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Lass Dich nicht zum Ärger reizen!

Ärger

Lass dich nicht schnell zum Ärger reizen; denn der Ärger wohnt in der Brust der Toren.
Prediger 7,9

Ach, wie oft habe ich mich schon geärgert, wie oft war ich von irgendeiner Situation genervt und…. das war alles umsonst! Mein Ärger hat mir nichts gebracht, überhaupt keine Veränderung, sondern machte alles nur noch schlimmer. Aber von Jesus habe ich es mir abgeguckt, wie man mit Ärger umgehen soll. Die Pharisäer und Schriftgelehrten wollten Ihn andauernd ärgern, aber Jesus blieb ruhig und haute sie einfach mit der Macht seiner Worte um.
Der Teufel will uns immer wieder durch andere Menschen oder durch die Umstände ärgern, aber wenn wir Kinder Gottes sind und die Weisheit Gottes besitzen, dann schafft er das nicht. Unser Glaube soll so stark sein, dass wir dem Teufel und seinen Versuchen, uns zu ärgern, widerstehen können.
Wir leben in einer Zeit, in der man seinen Ärger besonders auf sozialen Netzwerken ganz leicht verbreiten kann, weil man sich so viele Gleichgesinnte verspricht. Doch meistens ist es vertane Zeit. Wenn ich aber Jesus von meinem Ärger erzähle und Ihn um eine Lösung bitte, wird Er mir garantiert helfen. Er weiß am besten, wir ärgerlich das Leben auf dieser Erde sein kann und deswegen kann Er uns viel besser verstehen, als jemand anders.
Oft sind es Worte, die uns verletzten und verärgern. Das habe ich besonders als Kind ganz schlimm erfahren. Aber seitdem ich Jesus kenne, gilt für mich nur Sein Wort und Seine Meinung über mich. Deswegen fällt es vielen Menschen nicht mehr so leicht, mich zu ärgern. Auch der Teufel hat weniger Chancen, mich zu verärgern, weil ich Jesus an meiner Seite habe, der mir die Wahrheit offenbart und selbst die Wahrheit ist.
Lass Dich nicht ärgern! Ob von Deinen Lebensumständen, von anderen Menschen oder vom Teufel persönlich. Erinnere Dich immer daran, wer Du in Jesus Christus bist und nutze Seine Weisheit. Gott segne Dich!

Besser ein Langmütiger als ein Hochmütiger

Langmütiger

Der Ausgang einer Sache ist besser als ihr Anfang; besser ein Langmütiger als ein Hochmütiger.
Prediger 7,8

Als ich früher in der Schule war, habe ich mir so sehr gewünscht, sie so schnell wie möglich zu beenden, denn 10 Jahre Schule kam mir sehr lange vor. Aber so ist es eben mit der Schule: Man braucht viel Zeit, um viel zu lernen. So ist es auch in der Schule Gottes, in der wir Jünger (Lernende) sind. Manche Grundlagen lernen wir zwar in den ersten paar Jahren, aber das meiste bringt uns Gott mit der Zeit durch praktische Erfahrungen bei. Als ich 10 Jahre auf meine Heilung wartete, bildete Gott mich im Glauben aus. Er hat mir beigebracht, dass Er mein Versorger, mein Schutz und mein Tröster ist, auf den ich mich immer verlassen kann. Und als Abschluss dieser “Schule” gab Er mir die Heilung. Hätte ich Seine Schule abgebrochen, weil es mir zu lange dauert oder weil der Stoff zu schwer ist, dann hätte ich so einen “Abschluss” bestimmt nicht gehabt.
Wir wollen alles schnell haben, weil wir fürchten, dass die Zeit uns davonläuft. Aber für Gott gibt’s keine Zeiteinschränkungen und Er hat mit uns noch viel vor, auch wenn wir unseren Auftrag erst im hohen Alter erfüllen sollen. Ich könnte eigentlich schon längst eine Bibelschule besuchen und Pastor werden, aber dann hätte ich das ohne “Abschluss von Oben” gemacht und mir hätten viele praktische Stunden bei Gott gefällt. Erst wenn Er der Meinung ist, dass ich soweit bin, kann ich wirklich loslegen.
Es gibt viele “Diener”, die in ihrem Übermute die Berge versetzen wollen, doch schon nach kurzer Zeit scheitern sie und manchen fallen sogar vom Glauben ab.
Denk daran, dass Gott keine Eile hat. Sei ein langmütiger Schüler Gottes und lass Dich erst von Ihm ausbilden, bevor Du Deinen Dienst eintreten kannst. Gott segne Dich!

