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Ein Sklave des Christus

Sklav Christi

Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist auch der berufene Freie ein Sklave des Christus.
1. Korinther 7,22

Die Menschheit lebt auf dieser Erde in einer Sklaverei. Man ist der Sklave der Regierung, die unser Leben und unsere Freiheit mit vielen Gesetzten beschränkt. Man ist ein Sklave eigener Sucht, die als harmloses “Ausprobieren” begann. Man ist ein Sklave des Arbeitgebers, der unsere Arbeitskraft ausnutzt ohne sie entsprechend zu bezahlen. Aber Jesus Christus will uns in die Freiheit führen! Nur er will uns nicht in die Freiheit zwingen. Viele tun sich schwer, ihr altes, gewöhnliches Leben zu verlassen, um in der Freiheit Gottes zu leben. So leben sie gebunden und “glücklich” in der Meinung, dass Gott schon was machen würde, wenn Er will. Das ist eine falsche Einstellung, die Gott eher hindert, uns zu befreien. Wenn ich lieber halben Tag vor der Glotze sitze, statt Gott im Gebet und in Seinem Wort zu suchen, dann kann Er mich nicht an den Ohren von meiner Couch ziehen und mich zum Beten zwingen. Das ist meine persönliche Entscheidung und ich bin selbst für mein geistliches und seelisches Wohlbefinden zuständig.
Aber wie ist das zu verstehen, dass der berufene Freie ein Sklave des Christus ist? Von der Sklaverei zur Sklaverei? Nein, den ein Sklave Christi zu sein, bedeutet frei von dieser Welt zu sein und treu in dieser Freiheit zu leben.
Wir müssen immer prüfen, was uns noch gefangen hält. Ob das unsere alte Gewohnheiten sind oder unsere alte Fehler, die wir noch zu korrigieren haben, alles muss raus! Das einzige wovon wir abhängig sein sollten, ist Jesus Christus allein. Er macht uns auch heute fähig, frei von Sorgen, von Sünden, von Süchten und anderen Dingen zu leben und Seinen Namen zu verherrlichen.
Lass Dich heute befreien! Lass Dir vom Geist Gottes zeigen, wo Du eine Befreiung brauchst und bitte Jesus, Dich frei zu machen. Gott segne Dich!

Du sollst Deinen Bruder nicht hassen

Du sollst deinen Bruder nicht hassen

Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst!
3. Mose 19,17

Kennst Du das vielleicht auch: Du lebst in einer schönen Familie, alles läuft wunderbar, die Verständigung zwischen Familienmitgliedern funktioniert perfekt, bis… der Tag kommt, an dem Du Dein Leben Jesus Christus anvertraust. Plötzlich kommt Streit, Auseinandersetzungen, Schuldzuweisungen und noch vieles mehr auf Dich zu. Dann fragst Du Dich, warum wohl sowas passiert ist, dass Deine Familie plötzlich anders geworden ist. Auch wenn Du jemandem aus der Familie helfen oder was gutes tun willst, wird das nicht angenommen, weil… Du nach Deiner Bekehrung den Geist Gottes in Dir hast und Deiner Familie wird von einem Geist dieser Welt getrieben, der Gott in Dir hasst. Deswegen nimm’s nicht persönlich, wenn Deine Eltern oder Geschwister Dich plötzlich ablehnen und Dich sogar hassen. Segne sie, bete für sie und überlasse ihre Rettung dem Herrn. Lass Dich auf keinen Fall auf die sinnlose verbale Auseinandersetzungen, die alles nur verschlimmern und Hass in Dir hervorrufen können. Meide den Streit, um Dich nicht zu sündigen Rachegedanken bringen zu lassen.
Meine Eltern wollten mir meinen Glauben verbieten, weil sie den für jugendliche Dummheit von mir gehalten haben und weil es nicht zu ihrer religiösen Erziehung passte, aber als ich von Epilepsie geheilt wurde, hat meine Mutter zugegeben, dass ohne meinen Glauben das nicht passieren könnte. Jetzt will sie mir nicht mehr sagen, dass mein Glaube ein Schwachsinn ist, weil meine Erfahrungen ihr das Gegenteil gezeigt haben.
Wenn Deine Familienangehörige Dich wegen Deines Glaubens ablehnen oder sogar hassen, denk immer daran, dass es der Teufel durch sie tut, dass sie das nicht mit Absicht, sondern aus Unwissenheit machen. Segne sie öfter, bete für sie und wenn sie es zulassen sogar mit ihnen, damit sie merken, dass Gott durch Dich da ist. Gott segne Dich!

