Category Archives for "Berufung"

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Eifer
Jun 29

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut…

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.
Sprüche 19,2

Manche starten voller Eifer in „irgendeinen“ Dienst ein und merken dann plötzlich, dass sie kein Erfolg haben. Dann verzweifeln sie, beschuldigen Gott, dass Er sie nicht gesegnet hat, und wollen sich ganz zurück ziehen. Solche Christen werden dann zu passiven Beobachtern, die nicht aktiv am Aufbau des Reiches Gottes beteiligt sind. Gott lässt manche Christen ihr halbes Leben lang warten, bis Er sie in Seinem Reich voll einsetzen kann. So gab es einige Gemeinden, die so eifrig gestartet haben, aber keine Zielsetzung und keine Erkenntnis von Gott bekommen haben, was sie dann zum Ende führte.
Ich weiß, dass niemandem leicht fällt, zu warten, und Geduld ist für die meisten Menschen in unserer Zeit ein Fremdwort. Wenn man früher zu einem Laden gehen musste und sogar in einer langen Schlange stehen musste, um etwas zu kaufen, so kann man’s heute ganz schnell im Internet bestellen. Warum noch warten?
So wollen die meisten Menschen, dass Gott ihnen sofort eine Antwort auf alle ihre Fragen liefert. Und wenn Er dann eine Weile schweigt, dann zeigen sie Ihm den Rücken. Für Gott spielt die Zeit überhaupt keine Rolle. Er will uns zuerst ausbilden und vorbereiten, damit wir im vollen Vertrauen und im starken Glauben Ihm dienen können. Um manche Dickköpfe unter uns richtig zu erziehen, braucht Er eben mehr Zeit, als mit denen, die sich schneller vor Ihm demütigen und Ihm nachfolgen.
Wenn Du wirklich vom Herzen Gott dienen willst, dann sprich mit Ihm. Lass Dir zeigen, wo Dein Platz ist, wann deine Einsatzzeit ist, wohin sollst Du Dich bewegen, was solltest Du lieber nicht machen und wo Du mutiger sein musst, um irgendwelche Hürden zu überwinden. Nutze Deine Gaben dort, wo Du gerade bist, auch wenn Du sie noch nicht voll ausnutzen kannst. Gott macht aus Dir zur Seiner Zeit einen starken Diener Gottes. Gott segne Dich!

Priester des Herrn
Jun 20

Wir werden Priester des Herrn genannt!

Ihr aber, ihr werdet Priester des HERRN genannt werden; Diener unseres Gottes wird man zu euch sagen. Ihr werdet den Reichtum der Nationen genießen und mit ihrer Herrlichkeit euch brüsten.
Jesaja 61,6

Bei diesem Wort Priester denkt man meistens an eine große kalte Kirche, an einen Mann in Schwarz mit einem ernsten Gesicht, der irgendwas von der Kanzel erzählt, was die Zuhörer in tiefen Schlaf versetzt. Aber die Priester des Herrn sind fröhliche, zuversichtliche, offene und einfache Menschen, wie Du und ich. Kannst Du Dir das überhaupt vorstellen, ein Priester des Herrn zu sein? Wahrscheinlich nicht, weil Du gleich irgendwelche Unvollkommenheiten an sich suchst und meinst, dass Du für das Priestertum Gottes nicht geeignet bist.
Nun, Gott ruft viele Menschen zu einem Dienst in Seinem Reich, aber nur wenige sagen: „Hier bin ich, sende mich!“. Dabei spielt es doch keine Rolle, ob man sich dafür geeignet sieht oder nicht, denn Gott kann seine Berufene mit allen Gaben und Fähigkeiten ausrüsten, die sie für ihren priesterlichen Dienst brauchen.
Als Jesus seine Jünger zum Dienst geschickt hat, sie haben nichts mitgenommen. Und sie kehrten zurück mit einer großen Begeisterung, weil sie so viele Wunder erlebt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht nur Krankenheilungen und Dämonenaustreibungen, sondern auch finanzielle und materielle Versorgung erlebt haben. Sonst wären sie ja nicht zurück gekehrt, sondern wären vom Hunger gestorben.
Wenn man die Charaktere der Jünger anschaut, sieht man ganz deutlich, dass es keine coole Typen waren, die alles im Griff hatten. Das waren ganz einfache Menschen, die bereit waren, Jesus nachzufolgen. Gott kann viele berufen, aber nicht jeder ist bereit, Seiner Berufung zu folgen. Manchmal müssen wir alles hinter uns lassen, um Gottes Berufung zu folgen. Wenn Du in Deinem Herzen spürst, dass Gott Dich zu einer Aufgabe befähigt hat, dann warte nicht lange, und nimm die Herausforderung an und werde aktiv, auch wenn Du noch nicht alle Mitteln dafür hast, denn Gott wird Dich mit allem ausrüsten, was Du für Deinen Priesterdienst brauchst. Gott segne Dich!

verlassen
Jan 21

Alles verlassen und Jesus nachfolgen

Petrus aber sprach: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, der nicht Vielfältiges empfangen wird in dieser Zeit und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.

