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Wer die Anfechtung erduldet, bekommt Krone des Lebens

Anfechtung

Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1:12

Die Krone des Lebens für die, die den Herrn lieben, die aber jede Anfechtung erdulden. Also, nicht für die, an denen die Anfechtung vorbeizieht, sondern für die, die sie erdulden. Jetzt wirst Du vielleicht sagen: “Aber das ist nicht so einfach zu ertragen, wenn plötzlich die Anfechtung kommt!” Das stimmt, einfach ist es nicht und Gott hat uns keine einfachen Sachen versprochen. Aber Er versprach uns Seine Kraft, wenn wir angefochten werden. Satan spielt gern mit unseren Gefühlen und malt uns vor Augen immer ein düsteres Bild der “Realitäten”. Glauben wir dann ihm oder verlassen wir uns lieber auf Gottes Realitäten, liegt allein in unserer Entscheidung. Ich habe in meinen fast 30 Jahren des Glaubenslebens viele Anfechtungen erlebt, die schwer zu ertragen waren, aber daraus kam ich stärker und gesegneter. Hiob war für mich immer ein großes Vorbild, weil er Gott in seiner miesen Lage gepriesen hat und seinen Glauben nie aufgab. Die Anfechtung, die er erdulden musste, hat ihn nicht zerstört, sondern noch stärker gemacht und Gott hat ihn noch mehr gesegnet, als er es vorher war.
Es ist mir wirklich ein Anliegen, dass Kinder Gottes aufhören zu jammern und ihrer Identität bewusst werden. Wir haben Gott als unseren Vater, der uns eine Krone des ewigen Lebens gibt, wenn wir bis zum Ende unserer Tage auf Erden Ihm treu bleiben, egal wie unsere Umstände sind. Glauben bedeutet ja, dessen sicher zu sein, was Gott im Verborgenen für uns tut. Und Er hat keine bösen Absichten mit uns.
Sei wie der Paulus, der im Gefängnis Gott Loblieder gesungen hat und dann von den Ketten befreit wurde. Sie wie Hiob, der alles verloren hat und trotzdem Gott gepriesen hat. Gott segne Dich!

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Überreich zu jedem guten Werk

überreich

Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.
2. Korinther 9:8

Vor kurzem tauchte so ein Satz bei Facebook “Wohlstand zerstört den Glauben” und es wurde darauf bezogen, dass es in Deutschland zu wenig gläubige Christen gibt. Ist das wirklich so?
Es kommt eigentlich darauf an, wie man mit dem Wohlstand als Christ umgeht. Gott gibt ja uns, damit wir überreich zu jedem guten Werk sind. Wenn wir als Christen den Wohnstand nur für unsere egoistischen Zwecke nutzen, dann kann der Wohlstand schon negativ auf den Glauben auswirken. Geiz ist ein Feind des Glaubens. Warum? Weil jeder, der nicht bereit ist, Gott von seinem Reichtum freudig zu geben, der verliert irgendwann auch eine Beziehung zu Ihm, weil ihm auch seine Zeit für Gott zu schade wird. Der Wohlstand kann natürlich dafür sorgen, dass wir bequem werden, weil wir von allem genug haben und Gott um nichts bitten müssen. Deswegen bleibt das Gebet oft auf der Strecke, das für den Glauben unverzichtbar ist. Der Glaube kann nicht lebendig bleiben, wenn er nicht im Gebet mit Gott verbunden ist. Aber das passiert auch den weniger Wohlhabenden oder Armen, die aus Verzweiflung zum Alkohol oder Drogen greifen, statt im Gebet auszuharren.
Es ist falsch zu denken, dass Gott es nicht will, dass wir reich sind, sonst würde dieser Vers in der Bibel überflüssig. Er will nur, dass wir unser Reichtum so verwalten, wie Er das will, und unser Herz davon nicht abhängig machen. Viele reiche Menschen haben erkannt, dass ihr Reichtum sie nicht glücklich macht, und suchten deswegen nach Gott, der sich finden ließ. Dann haben sie ihre Reichtümer ins Reich Gottes investiert, wurden aber nicht ärmer.
Gott will das Du in allem allezeit alle Genüge hast und überreich bist zu jedem guten Werk. Gott segne Dich!

