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Gib Dein Elend und Kränkung in Seine Hand

Kränkung

Denn du gibst auf Elend und Kränkung acht, um es in deine Hand zu nehmen; der Wehrlose überlässt es dir, der du der Helfer der Waisen bist!
Psalm 10,14

Überlässt Du Dein Elend und Deine Kränkung auch dem Herrn, der ein Helfer der Waisen ist? Aber auch wenn Du kein Waisenkind bist, gilt es trotzdem für Dich auch. Gott weiß wohl, in welchen Schwierigkeiten oder Problemen Du steckst, aber Er streckt ja schon Seine Hand aus, um sie von Dir zu nehmen. Sei großzügig, gibt Jesus alles ab, was auf Dir lastet, auch wenn es nur lauter Kleinigkeiten sind. Denn viele Kleinigkeiten können zu einem großen Problem werden, wenn man sie nicht loswird. Diese falsche Bescheidenheit, nah dem Motto “Ich brauche doch nicht wegen meiner kleinen Problemchen Gott bemühen.”, kann nur größere Schaden hervorrufen.
Genauso wenn ich von jemanden gekränkt bin, der mich schlimm verletzt hat, und so weiter lebe, als wäre es schon “in Ordnung”, dann werde irgendwann bitter und sogar böse. Sowas will ich doch gar nicht! Ich will frei sein, ich will vergeben und lieben.
Ja, ich kann mich manchmal gegen Verletzungen und Kränkungen nicht wehren, weil ich ein Mensch mit Gefühlen bin, aber Gott will mir immer helfen, richtig damit umzugehen. Die Vergebung kann dabei sogar Wunder bewirken.
Ohne Gott wäre ich ein Waisenkind. Ich habe zwar meine Mutter noch, aber geistlich wäre ich ohne Vater, der mich über alles liebt und mich so annimmt, wie ich bin.
Gib alles in Jesu Hand was Dich drückt, belastet oder kränkt. Er wird Dir ganz sicher helfen und Dein Herz heilen. Vergiss niemals, dass für Ihn nichts unmöglich ist und suche immer nach Seiner Lösung, statt sich selbst den Kopf zu zerschlagen, wie Du aus Deiner Sackgasse rauskommen kannst. Jesus kennt den Ausweg aus der ausweglosesten Situation des Lebens. Lass Dich von Ihm leiten! Gott segne Dich!

 

Warum sollte ich mich fürchten zur bösen Zeit?

fürchten

Warum sollte ich mich fürchten zur bösen Zeit, wenn mich die Missetat meiner Verfolger umringt?
Psalm 49,6

Die Medien erschrecken uns fast täglich mit grausamen Nachrichten, wie vor Kurzem in der Halle. Da kommen auch solche Gedanken hoch: “Was wäre mit mir passiert, wenn ich vor Ort gewesen wäre?” oder “Und wenn das vor meine Haustür passiert?”. Es wird – oft absichtlich – die Angst verbreitet und die Menschen trauen sich schon fast nicht mehr, ihr Haus zu verlassen. Ist denn diese Angst wirklich berechtigt? Nicht für Kinder Gottes. Wir brauchen uns nicht zu fürchten, weil wir einen mächtigen Gott an unserer Seite haben, der uns jede Sekunde beschützen kann. Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Richtig! Niemand! Selbst die Fürsten dieser Welt, die alle Macht haben, uns zu vernichten, können es ohne Gottes Zustimmung nicht machen. Gott entscheidet über Leben und Tod. Er spricht das letzte Wort und nicht irgendein Mensch.
Nun, um keine Angst vor dem Tod oder anderen lebensgefährlichen Dingen zu haben, braucht man an erste Stelle den Glauben an diesen wunderbaren Gott, der Seine Kinder niemals im Stich lassen wird. Klar, der Teufel wird immer versuchen, uns zu erschrecken und uns auf die Missstände in der Welt hinzuweisen, aber wir sollten unseren Blick niemals von Jesus verlieren, der Anfänger und Vollender des Glaubens ist.
Neulich, als ich auf der rechten Spur der Autobahn mit 120 km/h an einer vollgestopfte Ausfahrt vorbei fuhr, kam aus der Schlange plötzlich ein Mercedes rausgeflogen und wenn ich nicht rechtzeitig vollgebremst hätte, dann wäre ein Unfall passiert. Ich hab mich zwar erschrocken, war aber Gott dankbar für so eine Bewahrung, dass Er mir so eine Reaktion geschenkt hat, dass es nicht gekracht hat. Hätte ich aber gleich mit dem Beginn meiner Reise befürchtet, dass etwas schlimmes passiert, dann wäre es so gekommen.
Lebe im Glauben und lass der Angst keinen Platz in Deinem Herzen. Jesus Christus ist Deine sichere Burg. Gott segne Dich!

