CMS Hosting Power - Ideal für WordPress und Co.
Andachten - Lebe mit Gott * Andachten

Abonniere meinen Newsletter und bleibe auf dem Laufenden! »

Wer Gott ehren will, erbarmt sich über den Amen

By Viktor Schwabenland / 20. Februar 2020

Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer, wer Ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen.
Sprüche 14,31

Neulich habe ich ein Bericht über eine arme Frau gelesen, die im Supermark paar Eier klauen wollte und dabei erwischt wurde. Doch der Polizist, der sie eigentlich verhaften musste, hat ihr nicht nur eine Packung Eier gekauft, sondern auch ein Fond eingerichtet hat, damit diese arme Frau spenden für sich und ihre zwei Töchter bekommen konnte. Als ich das las, kamen mir fast die Tränen in den Augen. Ich bin mir sicher, dass dieser Polizist jetzt gesegneter ist, als der Ladenbesitzer, der die Polizei gerufen hat.
Nun, wir leben scheinbar in einer wohlhabenden und sozialen Welt, wo man die Armut nicht so stark wahrnehmen kann. HARTZ IV – Empfänger muss nicht obdachlos sein, weil der Jobcenter die Mietkosten tragen kann, wenn er auch bei der Taffel einkauft, reicht’s irgendwie zum Überleben. Doch vielen ist es nicht bewusst, dass der HARTZ IV – Empfänger im Mangel leben muss, weil er sich sonst nichts anderes leisten kann. Oder sie ignorieren diese Tatsache, weil der Geiz für sie geil ist und sie geben ihr Vermögen lieber für Luxusgüter, statt den (auch minimal) zu unterstützen, der es wirklich nötig hat. Helfen kann man auch ohne Geld. So kann man dem Armen z.B. etwas leihen, was man selbst nicht unbedigt braucht oder sogar verschenken. Ja, es gibt viel Zeug im Internet, das man geschenkt bekommen kann, aber wenn es von jemanden persönlich kommt, ist es viel schöner und ehrt Gott. Auch mit eigenem Wissen kann man dem Armen dienen, das ihm vielleicht helfen kann, guten Job zu finden oder sogar eigenes Business zu starten. Ein Armer ist nicht unbedingt unfähiger, dummer Sozialschmarotzer (auch wenn es solche auch gibt!), aber die meisten sind einfach eingeschränkt in ihren Möglichkeiten. Egal wo Du gerade stehst, frage Gott wie Du mit Deiner Situation umgehen sollst und wie Du Deine Gaben und Deine Finanzen nutzen kannst, um Armut in dieser Welt dämmen. Gott segne Dich!

Unterstütze meine Medienarbeit, bestelle für mich die benötigten Geräte!

Bestelle bitte etwas hier für meine Medienarbeit!

Was soll der Gerechte tun?

der Gerechte

Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was soll der Gerechte tun?
Psalm 11,3

Wir leben in einer Zeit, in der die christlichen Grundfesten bzw. Werte immer mehr verachtet und als veraltet abgestemmpelt werden. Die linke Gender Ideologie nimmt immer mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft, die Sünde wird immer mehr toleriert und gut geheißen. Da ist doch diese Frage berechtigt. Was soll der Gerechte nun tun? Im Prinzip muss der Gerechte das tun, was er schon immer tun sollte: Beten, das unverfälschte Wort Gottes verkündigigen, für die Wahrheit und Gerechtigkeit einstehen. Gebet sollte dabei immer hohe Priorität haben. Warum? Weil im Gebet wir näher zu Gott sind und werden durch Seinen Geist vor den Lügen und Verwirrungen des Teufels geschützt. Wir müssen mehr für unsere Politiker beten, damit sie von Gott und nicht von den Mächten der Finsternis gebraucht werden. Einfach sich über sie und ihre Politik aufzuregen und sie zu beschimpfen, bringt nichts. Aber ein Gebet des Gerechten kann viel mehr bewirken, als man sich vorstellen kann.
Wer ist aber der Gerechte? Der, der durch Jesus Christus gerecht gesprochen wurde. Also jedes Kind Gottes. Nur nicht jedes Kind Gottes lebt wirklich in der Gerechtigkeit Christi, denn viele wollen dem gerecht werden, was die Welt für gerecht erachtet. Immer mehr Christen leugnen ihre Identität, um nicht von der Welt verachtet zu werden. Doch so leugnen sie dann auch ihren Herrn, was nichts gutes bewirken kann.
Wir als Gerechte müssen uns an den Grundfesten festhalten, unser Glaube sollte unerschütterlich sein. Keine Ideologie, keine falsche Lehre darf uns beeinflussen. Das geht aber nur bei einer gesunden Beziehung zu Gott, denn nur Er lässt uns erkennen, was gut und was schlecht ist.
Weißt Du nun, was Du als Gerechter zu tun hast? Habe regelmäßig Gemeinschaft mit Gott und Seinen Kindern, bete für die Regierung, stehe im Glauben an die Wahrheit (Jesus) fest und weiche von ihr weder nach links noch nach rechts. Gott segne Dich!

