Tag Archives for " Jüngerschaft "

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heilt Kranke
Jul 04

Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf …

Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus!
Matthäus 10,8

Tun wir das auch? Jetzt wäre eigentlich die optimale Zeit dafür. Die Menschen sind offen für Gebet und an Krankheiten und Abhängigkeiten mangelt es in dieser Welt nun wirklich nicht.
Doch, was hindert uns, das zu tun, was Jesus uns hier befiehlt? Unser Unglaube? Unser Stolz? Mangelndes Vertrauen? Was auch immer das sein mag, wir müssen das überwinden. Lass uns nie wieder auf die Lügen des Teufels hören, der sagt: „Das kannst Du doch nicht machen! Nur Jesus konnte Kranken heilen, Tote auferwecken und Dämonen auszutreiben!“ Wenn das tatsächlich aber so wäre, dann würde Jesus uns das doch nicht befehlen. Oder?
Warum befiehlt aber Jesus es uns? Warum will Er das wir solche mächtigen Taten vollbringen? Richtig! Weil wir Seine Hände und Füße auf dieser Erde sind. Er handelt durch uns deswegen können wir nicht sagen: „Ich kann das doch gar nicht!“. Wenn Er sowas zu Dir und mir sagt, dann wird Er uns im richtigen Moment die nötige Kraft geben, um solche Werke zu vollbringen. Als wir gestern unseren Obdachlosen getroffen haben, dem wir fast jeden Tag begegnen, wenn wir von der Arbeit draußen sind, ist uns aufgefallen, dass er scheinbar Probleme mit Reden hat. Hätten wir mehr Zeit, dann hätten wir für ihn beten können, aber das werden wir auf jeden Fall bei der nächsten Begegnung tun. Ich bin jetzt schon gespannt, was Gott durch uns tun wird. Es bleibt auf jeden Fall nichts beim Alten, denn unser Gebet hat Macht.
Geh in diesem Glauben raus und bete für Kranke, aber auch für Tote, die es heutzutage ganz viele gibt. Lass Dich dafür gebrauchen, auch wenn Du kein Heilungsprediger oder Heilungsevangelist bist. Gott möchte heilen und will Dich dafür gebrauchen. Da musst Du Dich dafür jeden Tan neu entscheiden, Diener Gottes zu sein. Gott segne Dich!

100 Jahre
Jul 03

Abraham war 100 Jahre alt! Na und?

Und Abraham war 100 Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.
1. Mose 21,5

Als ich mit 35 Jahren Vater geworden bin, kam es mir ziemlich spät vor, wenn ich bedenke, dass mein Vater 22 Jahre alt war als ich geboren wurde. Aber mit 100 Jahren noch Vater zu werden, ist schon krass. Aber diese Geschichte mit Abrahams Vaterschaft zeigt mir, dass für Gott kein „zu spät“ gibt. Als mir eine Freundin, die noch keine 40 ist sagte, dass es für sie zu spät sein könnte, ein Kind zu bekommen, habe ich sie an Abraham erinnert.
Nun, wir richten uns oft nach Vorstellungen und Meinungen, die uns von außen beeinflussen, und nach vielen Maßstäben, die von Menschen ausgedacht sind. Gott hat oft ganz andere Pläne und Seine Meinung kann der menschlichen in vielen Dingen widersprechen. Seine Wege mögen uns manchmal total verrückt zu sein, aber wenn wir Ihm folgen, kommt meistens der Segen. Natürlich gibt es keine Wege (auch mit Gott), die glatt und eben sind, aber wenn wir mit Gott gehen, überwinden wir jede Hürde und jede Hindernis.
Letzte Zeit werde ich massiv angegriffen, weil Gott etwas ganz Großartiges plant. Da kommt der Feind zu mir auch mit den Gedanken „Es ist zu spät! Du bist zu alt! Du schaffst das nicht!“, aber ich weiß inzwischen, dass für Gott kein zu spät gibt, weil Er ewig ist. Und ich bin doch Sein Kind! Also eigentlich habe ich auch ewig Zeit wie mein Vater. Oder?
Ich lass mich auf jeden Fall von nichts abhalten, was ich für meinen Vater im Himmel tun kann, auch wenn es zu verrückt oder zu groß zu sein scheint. Er ist derjenige, der mein Herz bewegt und Seine Werke durch mich vollbringt.
Hat Gott Dir vor längerer Zeit einen Traum geschenkt, der immer noch nicht erfüllt ist und von dem Du denkst, es ist schon zu spät dafür? Dann fange wieder an, zu träumen und bitte Gott Dich zur Erfüllung diesen Traumes zu führen. Gott segne Dich!

