Category Archives for "Lebensweise"

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Quelle des lebendigen Wassers
Sep 12

Jesus Christus ist die Quelle des lebendigen Wassers

Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
Offenbarung 21,6

Als wir in der Augsburger Altstadt gewohnt haben, wurde an einem Tag bei uns im Haus für einige Stunden das Wasser abgestellt, weil man die Wasserrohre reparieren musste. Ich hatte zwar die Information auf der Haustür, dass an einem bestimmten Tag das Wasser abgestellt wird, aber ich hab’s vergessen. Nun, als das Wasser abgestellt wurde, brauchten wir Wasser zum Kochen. Zum Glück hatten wir neben unserem Haus einen Brunnen mit Trinkwasser von der Stadt Augsburg. So kam ich raus und hab das Wasser aus dem Brunnen geholt. Diese Begebenheit hat mich an das lebendige Wasser denken lassen, das wir in Jesus Christus haben. Wenn in unserem Herzen das Wasser ausgeht, müssen wir zur unseren Quelle: Jesus Christus!
Bei Ihm haben wir immer erfrischendes Wasser, das wir trinken und in dem wir baden können. Unser Gott lässt uns geistlich weder verdursten noch verhungern.
Aber mit der geistlichen Nahrung ist es auch wie mit der natürlichen: Wenn wir die Speise verweigern, fehlt uns körperliche Kraft. Wir können auch geistliche Nahrung verweigern und ohne Kraft Gottes leben. Das wäre nicht besonders empfehlenswert. Denn, wenn wir geistlich hungern, wird unsere Seele mit unheiligen Dingen gesättigt. Es gibt ein russisches Sprichwort: “Der heilige Platz bleibt nie leer!” Unser Herz ist so ein Platz und wenn es leer ist, kommt schnell die Finsternis rein. Deswegen ermahnt uns Gott, dass wir auf unser Herz mehr achten sollen, als auf alles andere. Wir müssen immer aufpassen, was in unser Herz rein kommt, denn was dort rein kommt, dass kommt dann aus uns raus. Wenn Jesus in unserem Leben wohnt, dann kommt Er auch durch uns ins Leben der anderen Menschen. Wir müssen immer an Seiner Quelle bleiben, damit wir immer frisches und sauberes Wasser in unserem Herzen haben.
Lass Dich heute wieder neu mit dem Geist Gottes erfüllen, damit Er durch Dich weiterfließen kann, um den Durst anderer Menschen zu stillen. Gott segne Dich!

Sucht den Herrn
Aug 22

Sucht den HERRN, während Er sich finden lässt!

Sucht den HERRN, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist.
Jesaja 55,6

Wir leben in einer Zeit der Gnade, in der wir jede Zeit zu Gott kommen dürfen und unsere Schuld vor Ihm bekennen dürfen. Wer Ihn heute sucht, den lässt Er sich finden. Und es gibt nichts Besseres im Leben eines Menschen, als dass man Gott finden kann. Zumindest kann ich es von mir so behaupten. Denn mein Leben hatte früher keinen Sinn und wurde von Einsamkeit, Krankheit und Ablehnung geprägt. Erst, als Jesus in mein Leben kam, hat sich alles verändert. Er gab mir die Hoffnung, ich hatte keine Einsamkeit mehr, später kam auch die Heilung meiner Krankheit und heute kann ich Leute ermutigen, die abgelehnt werden.
Auch wenn meine Beziehung zu Gott oft gestört war, kam Er mir jedes Mal näher und berührte mein Herz immer wieder neu, damit ich Seine väterliche Liebe spüre und zu Ihm zurückkehre. Ich kann mir keinen besseren Vater als meinen lebendigen Gott vorstellen! Er ist ein perfekter Vater, ein genialer Freund und Helfer!
Manche meine Pläne hat Er zunichte gemacht, damit Sein Plan für mein Leben erfüllt werden kann. Auch wenn mein Stolz darunter sehr gelitten hat, Seine Gnade war dennoch stärker und Er offenbarte mir Seine Liebe ganz praktisch.
Ja, ich hatte oft Mangel, aber Er hat trotzdem gut für mich gesorgt. Er war immer mein Retter in der Not. Seine Hilfe kam nie zu spät!
Suche den Herrn, währen Er sich finden lässt! Du findest in Ihm die ganze Fülle des Lebens. Er gibt Deinem Leben neuen Sinn und gibt Dir alles, was Du für ein erfülltes und gelungenes Leben brauchst. Alles, was Er dafür haben möchte, ist nur Dein Herz! Rufe zu Ihm, während Er nahe ist. Er will immer bei Dir sein, auch wenn die ganze Welt sich von Dir abwendet. Gott segne Dich!