Lehre des Weisen

Lehre des Weisen

Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Fallstricke des Todes.
Sprüche 13,14

In meinem Glaubensleben hatte ich oft Glück, mich mit weisen Menschen Gemeinschaft zu haben. Meistens waren das schon eher ältere Menschen, aber hin und wieder habe ich über die Weisheit mancher jüngeren Leute gestaunt. Sie hatten zwar noch keine Lebensweisheit, aber sie haten die Gabe der Weisheit Gottes, die oft mit der Gabe des Lehrens verbunden war. Ja, es gibt sie noch, die Lehrer im Reich Gottes. Auch wenn viele Christen sich nicht mehr “belehren” lassen wollen, eine gesunde Lehre vom Wort Gottes braucht man trotzdem. Nur, wenn man keine Weisheit dabeihat, dann kann man schon falsch lehren.
Also, man wird weise entweder durch die Lebenserfahrung oder durch die Gabe Gottes. Man hört auch von vielen älteren Menschen wie sie sagen: “In meinen jungen Jahren war ich so dumm und hab so viele dumme Fehler gemacht…” Ich komme jetzt langsam auch in so ein alter, dass ich mich so ausdrücken kann. Das Beste ist aber, dass Gott meine Fehler nicht verurteilt, sondern daraus eine besondere Geschichte macht. Er nahm mich bereits mit Fehlern behaftet an und hat sie mir vergeben. Auch als junger Christ habe ich viele Fehler gemacht, um heute weise zu sein und mit meiner Lebensweisheit anderen zu dienen. Ich kann zwar immer noch nicht mit Salomo mithalten, aber wenn ich mal mehr Weisheit brauche, kann ich Gott darum bitten. Es ist nie verkehrt, Gott um Weisheit zu bitten. Die brauchen wir unbedingt in unserem alltäglichen Leben, um immer richtige Entscheidungen zu treffen und richtige Worte zu sagen. Dummheit ist keine Gabe Gottes, sondern ein Werk des Teufels in den Menschen, die Gott nicht kennen. Sie können zwar viel wissen, aber trotzdem vollkommen dumm sein, weil ihnen die Weisheit Gottes fehlt. Dir sollte die Weisheit aber nicht fehlen! Gott segne Dich!

Ein neues Gebot von Jesus

Neues Gebot

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Johannes 13,34

Sollte das nun das elfte Gebot sein? Man schafft es kaum die 10 Gebote zu halten und dann kommt Jesus noch mit einem elften her?
Keine Sorge! Das ist kein elftes Gebot, sondern ein Gebot Gottes, dass alle anderen 10 Gebote in sich anschließt. Denn, wenn ich liebe und in der Liebe bleibe, dann fehlt es mir nicht schwer, alle 10 Gebote zu halten. Das ist aber nur deswegen möglich geworden, denn die Liebe Gottes sich uns durch Jesus Christus offenbart worden. Das Volk Israel kannte diese Liebe des Vaters nicht und deswegen war es für sie ein Krampf, Seine Gebote zu halten. Es war ein Gesetz, nach dem sie leben mussten, ohne wirklich frei zu sein. Jesus brachte uns die Vergebung unserer Schuld und hat uns ohne jede Leistung angenommen, was uns jeden Druck genommen hat. So hat Jesus uns durch den Heiligen Geist fähig gemacht, Gottes Gebote nicht als Gesetz, sondern aus Liebe zu halten. Denn, wenn ich andere liebe, dann kann ich sie nicht berauben, belügen, umbringen …. Gottes Vaterliebe ist durch Jesu Sühne-Tod am Kreuz bei uns angekommen. Früher hätte man sie nicht erleben können, weil ein sündiger Mensch keine Gemeinschaft mit Gott haben konnten. Auch wenn man sich bemüht hat, ohne Sünde zu leben, wirklich so wie bei Jesus hat es nie geklappt. Jesus konnte deswegen auch nicht sündigen, weil Er in der Liebe des Vaters lebte und sie weiter getragen hat.
Wenn Du ein Kind Gottes bist und das Wort Gottes für Dich eine entscheidende Rolle spielt, dann wirst Du in der Lage, dieses Gebot der Liebe zu halten, das alle anderen 10 Gebote beinhaltet. Wichtig ist dabei, mit dem Heiligen Geist verbunden zu sein! Gott segne Dich!