Fürbitte
Jul 02

Abraham legte Fürbitte ein bei Gott

Abraham aber legte Fürbitte ein bei Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebären konnten.
1. Mose 20,17

Eine Freundin von mir, die keine eigenen Kinder haben kann und 5 Kinder mit schwieriger Vergangenheit adoptiert hat, schrieb mir vor kurzem, dass sie gern ein Kind selbst gebären möchte. Da habe ich sie auf die Bibel hingewiesen, die mit Beispielen gefüllt ist, wie Gott die Unfruchtbaren mit Leibesfrucht gesegnet hat. Gott ist ja derjenige, die das Leben schenkt und nicht der Arzt, der nur Diagnosen stellt.
In diesem Fall gebrauchte Gott Seinen Diener Abraham, um die ganze Familie samt Mägden zu heilen und fruchtbar zu machen. Nun, jetzt wirst Du vielleicht sagen: „Abraham war ein großer Mann Gottes, Gott musste auf ihn hören! Und ich bin nur ein kleiner durchschnittlicher Christ.“ Und da ist schon der Fehler drin. Für Gott bist Du kein kleiner, nutzloser, unbedeutender Christ, sondern sein Diener, dem Er Seine Vollmacht gegeben hat auf Schlangen und Skorpione zu tretten, Kranke zu heilen und Gefangene zu befreien.
Wenn mich Zeugnisse erreichen, dass Gott mein simples Gebet gebraucht hat, um jemanden zu heilen oder zu befreien, dann verstehe ich es immer mehr, dass es nicht von mir und meinen Fähigkeiten abhängig ist, sondern von Gottes Kraft, die durch meine Fürbitte wirkt. Ich muss es nur tun!
Es war mein leiblicher Vater, der mir zu verstehen gab, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin, aber Gott zeigte mir immer wieder, dass Er mich gebrauchen möchte, egal wie schwach, fehlerhaft oder unvollkommen ich bin. Bei jeder Fürbitte ist nur wichtig, dass wir Gott zutrauen, Mächtiges, Heilendes und Befreiende zu vollbringen. Dabei spielt es keine Rolle, wie wir uns fühlen oder was wir über uns selbst denken. Die Bibel sagt, dass Abraham uns ähnlich war. Er war kein besonderer Mensch, aber Er glaubte Gott und wurde deswegen sogar zu Seinem Freund.
Traue Gott zu, dass Er durch Dein Gebet mächtige Wunder im Leben der anderen vollbringen kann. Gott segne Dich!