Neid gegeneinander

Neid

Ich sah auch, dass alle Mühe und alles Gelingen im Geschäft nur den Neid des einen gegen den anderen weckt.
Prediger 4,4

Neid ist ein böses Werkzeug des Teufels. Aus Neid sind manche Menschen sogar bereit, jemanden der mehr Erfolg im Leben hat umzubringen, um an seiner Stelle zu glänzen. Dass es aber nie dazu kommen wird, sind sich viele Neider nicht bewusst. Wie geht man aber als Kind Gottes mit Neid um? Soll ich neidisch auf meinen Nachbarn sein, weil er einen dicken Mercedes fährt und ich nur einen alten Opel? Nein, auf keinen Fall. Selbst wenn ich nur eine Pferdekutsche hätte, hätte ich immer noch mehr als mein Nachbar hat: Jesus Christus! In Ihm habe ich alles, was ich in meinem Leben brauche. Auch wenn mein Opel bald verrostet oder in alle Teile auseinanderbricht, brauche ich mir keine Sorgen zu machen, denn der Herr wird mich versorgen. Und wenn Er es will, werde ich sogar ein Mercedes fahren.
Ich will auch nicht erfolgreich sein, damit man mich beneidet, sondern um viel in dieser Welt zu bewegen, um mehr Menschen mit Evangelium zu erreichen. Aber ich kann kein Erfolg haben, wenn bloß nur neidisch auf den Nachbarn gucke, ohne etwas für mein Erfolg zu tun. Beten allein reicht in diesem Fall nicht. Ein Fauler wird nie erfolgreich im Leben und im Beruf. Deswegen viel Neid kommt meistens bei den Leuten hoch, die bloß das Leben “genießen” und nichts im Leben bewegen. Gott hat uns aber nicht zum Genuß erschaffen, sondern als Seine Diener. Er will nicht, dass wir unser Leben ohne Ziel und ohne Aufgabe leben, sondern ein zielorientiertes und erfülltes Leben haben. Viele Neider werden zwar versuchen, uns zu schaden, aber wir haben den besten Beschützer: Jesus Christus!
Sei auf niemanden neidisch, nur weil es ihm besser geht. Es muss niemandem schlechter gehen, damit es Dir besser geht. Segne auch die, die Dich beneiden und bitte Gott ihnen zu helfen. Gott segne Dich!

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Sein Grund, uns Brüder zu nennen

Brüder

Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen.
Hebräer 2,11

Gott will uns heiligen! Ja, Er will, dass wir rein und heilig sind, damit Er uns Brüder und Schwersten nennen kann. Ich kann doch nicht behaupten, dass ich ein Bruder Gottes bin, wenn ich in der Sünde lebe. Das würde auch für die Ungläubigen verdächtig aussehen. In einem Film hat ein Sklaventreiber seinen Sklaven jeden Morgen die Bibel vorgelesen, hat sie aber wie den letzten Dreck behandelt. Als Seine Baumwollfelder von Parasiten überfallen wurden, machte er die “unheiligen” Sklaven dafür schuldig und peitschte sie dafür aus. Das ist doch kein Verhalten eines Heiligen. Oder? Ich kann doch Gott nicht lieben, wenn ich meinen nächsten hasse. Das geht gar nicht. Deswegen ist Jesus Christus gekommen, um uns die Versöhnung mit Gott und mit unseren Mitmenschen zu bringen. Er macht uns fähig, unseren Schuldigern zu vergeben, weil wir selbst die Vergebung von Ihm empfangen durften.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Jesus mich umarmt und mir sagt: “Hallo, mein Bruder! Lass uns heute was zusammen machen!” Wenn Jesus der Sohn Gottes ist und wir Kinder Gottes sind, dann sind wir gewiss Geschwister, denn in uns wohnt derselbe Heilige Geist.
Verstehst Du, was Dir sagen will? Du bist kein “normaler” Menschen, Du bist Bruder (bzw. Schwester) des Herrn! Du hast einen großen Bruder, gegen den niemand bestehen kann. Du darfst auf Jesus sehr stolz sein, denn was Er für Dich geleistet hat, ist Verstand übergreifend. Er ist Dein persönlicher Held, der Dir jede Angst und Furcht wegnimmt, damit Du mutig und tapfer mit Ihm durch dunkle Täler gehen kannst, ohne dabei zu fallen. Geh auch heute mit erhobenem Haupt in den Tag hinein, denn Du darfst Dich darauf verlassen, dass Dein großer Bruder immer nahe ist. Gott segne Dich!

Zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer!

Zuversicht

So können wir nun zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«
Hebräer 13,6

Wir leben in einer gefährlichen Welt. Die Gefahr lauert auf uns überall und es gibt Menschen die uns gern schaden würden, weil sie uns nicht mögen oder uns beneiden, oder aus welchem Grund auch immer. Nur sie können uns nichts antun, weil der Herr unser Helfer und unser Beschützer ist. Die Pharisäer und Schriftgelehrten wollten Jesus auch oft umbringen, aber sie haben es nie geschafft, bis Seine Zeit kam für uns am Kreuz zu sterben. Und wir sind Seine Kinder!!! Uns kann auch kein Mensch etwas antun.
Ich bin früher oft aus Gutmütigkeit und Naivität in die Fallen irgendwelcher Betrüger reingefallen, was mir einiges gekostet hat. Aber der Herr ist mein Helfer, der mich aus jeder Falle befreit hat und mir in meiner Not immer geholfen hat. Heute bin ich nicht mehr so naiv und unterschreibe lass mich auf keine Deals ein, selbst wenn sie mir angeblich so viele Vorteile bringen. Mann nennt das auch Lebensweisheit.
Es ist so schön, diese Zuversicht zu haben, dass der Herr unsere Burg ist, in der wir ganz sicher sind, auch wenn wir alles im Leben verloren haben. Ohne Sein Schutz, wäre ich heute nicht mehr da, ohne Seine Hilfe hätte ich aus manchen bösen Lebensumständen nicht mehr geschafft.
Der Feind wird öfter kommen und versuchen, Dir zu schaden. Das ist sein Hobby. Der kann Dir aber nichts antun, auch wenn er das gern möchte. Gott stellt sich um Dich herum wie eine schützende Mauer und wehrt alle Feuerpfeile des Feindes ab. Und darauf kannst Du Dich 100%ig verlassen! Du hast diese Zuversicht, die Dir keiner nehmen kann, solange Du Dich an Deinen Herrn festklammerst. Gott segne Dich!

Mit Ermahnungen frohe Botschaft verkündigen

Ermahnungen

Auch mit vielen anderen Ermahnungen verkündigte er dem Volk die frohe Botschaft.
Lukas 3,18

Als das las, was über Johannes den Täufer geschrieben steht, fragte ich mich: “Wie kann man mit den Mahnungen die frohe Botschaft verkündigen?” Denn wenn man ermahnt wird, dann schämt man sich für seine Sünde und ist über diesen Zustand eigentlich gar nicht froh. Aber andererseits, wenn jemand durch die Ermahnung zur Buße bewegt wird, dann kommt die richtige Freude, die von der Erfüllung des Heiligen Geistes hochkommt.
Ja, die Ermahnung fühlt sich erstmal nicht wie ein Kompliment an und bringt einen oder anderen in Verlegenheit, aber das führt dann zur Freiheit. Selbst wenn Gott mich selbst ermahnt, wenn ich in der Sünde lebe, ist das ein mieses Gefühl, ich schäme mich dafür und bin dann bereit, Gott um Vergebung zu bitten.
Nun, in vielen Kirchen und Gemeinden wird ein Evangelium der Toleranz, die die Sünde oft toleriert, verkündigt. Humanismus steht inzwischen auch bei Christen an erster Stelle. “Ich kann doch dem Bruder Soundso nicht sagen, dass es falsch ist mit einer Frau unverheiratet zusammen zu leben, da greife ich doch in seine Privatsphäre!” – So in etwa drücken wir uns oft davor, unsere Glaubensgeschwister zu ermahnen. Dabei überlassen wir sie einem Leben im Fluch. Das will Gott doch gar nicht. Ja, es erfordert Mut und es kann auch passieren, dass wir in den Augen der ermahnten Person ins schlechte Licht rücken, wenn sie unsere Ermahnung nicht annehmen, aber wir brauchen keine Menschenfurcht zu haben. Es ist besser die Freunde zu verlieren, die ihr Leben mit Gott nicht ernst nehmen, als sie mit heuchlerischen Art in ihrem unreinen Treiben zu unterstützen. Du kannst sicher keine Menschen umerziehen und sie schon gar nicht zum heiligen Leben zwingen, aber Du kannst ihnen mit einer Ermahnung vielleicht helfen, ihre Fehler zu erkennen und sich umzukehren. Gott segne Dich!