Lukas 18,28-30

Mit anderen Worten kann man sagen: „Alles loslassen und Jesus nachfolgen!“
Ja, wir klammern uns oft an unsere materielle Dinge, an unsere Komfortzone, an unsere Lieben und an vieles andere, was uns sehr lieb ist. Jesus aber wartet bis wir alles loslassen und Ihm nachfolgen. Da muss man oft sogar bisschen verrückt sein. Zumindest wird man als verrückt angesehen, wenn man alles verlässt und dem Herrn nachfolgt. Als Jesus seine Jünger gerufen hat, haben sie ihren Business und ihre Familien liegen und sitzen gelassen und sind Jesus nachgefolgt. Sie sind aber nicht arm geworden, weil Jesus gut für sie gesorgt hat. Sogar als Er sie ohne alles und ganz allein losschickte, um das Evangelium zu verkündigen, sind sie nicht leer zurück gekehrt. Sie haben Gottes Fürsorge und Gottes Wirken und Schutz so stark erlebt, dass sie mit einer großen Freude zurück gekehrt sind.
Manchmal nimmt uns Gott etwas weg, damit wir etwas noch besseres von Ihm empfangen können. Deswegen sollten wir alles loslassen, was wir nicht behalten können, damit wir mehr von unserem Himmlischen Vater empfangen können.
Der Feind will uns immer an unsere alte Fehler erinnern, damit wir nicht nach vorne schauen und mit Gott vorwärts gehen, sondern in unserem alten Leben verweilen und so viel Segen verpassen.
Starte heute Deinen Tag einfach mit freudiger Hoffnung, dass Jesus Dich führen wird und Dich reichlich beschenken wird, damit Du Deine Mitmenschen beschenken kannst. Das ist ein tolles Geheimnis Gottes, das wirkt: „Wer gibt, dem wird’s gegeben!“ Gott segne Dich!

Dez 23

Sei gegrüßt, du Begnadigte!

Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!
Lukas 1,28

So hat der Engel die Maria mit diesen Worten erschreckt. Aber ich denke, dass sie sich von dem Schreck schnell erholt hat, als sie realisierte, dass ein echter Engel vor ihr stand und ihr eine wunderbare Botschaft gebracht hat. Na, gut, seine Botschaft klang in ihren Ohren zuerst nicht so gut, denn ihr Mann hat sie ja noch nicht „erkannt“. Dennoch war sie bereit, den Worten des Engels zu glauben, dass der Heilige Geist sie zur Mutter macht. Gott hat sie auserwählt, weil Er wusste, dass sie daran glauben würde, dass sie eine Auserwählte ist, die an der Rettungsaktion Gottes beteiligt sein sollte. Die Maria hat Jesus zur Welt gebracht, hat ihn großgezogen und somit war ihre Mission erledigt. Auch viele andere Mütter bringen die Kinder zur Welt, erziehen und versorgen sie bis sie erwachsen werden. Doch Maria hat sich Gott zur Verfügung gestellt und man denkt immer noch an sie, wenn man an Weihnachten denkt.
Dir will Gott heute auch sagen: „Sei gegrüßt, Du Begnadigte/r! Der Herr ist mit Dir, Du Gesegnete/r!“ Ja, Du bist durch Jesus Christus begnadigt und mit dem Heiligen Geist gesegnet. Du bist auserwählt, um an der großen Rettungsaktion Gottes beteiligt zu sein. Ist Dir das bewusst? Selbst wenn Du nur eine Kleinigkeit dafür tun kannst, um das Evangelium zu verbreiten, kann es vorkommen, dass man Deinen Namen lange nicht vergessen wird. Du bist auf dieser Erde, um einen besonderen Auftrag für Gott zu erfüllen. Ist Dir das klar?
Du bist nicht hier, um Dich Dein Leben lang zu unterhalten und dann von allen und sogar von Gott vergessen zu werden. Lass Dir nicht einreden, dass Du ein Versager bist und Gott solche nicht gebrauchen kann. Gerade viele Versager in Augen der Nationen sind zu Gottes Helden geworden. Und Du bist der nächste! Gott segne Dich!

