben werden!“ Es ist tatsächlich so, dass man den Segen verlässt und sich unter Fluch stellt, wenn man Jesus nicht mehr so heiß und innig liebt, weil es andere „wichtigere“ Dinge im Leben gibt. Wenn unser Herz sich mit Dingen vergnügt, die Gott nicht gefallen, dann kann man keinen Segen von Gott erwarten. Den gibt’s einfach nicht. Den Fluch aber schon, denn jede Sünde und jedes Widersetzen dem Willen Gottes wird automatisch Fluch mit sich bringen.
Wir müssen uns immer wieder vom Alltagtrott zurückziehen und die Liebe zu unserem Herrn erfrischen. Das sage ich auch mir selbst, denn man ist oft mit so vielen Dingen beschäftigt, dass Jesus dabei oft vergessen wird. Wenn bei einem frischverliebten Paar, die räumlich getrennt sind, einer nicht an den anderen Denkt (nicht regelmäßig anruft oder schreibt), dann leidet die Beziehung darunter. Genau ist es auch in der Beziehung zu Jesus. Wenn wir uns lange nicht melden, können wir nicht erwarten, dass Er uns reichlich segnet. Und wenn uns Sein Segen fehlt, dann nutzt der Feind die Bühne, um seine Show in unserem Leben durchzuführen. Jesus will, dass Du immer mit Ihm verbunden bist und immer in Seinem Segen lebst! Gott segne Dich!

Herr, gib mir dieses Wasser!

Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierherkommen muss, um zu schöpfen!
Johannes 4,15

Das hat die Samariterin zu Jesus gesagt, als Er ihr sagte: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt. Sie hat aber eher an das physische Wasser gedacht und wie alle Menschen auch wollte sie gern bequemer haben, um nicht mehr zum Brunnen kommen zu müssen. Aber so stellen sich viele Menschen das Leben mit Gott vor, von dem sie dann erwarten, dass Er sie quasi in die Wolke 7 versetzt und alles wir schön und gut. Doch die meisten werden überrascht, weil nämlich das Gegenteil passiert. Die Probleme scheinen zu zunehmen, es gibt plötzlich viele Feinde, die früher Freunde waren, niemand versteht uns, wenn wir über Gott reden…. Nein, Gott hat uns niemals ein bequemes Leben ohne Probleme versprochen. Doch Er hat uns versprochen immer bei uns zu sein und uns mit allem zu versorgen und uns zu helfen. Er will vor allen Dingen, dass unser Herz nicht verdurstet und sogar noch mehr! Er will, dass das lebendige Wasser aus uns herausquillt und andere durstige Seelen erreicht.
Nun, da sind wir als Gefäße Gottes gefragt, aus denen die Menschen trinken und Gottes Liebe, Gnade, Barmherzigkeit, Güte und Trost erfahren sollen. Wenn mein Herz leer ist, kann aus ihm kein lebendiges Wasser kommen. Und leer wird das Herz meistens nicht, wenn man etwas aus ihm heraus verschenkt, sondern durch die Sünde, Gier, Egoismus…
Lass Jesus Christus zuerst Deinen inneren Durst löschen und Dein Herz mit Seinem lebendigen Wasser erfüllen, dann kommt es automatisch aus Dir heraus und erreicht viele Menschen. Gott segne Dich!

Erinnerung an ersten Kampf

Kampf

Erinnert euch aber an die früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wurdet, viel Kampf erduldet habt, der mit Leiden verbunden war.
Hebräer 10, 32