vergibt
Jul 01

Wer vergibt, dem wird vergeben

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.
Matthäus 16,14

Jeder wird von irgendjemandem verletzt oder betrogen. Leider leben die meisten dann mit ihrer Verletzung und lassen in sich eine große Bitterkeit entwickeln, die sie zu selbstsüchtigen, egoistischen, rachsüchtigen Menschen macht. Dabei vergessen auch viele, dass sie mit ihrem sündigen Verhalten und Lebensstil Gott auch verletzen, nur Er bestraft sie nicht dafür und rächt sich nicht, weil Er ihnen vergibt! Sünde wird von Gott aber immer noch gehasst!
Nun, wenn ich die Vergebung von Gott bekommen habe, aber meinen Peinigern nicht vergebe, dann begehe ich eine Sünde und bräuchte dann wieder die Vergebung von Gott. Uns so dreht sich der Kreis. Erst, wenn ich lerne, anderen Menschen ihre Verfehlungen zu vergeben, dann werde ich auch in der Vergebung Gottes leben können und werde Ihm immer ähnlicher. Die Vergebung hat auch einen tollen Effekt: die Menschen, denen man vergibt, verändern sich und tun nicht mehr die gleichen Fehler, weil wir sie durch unsere Vergebung freisprechen. Wenn wir aber weiterhin in der Bitterkeit leben und hoffen, dass diese Leute sich verändern werden, dann warten wir vergeblich. Wir können von Menschen nicht erwarten, dass sie sich von allein entschuldigen, weil sie von ihrer Natur aus böse sind und nicht gut, wie die Humanisten es behaupten. So sind wir herausgefordert, die Vergebung auszusprechen und die Leute zu segnen, die uns verfluchen. Gott kann die Menschen durch unsere Vergebung so verändern, dass aus den Feinden dickste Freunde werden können.
Prüfe Dein Herz, ob Du da nicht irgendeine Unvergebenheit oder sogar Bitterkeit hast und bitte Gott, Dir zu helfen, anderen zu vergeben. Erwarte auch von Gott, dass er nicht nur Dich befreit, sondern sich auch im Leben Deiner „Feinde“ verherrlicht. Dann wirst Du staunen was passiert. Gott segne Dich!

Adler
Jun 30

Wie ein Adler, der Seine Jungen fliegen lehrt…

Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen, so leitete ihn der HERR allein, und kein fremder Gott war mit ihm.
5. Mose 32,11-12

In der Hoffnung für Alle wird der Text noch verständlicher übersetzt: Er ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt: Der wirft sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf.
So im Prinzip geht Gott auch mit uns um. Wenn wir uns bekehrt haben und eine Weile geistliche Nahrung in unserer Gemeinde genossen haben, dann kommt Er und wirft uns aus diesem „Nest“, damit wir „fliegen“ lernen. Das heißt, dass wir lernen sollen, im Glauben zu leben. Vor einiger Zeit habe ich einen Küken auf der Straße entdeckt, der scheinbar aus seinem Nest heruntergefallen ist. Ich habe aber kein Nest in der Nähe entdeckt. Vielleicht hat ihn seine Mutter abgesetzt. Ich schickte eine WhatsApp-Nachricht an einen örtlichen Radiosender und sie haben darüber berichtet. Nun hoffe ich, dass dieses Vögelchen seinen Retter gefunden hat. Dieses kleine Wesen ist für mich ein Beispiel dafür, wie Gott nicht handeln würde. Er würde seine Küken nicht fallen lassen und sie verlassen. Er trägt sie auf seinen Schwingen!
Wir sind Seine Küken, die Er zu starken Vögeln macht, die fliegen können und sogar die Windströme überwinden können. Auch wenn wir öfter fallen, Er fängt uns wieder auf und hilft uns wieder hoch. Während wir so durch das Leben „fliegen“, kann es uns manchmal vorkommen, dass Gott uns verlassen hätte,weil wir Ihn aus der Augenweite verlieren. Doch wir sehen Ihn manchmal nicht, weil zwischen uns irgendeine eine Wolke auftaucht. Er fliegt aber ganz sicher über oder unter uns und wir sehen ihn einfach nicht, weil die Wolken der Alltagssorgen uns die Sicht versperren. Er sieht und hört uns  aber immer! Und hilft uns in jeder Not. Lass Dich nicht von den Sorgenwolken irritieren, „fliege“ im Vertrauen zu Gott durch dein Leben und sei in Deinem Herzen immer sicher, dass Dein Himmlischer Vater Dich niemals verlassen wird. Gott segne Dich!