Der Geist selbst tritt für uns ein

der Geist

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich“s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Römer 8,26

In der letzten Andacht ging’s darum, dass wir im Gebet nicht wie die Heiden plappern sollten, um Gott mit vielen Worten beeindrucken zu wollen. Es gibt aber auch Momente, in denen man gar nicht weiß, was man Gott im Gebet sagen sollte. Da hilft der Heilige Geist, der uns die Fähigkeit gibt, in fremden Sprachen das zu beten, was Gott will. Dass es sich dabei tatsächlich um ernsthaftes Gebet handelt, hab ich in einer Gebetsgemeinschaft erfahren, in der ich in Englisch betete (In einer Sprache, die ich nie gelernt habe!), und ein Bruder, der Englisch versteht, war erstaunt, dass ich für Dinge gebetet habe, die ich gar nicht wissen konnte und die fast globalen Ausmaßes waren. Von selbst wäre ich gar nicht darauf gekommen, so zu beten, die der Geist Gottes mir gab zu beten. Leider gibt es viele Christen, die diese Gabe des Heiligen Geistes ablehnen und sogar verteufeln, weil sie der Meinung sind, dass nur die Apostel berechtigt waren, den Heiligen Geist zu empfangen. Das ist eine Lüge, mit der der Teufel solche Christen davon abhalten will, echte geistliche Gemeinschaft mit Gott zu haben. Ohne den Geist Gottes gibt’s keine geistliche Gemeinschaft. Ich bin kein Vertreter irgendwelchen charismatischen Bewegungen oder Lehren, für mich steht Jesus Christus im Mittelpunkt meines Lebens, der den Heiligen Geist nach Seiner Himmelfahrt geschickt hat, um mich zu stärken und durch mich zu wirken. Viele zitieren den Satz von Paulus: Die Liebe kommt niemals zu Fall: Prophetische Gaben – sie werden zunichte werden; Zungenreden – sie werden aufhören; Erkenntnis – sie wird zunichte werden. So behaupten sie, dass alle Gaben aufgehört hätten, was diese Stelle gar nicht aussagt.
Nutze die Gaben des Geistes, bitte Ihn Dich neu zu erfüllen und lass Dich auch im Gebet durch den Heiligen Geist gebrauchen. Gott segne Dich!

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Bitte nicht plappern wie die Heiden

plappern

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.
Matthäus 6,7

Manche denken, dass Gott ihr Gebet erhört, wenn sie ihn oft wiederholen oder Ihm ihr Anliegen in unzähligen Worten erklären. Das ist ein Irrtum. Gebet funktioniert auch nicht wie ein Sprachassistent bei Alexa oder Google, in dem man Gott befiehlt etwas zu tun, was wir von Ihm wollen, und Er sofort unser Befehl ausführt. Gebet ist an erster Stelle ein persönliches Gespräch mit Gott. Ich kann ihn um etwas bitten, Ihm alles erzählen was mich beschäftigt, mich für mein Fehlverhalten entschuldigen und mich bei Ihm für alles bedanken. Nur das Problem ist oft, dass viele gar nicht glauben, dass Gott ihnen zuhört und hören auch nicht, was Er ihnen sagen möchte. Das kommt meistens davon, weil sie den Heiligen Geist in ihren Herzen nicht haben, der uns hilft mit Vater zu kommunizieren und Jesus durch uns verherrlicht.
Wenn wir Gott um etwas bitten, was Er uns verheißen hat, brauchen wir nicht lange “Bitte, bitte!” sagen, sondern bedanken uns für die Erfüllung Seiner Verheißung in unserem Leben. Dankbarkeit ist in dem Fall der Ausdruck des Glaubens.
Jesus sagte vorher auch: Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
Gott weiß ja, was Du brauchst und Er könnte vieles ohne Dein Gebet bewirken, aber Er will mit Dir eine Beziehung haben, eine intime Beziehung. Es ist wichtiger zu glauben, dass Gott Dich hört und sich darauf verlassen, dass Er das richtige für Dich tut. Gott segne Dich!

Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen

Mitbürger

So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19

Ich lese gerade ein Buch vom Neil T. Anderson “Neues Leben – Neue Identität”, das mir vor etwa 20 Jahren geholfen hat, meine Minderwertigkeitskomplexe zu besiegen. Es hat mir geholfen, meine wahre Identität in Christus zu erkennen und anhzunehmen. Deswegen will heute ausnahmsweise eine “Wer bin ich?”-Liste zitieren, die auch Du laut und betend oft lesen kannst, um Deine Identität in Christus zu verinnerlichen:

  • Ich bin das Salz der Erde (Mat. 5,13).
  • Ich bin das Licht der Welt (Mat. 5,14).
  • Ich bin ein Kind Gottes (Joh. 1,12; Joh. 3,1-3).
  • Ich bin eine Rebe am Weinstock, ein Kanal des Lebens Christi (Joh. 15,1+5).
  • Ich bin Christi Freund (Joh. 15,15).
  • Ich bin von Christus erwählt und berufen Frucht zu bringen (Joh. 15,16).
  • Ich bin ein Diener der Gerechtigkeit (Röm. 6,18).
  • Ich bin Gottes Knecht/Magd (Röm. 6,18).
  • Ich bin ein “Sohn Gottes”, ein erbberechtigtes Kind Gottes und Gott ist mein geistlicher Vater (Röm. 8,14-15; Gal. 3,26; 4,6).
  • Ich bin ein Miterbe Christi und teile sein Erbe mit Ihm (Röm. 8,17).
  • Ich bin ein Tempel – eine Wohnung – Gottes. Sein Geist und Sein Leben wohnt in mir (1. Kor. 3,16; 6,19).
  • Ich bin mit dem Herrn verbunden und bin ein Geist mit Ihm (1. Kor. 6,17).
  • Ich bin ein Glied am Leib Christi (1.Kor. 12,27; Eph. 5,30).
  • Ich bin eine neue Kreatur (2. Kor. 5,17).
  • Ich bin versöhnt mit Gott und Botschafter des Wortes von der Versöhnung (2. Kor. 5,18-19).
  • Ich bin ein “Sohn Gottes” in Christus und daher Sein Erbe (Gal. 3,26+28; 4,6-7)
  • Ich bin ein Heiliger (Eph. 1,1; Kol. 1,2).
  • Ich bin Gottes Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken (Eph. 2,19).
  • Ich bin Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenosse (Eph. 2,19).
  • Ich bin ein Gefangener Christi (Eph. 3,1; 4,1).
  • Ich bin heilig und gerecht vor Gott (Eph. 4,24).
  • Ich bin ein Bürger des Himmels (Phil. 3,20; Eph. 2,6).
  • Ich bin verborgen mit Christus in Gott (Kol. 3,3).
  • Ich bin ein lebendiger Ausdruck von Christi Leben, weil Er mein Leben ist (Kol. 3,4).
  • Ich bin ein Auserwählter Gottes, heilig und geliebt (Kol. 3,12; 1. Thess. 1,4).
  • Ich bin ein Kind des Lichts und nicht der Finsternis (1. Thess. 5,5).
  • Ich bin ein Teilhaber der himmlischen Berufung (Hebr. 3,1).
  • Ich bin ein Teilhaber Christi, nehme teil an Seinem Leben (Hebr. 3,14).
  • Ich bin ein lebendiger Stein, der mit anderen zusammen von Jesu Christus zu einem geistlichen Haus gebaut wird (1. Petr. 2,5).
  • Ich bin ein Mitglied des auserwählten Geschlechts, der königlichen Priesterschaft, des heiligen Volkes, des Volkes des Eigentums (1. Petr. 2,11).
  • Ich bin ein Fremdling und Pilger in der Welt, in der ich jetzt lebe (1. Petr. 2,11).
  • Ich bin ein Feind des Teufels (1. Petr. 5,8).
  • Ich bin ein Kind Gottes und werde Christus gleich sein, wenn Er wiederkommt (1. Joh. 3,1-2)
  • Ich bin von Gott geboren und der Böse – Satan – kann mich nicht antasten (1. Joh. 5,18).
  • Ich bin nicht der große “Ich bin” (2. Mose 3,14; Joh. 8,24.28.58), doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin (1. Kor. 15,10).