Tempel
Aug 05

Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?
1. Korinther 6,19

Warum ist Gott daran interessiert, dass wir gesund und munter sind? Na, weil unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Doch manchmal gehen wir mit unserem Körper so um, als wäre es irgendeine Holzhütte im Wald, die vom Regen und Parasiten zerstört werden darf. Wir ernähren uns mit ungesundem Zeug, lassen uns stressen, schlafen nie aus, sind nur am Rennen und tun und machen. Dann sind wir erschöpft und müde und haben keine Kraft mehr zum Beten und zum Anbeten. Wir verschwenden unsere meiste Energie für nichtige Dinge, die uns kaputt machen und uns jede Freude am Leben rauben.
Da müssen wir manchmal an unsere Prioritäten denken und Gott sollte auf unserer Prioritäten-Liste immer an der ersten Stelle stehen. Er soll uns sein Plan für den Alltag und für unser ganzes Leben kund tun, damit wir nur das machen, was Ihm gefällt. Damit ersparen wir uns viel Stress und Lauferei, wenn wir unser Leben unter Gottes Führung stellen und auch verantwortungsvoll mit unserem Körper umgehen. Auch Umstellung auf gesunde Ernährung kann dabei nicht schaden, ohne dabei fanatisch zu werden. Denn wenn der Körper fit ist, freut sich auch unser Geist und unsere Seele.
Manchmal müssen wir auch prüfen, ob manche unserer Beschwerden nicht vom sündigen Lebenstill her kommen. Dann reicht es schon aus, wenn wir Buße tun und uns von der Sünde trennen. Dann kann auch gleich die Heilung kommen. Also, ein heiliges Leben gehört auch zum gesunden Lebensstill.
Lass Dich von nichts und niemandem stressen, passe gut darauf auf, was Du isst und trinkst, lebe in einer engen Beziehung zum Vater, dessen Heiliger Geit in Dir wohnt (falls noch nicht, lade Ihn ein, in Dir zu wohnen!). Gott segne Dich!

Jul 11

Sein Leben für die Brüder hingeben?

Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.
1. Johannes 3,6

So sehr hat uns Jesus geliebt, dass Er sein Leben für uns geopfert hat. Hat es sich wirklich gelohnt? Auf jeden Fall! Jetzt haben wir den Zugang zum Himmel, ohne dass wir etwas dafür tun müssten, außer zu glauben.
Aber wären wir auch bereit, für unsere Glaubensgeschwister mit unserem Leben zu riskieren? Wenn wir ehrlich zu uns sind, würden es viele bestimmt nicht tun, weil sie sich mehr lieben, als ihre Geschwister.
Besonders in unserer westlichen Welt ist die Nächstenliebe nicht wirklich ausgeprägt. Die meisten Menschen leben hier nur für sich allein. Die meisten haben gemütliche Wohnung, alles zum Essen und zum Anziehen, und denken, dass es den anderen genau so gut geht. Falls aber jemand doch Probleme hat, gibt’s Sozialamt, der helfen kann. Und so will man keinen Gedanken an seinen Nächsten verschwenden und man traut sich oft auch nicht nachzufragen, ob’s bei ihm alles in Ordnung wäre. In großen Gemeinden gibt’s viele kleine Leute, die irgendeine Not mit sich schleppen, aber keiner kümmert sich um sie, weil man sie in der großen Masse einfach nicht kennt.
Wir leben in einer Zeit, die sehr gefährlich werden kann und es kann passieren, dass wir irgendwann zwischen unserem eigenen Leben und dem Leben unseres Nächsten entscheiden müssen. Deswegen müssen wir uns fragen, ob wir bereit wären, unser Leben für unsere Geschwister zu opfern oder wollen wir uns lieber um eigene Sicherheit kümmern. Wer Angst hat, zu sterben, der hat kein Vertrauen zu Gott und kein Glauben daran, dass Er ihn rechtzeitig retten wird.
Sei kein Egoist, schau Dich unter Deinen Geschwistern um und frag ruhig nach, wie es ihnen geht. Wenn Du dann auch helfen kannst, dann sei ein Segen für Deine Mitmenschen. Gott segne Dich!