Seinesgleichen gibt’s nicht auf Erden

By Viktor Schwabenland / 21. September 2019
seinesgleichen

Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet!
Hiob 1,8

Dieser Meinung war Gott von Hiob. Und Er fragte Satan, ob der Hiob betrachtet hat und das auch feststellen konnte. Doch Satan meinte, dass er nicht umsonst so wäre, sondern weil Gott ihn so reichlich gesegnet hat. Was dann passierte, weißt Du sicher auch, wenn Du die Geschichte Hiobs gelesen hast. Aber heute geht’s mir gar nicht um die Leidensgeschichte Hiobs, sondern um die Meinung Gottes über ihn, die Satan versuchen wollte zu ändern. Wenn Gott Dich anschaut, kann Er auch sagen: “seinesgleichen gibt es auf Erden nicht!”? Ich meine: Ja! Aber nur, wenn Du in einer lebendigen Beziehung zu Ihm lebst, die durch das Opfer Christi am Kreuz möglich geworden ist.
Als Gott Satan erlaubt hat, Hiob alles zu nehmen, wollte seine Frau ihm einreden, dass er Gott lieber leugnen sollte, um am Leben zu bleiben. Das hat er nicht gemacht, weil er sich ganz fest auf Ihn verlassen hat. Heute wird er oft mit dem Satz zitiert: “Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, gepriesen sei der Name des Herrn!” Ich finde das einzigartig, dass ein Mensch in der Lage ist, Gott zu preisen, der ihm seinen Segen genommen hat. Warum sollte ich meinen Herrn nicht preisen, wenn in meinem Leben alles schiefläuft? Richtig! Weil mein Erlöser lebt! Das hat auch Hiob gesagt und ist im Glauben geblieben, obwohl ihn seine Umstände zum Aufgeben zwangen.
Gott möchte Dir klar machen, dass Du für ihn wirklich einzigartig und unaustauschbar bist. Dabei spielt es keine Rolle, wie Deine Lebensumstände gerade sind. Er ist Dein Erlöser, Dein Helfer und Dein Tröster, der Dich durch schwere Zeiten durchtragen wird und Dich zum Schluss noch mehr segnet. Lass Dir vom Satan nicht einreden, dass Du schlecht oder hässlich bist, sondern glaube das, was Gott über Dich denkt. Gott segne Dich!

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Noah machte alles, so wie Gott es ihm geboten hatte

By Viktor Schwabenland / 20. September 2019
Noah

Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.
1. Mose 6,22

Als meine Tochter sich für den Schulausflug vorbereitet hat und ihre Taschenlampe nicht finden konnte, habe ich ihr gesagt: “Als ich Dir vor einigen Tagen gesagt habe, die Taschenlampe auf ihrem Platz stehen zu lassen, weil Du sie bald brauchen wirst, hast du auf mich nicht gehört und hast mit ihr gespielt. Jetzt erfährst Du, was Dein Ungehorsam bewirkt hat.”
Wir Christen verhalten uns auch oft so, als wissen wir alles besser als unser Himmlischer Vater und sind Ihm ungehorsam. Das Ungehorsam aber schadet uns und wir können nicht erwarten, dass Gott unsere “Eigeninitiative” segnet. Hätte Noah damals auf Gott nicht gehört, dann hätte es diese Welt nicht mehr gegeben. Wir sind alle seine Nachkommen und sollten seinem Beispiel folgen, Gott in allem gehorsam zu sein, denn sonst gefährden wir sogar die Zukunft unserer Nachkommen.
Doch um Gott zu gehorchen, müssen wir genau wissen, was Er von uns will. Und da gibt’s solche, die versuchen, jedes Wort in der Bibel zu erfüllen, doch nach Früchten des Geistes schaut man bei ihnen vergeblich. Gott zeigt jedem ganz individuell, was Seine Pläne mit ihm sind. Es gibt zwar die Gebote Gottes, die wir erfüllen sollten, aber Gott hat meistens noch mehr mit uns vor, als nur Gebote zu halten. Wenn wir manchmal nicht in der Lage sind, Seine Stimme wahrzunehmen, versucht Er uns durch ungünstige Umstände zu leiten, weil Er uns liebt und uns helfen will, nach Seinem Willen zu leben.
Vielleicht solltest Du auch so einer Art Arche bauen, wo viele Menschen Gott erfahren und gerettet werden können? Frag Ihn immer wieder und warte auf konkrete Antwort. Gott hat viele Möglichkeiten, Dir Seinen Willen mitzuteilen. Du musst nur immer bereit sein, den Schritt in die Richtung zu machen, die Gott Dir zeigen möchte. Dein Gehorsam wird ganz sicher belohnt. Gott segne Dich!