Du sollst nicht begehren…

nicht begehren

Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!
2. Mose 20,17

“Ach, ich hätte doch so gern genauso ein Mercedes, wie mein reicher Nachbar.” – und schon ist man neidisch. Neid ist etwas, was uns niemals das geben wird, worum wir unseren Nächsten beneiden. Das ist eine sinnlose Beschäftigung unserer Gedanken und unseres Handelns.
Neid kommt aber nicht nur auf materiellen Wohlstand! Ich habe schon viele Menschen erlebt, die mich beneidet haben, weil ich mehr wunderbare Erfahrungen mit Gott machte als sie. Eigentlich ist das absolut schwachsinnig, weil sie genauso viele und sogar noch krassere Erfahrungen mit Gott machen könnten, aber die meisten wollen dafür einfach nichts tun oder sie wollen ihren Glauben dafür nicht einsetzen. Wenn ich einen Nachbarn mit dickem Mercedes an mir vorbeisausen sehe, werde ich so eine Karosse nicht haben, wenn ich nur meinen Nachbarn beneide und nichts dafür tun will, um mir genauso ein oder sogar besseren Wagen leisten zu können. Der Neid ist deswegen auch so schlecht, weil er uns davon abhält, uns weiter zu entwickeln und lässt uns stattdessen mit anderen vergleichen. Ich muss meinen Nachbarn nicht beneiden, wenn ich mich nur darauf konzentriere, alles zu tun, damit mein Leben sich so verändert, dass sogar mein Nachbar neidisch werden kann. Ich muss mir den Mercedes von meinem Nachbarn wünschen, weil es auch schönere und bessere Autos gibt, die ich mir auch leisten könnte, wenn ich dafür was tun würde.
Der Geist Gottes kann mir helfen, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe und was ich bin, aber Er führt mich dann auch weiter.
Lass Dich vom Geist Gottes führen und leiten, der viel mehr für Dich vorbereitet hat, als alle Deine Nachbarn zusammen haben. Gott segne Dich!

Du sollst nicht stehlen!

stehlen

Du sollst nicht stehlen!
2. Mose 20,15

Warum sollte man nicht stehlen? Richtig! Weil man damit sich selbst beklaut. Es ist ein Irrtum zu denken, dass man etwas mehr haben wird, wenn man etwas stiehlt. So wie es mit Geben funktioniert, dass man dann mehr bekommt, wenn man etwas abgibt, so ist es auch mit Stehlen: wenn man stiehlt, wird man weniger haben. Auch wenn manche Menschen ganze Völker bestehlen und eigentlich viele Reichtümer haben, dann bekommen sie immer mehr Mangel in anderen Bereichen ihres Lebens.
Es gibt verschiedene Arten von Diebstahl. Es kann Ladendiebstahl sein oder Diebstahl der Finanzen, oft mit Betrug verbunden. Man kann auch die Zeit stehlen, wenn man die Zeit der anderen sinnlos in Anspruch nehmen will. Man sagt ja nicht umsonst “Zeit ist Geld”, denn die Zeit ist oft viel wertvoller als alle Reichtümer dieser Welt zusammen. Wer wenig Zeit hat, der kann mich verstehen.
Steuerhinterziehung ist auch eine Art des Diebstahls. Man will die Steuer nicht zahlen, weil man denkt, dass es weniger Geld übrigbleibt. Doch, wie auch bei jedem anderen Gebot Gottes ist es so, dass wir gesegneter werden, wenn wir es halten, und eher verfluchter, wenn wir es vernachlässigen und eigenwillig entscheiden.
Auch wenn man nach dem Stehlen scheinbar mehr hat, wird es langfristig keine guten Folgen haben. Wenn man gestohlen hat, hat man oft Angst, dass man irgendwann entlarvt wird und das Gestohlene zurückgeben muss. So macht es, besonders den Kindern Gottes, keinen Spaß zu leben. Wir wollen frei sein und das halten der Gebote Gottes ist dabei sehr hilfreich. Der Geist Gottes gibt uns immer die nötige Kraft dazu, damit wir es nicht aus eigener Kraft tun müssen.
Sei lieber ein Geber und kein Dieb. So wirst Du nie Mangel haben und Gott wird sich immer um Dich kümmern und Dich versorgen. Wenn Du Mangel hast, bitte Gott Dich davon zu befreien. Er wird’s tun! Gott segne Dich!