Nach der Erleuchtung, die durch den Geist Gottes in unser Herz kommt, fängt der Kampf um unsere Seele an. Der Teufel versucht uns immer noch an seine Seite zu ziehen, damit wir wieder zurück zu unserem alten Leben kehren. Als ich „erleuchtet“ wurde, war ich so überglücklich, dass die Warnung eines Bruders „Satan gefällt nicht, dass Du ein Kind Gottes geworden bist!“ nicht wahrnehmen wollte. Ich wollte mir die Freude nicht verderben lassen. Als ich aber nachhause kam, merkte ich, dass der Feind schon auf mich wartete, um mir durch meine Eltern Gottesdienstbesuche zu verbieten und mir einzureden, dass ich den verkehrten Glauben habe.
Seitdem musste ich viele Glaubenskämpfe durchführen, aber jeder Kampf hat sich gelohnt. Mein Glaube ist dadurch gewachsen und mein Vertrauen zu Gott ist stärker geworden. Ich erinnere mich aber immer wieder an diese Kämpfe, um nicht zu vergessen, dass Gott immer bei mir ist, auch in schweren Zeiten. Heute fällt es dem Feind viel schwerer, mich zu überzeugen, dass ich keinen Glauben mehr brauche, weil ich nicht mehr auf seine Lügen reinfalle, die er mir immer noch erzählt. Wenn die Wahrheit Gottes im Leben eines Christen im alltäglichen Leben offenbar wird, dann hat die Lüge keine Chancen mehr. Wer aber für die Wahrheit Gottes (Jesus Christus) nicht kennt und nie um seinen Glauben kämpfen musste, der ist leichtere Beute für den Verführer und Betrüger.
Du wirst sicher noch einige Kämpfe vor Dir haben. Deswegen erinnere Dich an die ersten Kämpfe, die Du durchstehen musstest, um Mut zu haben, weiter zu kämpfen bis der Sieg kommt. Gib niemals auf und lass Dich von niemandem davon abbringen, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Gott segne Dich!

In eigener Mietwohnung

Mietwohnung
Paulus aber blieb zwei Jahre in einer eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen; und er verkündigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimütigkeit und ungehindert.
Apostelgeschichte 28,30-31

Paulus hat in Rom eine Wohnung gemietet, in der er die Menschen versammelt hat, denen er das Reich Gottes verkündigte. Er hat keine Kirche gebaut und hat kein Stadion gemietet, sondern tat es in seiner eigenen Wohnung. So wird es auch in den Ländern praktiziert, in denen Christen verfolgt werden. Zum Beispiel in China, wo die größte Hauskirchenbewegung gibt, die täglich wächst.
Josua sagte mal ein Satz, der von vielen zitiert wird: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen! Doch was passiert in den meisten christlichen Häusern? Man sitzt vor dem Computer oder Fernsehen, man ist mit Haushalt beschäftigt, man schläft und pflegt sich. Vielleicht gibt es noch welche, die noch Bibel lesen und beten.
Wir leben leider in einer Welt, in der man sich immer mehr in eigener Wohnung verschließt und manchmal sogar die eigenen Nachbarn nicht kennt. Christen sehen sich nur in Gottesdiensten, aber auch nur flüchtig, um einander Hallo zu sagen. Da fehlt eine tiefe Gemeinschaft, die wir brauchen um gemeinsam zu wachsen. Jesus sagte nicht umsonst: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
Lade Leute ein, suche Gemeinschaft mit anderen Christen, die auch Jesus besser kennen lernen wollen und mehr mit Ihm erleben wollen. Öffne dafür Dein Haus bzw. Deine Mietwohnung, denn in einer engen Gemeinschaft kann der Geist Gottes mehr bewirken, als in einer großen Versammlung und jeder kann seine Gabe zum Einsatz bringen. Es sind bereits aus vielen Hauskreisen mehrere Gemeinden entstanden, weil der Geist Gottes durch die Versammelten auch außerhalb der Versammlung mächtig gewirkt hat. Gott segne Dich!