Mir hat diese Liste geholfen, meine wahre Identität in Christus zu verstehen und anzunehmen. Ich hoffe, dass sie Dir auch hilft. Gott segne Dich!

Hier gibt’s die “Wer bin ich?” – Liste als PDF

Der HERR ist gut und gerecht

By Viktor Schwabenland / 11. Oktober 2019
gut und gerecht

Der HERR ist gut und gerecht, darum weist er die Sünder auf den Weg.
Psalm 25,8

Auf welchen Weg weist der HERR die Sünder? Richtig! Auf Jesus Christus, denn Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Gott sind die Sünder nicht egal, Er will ja jeden retten, heilen und befreien. Er rettet doch nicht nur die, die am wenigsten gesündigt haben oder brav die Kirche besucht haben. Jeder darf an Seiner Rettung teilhaben, der anfängt, an Jesus Christus zu glauben. Viele ganz schlimme Sünder durften bereits Gottes Gnade erfahren und sind zu Seinen Kindern geworden. Jesus sagte auch, dass nicht der Gesunde einen Arzt braucht, sondern der Kranke. Er ist gekommen, um kaputte und kranke Menschen zu retten und zu erlösen, zu denen ich auch gehörte. Der Vater im Himmel hat mich auf Jesus hingewiesen, mit dem ich schon fast dreißig Jahre verbunden bin. Heute bin ich Sein Werkzeug, das andere Menschen auf diesen Weg (Jesus) hinweist, weil Er ein fester Bestandteil meines Lebens geworden ist, ohne den mein Leben nichts wert ist.
Viele Christen klagen, dass ihnen ungerechte Dinge passieren und stellen somit Gottes Gerechtigkeit in Frage. Ist Gott wirklich manchmal ungerecht zu uns? Nein, sonst würde Sein Wort lügen. Selbst, wenn wir mit Jesus unterwegs sind und ungerecht behandelt werden, sorgt Gott dann für die Gerechtigkeit. Er rächt sich an unseren Feinden und erstattet uns alle unsere Verluste. Gott ist gut! Er kann nicht schlecht oder böse sein, was der Teufel sehr wohl kann. Gott kann uns aber vor seinen Fallen warnen und schützen. Wir müssen nur auf Ihn hören und auf dem Weg gehen, den Er für uns vorbereitet hat.
Suche Dir niemals alternative Wege, die nicht Jesus Christus sind. Er ist der einzige Weg in den Himmel und Er sorgt für Deine Gerechtigkeit und Schutz. Gott segne Dich!