Die Augen davon abhalten, nach Nichtigem zu schauen

Augen

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen; belebe mich in deinen Wegen!
Psalm 119,37

Das ist ein Gebet, das wir besonders heute beten sollten, weil unsere Augen bekommen so viel zu sehen, was nicht immer gut ist. Langsam verstehe ich, warum es Christen gibt, die früher Fernsehen verteufelt haben, denn der Teufel nutzt gern solche Medien, um unsere Gedanken durch unsere Augen und Ohren zu verschmutzen und negativ zu beeinflussen. Heute kommt auch viel Dreck übers Internet und die negative Auswirkung sieht man leider in der neuen Generation. Wenn man lange vor einem Misthaufen steht und ihn stundenlang anschaut, dann wird man sich sicher nicht wohl fühlen. Doch Millionen von Menschen tun es sich täglich an und schauen sich allen möglichen Mist im Fernsehen oder im Internet an. Das hat eine fatale Auswirkung auf ihr Leben. Das Gefühl für das Schöne ist bei vielen Menschen verloren gegangen, weil sie nur hässliche Dinge anschauen. Vielen kostet es schon fast die Überwindung, das Fernsehen oder Computer nicht einzuschalten, weil sie das Gefühl haben, etwas zu verpassen. Ich muss aber von mir sagen, dass ich mich viel wohler fühle, seitdem ich weniger Fernsehen schaue. Es gibt auch viel wichtigere Dinge, die meine Zeit benötigen, als stundenlang in die Glotze zu starren.
Es gibt keine Nachricht in dieser Welt, die wichtiger ist als das Evangelium. Warum sich nicht damit beschäftigen?
Verführung lauert an jeder Ecke und zieht die Blicke vieler Menschen auf Dinge, die der Teufel als schön oder normal verkauft. Da muss ich schon darauf achten, dass meine Augen sowas nicht anschauen, und meinen Blick auf die Dinge richten, die auch in Gottes Augen schön und erbauend sind.
Es liegt an Dir, was Du Dir anschaust und nur Du kannst Dich entscheiden, den Müll der Medien nicht anzuschauen. Gott will nicht, dass Dein Verstand mit unnötigen, bösen Gedanken zugemüllt wird. Gott segne Dich!

Fürchte nichts von dem, was Du erleiden musst

fürchte nichts

Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst!
Offenbarung 2,10

Und weiter steht geschrieben: Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben!
Nun, das erleben bereits viele Christen im Nahen Osten, aber wenn man die politische Entwicklung in unserem Land betrachtet, kann die Verfolgung auch bei uns zum Alltag gehören. Ich will Dir jetzt aber nicht die Angst einjagen, sonst würde ich diese Andacht nicht mit “Fürchte nichts” beginnen. Ich will mich heute bloß mit dem Thema “Leid und Drangsal” beschäftigen.
Wir sind in der westlichen Welt so verwöhnt vom friedlichen Miteinandersein, dass wir es uns anders nicht vorstellen können, als nur jeden Sonntag in unseren Gemeinden zu kuscheln und nichts dabei zu denken. Wenn es aber gefährlich wird, werden viele ihren Glauben leugnen, aber nicht, weil sie schlechte Christen sind, sondern weil die meisten von ihnen noch nie so hart geprüft worden sind und Gott als ihren Beschützer nicht so eindeutig erfahren haben.
Es ist wirklich ein Vorrecht, sich nicht mehr vor Schmerz oder Tod fürchten zu müssen. Ich habe davor keine Angst mehr, aber nicht, weil ich so ein toller Christ bin, sondern weil ich Gottes Schutz schon so oft praktisch erfahren habe, dass ich mir Seiner schützenden Hand sicher sein kann. Ich war schon oft dem Tode nahe, aber Gott wollte, dass ich noch auf der Erde bleibe und gegen Seinen Willen kann der Teufel nichts tun, auch wenn er das oft versucht.
Gott hat Dir keinen kuschelweichen rosaroten Weg in den Himmel versprochen, aber Er hat Dir versprochen immer bei Dir und mit Dir zu sein. Das ist Grund genug, sich keine Gedanken über das, was Du noch erleiden musst, zu machen. Gott segne Dich!