Was wird uns dafür zuteil?

zuteil

Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil?
Matthäus 19,27

Diese Frage stellte Petrus Jesus und Seine Antwort lautete:
Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meines Namens willen, der wird es hundertfältig empfangen und das ewige Leben erben.
Diese Antwort zeigt mir, was Jesus mit Petrus und anderen Seinen Jüngern vor hatte: Er wollte sie so heilig machen, dass sie sogar in der Lage sind, die zwölf Stämme Israels zu richten! Nun, wenn man aber besonders den Petrus anschaut, hat er sich nicht besonders heilig verhalten und machte vieles aus dem Bauch heraus, ja er leugnete sogar Seinen Herrn. Und dieser Petrus durfte zu so einer Ehre kommen, Apostel Gottes zu sein, der sogar Israel richten kann. Aber was ist mit mir? Was wird mir zuteil?
Ich musste auch vieles im Leben um Seines Namens willen aufgeben und verlassen, was mich früher glücklich gemacht hat, aber ich habe immer mehr von Gott bekommen, als ich verloren haben. Und ich bin immer noch ei Erbe Gottes und darf das ewige Leben erben.
Wenn Du denkst, dass es Dir etwas fehlen würde, wenn Du Jesus nachfolgst, dann kann ich Dich beruhigen. Er nimmt Dir nichts weg, damit Du weniger hast, sondern um Dich mit Seinen Reichtümern reich zu machen und Dich als Sein Werkzeug zu gebrauchen. Bist Du breit zu gehen und sogar für Jesus zu sterben? Oder willst Du lieber ein gemütliches Leben leben und “zufrieden” sterben? Ich muss mir diese Fragen jeden Tag stellen und hoffe, dass Du auch. Gott segne Dich!

Auf der Suche nach dem Glück

Glück

Ihr aber, die ihr den HERRN verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die ihr dem »Glück« einen Tisch bereitet…
Jesaja 65,11

…und dem »Schicksal« zu Ehren einen Trank einschenkt — über euch will ich als Schicksal das Schwert verhängen, dass ihr alle zur Schlachtung hinsinken werdet! Denn als ich rief, da habt ihr nicht geantwortet; als ich redete, da habt ihr nicht hören wollen; sondern ihr habt getan, was in meinen Augen böse ist, und habt erwählt, was mir nicht gefiel.
Das sind ganz schön harte Worte und die gelten all den Untreuen, die Gott den Rücken gekehrt haben, um ihr “Glück” woanders zu suchen. Ich kenne inzwischen einige Leute, die früher mit mir zusammen Jesus im Gottesdienst gepriesen haben und heute sich mit Buddha-Stauen oder fernöstlichen Tempeln der antiken Götter ablichten lassen. Da fragte ich mich: was hat sie so unglücklich in ihrem Glauben an Jesus Christus gemacht, dass sie ihr Glück in anderen Religionen suchten? Und vermutlich weiß ich eine Antwort. Sie haben sich einfach ihr Glück in Christus anders vorgestellt. Sie dachten als Gläubiger wird man nur mit schönen und positiven Erfahrungen überschüttet, dass ihre Probleme sich schnell lösen würden und sie einfach ihr gläubiges Dasein genießen dürfen. Nun, wenn man mit Jesus unterwegs ist, dann ist es kein Eisschlecken. Wir müssen viel kämpfen, weil die Mächte der Finsternis uns noch stärker im Visier haben. Und nur wer treu bleibt, niemals aufgibt, der darf sich nicht nur glücklich schätzen, sondern ist tatsächlich glücklich, so wie ich es bin. Mich machen die Schwierigkeiten des Lebens glücklich, weil ich Gottes Lösung erwarten und mich auf Seine Hilfe vollkommen verlassen kann. Sein Wirken zu erfahren, macht viel glücklicher, als voll gedröhnt mit Entspannungsmusik auf dem Sofa rumzuliegen und “chillen” oder irgendwelche Pilgerorte zu besuchen. Suche immer mehr die Nähe Gottes, um wirklich Glück zu haben. Gott segne Dich!