Da wurden Kinder zu Ihm gebracht

Kinder

Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie lege und bete.
Matthäus 19,13

Jesus liebte die Kinder. Als man sie zu Ihm gebracht hat, damit Er sie segnen konnte, haben die Jünger sie getadelt. Das war gut gemeint, denn sie wollten, dass ihr Meister Ruhe hat, aber nicht im Sinne Gottes, denn Jesus sprach: Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel! Kinder sind oft die Zielscheibe des Teufels, das merkt man auch an der aktuellen Politik in unserem Land, die unsere Kinder schon im Kindergarten mit ihrem Genderismus pervertieren wollen. Kinder werden oft abgelehnt, misshandelt und sogar ermordert. Das passiert, weil die Erwachsenen, die auch mal Kinder waren, selbst keine Liebe erfahren haben und so nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu lieben. Aber Jesus liebt Kinder! Er stellt sich an ihre Seite. Wenn unsere Kinder das Haus verlassen, stelle ich sie unter Schutz des Blutes Jesu. Damit Satan ihnen nichts antun kann. Es ist wichtig, für unsere Kinder zu beten, so wie Jesus das auch getan hat. Selbst, wenn sie zuerst in die schiefe Bahn geraten und ihren eigenen Weg gehen wollen, das Gebet der Eltern und Großeltern kann unsere Kinder schützen und Gott führt sie dann wieder zu sich zurück. Ich wäre vielleicht nicht gläubig geworden, wenn meine Oma für mich nicht gebetet hätte. Auch wenn Glaube in ihren Vorstellungen rein religiöse Sache war, Gott hat ihr Gebet erhört und machte mich zu Seinem Kind. Wenn ich irgendwo unterwegs bin, wo einige Kinder rumlaufen, dann bete ich ganz leise für sie, dass sie Jesus in ihrem Leben begegnen. Wahrscheinlich werde ich diesen Kindern eines Tages im Himmel begegnen, weil Gott mein leises Gebet ernst genommen hat und sie zu Seinen Kindern macht. Bete für Deine oder für fremde Kinder, dass sie Jesus kennen lernen und erlöst werden. Gott segne Dich!

Der kein Bestechungsgeschenk annimmt

… der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt.
5. Mose 10,17

Womit kann ich Gott bestechen? Was habe ich, was Er nicht hat? Richtig! Nichts! Selbst das, was ich habe, ist mir verliehen, den ewigen Recht darauf habe ich nicht. Ich werde nichts mit mir in den Himmel nehmen können. Unser Gott ist reich genug und hat es nicht nötig, sich an unseren Bestechungsgeschenken zu bereichern. Viele Christen versuchen, Ihn dennoch zu bestechen. Manche tun das mit Geld, manche mit guter Leistung oder mit ihrem frommen Auftretten… Das alles beeindruckt Ihn aber wenig. Er sieht die Person nicht an. Wir brauchen, vor Ihm keine Maskarade zu veranstalten, denn Er schaut tiefer in unsere Herzen rein und weiß, was in uns verborgen ist. Selbst wenn Du ein Gemeindeleiter bist, bist Du deswegen nicht mehr wert, als Dein Gemeindebesucher, und Du hast keinen “Bonus” bei Gott, weil Du ein Pastor bist.
Ich wollte eigentlich nie Pastor werden, weil ich lange Zeit mangelndes Selbstvertrauen hatte. Ich konnte mir nie vorstellen, vor mehreren Leuten zu reden. “Wie kann Gott denn so einen gebrauchen?” – dachte ich früher. Aber je älter ich werde, desto öfter höre ich von Menschen in meiner Umgebung, dass ich die Qualitäten eines Leiters habe und dass ich ein guter Hirte sein könnte. Nun, das war nie mein Ziel, aber wenn es Gottes Ziel mit mir ist, dann werde ich später eine Gemeinde leiten. Dafür brauche Gott nicht zu bestechen. Er macht einfach alles, was Er für gut in meinem Leben hält. Ich brauche keinen Ruhm und Ehre der Menschen, denn viele werden mich sogar hassen, wenn ich Ihnen die Wahrheit sage. Alles was ich brauche ist, dass Jesus immer an meiner Seite ist und mich führt und leitet.
Wenn Du Träume hast, die Gott in Dich hineingelegt hat, dann warte geduldig, bis Er sie erfüllt. Versuch Ihn nicht zu bestechen oder zu drängen, sondern lebe jeden Tag in dankbarer Haltung. Gott segne Dich!