Großes
Dez 16

Großes hat der Mächtige getan!

Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name. Und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
Lukas 1,49

Das ist ein Teil des Lobgesangs Marias, als sie erfuhr, dass sie mit Jesus schwanger war. Sie hat Gott dafür angebetet, dass Er sie auserwählt hat, um Sein Reich auf der Erde aufzubauen. Sie wurde Schwanger vom Heiligen Geist. Und damals kamen nur ganz wenige Menschen in Berührung mit dem Heiligen Geist. Es war etwas ganz außergewöhnliches! Nach dem Pfingsten kann jeder vom Heiligen Geist erfüllt werden und innerlich von Ihm schwanger sein, um gute Früchte zu gebären.
Leider sehen es viele Christen deswegen nicht als etwas Großes an, wenn der Heilige Geist in ihnen wohnt, sondern halten es für etwas selbstverständliches. Das muss geändert werden. Denn, wenn der Geist Gottes in uns wohnt, sind wir Kinder Gottes und damit auch Kinder des Königs! Wir sind ein Geschlecht der Adligen und keine Menschen wie „alle anderen“. Wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir leben und handeln als Königskinder und nicht mehr als gewöhnliche Menschen. Aber was haben wir denn als Königskinder, was die anderen nicht haben? Wir haben die Vollmacht des Königs, die wir im Kampf gegen Sünde und Tod anwenden können, und vor uns zittert der Feind, wenn Er den Namen unseres Herrn und Königs hört. Wir haben die Gaben des Vaters im Himmel, die viele gewöhnliche Menschen nicht haben. Wir sind Erben Gottes und das bedeutet, dass uns alles gehört, was unserem Vater gehört. Wir müssen das nur in Dankbarkeit annehmen und zu Seiner Ehre verwenden.
Ja, Jesus hat schon immer solche Menschen ausgesucht, die nichts besonderes waren, und machte sie zu Seinen Nachfolgern, auch mich und Dich. Höre deswegen auf, zu denken, dass Du nichts besonderes bist. Für Gott bist Du ein/e Auserwählte/r! Gott segne Dich!

predigen
Dez 08

Reich Gottes ohne alles predigen

Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen. Und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg: weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld, noch soll jemand zwei Unterkleider haben!
Lukas 9,2-3

Das war doch eine tolle Aufgabe, die Jesus den Jüngern aufgetragen hat, aber ich versuche mir vorzustellen, wie die Gesichter der Jünger aussahen, als Er Ihnen sagte: Nehmt nichts mit auf den Weg! Waren sie geschockt? Dachten sie, dass Jesus spinnt? Aber egal, wie sie darauf reagierten, sie sind gegangen, weil sie Jesus vertrauten und Er Sie dazu ermutigt hat. Sie hatten keinen Mangel, weil Gott sie gut versorgt hat. Er gab ihnen alles nötige, was sie zum Leben brauchten.
Nun, wir leben in der Zeit der Krisen und viele Menschen haben Angst um ihre Existenz, aber wir als Kinder Gottes brauchen keine Angst zu haben. Denn unser Papa hat ALLES! Ihm gehört ALLES! Er kann ALLES! Ist das nicht schön?!
Jesus hat die Jünger auf die Prüfung geschickt, die sie wohl bestanden haben, denn sie sind alle zurück gekehrt und hatten große Freude über die Dinge, die sie unterwegs erlebt haben. So möchte Gott auch uns manchmal los schicken, auch wenn wir nichts für den Weg haben, damit wir unterwegs Seine mächtige Hand erleben können. Als ich 2006 in Norddeutschland lebte und von einer Person aus München gebeten wurde, ihr zu helfen, Gott kennen zu lernen, bin ich dorthin gefahren und für einige Zeit geblieben. Diese Person ist nicht nur zum Glauben gekommen, sondern wurde auch mit dem Heiligen Geist getauft. Und dass passierte, obwohl ich nichts hatte, ich hatte nur Geld für nen Bahn-Ticket und ein Brötchen. Aber Gott hat mich nicht verhungern lassen und als ich sogar ein Tag obdachlos sein sollte, sorgte Er dafür, dass ich Übernachtung fand. Sei mutig und geh los, wenn Gott es Dir aufs Herz legt. Auch wenn Du nichts hast, geh trotzdem los und Du wirst Gottes mächtige Hand erfahren. Gott segne Dich!