Eifer
Jun 29

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut…

Ohne Erkenntnis ist selbst Eifer nicht gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.
Sprüche 19,2

Manche starten voller Eifer in „irgendeinen“ Dienst ein und merken dann plötzlich, dass sie kein Erfolg haben. Dann verzweifeln sie, beschuldigen Gott, dass Er sie nicht gesegnet hat, und wollen sich ganz zurück ziehen. Solche Christen werden dann zu passiven Beobachtern, die nicht aktiv am Aufbau des Reiches Gottes beteiligt sind. Gott lässt manche Christen ihr halbes Leben lang warten, bis Er sie in Seinem Reich voll einsetzen kann. So gab es einige Gemeinden, die so eifrig gestartet haben, aber keine Zielsetzung und keine Erkenntnis von Gott bekommen haben, was sie dann zum Ende führte.
Ich weiß, dass niemandem leicht fällt, zu warten, und Geduld ist für die meisten Menschen in unserer Zeit ein Fremdwort. Wenn man früher zu einem Laden gehen musste und sogar in einer langen Schlange stehen musste, um etwas zu kaufen, so kann man’s heute ganz schnell im Internet bestellen. Warum noch warten?
So wollen die meisten Menschen, dass Gott ihnen sofort eine Antwort auf alle ihre Fragen liefert. Und wenn Er dann eine Weile schweigt, dann zeigen sie Ihm den Rücken. Für Gott spielt die Zeit überhaupt keine Rolle. Er will uns zuerst ausbilden und vorbereiten, damit wir im vollen Vertrauen und im starken Glauben Ihm dienen können. Um manche Dickköpfe unter uns richtig zu erziehen, braucht Er eben mehr Zeit, als mit denen, die sich schneller vor Ihm demütigen und Ihm nachfolgen.
Wenn Du wirklich vom Herzen Gott dienen willst, dann sprich mit Ihm. Lass Dir zeigen, wo Dein Platz ist, wann deine Einsatzzeit ist, wohin sollst Du Dich bewegen, was solltest Du lieber nicht machen und wo Du mutiger sein musst, um irgendwelche Hürden zu überwinden. Nutze Deine Gaben dort, wo Du gerade bist, auch wenn Du sie noch nicht voll ausnutzen kannst. Gott macht aus Dir zur Seiner Zeit einen starken Diener Gottes. Gott segne Dich!

Enthalte Gutes nicht
Jun 28

Enthalte Gutes dem nicht, dem es gebührt…

Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun!
Sprüche 3,27

Gott hat uns mit vielen guten Dinge gesegnet und mit vielen Gaben beschenkt. Natürlich hat Er es gemacht, weil Er uns über alles liebt, nur seine Liebe ist wie ein Fluss, der immer fließt und niemals stehen bleibt. Wenn wir diese Gaben, die Gott uns geschenkt hat nur für sich behalten, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn der Fluss Seiner Liebe aufhört in unser Leben hinein zu fließen und die geschenkte Gaben in uns verfaulen. Gott gibt uns immer mehr, als wir brauchen, damit wir es auch weitergeben können. Wenn wir etwas weitergeben, werden wir nicht weniger haben, weil Gott immer für „Nachschub“ sorgt.
Als ich vor 21 Jahren bei einer Missionsreise in der Ukraine war, gingen wir durch ein Dorf, um dort mit Menschen über Jesus zu sprechen. Da haben wir auch eine christliche Familie besucht (Ehepaar+Baby), die uns mit Mittagessen versorgt haben. Ihr Häuschen sah marode aus und viel Geld hatten sie nicht, aber ihre Armut hat sie nicht daran gehindert, einen Tisch mit viel leckerem Essen aufzudecken. Ihre Gastfreundschaft hat uns sehr berührt. Wir haben auf einem Markt ihrem Baby Kleidung und Spielsachen gekauft und ihnen geschenkt. Ich kannte zwar so ein Leben aus Russland, aber ich war trotzdem erstaunt, wie fröhlich und glücklich diese Familie war, obwohl sie sehr arm war. Denen konnte man anmerken, dass Jesus ihr Reichtum ist, der immer für sie sorgt und ihnen hilft.
Wenn Du denkst, dass Du nichts hast, was Du mit anderen teilen kannst, dann irrst Du Dich! Gott hat Dir garantiert mindestens eine Gabe geschenkt, die Du nutzen kannst, um andere zu segnen. Wenn Du z.B. gut kochen kannst, dann lade Doch Leute zum Essen ein, die vielleicht niemanden haben, der ihnen kocht. Nutze Deine Möglichkeiten und Deine Ressourcen, um Gott und Menschen zu dienen. Gott segne Dich!