Der Herr ist Gott, der allein Wunder tut!

allein Wunder

Gepriesen sei Gott, der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut!
Psalm 72,18

Ja, es gibt nur einen, der wirkliche Wunder tut und das ist unser Gott! Alles andere sind Pseudowunder oder Manipulationen der Maggie. Wenn man liest, wie Gott in Australien das Feuer von der ganzen Stadt abgewendet hat, weil Seine Kinder gebetet haben, dann ist das ein Wunder Gottes. Wenn wir für einen Kranken beten und er geheilt wird, ist es auch ein Wunder Gottes. Nur die Wunder Gottes passieren nicht durch Zufall, sondern durch unseren Glauben und Gebet. Es passieren keine Wunder, wenn wir nur passiv darauf warten und uns gar nicht Mühe machen, Gott darum zu bitten. Er wartet ja darauf, dass wir Ihn bitten und auch glauben, dass Er Wunder vollbringen kann. Nein, unser Leben soll nicht nur aus Wundern bestehen und wir sollten uns deswegen nicht von Wunder Gottes abhängig machen, sonst sind die Enttäuschungen sehr groß, wenn es keine Wunder passieren, weil Gott einfach einen anderen Plan hat. Aber es gibt öfter Fälle im Leben, bei denen nur ein Wunder hilft. Ob es eine unheilbare Krankheit ist, irgendwelche ungünstige Umstände, die man selbst nicht verändern kann, oder andere Berge, die ins Meer geworfen werden sollte, Gott möchte in unserem Leben wirken und Veränderung bewirken. Und das macht Er eben auch durch Seine Wunder.
Wir sind schon so an die Pseudowunder der Medizin und anderen Möglichkeiten gewöhnt, dass wir von Gott nichts mehr erwarten. Wenn das Kind eine Brille braucht, geht man zum Optiker, um eine Brille zu bestellen und betet nicht, dass der Optiker sagt, dass man keine Brille braucht. Es ist bequemer, sich mit dem zu vergnügen, was menschlich möglich ist, als kurz für ein Wunder Gottes zu beten. Aber wir sollten die Bequemlichkeit hinter uns lassen, wenn wir mehr Gottes Wunder erleben wollen. Glaube an Wunder Gottes, bete für sie und traue Gott das Unmögliche zu! Gott segne Dich!

Lasst uns nicht schlafen wie die anderen!

schlafen

So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!
1. Thessalonicher 5,3

In diesem Kapitel schreibt der Paulus an die Thessalonicher wie Jesus kommen wird: Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Und Jesus hat deswegen auch das Gleichnis mit den klugen und dummen Jungfrauen erzählt, die auf Bräutigam warten, in dem Er deutlich macht, wie wichtig es ist, auf Sein Kommen vorbereitet zu sein. Wir leben bereits in der Endzeit, denn alle Zeichen deuten darauf hin. Viele Christen schlafen geistlich, weil ihr geistliches Leben nur daraus besteht, sonntags ein Gottesdienst zu besuchen und den Rest der Woche verbringen Sie mit ihren alltäglichen Sorgen. Das Evangelium wird immer mehr mit dem Zeitgeist vermischt und so verwässert auch gepredigt, weil man “die Gefühle der anderen nicht verletzen” will. Die Wahrheit (also Christus) so zu verkündigen wie sie ist, passt immer wenigen Ökumene-Christen. In all dieser Verwirrung und Verunsicherung sollte man umso wachsamer und nüchterner sein. Der Teufel packt manche Lügen in ganz schöne fromme Verpackung ein, so dass es viele bereit sind, es als Geschenk zu empfangen.
Wir leben in einer Gesellschaft, die immer weniger fähig ist, zu denken und zu analysieren. Die meisten konsumieren alles, was man ihnen auf den Tisch legt, ohne zu prüfen. Paulus aber schreibt in weiteren Versen: “Prüft alles, das Gute behaltet!” Wir brauchen viel Weisheit von Gott. Deswegen sagt Paulus: “Betet ohne Unterlass! Den Geist dämpft nicht ein! Die Weissagung verachtet nicht!” Viele Christen haben sich leider immer mehr vom Geist Gottes distanziert, weil sie Angst vor Dämonen haben, die ihnen eigentlich nichts antun können, wenn sie im Geist Gottes wandeln.
So lass uns nicht schlafen, sondern lass uns wachen und nüchtern sein! Lebe so, als würde Jesus schon heute Abend kommen. Gott segne Dich!

