Das Gebet des Jabez

Okt 19
Jabez

Aber Jabez betete zum Gott Israels und rief: »Bitte segne mich doch und erweitere mein Gebiet! Steh mir bei mit deiner Kraft und bewahre mich vor Unglück! Kein Leid möge mich treffen!«
1. Chronik 4,10

Dieses Gebet des Jabez wird schon inzwischen vielen bekannt sein, denn es gibt auch ein Büchlein dazu. Auch mich hat dieses Gebet fasziniert, in dem es weiter geschrieben steht: Und Gott erhörte sein Gebet. Ich habe in der letzten Zeit immer wieder mit eigenen Worten so ein Gebet gebetet. Ich habe Gott um Seinen Segen und um die Gebietserweiterung gebeten. Das hat Er auch in kleinen Schritten gemacht. Immer wieder stelle ich fest, wie Er mein Gebiet erweitert, mich mit Seinem Segen segnet und mich vor jedem Unglück bewahrt. Da ich den Segen nicht nur für mich selbst behalten will, bete ich so: „Bitte segne mich doch, damit ich ein Segen sein kann! Erweitere mein Gebiet, damit ich noch mehr Menschen mit Deinem Evangelium erreichen kann! Gib mir Deine Kraft, damit ich anderen Menschen mit dieser Kraft dienen kann, und bewahre mich vor Unglück, damit ich Zeugnis für Dich sein kann.“
Ich will ja kein Egoist sein und all den Segen Gottes nur für mich beanspruchen. Gott sieht das und deswegen kommt Sein Segen immer wieder neu auf mein Leben.
Oft machte ich die Erfahrung, dass ich selbst gesegneter bin, wenn ich für jemanden bete, als wenn ich Gott für mich selbst „anbetteln“ muss. Ein Diener wird niemals ohne Lohn bleiben. Ob der Lohn jetzt schon in Fülle, Stück für Stück mit der Zeit oder erst im Himmel ausgezahlt wird, spielt für einen Diener Gottes keine Rolle. Viel wichtiger ist für einen Diener Gottes, seinem Herrn treu zu sein und Sein Wort immer im Herzen zu bewahren.
Bitte Gott um Seinen Segen für Dich, aber nur mit dem Vorhaben, diesen Segen weiterzugeben. Denn dann wirst Du noch mehr gesegnet, auch wenn Du den Segen für Dich selbst behältst. Gott segne Dich!

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