Überredung
Dez 02

Jesus braucht keine Überredung

Die Überredung kommt nicht von dem, der euch berufen hat!
Galater 5,8

Wenn Gott jemanden beruft, dann muss Er nicht, denjenigen lange zu überreden, Jesus nachzufolgen. Der Wunsch kommt im Herzen von allein. Der Verführer aber nutzt alle möglichen Lügen, um seine Verführten zu überreden, ihm zu folgen. Ihn kann man deswegen an ganz vielen Worten und wenig an Taten erkennen. So wie jeder Kanzlerkandidat überredet seine Wählerschaft, ihm zu folgen, muss Jesus es nicht tun. Er spricht zwar nicht so viele Worte wie manche Politiker, aber Seine Versprechen erfüllt Er immer.
Jesus muss nicht rumbetteln: „Bitte, bitte, folge mir nach! Ich mache alles dafür, dass Du Dich wohlfühlst!“ Als Er zu seinen ersten Jüngern nur „Komm, folge mir nach!“ sagte, haben sie alles geschmissen und sind Ihm gefolgt. Warum taten sie das? Genau! Weil sie sofort merkten, dass Er das Leben ist und ohne Ihn sie sterben würden.
Jesus zwingt niemanden zu seiner Berufung! Jeder kann sich entscheiden, Ihm nachzufolgen oder sich auf dem Sofa zu vergnügen. Aber nur die, ihre göttliche Berufung leben, werden für ihr Gehorsam belohnt. Wer nach dem Reich Gottes trachtet, dem wird alles gegeben werden, was er braucht.
Wir haben nicht mehr so viel Zeit auf dieser Erde und jede Minute zählt, um aufmerksam unserem Herrn zuzuhören und Seinen Willen zu tun. Wir dürfen uns nicht bequem machen, nur weil wir uns nicht sicher sind, was uns als nächstes erwartet. Wir müssen mutig in den geistlichen Kampf gegen die Mächte der Finsternis ziehen und so lange standhaft bleiben, bis wir zum siegreichen Ende kommen.
Folge Deiner Berufung, tue die Werke Gottes, die Er durch Dich vollbringen will. Er will Dich schon heute gebrauchen, auch wenn nur in kleinen Rahmen. Wenn jeder Christ nur einen Menschen zum Glauben führt, dann würde die Gemeinde ganz schnell wachsen. Tue alles, was nur möglich ist, um Jesus zu verherrlichen und Ihm zu gefallen. Gott segne Dich!

tapferer Held
Nov 27

Der Herr ist mit Dir, Du tapferer Held!

Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR ist mit dir, du tapferer Held!
Richter 6,12

Das sagte der Engel zum Gideon, einem Mann in Israel, der nie gedacht hätte, dass er für seinen Gott ein Held sein könnte. Weiter steht:
Gideon aber sagte zu ihm: Bitte, mein Herr, wenn der HERR mit uns ist, warum hat uns denn das alles getroffen? Und wo sind all seine Wunder, von denen uns unsere Väter erzählt haben, wenn sie sagten: Hat der HERR uns nicht aus Ägypten heraufkommen lassen? Jetzt aber hat uns der HERR verworfen und uns in die Hand Midians gegeben. Da wandte sich der HERR ihm zu und sprach: Geh hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt? Er aber sagte zu ihm: Bitte, mein Herr, womit soll ich Israel retten? Siehe, meine Tausendschaft ist die geringste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Haus meines Vaters. Da sprach der HERR zu ihm: Ich werde mit dir sein, und du wirst Midian schlagen wie einen einzelnen Mann.
Was zeigt uns diese Bibelstelle? Gideon war nicht überzeugt von eigener Kraft, aber Gott war davon überzeugt, dass Er ausgerechnet durch diesen Schwächling Sein Volk von Midianiter retten kann.
Viele Christen denken oft: „Ach, ich bin so schwach, mein Glaube ist zu gering, deswegen kann mich Gott gar nicht gebrauchen.“ Gott wählt sich aber die Schwachen, damit sie in Seiner Kraft handeln und nicht von eigener trotzen.
Jesus kommt nicht zu Dir erst dann, wenn Du eine Heldentat vollbracht hast und sagt: „Du tapferer Held!“, sondern Er sieht in Dir bereits einen Helden, bevor Du überhaupt etwas getan hast, um Dich zu befähigen, SEINE Heldentaten zu vollbringen. Das finde ich persönlich absolut genial! Also, Du tapferer Held, geh im Herrn und vollbringe Seine heldenhafte Werke in Deinem Umfeld! Gott segne Dich!