Leiden
Jun 23

Bist Du bereit, für Jesus Christus zu leiden?

Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht…
2. Korinther 11,25

Die Liste der Leiden vom Paulus ist sehr lang. Es gab fast keine Not, die er nicht erleben durfte. Er hat aber mit Gott nicht gehadert, weil Gott ihm schon bei seiner ersten Begegnung mit Ihm gesagt hat, dass er viel leiden muss. Als er gesteinigt wurde, dachte man, dass er schon tot war und er wurde aus der Stadt rausgeschleppt. Aber Gott war noch nicht fertig mit diesem Mann, denn er war in Seiner Hand ein starkes Werkzeug, um das Evangelium der Welt zu verkündigen. Paulus hielt sein Leiden nicht für die Strafe Gottes, sondern fühlte sich geehrt, für den Herrn zu leiden.
Eigentlich deswegen war seine Verkündigung des Evangeliums so stark, weil er sich in jeden Menschen hineinversetzen und jedem ein Zeugnis Gottes mächtigen Wirkens in Seinem Leben geben konnte. Mich hat Gott viele Jahre unter einer Krankheit leiden lassen, damit ich Sein Schutz und Seine Bewahrung ganz stark erfahren konnte und damit mein Glaube an Seine allmächtige Hand wächst. Wer zu mir heute mit einer Krankheit kommt, den ermutige ich, sich fest an das Wort Gottes zu klammern, es zu bekennen und Gott für die Heilung zu danken, die Jesus Christus für uns am Kreuz gewonnen hat. Ja, durch Seinen Wunden sind wir geheilt!
Eigentlich, wenn man jemandem das Evangelium verkündigt, müsste man ihn fragen: „Willst Du für Jesus leiden?“ Das würden viele nicht wollen. Und das ist der Grund, warum viele vom Glauben abfallen, weil sie jede kleine oder große Not, als Gottes Abwendung von ihnen verstehen. Wer aber bereit ist, jede Not durchzustehen und sich immer auf Jesus zu verlassen, der wird am Ende den Sieg haben.
Willst Du auch von Jesus mit einem Siegeskranz gekrönt werden? Dann sei bereit, sogar für ihn zu sterben. Wenn Du in einer Not bist, jammere nicht rum, sondern danke Gott für die Gelegenheit, seine befreiende und heilende Hand zu erleben, denn Er will, dass Du frei und geheilt bist. Gott segne Dich!

umkehren
Jun 22

Kommt und lasst uns zum HERRN umkehren!

Kommt und lasst uns zum HERRN umkehren! Denn Er hat zerrissen, Er wird uns auch heilen; Er hat geschlagen, Er wird uns auch verbinden.
Hosea 6,1