So sind also die Söhne frei

die Söhne

So sind also die Söhne frei!
Matthäus 17,26

Als sie aber nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Tempelsteuer zu Petrus und sprachen: Zahlt euer Meister nicht auch die zwei Drachmen? Er antwortete: Doch! Und als er ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon, von wem nehmen die Könige der Erde den Zoll oder die Steuer, von ihren Söhnen oder von den Fremden? Petrus sagte zu ihm: Von den Fremden. Da sprach Jesus zu ihm: So sind also die Söhne frei! Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an den See, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, den du herausziehst, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihn für mich und dich!
Eigentlich müsste Jesus keine Tempelsteuer zahlen, weil Er frei ist. Aber Er nutzt seine Freiheit nicht aus, um die Einnehmer der Tempelsteuer zu ärgern. Das der Petrus einen Stater aus dem Fischmaul holen sollte zeigt auch Seinen Humorgefühl.
Unter Freiheit versteht man oft, dass man tun und lassen kann was man will. Die Freiheit Gottes ist anders. Ich bin frei, auch wenn ich ein Knecht Gottes bin. Ich bin zwar frei, mich für die Sünde zu entscheiden, doch das führt meistens zu einer Sklaverei und ich werde der Freiheit beraubt. Wenn ich aber frei von meinem Stolz und Egoismus bin, wenn ich frei von Zwängen und Gebundenheit bin, wenn ich frei von fleischlichen Genüssen bin, dann bin ich wirklich frei. Das klingt verrückt, aber ich bin nur dann wirklich frei, wenn Gott in meinem Herzen regiert und mein Leben unter Seiner Kontrolle hat. Als Kind des Königs aller Könige müsstest Du eigentlich keine Steuer an das Finanzamt zahlen, weil Du ja nicht von dieser Welt bist, aber tue das bitte trotzdem, um keinen Anstoß zu geben. Lebe in Gottes Freiheit und Du wirst nie Mangel leiden. Gott segne Dich!

Geschwister, die sich freuen, wenn sie Dich sehen

sich freuen

Die dich fürchten, werden mich sehen und sich freuen, denn ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119,74

Jesus sagte zwar, dass man an der Liebe erkennen wird, dass wir die Kinder Gottes sind, aber nicht nur. Auch an der Freude sollte es erkennbar sein. Ja, wir sollten uns an einander erfreuen, wenn wir uns begegnen. Leider habe ich es auch so erfahren, dass mich manche Geschwister im Gottesdienst mit breitem Lächeln begrüßten, aber wenn ich sie beim Einkaufen begrüßt habe, haben sie so getan als ob sie mich gar nicht kennen. Ich hatte das Gefühl, dass sich für mich schämen. Aber, Gott sei Dank, haben sich auch ganz viele Geschwister sehr gefreut, wenn sie mich wieder gesehen haben, auch wenn wir uns vorher nicht so gut kannten.
Du merkst schon, dass mir das Thema Gemeinschaft unter Kindern Gottes sehr am Herzen liegt, weil wir in einer Welt leben, in der man kaum Zeit für einander hat und sich deswegen voneinander immer mehr entfremdet, und weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie kostbar es ist, eine geistliche Gemeinschaft mit Geschwistern zu haben, die Jesus Christus auch von ganzem Herzen lieben.
Wenn ich manche Glaubensgeschwister längere Zeit nicht sehe, dann freue ich mich immer riesig, sie wieder zu sehen, weil wir uns dann meistens über viele wunderbare Taten unseres himmlischen Vaters austauschen können. Und so ein Austausch macht uns gegenseitig Mut, weiter im Glauben zu leben und unseren Herrn mit unserem Leben zu verherrlichen. Je länger ich mit Jesus unterwegs bin, desto deutlicher wird es mir, dass meine Glaubensgeschwister für mich sehr wertvoll sind. Ohne sie wäre mein Leben nicht so erfüllt und ich hätte eine große Lücke, die nichts und niemand schließen kann.
Achte Deine Geschwister, suche öfter Gemeinschaft mit Ihnen, damit sie immer Freude haben, wenn sie Dich sehen. Gott segne Dich!