…denn sie hat viel geliebt

viel geliebt

Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
Lukas 7,47

Der Pharisäer Simon hat sich über die Frau, die Jesu Füße mit Öl gesalbt hat, beschwert, weil sie eine stadtbekannte Sünderin war. Doch Jesus hat ihr ihre Sünde vergeben, weil sie ihre Liebe zu Ihm öffentlich zum Ausdruck gebracht hat. Jesus hat ihre Liebe gesehen und die stand für Ihn im Mittelpunkt, nicht ihre vielen Sünden.
Eigentlich dachte ich, dass ich nach meiner Bekehrung ganz aufhören würde, zu sündigen. Ich hatte sowas wie sofortigen Wechsel meines “Betriebssystems” erwartet. Das ist nicht passiert, weil ich immer noch in meinem gefallenen Fleisch leben muss und weil meine Seele immer noch sündig ist. Doch ich hatte einen neuen Geist, der mit der Zeit immer stärker wird und so sündige ich immer weniger. Und je größer meine Liebe zu Jesus ist, desto mehr vergibt Er mir. Er steht nicht mit einem Stock, um mich zu schlagen, wenn ich wieder gesündigt habe, sondern wartet geduldig, bis zu Ihm komme und um Vergebung bitte. Solange es die Gnadenzeit ist, hört Jesus nie auf, uns zu vergeben. Das sollte uns aber nicht erlauben, absichtlich in der Sünde zu leben. Unser Ziel ist, rein und heilig zu leben und Jesus will uns dabei helfen. Ich habe schon oft festgestellt, dass mich mein Gewissen auf einmal an manche Sünden nicht mehr erinnert, weil ich Jesus vor anderen Menschen verherrlicht habe. Da spüre ich schon die Vergebung, obwohl ich die Sünde nicht bekannt habe, sondern einfach meine Liebe zu Jesus öffentlich bekannt habe. Aber keine Sorge, ich habe die Sünde vor Ihm dann trotzdem bekannt, obwohl ich es eigentlich nicht mehr tun müsste. So wie diese Sünderin die Vergebung empfangen hat, obwohl sie Jesus nicht gebeichtet hat, sondern nur Ihn geehrt hat.
Lebe in der Liebe zu Jesus und bekenne Deine Liebe zu Ihm öffentlich, dann wird Dir auch viel vergeben. Gott segne Dich!

Die Welt ist der Acker

Acker

Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen.
Matthäus 13,38

Bin ich der gute Same? Bringe ich viele Früchte? Diese Fragen stelle ich mir immer wieder, weil ich kein Unkraut sein will, das nur stört und das man nicht braucht. Ich will ein Kind des Reiches Gottes sein und nicht ein Kind des Bösen. Aber wer sind die Kinder des Bösen? Sind das nur Terroristen, Vergewaltiger und Mörder? Ich bin fast überzeugt, dass nicht nur sie. Auch unter Fromme gibt es viele Kinder des Bösen, die dem Geist dieser Welt und Jesus Christus folgen. Wir leben jetzt auch in der Zeit, in der man immer deutlicher Kinder Gottes von den Wölfen in Schafspelzen unterscheiden kann. Dennoch müssen wir auf die Fallen des Teufels aufpassen, die er uns so fromm und heilig darstellt. Humanismus hat in dieser Welt die Liebe fast ersetzt, was sich auch in vielen Gemeinden bemerkbar macht, wo man aus humanistischen Gründen die Sünde verharmlost und sogar als normal bezeichnet.
Wir sind als Kindes des Reichs deswegen noch in der Welt, weil wir der Same der Liebe Gottes und Seiner Wahrheit sind. Ohne uns kann niemand gerettet werden, weil wir die Frohe Botschaft den Menschen verkündigen. Wenn wir das nicht tun, sind wir Gott ungehorsam, denn es ist unser Auftrag, andere zu Jüngern zu machen. Wir brauchen Jesus Christus in unserem Herzen, um viel Frucht in dieser Welt zu bringen, der uns auch jede Angst vor der Unkraut nehmen kann.
Jesus schüttet auch kein “Glyphosat” über die Welt, um die Unkraut zu vernichten und den guten Samen zu beschädigen, wie es auf den Ackern der Welt passiert. Das Unkraut wird zum Schluss mit den guten Früchten geerntet und abgetrennt. Man nennt das Gericht Gottes. Deswegen lass Dich nicht stören, wenn die Kinder des Bösen versuchen Dich zu verunsichern, schau immer auf Jesus, der Dir Licht und Wärme gibt, damit Du gute Früchte tragen kannst. Gott segne Dich!