Man kann nicht oft genug zur Umkehr zu unserem Herrn und Retter Jesus Christus aufrufen, denn jeder von uns ist in der Gefahr, von den Dingen dieser Welt eingenommen und verführt zu werden. Viele Sorgen und Pflichten lenken uns oft von Jesus Christus ab und rauben uns die Zeit, die nur Ihm gehören sollte. Jesus will im Mittelpunkt unseres Lebens stehen und nicht nur am Rande hin und wieder mal Beachtung finden.
Manchmal wundern wir uns, warum einige Dinge in unserem Leben kaputt gehen, aber nach einer Umkehr zu Jesus von Ihm wieder aufgebaut werden. Es könnten Beziehungen sein, die der Feind zerstört, weil wir in Sünde gefallen sind, es könnten plötzliche Krankheiten sein, die uns den Lebensmut rauben. Wir dürfen aber immer zu Jesus umkehren und Ihn um Hilfe und Vergebung bitten. Er hilft uns dann immer gern!
Manchmal prüft Er unseren Glauben, wenn Er uns etwas wegnimmt. So war’s mit Hiob, der alles verloren hat, weil er für den Feind Gott zu treu war und er ihm alles geraubt hat, was er hatte. Doch seine Treue zu Gott hat Hiob weiter behalten und Gott hat ihn nach seinen schweren Prüfungen noch mehr gesegnet, als er vor seinen Verlusten gesegnet war.
Wenn wir merken, dass Jesus nicht mehr der Mittelpunkt unseres Lebens ist, müssen wir uns wieder zu Ihm umkehren. Das ist oft ein Kampf, denn der Feind sagt: „Du hast so viel zu tun, Du musst Dir Sorgen um dies und jenes machen, Du hast keine Zeit und kein Ort, wo Du Gemeinschaft mit Gott haben kannst! Es geht gar nicht!“ Da müssen wir seinen Lügen widersprechen und bewusst auf manche scheinbar wichtigen Dinge verzichten, die uns davon ablenken möchten, Gemeinschaft mit unserem Herrn zu haben.
Nimmt Dir heute Zeit zum Überlegen, worauf Du heute verzichten kannst, um diese Zeit zu nutzen, um mit Jesus zu reden, Gottes Wort zu lesen und auf Seine Stimme zu hören. Gott segne Dich!

Zuversicht
Jun 21

Meine Hoffnung und meine Zuversicht ist der HERR!

Denn meine Hoffnung bist du, Herr; HERR, meine Zuversicht von meiner Jugend an.
Psalm 71,5

Das könnten auch meine Worte sein, denn vor 30 Jahren mit gerade 16 Jahren habe ich mich bekehrt und durfte in dieser Zeit viele wunderbare Erfahrungen mit Gott sammeln und Sein Schutz und Seine Versorgung genießen.
Auch wenn ich jetzt nicht so viel Zeit und auch nicht so viel körperliche Energie habe, wie in meiner Jugendzeit, ist der Herr immer noch meine Zuversicht und meine Burg. Wenn Er diese Jahre bei mir nicht wäre, könnte ich schon mal vom Berg abstürzen, 2 Mal in Autounfällen umkommen, einmal in der Badewanne ertrinken… und ich wäre immer noch Epileptiker. Er hat mich all diese Jahre bewahrt und beschützt und schenkte mir Seine Heilung. Ich war schon in vielen hoffnungslosen Situationen, aber Er war immer meine Hoffnung und befreite mich von jeder Hoffnungslosigkeit.
Nun, ich wünsche natürlich jedem, der auf dieser Erde lebt, dass unser Herr Jesus Christus seine Hoffnung und seine Zuversicht ist, auch wenn den meisten relativ gut geht. Es gab in der Geschichte viele Menschen, die sich auf ihre „stabille“ Lage verlassen haben und dann plötzlich abgestürzt oder krank geworden sind. Glück hatten die, die in ihrer Not zum Herrn geschrien haben und Ihn als ihre Hoffnung und Zuversicht angenommen haben. Wir können uns auf nichts so verlassen, wie auf unseren Herrn Jesus Christus. Auch wenn wir in einem gesicherten Schloß wohnen würden, sind wir darin nicht so sicher, wie in unserem Herrn! Denn alles auf dieser Erde ist vergänglich, nur Seine Gnade bleibt ewig!
Mache Jesus Christus immer zu Deiner Hoffnung und Deiner Zuversicht. Er soll der Mittelpunkt Deines Lebens sein und nicht Dein Konto oder Deine Immobilie. Nur Jesus kann uns aus jeder Not retten, wenn alle unsere irdischen Sicherheiten versagen!
Vertraue Ihm heute noch mehr, als Du es gestern getan hast, denn heute hat Er mehr mit Dir vor, als gestern. Gott segne Dich!

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