Wer das Vergnügen liebt, leidet Mangel

Vergnügen

Wer das Vergnügen liebt, muss Mangel leiden…
Sprüche 21,17

Paulus sagte zu Timotheus: Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!
Kommt Dir das bekannt vor? Dieses Wort von Paulus erfüllt sich vor unseren Augen. Vergnügen wird auch bei vielen Christen großgeschrieben und die denken sogar, dass es Gottes Wille sei, dass wir uns im Leben nur vergnügen, uns entspannen und einfach unser Leben genießen. Für sie spielt Gott und der Glaube an sich keine Rolle mehr. Mir haben schon einige Christen gesagt, dass sie einfach ihr Leben genießen, weil Gott sie mit allem gesegnet hat. So haben sie sich eine Komfortzone aufgebaut und wollen sich nicht weiterbewegen, damit ihr Glaube sich weiterentwickelt. Die meisten merken aber schnell, dass ihr Wohlstand ihnen plötzlich keine Sicherheit mehr bitten kann und dann plötzlich mangelt ihnen an etwas, nämlich an Glauben. Die Zeit, die wir im Vergnügen verbringen und nicht in die Beziehung mit Gott investieren, hinterlässt einen Vakuum in unserem Herzen, weil nichts so erfüllend ist, als eine enge Gemeinschaft mit Gott.
Unsere Zeit auf dieser Erde ist beschränkt. Und wenn wir unweise mit ihr umgehen, sie für unnützes Zeug oder zum Sorgen machen verschwenden, dann kommen wir gar nicht dazu, unser Auftrag zu erfüllen. Wir brauchen Gottes Weisheit und Disziplin, um uns mit richtigen Dingen zu beschäftige und mit richtigen Menschen umzugehen. Wir werden keinen Mangel leiden, wenn wir Gott mehr als Vergnügen lieben werden, wenn wir nur für Ihn und nicht für sich selbst leben werden. Verlasse Deine Komfortzone und beschäftige Dich mit dem, was Gott Dir aufs Herz legt. Gott segne Dich!

Zerreißt eure Herzen

Zerreißt eure Herzen

Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade, und das Übel reut ihn.
Joel 2,13

Wir sind Übeltäter! Das ist unsere sündige Natur, die uns immer wieder zu bösen Taten verführt. Die Israeliten haben früher mit dem Zerreißen ihrer Kleider öffentlich die Reue ihrer Sünden bekannt. Doch ihr Lebenswandel hat sich dadurch kaum verändert. Sie hatten zwar viele zerrissenen Kleider, aber ihr Herz blieb unverändert. Deswegen sagt Gott hier, dass sie ihre Herzen zerreißen und sich zum Herrn umkehren sollten. Das gilt auch für uns heute. Unser Herz ist von der Natur aus böse und immer wieder zur Sünde verführbar. Doch wir haben den Vorteil, dass Jesus Christus sein Herz für uns bluten ließ, damit unser Herz so verändert werden kann, dass nur Sein Geist in ihm wohnt und die Sünde in ihm kein Platz mehr findet. Er weiß, dass wir Menschen sind und kennt alle unsere Schwächen, deswegen ist Er gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade. Letztendlich ist es die Entscheidung jeden einzelnen von uns, ob wir in Gottes Heiligkeit oder in der Sünde leben wollen. Jeder hat die Wahl, weil Gott niemanden dazu zwingt, ein heiliges Leben zu führen. Aber Jesus sagte, dass viele berufen sind, aber wenige auserwählt. Die Auserwählten leben nach dem Willen Gottes und hassen die Sünde. Ja, sie sündigen trotzdem immer wieder, weil ihr Fleisch immer noch sündig ist, aber bereuen gleich ihre Sünden und wandeln weiter in der Heiligkeit Gottes. Bitte nicht mit Frömmigkeit oder religiöser Maskerade verwechseln. Gottes Heiligkeit ist eher durch Wirken Gottes im Leben der Heiligen sichtbar, denn wo die Sünde gegenwärtig ist, kann Gott nicht wirken.
Zerreiße Dein Herz, bekenne alles vor Jesus Christus, was Dein Herz belastet und werde frei in Ihm, damit Er mächtig in Deinem Leben wirken kann. Gott segne Dich!

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