Wenn zwei auf Erden über irgendeine Sache übereinkommen

By Viktor Schwabenland / 12. Januar 2020
auf Erden

Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel.
Matthäus 18,19

Gott hört zwar auf mein Gebet, wenn ich allein bete, aber wenn ich mit noch einem Gläubigen oder sogar mit der ganzen Gruppe für bestimmte Sache zusammen bete, dann ist die Wahrscheinlichkeit der Gebetserhöhung viel größer. Warum ist das eigentlich so? Ganz einfach, weil Gott die Gemeinschaft liebt. Er liebt es, eine Gemeinschaft mit mehreren Kindern gleichzeitig zu haben, die in einer geistlichen Einheit vor Ihm stehen. Nun, wenn aber einer mitbetet, der mit Gott nicht im Reinen lebt, dann kann das ein großes Hindernis sein, weil Gott keine Gemeinschaft mit Unreinen haben kann. Deswegen ist es auch wichtig, sein Herz vorher vor Jesus zu reinigen und erst dann in eine Gebetsgemeinschaft einzusteigen.
Manche Eheleute nehmen sich keine Zeit zum gemeinsamen Gebet, weil sie meinen es nicht nötig zu haben. Aber gerade durch sie kann Gott vieles bewirken. Wenn sie gute, regelmäßige Gebetsgemeinschaft haben, hat der Teufel weniger Chancen sie und ihre Ehe und Familie anzugreifen.
Als neulich in Australien das große Feuer über die Wälder gewütet hat, haben sich Christen weltweit in einer bestimmten Zeit im Gebet eins gemacht und Gott um starken Regen gebeten haben. Und Gott hat ihr Gebet erhört. Es kam ein Starker Regen, der das Feuer besiegt hat. Das ist ein Beispiel was ein gemeinsames Gebet bewirken kann, wenn Kinder Gottes in einer geistlichen Einheit vor Gott treten. Er kann nicht anders, als darauf zu antworten.
Vielleicht hast Du schon viel zum Thema Gebet gehört, aber der Meinung bist, dass es nicht “Dein Ding” ist, dann will ich Dich ermutigen, Deine Meinung zu ändern. Denn besonders in unserer Zeit, in der viele Christen keine Zeit zum Gebet haben, ist es umso wichtiger, sich mit anderen im Gebet eins zu machen und für Gottes Wirken zu beten. Gott segne Dich!

Keiner Waffe wird es gelingen, Dich zu vernichten!

Waffe

Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und alle Zungen, die sich gegen dich vor Gericht erheben, sollst du schuldig sprechen …
Jesaja 54,17

Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit, die ihnen von mir zuteilwird, spricht der HERR.
Wir leben in einer Zeit, in der wir immer mehr Feinde haben, die uns angreifen wollen. Letztes Wochenende sprach ich mit einer Schwester, deren Gemeinde in Tübingen angegriffen wurde, die mir aber sagte, dass Gott ihnen in dieser Situation beigestanden hat und sogar Bürgermeister und viele andere Menschen aus ihrer Stadt sich an ihre Seite gestellt haben. Das ist aber nur ein einziges Beispiel dafür, dass wir als Kinder Gottes in dieser Welt in der Gefahr stehen, angegriffen zu werden. Das kann aber nur dann passieren, wenn wir uns dem Zeitgeist unterordnen und uns so verhalten, als wären wir gar nicht an Jesus interessiert. Wenn wir nur fromm und religiös sind, interessiert das den Feind überhaupt nicht, denn so hat er uns zahm gemacht und wir sind für ihn ungefährlich. Wenn wir aber zur Wahrheit Gottes stehen und sie verkündigen, dann sind für Teufel eher ein Problem und das will er mit allen Mitteln verhindern. Wir brauchen keine Angst vor Angriffen des Feindes zu haben, weil wir Gott an unserer Seite haben, der stärker ist als der Teufel. Keiner Waffe wird es gelingen, Kinder Gottes zu vernichten. Selbst wenn die Atombomben uns um die Ohren fliegen würden, können wir uns bei Gott total sicher fühlen, weil auch stärker ist als die Atombomben der ganzen Welt zusammen. Stehe offen für das Evangelium, bekenne Deinen Glauben öffentlich und habe Mut, die Wahrheit zu sagen, auch wenn Du von manchen Frommen deswegen viel Kritik ernten wirst. Wichtig ist was Gott über Dich denkt und nicht welcher Meinung die Menschen über Dich sind. Gott segne Dich!