Ein Gefangener Christi Jesu

Gefangener Jesu

Paulus, ein Gefangener Christi Jesu…
Philemon 1,1

Paulus war wegen seines Glaubens oft in Gefängnissen und hat auch Gottes allmächtige Befreiung oft erfahren. Warum nennt er sich denn “Gefangener Christi Jesu”? Fühlte er sich von Jesus wie im Gefängnis gehalten? Als willenloser Sklave? Das glaube ich nicht. Denn in Jesus Christus hatte er die Freiheit, die er früher nie hatte, obwohl er früher derjenige war, der die Christen eingesperrt hat. Was aber Paulus hier in seiner Ansprache an Philemon meint, dass er von Jesus ergriffen, in Besitz genommen, erobert weiß. Damit will er sagen, dass er voll und ganz Jesus Christus gehört. Und es war auch an seinen Diensten sichtbar, wie leidenschaftlich und mit voller Hingabe er für Jesus Christus unterwegs war. Er war kein Apostel, der bloß coole Predigten predigt und sich von Menschen verehren lässt, sondern einer der für Jesus etliches Leid ertragen hat, weil er deutlich erkennen durfte, wer Jesus Christus für ihn ist. Vielleicht sagst Du: “Ach, wenn ich so mit Licht vom Himmel angestrahlt wäre und akustisch die Stimme Gottes gehört hätte, dann wäre ich auch so leidenschaftlich dabei!” Aber die Erfahrungen zeigen, dass es einige solche Leute gibt, denen Gott übernatürlich begegnete, die sich aber von Jesus Christus nicht “gefangen nehmen” ließen.
Jesus will uns ganz haben. Er will uns nicht mit der Welt oder unseren Vorlieben teilen. Er will, dass wir immer von Ihm ergriffen sind und leidenschaftlich Seine Frohe Botschaft weitergeben. Leidenschaft ist sicher etwas, was uns auch Leiden schafft, weil wir dann viele Feinde und Neider haben werden, die uns Steine auf den Weg werfen werden. So wie es mit Paulus auch war. Aber der Lohn dafür ist viel größer, als wir uns vorstellen können.
Du kannst entweder ohne Jesus leiden oder für Ihn leiden. Die zweite Art des Leidens ist aber viel besser und macht Dich stark. Sei ein “Gefangener Christi Jesu”, lass Dich von Ihm ergreifen und führen. Gott segne Dich!

Gott will Dir die Schlüssel des Reiches geben

Schlüssel des Reiches

Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
Matthäus 16,19

Diese Schlüssel des Reiches der Himmel gab Jesus dem Petrus nachdem er Ihn als Christus, den Sohn des lebendigen Gottes bekannt hat. Jesus hat den Petrus als Felsen genannt, auf dem Er Seine Gemeinde bauen wollte. Womit hat ausgerechnet dieser Jünger es verdient? Nein, verdient hat er das gewiss nicht, aber er hat die Erkenntnis, wer Jesus wirklich ist, vom Vater im Himmel bekommen und diese Erkenntnis hat ihn bereits zum Felsen gemacht. Diesen Felsen musste Gott zwar noch viel feilen und schleifen, doch die Vollmacht des Himmels, die Schlüssel des Reiches Gottes hatte er bereits in der Hand. Vielleicht deswegen macht man viele Witze über das Paradies in denen Petrus als Türsteher beschrieben wird. Aber ist er der Einzige, der so eine Vollmacht Gottes haben durfte? Ich denke nicht. Er sollte nur als Beispiel dafür dienen, dass Gott Seine Kinder mit der Vollmacht ausstattet, mit der sie alles auf der Erde binden und lösen können. Das Problem ist aber oft, dass wir diese Vollmacht Gottes überhaupt nicht in Anspruch nehmen und sie nicht zur Ehre Gottes nutzen. Aber warum nicht? Richtig! Weil wir Gott zu wenig zutrauen. Wir rufen zu Ihm nur in extremen Fällen, suchen Ihn im Gebet nur wenn aus eigener Kraft wirklich nicht mehr weiterkommen. Wir bitten Gott um die Lösung, obwohl Er uns die Vollmacht gab, Dinge zu lösen oder zu binden. Um aber die Vollmacht Gottes nutzen zu können, brauchen wir den Heiligen Geist in unserem Herzen, der uns dabei hilft und Weisheit gibt, damit wir keine Dummheiten damit machen.
Nutze die Vollmacht, die Gott Dir geschenkt hat, um über den Teufel und Seine Werke zu triumphieren. Lass Dich vom Geist Gottes leiten, der Dir hilft alle Probleme zu lösen. Gott segne Dich!

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