Eifer
Jun 29

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut…

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.
Sprüche 19,2

Manche starten voller Eifer in “irgendeinen” Dienst ein und merken dann plötzlich, dass sie kein Erfolg haben. Dann verzweifeln sie, beschuldigen Gott, dass Er sie nicht gesegnet hat, und wollen sich ganz zurück ziehen. Solche Christen werden dann zu passiven Beobachtern, die nicht aktiv am Aufbau des Reiches Gottes beteiligt sind. Gott lässt manche Christen ihr halbes Leben lang warten, bis Er sie in Seinem Reich voll einsetzen kann. So gab es einige Gemeinden, die so eifrig gestartet haben, aber keine Zielsetzung und keine Erkenntnis von Gott bekommen haben, was sie dann zum Ende führte.
Ich weiß, dass niemandem leicht fällt, zu warten, und Geduld ist für die meisten Menschen in unserer Zeit ein Fremdwort. Wenn man früher zu einem Laden gehen musste und sogar in einer langen Schlange stehen musste, um etwas zu kaufen, so kann man’s heute ganz schnell im Internet bestellen. Warum noch warten?
So wollen die meisten Menschen, dass Gott ihnen sofort eine Antwort auf alle ihre Fragen liefert. Und wenn Er dann eine Weile schweigt, dann zeigen sie Ihm den Rücken. Für Gott spielt die Zeit überhaupt keine Rolle. Er will uns zuerst ausbilden und vorbereiten, damit wir im vollen Vertrauen und im starken Glauben Ihm dienen können. Um manche Dickköpfe unter uns richtig zu erziehen, braucht Er eben mehr Zeit, als mit denen, die sich schneller vor Ihm demütigen und Ihm nachfolgen.
Wenn Du wirklich vom Herzen Gott dienen willst, dann sprich mit Ihm. Lass Dir zeigen, wo Dein Platz ist, wann deine Einsatzzeit ist, wohin sollst Du Dich bewegen, was solltest Du lieber nicht machen und wo Du mutiger sein musst, um irgendwelche Hürden zu überwinden. Nutze Deine Gaben dort, wo Du gerade bist, auch wenn Du sie noch nicht voll ausnutzen kannst. Gott macht aus Dir zur Seiner Zeit einen starken Diener Gottes. Gott segne Dich!

freundliches Wort
Jun 13

Ein freundliches Wort ist wie Honig

Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.
Sprüche 16,24

Es ist doch immer so angenehm, wenn man freundliche Worte hört. Aber sagt man selbst auch oft freundliche Worte den anderen? Da sind wir manchmal sehr geizig.
Unfreundliche oder sogar böse Worte richten oft ganz viel Schaden im Leben der Menschen ein. Ein Wort kann heilen, aber auch töten. Leider gehen wir oft viel zu leichtsinnig mit unseren Worten um. Wir schimpfen, wir fluchen, wir lästern, wir reden neidisch… Oft passiert das, weil unser Herz mit all dem Mist gefüllt ist. Wenn man als Kind immer nur beleidigende Worte gehört hat, wird man als Erwachsener das gleiche anderen gegenüber tun. Gott ist ein wunderbarer Vater und Arzt. Er will unsere Herzen heilen und sie mit Seinen Worten füllen, die dann aus unserem Mund in die Herzen der anderen fließen. Deswegen müssen wir unser Herz vor unserem Gott ausschütten, wir müssen Ihn in unserem Herzen aufräumen und uns von Seinem Heiligen Geist erfüllen lassen. Wenn wir Gott in unseren  Herzen haben, dann haben wir Freundlichkeit in Person, die dann aus uns bei jeder Begegnung raus kommt.
Es ist leichter freundlich zu denen zu sein, die zu uns auch freundlich sind. Aber Gott will, dass wir zu jedem freundlich sind, sogar zu unseren Feinden. Wenn Dein Feind merkt, dass Du freundlich zu ihm bist, kommt er zum Nachdenken, warum es so ist. Dann kommt er zu Dir und wird nachfragen, warum Du so freundlich bist. Wenn er dann erfährt, dass Gott Dir diese Fähigkeit schenkt, dann wird er auch freundlich sein wollen und bekehrt sich zu Gott und wird sogar Dein Freund.
Glaube kommt von Hören des Wortes Gottes! Auch wenn Du Jemandem freundliche Worte sagst, werden sie daran glauben und Deine Worte werden eine große Auswirkung auf ihr Leben haben. Gott segne Dich!