Du sollst kein falsches Zeugnis reden…

By Viktor Schwabenland / 14. Februar 2020
falsches

Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!
2. Mose 20,16

Mit anderen Worten: Du sollst nicht lügen. Aber wenigstens doch eine Notlüge? Lieber nicht. Das ist auch ein Gebot Gottes, das uns vor bösen Folgen dieser Sünde bewahren will. Wenn wir verlogen sind und die Lügen auch noch verbreiten, dann werden unsere Lügen irgendwann ans Licht kommen und das könnten wir uns doch ersparen, wenn wir einfach nicht gelogen hätten.
Man sagt ja nicht umsonst, dass Lügen kurze Beine haben, weil sie meistens böse Folgen mit sich bringen. Wir leben in einer verlogenen Welt, in der es schwer ist, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, und Teufel (der Fürst dieser Welt) wird in der Bibel als Vater aller Lügen bezeichnet. Das heißt also für uns, wenn wir lügen, dienen wir dem Teufel, weil jede Lüge von ihm kommt. Er ist der Meister der Lügen und kann sehr gut täuschen.
Warum lügen wir eigentlich? Oft passiert das aus Angst, weil man die Strafe fürchtet, die man für die Wahrheit bekommen könnte. Das praktizieren bereits kleine Kinder, deren Eltern sie bestraffen, wenn sie was verkehrtes gemacht haben. Aus Angst vor der Strafe sagen sie oft “Ich was das nicht!” oder schieben die Schuld jemandem anders. Die Kinder aber, die merken, dass sie auch dann geliebt sind, wenn sie was falsch machen, sind eher dazu bereit, die Wahrheit zu sagen. Also, die Lüge ist am stärksten dort, wo es keine Liebe gibt. Wenn man sich geliebt weiß, dann will man doch den Liebenden nicht belügen. Oder? Zumindest sollte das so sein, wenn man sich vom Geist Gottes und von Seiner Liebe leiten lässt. Er nimmt uns auch alle Angst und hilft uns, anderen die Angst vor der Wahrheit zu nehmen.
Auch wenn man in der Welt sagt, dass der Ehrliche der Dumme ist, ist es aus Gottes Sicht nicht so. Sei wahrhaftig und folge dem Geist der Wahrheit und nicht dem Vater aller Lügen! Gott segne Dich!

Du sollst nicht ehebrechen!

ehebrechen

Du sollst nicht ehebrechen!
2. Mose 20,14

Dieses Gebot scheint in dieser Welt nicht mehr zu gelten. Aber das Problem haben nicht nur die Menschen in der Welt, sondern viele Kinder Gottes, die Satan durch lüsterne Gedanken leicht zur Sünde verführen kann. Besonders die Männer sind stark betroffen, weil sie visuell leichter verführt werden können als die Frauen. Jesus sagte: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Also, es geht nicht nur um Geschlechtsverkehr mit fremder Frau, sondern der lüsterne Blick reicht schon, um Ehebruch zu begehen. Es ist für die meisten Männer auch nicht leicht geworden, wenn überall auf den Werbeplakaten, bei Instagram und in Musik-Videos halbnackte Frauen zu sehen sind. Aber auch in vielen modernen Gemeinden kommen viele Schwestern ganz leicht bekleidet zum Gottesdienst, so dass sich mancher Bruder nicht mehr auf die Predigt konzentrieren kann.
Wie sollte man als Mann dieses Gebot halten können? Vielleicht glaubst Du mir jetzt nicht, aber mit Jesus geht das auf jeden Fall! Wenn wir Ihn begehren, wenn nur ihm unsere leidenschaftliche Liebe gehört, dann können wir von Ihm auch lernen, die Treue zu halten und die Frau zu lieben, die Gott uns zur Seite gestellt hat, und keine andere zu begehren. Wir Männer müssen immer aufpassen, was wir uns anschauen, aber der Geist Gottes kann uns auch dabei helfen. Wenn wir in der Gemeinschaft mit Ihm von Seiner Liebe füllen lassen, dann werden wir innerlich so befriedigt, dass wir uns nichts von der Fremden holen müssen. Es wird einfach uninteressant. Wenn wir geistlich wachsen, werden unsere fleischliche Gelüste immer schwächer, bis sie ganz mit unserem alten Menschen sterben.
Auch wenn Du noch keine/n Partner/in hast, halte Dein Herz und Deine Gedanken rein, damit Deine spätere Ehe keine Brüche erleidet. Gott segne Dich!