Ein Fremdling auf Erden

Fremdling

Ich bin ein Fremdling auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir!
Psalm 119,19

Das Gefühl, ein Fremdling zu sein, kenne ich viel zu gut. Schon als ich in Russland in einer deutschen Familie geboren bin, war ich ein Fremdling, weil ich deutschen Namen hatte. Als ich von Russland nach Deutschland umgezogen bin, war ich ein Fremdling, weil ich im fremden Land geboren und aufgewachsen bin. Aber seit meinem 16. Lebensjahr weiß ich, dass ich nicht von dieser Welt bin, weil meine Heimat im Himmel ist. Dort werde niemals ein Fremdling sein.
Als wir in Spanien unseren Urlaub gemacht haben, habe ich meine Kinder beobachtet, die kein Spanisch sprechen, wie sie sich trotzt sprachlichen Barrieren mit anderen Kindern verständigt haben. Ich fand es so erstaunlich, dass sie sich so gut verstanden haben, obwohl sie keine gemeinsame Sprache sprechen. So haben sich meine Kinder in einem fremden Land nicht als Fremdlinge gefühlt, weil sie mit anderen Kindern problemlos kommuniziert haben. Das hat mich daran erinnert, wie ich zum ersten Mal in eine deutsche Gemeinde kam, ohne Deutschkenntnisse zu haben, und auch geschafft habe, mich unter meinen Glaubensgeschwistern nicht als Fremdling zu fühlen. Das ging nur, weil wir alle die gleiche geistliche Heimat hatten, in deren Sprache wir sprechen. Uns verbindet der Geist Gottes! Deswegen fühlen sich viele Menschen in unserer Gemeinschaft nicht wohl, weil sie nicht den gleichen Geist haben, wie wir. Und wir fühlen uns in der Gemeinschaft mit Menschen, die Gott nicht kennen, auch nicht wohl, weil wir nicht mehr den Geist dieser Welt, sondern den Heiligen Geist in uns haben. Der Geist Gottes verbindet Menschen unterschiedlicher Sprachen und Nationen, so dass wir uns nicht mehr als Fremdlinge fühlen müssen, sondern eine tiefe Gemeinschaft miteinander haben können, weil wir einen Herrn und Retter haben, den wir gemeinsam anbeten können.
Du bist zwar ein Fremdling auf dieser Erde, aber Du hast eine Heimat im Himmel, wo Du ewig bleiben kannst. Sei Dir dessen auch heute bewusst. Gott segne Dich!

Die Tage deiner Trauer sollen ei Ende haben

Trauer

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der HERR wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben.
Jesaja 60,20

Vor kurzem entdeckte ich bei Facebook die Frage: “Kann der Glaube zu Depressionen führen?”, und wunderte mich, dass so eine Frage überhaupt gestellt wird. Selbst, wenn man unter Depressionen leidet, kann der lebendige Glaube davon eigentlich befreien. Depressiv kann man nur werden, wenn man zu sehr unter religiösen Druck gerät, wobei von uns erwartet wird, Regeln und Gesetze einzuhalten, die von uns zu viel verlangen und wozu wir keine Kraft haben. Jesus hat seine Jünger nie unter Druck oder Zwang gesetzt, bestimmte Regeln oder Gesetze zu erfüllen. Er sagte ja sogar, dass nur Er das Gesetz erfüllen kann und erfüllt hat. Und alles, was man nach Seinem Sieg am Kreuz braucht, ist die Liebe zu Gott und die Liebe zu einander, woraus sich auch die Liebe zu den Feinden ergibt.
Nur der Judas wurde sozusagen depressiv und hat sich nach seinem Verrat selbst umgebracht. Aber das ist passiert, weil er dem Satan und nicht Jesus gefolgt ist. Deswegen kann man als Christ auch depressiv werden, wenn man z. B. in der Sünde lebt, sich mit okkulten Dingen oder mit Aberglauben beschäftigt, weil man dem Teufel die Türe zum eigenen Herzen öffnet, der dort dann sein zerstörerisches Chaos verursachen kann.
In meinen fast 30 Jahren Glaubensleben war ich noch nie depressiv, weil Gott mir schon bei den ersten Glaubensschritten gezeigt hat, dass Er bei mir ist und sich um mich immer kümmern wird. Ja, es gab bei mir schwere Zeiten, aber ich habe immer Hoffnung und Trost von Gott bekommen, der mich durchgetragen hat.
Sei immer eng mit Jesus verbunden, denn in Seiner Gemeinschaft bist Du sicher vor Depressionen und anderen inneren Problemen. Sein Geist gibt Dir den echten Frieden, auch wenn es um dich herum alles Berg ab geht. Gott segne Dich!

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