Vögel
Jun 01

Du bist wertvoller als Vögel!

Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
Matthäus 6,26

Sind wir denn nicht viel wertvoller, als die Vögel des Himmels? Oh, doch! Wir sind für Gott viel wertvoller, als alle Tiere der Welt zusammen. Er hat kein Interesse daran, dass wir verhungern oder verdursten, auch nicht, dass wir sterben bevor wir Seinen Willen getan haben.
Leider wurden viele von uns von eigenen Eltern als Versager erzogen und von ihnen vermittelt bekommen haben, dass wir nichts im Leben schaffen würden. Deswegen füllen sich viele so wertlos und denken, dass Gott der gleichen Meinung mit ihren Eltern ist. Das ist aber eine Lüge des Teufels! Gott ist ein liebender Vater, der Seine Kinder sehr wertschätzt und ihnen Dinge zutraut, die ihnen sonst niemand zutrauen würde.
Ich bin einer von denen, dem der Vater oft vermittelt hat, dass ich nichts wert bin. Aber mein Himmlischer Vater hat mich von dieser Lüge befreit. Ich bin eine wertvolle Person, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die mich nicht wertschätzen oder sogar verachten.
Gottes Wertschätzung wird nicht an unseren Werken gemäßen, denn Er liebt uns als Persönlichkeiten, die von Ihm erschaffen wurden. Er kann sein eigenes Werk, Sein Spiegelbild nicht missachten.
Auch wenn der Feind immer noch versucht, mir bei jedem Fehler einzureden, dass ich ein Looser bin, kann ich sein Gerede ruhig ignorieren. Für meinen Gott bin ich viel wertvoller, als Seine gesamte Schöpfung. Punkt!
Lass Dich vom Feind nicht betrügen, lass Dir nicht einreden, dass Du für Gott unwichtig bist oder dass Er mit Dir nichts anfangen kann. Er lügt! Gott hat große Pläne mit Dir, gerade dann, wenn Du Dir selbst so unscheinbar vorkommst. Jesus ist in den Schwachen mächtig und nicht in den Starken. Lass Dich vom Geist Gottes auch heute im Glauben führen und leiten. Gott Segne Dich!

Mrz 05

Werdet wie die Kinder

Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.
Matthäus 18,3

Ich habe zwei kleine Kinder und wenn ich sie sehe, muss ich immer wieder an diesen Vers denken und mich fragen: “Was ist denn an diesen Kindern so besonders, was Jesus in mir sehen will?”
Gestern habe ich mit meinem einjährigen Sohn gespielt und habe gemerkt, dass ich mich nicht besonders bemühen, um ihn zum Lachen zu bringen. Er freut sich einfach, weil Papa mit ihm spielt. Meine Gegenwart erfreut meinen Sohn, weil er weiß, dass er bei mir sicher ist. Er ist traurig, wenn ich ihn verlasse, weil er nicht versteht, wohin ich gehe, aber er freut sich wieder wenn ich heim komme.
So ist doch auch mit unserem Gott. Er will, dass wir uns in Seiner Gegenwart freuen und uns bei Ihm sicher fühlen.
Wir müssen umkehren von unseren Sorgen! Mein Sohn macht sich keine Sorgen, weil er weiß, dass sein Vater ihn nicht verhungern lässt und im sogar seine Windel wechseln wird. So sorglos, sollten wir auch in der Gegenwart unseres Himmlischen Vaters sein. Er ist unser bester Versorger und Helfer, der uns nie verhungern lässt und jeden Mangel ausgleicht.
Mein Kind läuft immer zu mir, wenn er sieht, dass ich auf ihn zugehe. So sollten wir auch immer zum Vater laufen, der immer auf uns wartet und uns trösten, ermutigen und stärken möchte.
Mein Kind ist einfach. Er macht auch Dinge, die für einen Erwachsenen komisch sind, aber für ihn ist es ganz normal. So sollten wir als Kinder Gottes auch einfach sein und sollten uns nicht verstellen.
Denk immer daran, dass unser Gott Dein Papa ist. Er ist ein Papa, der Dich über alles liebt und Dir nur das Bete geben will. Gott segne Dich!