Du sollst nicht töten!

nicht töten

Du sollst nicht töten!
2. Mose 20,13

“Na, das ist doch ganz leicht!”, wirst Du jetzt wahrscheinlich sagen. Wir sind ja ganz friedlich und in unserer Kultur werden wir auch so erzogen, dass man nicht töten sollte, sonst wird man lebenslang im Gefängnis eingesperrt. Interessant ist aber, dass die Wissenschaftler einen “Killer-Gen” entdeckt haben, der in jedem Menschen drin sein sollte. Also, jeder Mensch ist eigentlich fähig, andere zu töten. Als Christen kann der Feind uns auch versuchen, jemanden umzubringen, auch wenn wir es genau wissen, dass es nicht gut ist. Wir haben zwar weniger das Problem, jemanden körperlich zu töten, aber wir sind schon in der Lage, jemanden verbal umzubringen. Das ist auch das Hauptproblem der meisten Menschen, denn die Worte, die aus unserem Mund kommen, können entweder zum Segen sein oder können umbringen. Wenn man schon jemandem wünscht, dass er stirbt, ist das schon der Mord in den Gedanken. Da muss man Buße tun und den Heiligen Geist bitten, uns vor solchen mörderischen Gedanken zu schützen.
Abtreibung ist auch Mord, auch wenn man es in der Welt so nicht sieht. Für uns, Kinder Gottes, sollte das kein Problem sein, die Kinder, die Gott uns schenkt, leben zu lassen. Oder?
In anderen Religionen ist töten sogar eine fromme Geste, die ihren Anhängern angeblich Vorteile in der geistlichen Welt bitten würde. Diese Religionen haben nichts mit unserem Gott zu tun, sondern eher mit dem Satan, der ein Mörder ist. Denn die Bibel sagt, dass jeder, der mit dem Schwert tötet, auch vom Schwert sterben wird. Mord als Rache ist für ein Kind Gottes keine gute Option. Wir sollten uns nicht rächen, sondern die Rache Gott überlassen. Wir müssen vergeben!
Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass viele Gebote Gottes ohne Vergebung nicht zu halten wären. Deswegen lebe in der Vergebung, vergiss dabei nicht wieviel Jesus Dir vergeben hat. Dann werden auch keine Mordgedanken kommen. Gott segne Dich!

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren…

Mutter ehren

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!
2. Mose 20,12

Das ist ein Gebot mit der Verheißung des langen Lebens, das aber scheinbar schwer zu halten ist. Warum? Weil die Eltern ehren in unserer Kultur nicht mehr “in” ist und die Kinder schon im frühen Alter unabhängig von ihren Eltern leben wollen. Das wird auch von der Politik und Wissenschaft gefördert. Das hat auch seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Immer mehr junge Leute sterben früher und immer mehr ältere Leute (die noch gewohnt waren, ihre Eltern zu ehren) leben sehr lange.
Was ist aber, wenn meine Eltern böse sind? Muss ich sie trotzdem ehren? Ganz klar: Ja! Wir sollten niemals Böses mit Bösem vergelten und schon gar nicht unseren Eltern, die uns das Leben geschenkt haben. Auch wenn es manchmal schwierig ist, Eltern zu ehren, die gar nicht gläubig sind und uns nicht verstehen können, sollten wir daran denken, dass es in unserem Interesse ist, dieses Gebot Gottes zu halten, denn so können wir längeres Leben haben. Auch bei diesem Gebot kann der Heilige Geist uns helfen. Er kann uns die Ideen geben, wie wir unsere Eltern ehren sollten. Oft reicht es schon, wenn wir sie einmal die Woche anrufen und fragen, wie es ihnen geht, oder wenn wir mit ihnen hin und wieder was zusammen unternehmen. Es kann nicht so schwer sein, wenn wir unseren Stolz bei Jesus abgeben und den Geist Gottes auch in der Beziehung zu unseren Eltern wirken lassen. Wenn sie uns verletzt haben, sollten wir ihnen auf jeden Fall vergeben, denn die Vergebung bewirkt wahre Wunder und setzt uns selbst auch frei.
Willst Du lange Leben und noch viel für Gott auf dieser Erde bewegen, dann ehre Deine Eltern! Gott segne Dich!

1 2 3 203
Page 1 of 203