 

Ein Knecht des Herrn soll nicht streiten

nicht streiten

Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten.
2. Timotheus 2,24

Nicht streiten? Das können sich viele Menschen gar nicht vorstellen. Wir sind in der Tat fähig zum Streit, weil es in unserer sündigen Natur ist, aber wir dürfen niemals vergessen, wer wir in Christus sind: Kinder Gottes! Ein Kind ist mehr als Sklave. Warum sollten wir uns wie die Sklaven verhalten und der alten sündigen Natur in uns Freiraum geben? Aber so unterscheidet sich ein Kind Gottes, der im Geist lebt von einem fleischlichen Christen, der immer Streit und Auseinandersetzungen sucht. Der Geist Gottes kann Seinem Kind helfen, nicht nur die Bosheiten geduldig zu ertragen, sondern auch die Streitigkeiten weise zu schlichten. Wir sollten Friedenstifter sein und nicht den Streit miteinander suchen. Warum das so viele Christen nicht verstehen, ist mir ein Rätsel. Aber sie lassen sich offensichtlich nicht vom Geist Gottes leiten.
Bist Du auch fähig zu lehren? Nein, Du musst nicht als Lehrer berufen sein, um die gesunde Lehre Christi weiter zu geben. Aber dafür musst Du eben selbst viel lernen. Wer selbst nichts gelernt hat, der kann auch nichts lehren. Ist auch logisch. Oder? Je länger ich ein Jünger Christi bin, desto mehr kann ich auch anderen beibringen, die ich zu Seinen Jüngern machen soll. Das ist Doch mein Auftrag vom Herrn. Und wer schon als Lehrer in der Schule gearbeitet hat, der weiß, dass nicht alle Schüler brav sind und viele machen eben Quatsch. Deren Bosheiten geduldig zu ertragen, ist zwar oft eine große Herausforderung, aber der Geist Gottes macht uns dazu fähig.
Sei kein Streiter, der jemandem etwas beweisen muss. Lebe in der Wahrheit Gottes und sei ein Vorbild für die anderen, damit sie von Dir auch etwas lernen können. Sei ein Friedenstifter! Gott segne Dich!

Niemand soll dich gering schätzen!

gering schätzen

Niemand soll dich gering schätzen!
Titus 2,15

Das sagte Paulus damals dem Titus und ich sag es heute Dir: “Niemand soll Dich gering schätzen!” Aber vorher sagte er auch: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun. Dieses sollst du lehren und mit allem Nachdruck ermahnen und zurechtweisen. Also der Titus sollte ein Ermahner und Zurechtweiser sein, was kein leichter Job ist, denn man tritt ja anderen auf die Füße, wenn sie nicht auf dem richtigen Weg gehen. Da war nichts mit Toleranz oder Humanismus, deswegen klangen manche ermahnenden Worte bestimmt nicht so sanft in den Ohren der Ermahnten, aber das musste sogar mit Nachdruck passieren. Heute brauchen wir auch Ermahner, die mit Nachdruck ermahnen und zurechtweisen, aber geschehen darf das nur in der Liebe und nicht aus der religiösen Überheblichkeit und Stolz.
Ich wurde von einigen Geschwistern “gering geschätzt”, die mir vieles nicht zugetraut hätten. Zum Beispiel, als ich den Wunsch, zur Bibelschule zu gehen, geäußert habe, sagte mir einer der Ältesten: “Du weißt aber, dass nicht jeder dazu berufen ist, zu leiten!” Also, eigentlich wollte er mir sagen, dass es eine blöde Idee ist, weil er mich “gering geschätzt” hat und deswegen der Meinung war, dass aus mir ein schlechter Leider werden kann. Nun, gut, dass ich die Meinung Gottes über mich selbst kenne und weiß, dass Er mir viel mehr zutraut, als manche Geschwister.
Lass Dich auch nicht zu geringschätzen, tue das, was Gott mit Dir vorhat, egal was die andere dazu sagen oder meinen. Gott segne Dich!

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