Feb 20

Das hörende Ohr und das sehende Auge

Das hörende Ohr und das sehende Auge, der HERR hat sie alle beide gemacht.
Sprüche 20,12

Ist alles mit unserem Ohr in Ordnung, dass wir die Stimme Gottes hören können? Oder ist unser Ohr immer damit beschäftigt, fremde Geräusche wahrzunehmen, die den Empfang der Stimme Gottes stören?
Ist unser Auge sauber, so dass wir die Not der Menschen sehen können, um ihnen zu helfen, oder sieht unser Auge nur den Müll an, was im Fernseher oder im Internet zu sehen gibt?
Wir brauchen ein Auge von Gott, dass gut sehen und den Dreck übersehen kann und ein hörendes Ohr, das Seine Stimme hört und sie von der Stimme des Feindes unterscheiden kann. Beides kann uns nur Gott geben. Das können wir in uns selbst nicht produzieren, nur der Heilige Geist kann uns das geben.
Viele geistliche Fähigkeiten, die wir früher nie hatten, kann Gott uns geben. Er befähigt uns, Seine Werke auf der Erde zu tun. Ohne Ihn können wir nichts tun.
Lassen wir uns nicht von Bildern und Stimmen verführen, die uns “schönes Leben” oder “Glück” versprechen. Echtes Leben und echtes, erfüllendes Glück haben wir nur in unserem Gott, wenn wir Ihn richtig kennen lernen, so wie Er wirklich ist. Unser Gott ist kein Spießer, der von uns wie die Sklaven behandelt. Er ist unser Vater, der Spaß im Umgang mit Seinen Kindern hat. Er liebt es, wenn Seine Kinder lachen und vor Freude tanzen.
Das mag albern aussehen, aber Gott denkt nicht, wie manche Menschen: “Was ist denn in die gefahren, dass sie sich wie verrückte verhalten?” Nein, Er gibt uns Freude und diese Freude ist lebendig!
Höre die Stimme Gottes und schau Dir nur das, was Gott für schön hält. Gott hat viel schönes in der Natur erschaffen, was Du ruhig mit Dankbarkeit anschauen kannst. Gott kann zu Dir sogar durch die Stille der Natur sprechen, wenn Du genau hinhörst. Gott segne Dich!

Feb 05

Daniel und die Löwengrube

Und der König befahl, und man brachte jene Männer, die Daniel verklagt hatten, und man warf sie in die Löwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Löwen über sie her, und sie zermalmten alle ihre Knochen.
Daniel 6,25

Daniel war ein treuer Mann Gottes und sein König hat seinen Glauben an den allmächtigen Gott geschätzt. Doch es gab Neider, die ihn in die Löwengrube werfen lassen wollten. Was dann passiert ist, wissen wir. Daniel saß in der Löwengrube und hat die Löwen gestreichelt, weil Gott sie zahm gemacht hat und sie ihn nicht verspeist haben. Seine Feinde aber waren ein Leckerbissen für die Löwen, als sie in die Grube geworfen wurden. Sie wurden schon in der Luft verschlungen.
Wie Daniel und andere Diener Gottes werden wir immer mit Neidern und Lästerern zu tun haben, weil sie das nicht haben, was Gott uns geschenkt hat. Und wir werden auch in manche Löwengruben geworfen… Aber, unser Gott lässt keinen Löwen an uns heran, weil wir Sein wertvolles Eigentum sind! Unsere Feinde aber werden dann selbst in die Grube fallen, die sie uns ausgegraben haben.
Bei Facebook beschweren sich viele Christen über Mobbing bei der Arbeit. Warum werden sie gemobbt? Weil sie einen anderen Geist in sich haben, als ihre Kollegen. Und es ist ein geistlicher Kampf, den man körperlich nicht schlichten kann. Es lohnt sich aber immer, die Mobber zu segnen. Dann kann Gott ihr Herz berühren und zu Seinen Kindern machen oder Er macht sie “ungefährlich”.
Ich habe das schon erlebt, als ein Kollege, der mich vor andern wegen meines Glaubens zur Sau gemacht hat, auf einmal in meiner Gemeinde auftauchte und sich dann bekehrte.
Lass niemals ein Rachegefühl in Dein Herz, sondern lass Gott sich für Dich rächen. Gott segne Dich!

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