Häuser und Brüder und Schwestern…

Häuser, Brüder und Schwestern

Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Markus 10,29-30

Ich musste schon oft meine gewohnte Umgebung verlassen. Es fing schon in meiner Kindheit an, als meine Eltern sich entschieden haben, in ein Dorf umzuziehen, weil mein Vater dort bessere Arbeit bekommen sollte. Dann bin ich mit 18 nach Deutschland gekommen, womit für mich ein absolut neuer Lebensabschnitt begann, denn ich bin in ein fremdes Land mit fremder Kultur gekommen und musste erst alles lernen, um mich hier wohl zu fühlen. Damals war ich gerade 2 Jahre im Glauben und hatte noch keine Ahnung, was Gott noch alles auf dem Plan hatte. Aber oft ist es so, dass man erst Jahre später begreift, warum Gott gewisse Dinge in unserem Leben tut und warum Er uns auf manchen oft ungeraden Wegen führt. Auch innerhalb Deutschlands musste ich oft umziehen, wofür ich Gott heute dankbar bin, denn jetzt habe ich überall Menschen, die sich immer freuen, mich zu sehen.
Wir müssen uns bewusst werden, dass wir hier auf Erden keine bleibende Stätte haben und nichts behalten können, was wir gerade besitzen. Dann wird es uns leichter fallen, die gewohnte Umgebung zu verlassen, wenn Gott uns auf die Reise ruft.
Wir halten uns gern an irgendwelche Dinge oder Menschen fest, weil sie uns wertvoll sind. Sie sollten aber nicht wertvoller sein als unser Herr, der Sein Leben für uns geopfert hat, weil wir für Ihn das wertvollste sind, was es nur im Universum gibt’s. Wie kann man so einer Liebe überhaupt widerstehen?
Sei immer bereit, zu gehen und alles hinter Dir zu lassen, wenn Gott Dich woanders hin schickt. Gott segne Dich!

Der mich umgürtet mit Kraft

Kraft

Gott ist es, der mich umgürtet mit Kraft und meinen Weg unsträflich macht.
Psalm 18,33

Er macht meine Füße denen der Hirsche gleich und stellt mich auf meine Höhen; er lehrt meine Hände kämpfen und meine Arme den ehernen Bogen spannen. Du gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stützt mich, und deine Herablassung macht mich groß. Du machst mir Raum zum Gehen, und meine Knöchel wanken nicht(Ps. 18,34-37)
Das ist doch gute Nachricht für uns, Seine Kinder! Der Herr ist mit uns und wir brauchen uns vor nichts und niemand zu fürchten. Er hilft uns bei allen Kämpfen und macht uns siegreich. Glauben wir das?
Jesus Christus macht unseren Weg unsträflich, weil Er unsere Strafe auf sich genommen hat. Wir brauchen keine Strafe mehr zu fürchten. Unser Retter ist gnädig und Seine Liebe zu uns ist grenzenlos.
Als Kind musste ich immer alles richtig machen, so wie mein Vater es wollte. Wenn ich aber etwas anders gemacht habe, wurde ich von meinem Vater dafür bestrafft. Das war seine Erziehungsmethode. Gott bestrafft mich aber nicht, wenn ich Fehler mache. Seine Erziehungsmethode ist Gnade und Liebe. Wenn ich bloß nicht so ein widespenstiges und unvollkommenes Wesen wäre, das gegen Gottes Willen versucht zu handeln. Ja, ich bereue jedes Mal, wenn ich Fehler gemacht habe, aber ich höre keine Anklage von Gott, sondern bekommen Vergebung. Jesus sagte, dass der, dem viel vergeben ist, liebt auch viel. Und es ist tatsächlich so. Er hat mir viele Fehler vergeben und meine Liebe zu Ihm und zu den anderen Menschen ist gewachsen. Und ich habe keine Angst mehr, Fehler zu machen, weil ich Jesus Christus als meinen Meister habe, der mir hilft aus meinen Fehlern zu lernen und andere davor zu warnen.
Lass Dich mit Gottes Kraft umgürten, die Dir ermöglicht, diesen Tag so zu gestalten, dass es Gott gefällt. Gott segne Dich!
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