 

erhalte mich am Leben
Nov 22

Erhalte mich am Leben

Um deines Namens willen, HERR, erhalte mich am Leben; durch deine Gerechtigkeit führe meine Seele aus der Not!
Psalm 143,11

Als ich 1999 vor einer Gehirn-OP stand und meine Unterschrift unter allen möglichen Risiken setzen sollte, habe ich gebetet: „Herr, wenn Du mich jetzt zu sich holen willst, dann ist das eine gute Gelegenheit. Wenn Du aber mich auf dieser Erde noch gebrauchen möchtest, dann lass die OP gut und ohne all diesen Risiken verlaufen.“ Und die OP ist auch gut verlaufen, was für mich eine Antwort auf mein Gebet war, dass Gott mich noch gebrauchen möchte. Wenn Er mit mir nichts mehr vorhätte, wäre ich schon längst im Himmel, denn der Feind hatte viele Möglichkeiten, mich umzubringen. Aber Gott wollte mich am Leben erhalten, damit ich Ihn hier noch verherrlichen kann. Er hat mich zwar nicht sofort von allen Nöten und Problemen befreit, weil sie auch eine wichtige Rolle für meine Berufung spielen sollten. Deswegen war es mir nicht so schwer, in schweren Zeiten auszuharren und dem Herrn zu vertrauen, weil ich wusste, dass Er mich hier in dieser Welt noch braucht.
Selbst die Nachricht, dass meine Frau positiv auf Corona getestet wurde, haut mich nicht von den Socken. Gott könnte es verhindern, wenn es nicht so wichtig für Seine Pläne mit uns wäre. Später werde ich sicher vielen Menschen begegnen müssen, die unter Corona gelitten haben, so dass ich sie auch besser verstehen kann. Ich kann sicher sein, dass dem Feind es nicht gelingen wird, mich zu töten, weil Gott noch einiges mit mir vorhat. Da kann ich mich auf Seine Zusagen verlassen und einfach im Glauben und Gebet die schlechte Zeiten durchstehen.
Du brauchst Dich nicht vor dem Tod zu fürchten, weil Jesus Christus den Tod besiegt hat. Du darfst trotzt der katastrophalen Lage leben und Er wird Deine Seele aus jeder Not befreien, weil Er mit Dir noch viel vorhat! Gott segne Dich!

vom Himmel gegeben
Okt 31

…es sei denn, es ist ihm vom Himmel gegeben

Ein Mensch kann sich nichts nehmen, es sei denn, es ist ihm vom Himmel gegeben.
Johannes 3,27

Das hat Johannes der Täufer zu seinen Jüngern gesagt, als sie sich darüber beschwerten, dass Jesus auch Menschen tauft. Sie dachten, dass nur Johannes den Anspruch hat, Menschen zur Umkehr einzuladen und sie zu taufen. Dabei sollte er den Weg für Jesus vorbereiten.
Es gibt tatsächlich Christen, die sich selbst berufen und versuchen sich als große Diener Gottes darzustellen, ohne dass es ihnen vom Himmel gegeben wurde. Solche Dienste sind aber meistens der kurzen Dauer. Wer sich aber von Gott berufen lässt und sich seine Aufgaben zeigen lässt, der ist nicht in der Gefahr, selbstdarstellerisch zu werden, weil er kein Show abziehen muss, um Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen. Er lässt sich vom Geist Gottes zum Dienst führen und gebrauchen, oft sogar im Verborgenen. Die größten Berufungen entstehen an verborgenen Orten im Gebet. Und manchmal muss die Berufung noch einige Zeit reifen, bevor man von Gott freigesetzt wird, in ihr aktiv zu leben.
Je länger man warten muss, desto besser wird man vom Geist Gottes vorbereitet. So kommen manche Christen zur Ihrer Berufung erst im Rentenalter, weil Gott sie nur dafür ihr Leben lang vorbereitet hat. Meistens fließen dann auch ihre Lebenserfahrungen und Erfahrungen im Glauben in ihr Dienst hinein. Wenn manche ältere Menschen mir sagen, dass sie keine Berufung von Gott haben, versuche ich ihnen zu widersprechen, denn niemand ist auf dieser Erde einfach so, ohne Sinn. Jeder hat eine Berufung! Auch Du!
Nicht jeder wird Leiter einer Gemeinde oder Lobpreisleiter, aber auch jede „kleinere“ Berufung wie Fürbitter oder Gastgeber ist im Reich Gottes manchmal mehr wert, als Dienste eines Leiters. Bei Gott gibt’s keine „zu geringe“ Berufungen oder minderwertige Aufgaben für uns. Wer in kleinen Dingen treu ist, dem vertraut Gott auch größere Dinge. Bleibe treu in Deinen aktuellen Aufgaben und verlass Dich auf die Führung des Heiligen Geistes. Gott segne Dich!

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