Category Archives for "Gebet"

Hier bitte spenden!

Lass uns ein neues geistliches Zentrum bauen!


 Deine Spende hilft, das Reich Gottes zu bauen und Schwachen zu stärken.

Preise
Dez 08

Preise den HERRN, der Dich beraten hat…

Ich preise den HERRN, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren.
Psalm 16,7

Der Psalmist hier meinte bestimmt nicht seine nächtlichen Gänge zur Toilette, sondern sein Herz. Denn die Nieren gelten als Innerstes des Menschen und als Sitz seines Gewissens.
In der Nacht hat man meistens Ruhe vom alltäglichen Wirrwar und kann so in der Stille vor dem Einschlafen, über alles nachdenken. Meine besten Gedichte, die ich geschrieben habe, sind in der Nacht entstanden. Aber auch die schönsten Ideen kamen mir meistens nachts in den Sinn.
Aber egal, zur welcher Tageszeit, Jesus will uns immer beraten und uns positiv beeinflussen. Er gibt uns keine schlechten Gedanken, aber Er kann uns ermahnen, wenn wir falsch liegen oder falsche Gedanken zulassen.
Wir leben heute in einer Zeit, in der wir mit vielen Informationen überflutet werden und wenn unser Gehirn sie alle noch verarbeiten müsste, könnte man leicht verrückt werden. Deswegen dürfen wir alles, was uns belastet bei Gott ablagern, um leichter in den Tag zu starten.
Manche Menschen, die ihre Bibel fast auswendig kennen, kommen  zu Gott und wollen nicht auf Seine Stimme hören, sondern wollen Ihm sagen, was sie so gut aus der Bibel kennen und wollen Gott belehren, wie Er sich zu verhalten habe. So haben sich die Schriftgelehrten verhalten, die Jesus immer sagen wollte, was laut der Schrift richtig und was falsch war. Dabei haben sie gar nicht Seine Friedensbotschaft gehört. So lebten sie in ihren Gesetzen weiter, ohne eine Erlösung zu bekommen.
Wenn wir aber zu Gott kommen, brauchen wir Ihm nicht viel zu sagen, was Er in unserem Leben tun soll. Das weiß Er schon selbst. Du darfst zu Ihm kommen, um Ihn dafür zu preisen, was Er in der geistlichen Welt für Dich bereits getan hat und was sich auch in Deinem irdischen Leben erfüllen wird. Gott segne Dich!

Kämmerlein
Nov 12

Geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
Matthäus 6,6

Wenn Du kein Kämmerlein zuhause hast, in dem Du allein mit Gott sein kannst, dann such Dir einen anderen stillen Ort, wo Dich niemand beim Beten stören kann. Ich mache das immer gern im Wald, der nicht weit von meinem Haus ist.
Doch Jesus geht’s hier nicht nur um den Ort, wo Du beten kannst, sondern um die Art und Weise. Denn im Vers davor hat Er die Jünger gelehrt, nicht wie die Heuchler zu beten, die sich zwar nach außen oberfromm präsentieren, aber tief im Herzen getrennt von Gott sind. Jesus wollte ihnen klar machen, dass das Gebet etwas Intimes zwischen uns und Gott ist. Gott hört eher zu, wenn ich im Verborgenen bete, als wenn ich mich als Beter zur Schau stelle, um anderen zu zeigen wie fromm ich bin.
Wir müssen niemandem was beweisen und vor niemandem als vollkommen fromm auftreten. Jesus war ein echter Vorbild dafür. Die Frommen Israels haben Ihn deswegen nicht angenommen und sogar verachtet, weil Er sich anders verhalten hat als sie. Er war nahe an das einfache Volk, dem Er Heilung und Hoffnung brachte, was den Pharisäern und Schriftgelehrten ein Dorn im Auge war. Seine Theologie war ganz einfach: „Wer an mich glaubt, wird errettet werden!“ und „Wer nicht vom Geist und Wasser geboren wird, kann nicht errettet werden.“. Christus hat sich nie verstellt und sich als besonders göttlich dargestellt. Er war ganz Mensch und hat sich menschlich verhalten.
Genauso einfach, sollten wir auch leben, selbst wenn das manchen „Oberfrommen“ nicht passt. Wichtig ist, dass wir in einem offenen Gebet mit Gott in Verbindung sind und nicht so tun, als würden wir beten.
Dein Glaube soll keine Show sein, sondern zu Deinem Alltag gehören. Lebe authentisch und versuche Dich nie zu verstellen. Gott segne Dich!

erbebte die Stätte
Okt 30

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
Apostelgeschichte 4,31

Wow! Hast Du schon solche Gebetsgemeinschaft gehabt, bei der die Stätte erbebt hat? Noch nicht? Dann kann das noch werden. Zum Glück bewegte ein berühmter Virus viele Christen zum Gebet, aber es ist immer noch zu wenig. Oft fehlt es einfach an solcher Kraft des Heiligen Geistes, die in solchen Gemeinschaften wirkt und uns mit Freimütigkeit ausstattet, mit der wir das Wort Gottes verkündigen können.
Es bringt wenig, wenn ich jemandem nur erzähle, wie gut mein Gott ist; aber es bringt viel mehr wenn ich in der Kraft des Heiligen Geistes für die Person bete. Gebet ist unser Werkzeug und unsere Waffe. Ohne täglichen Gebet werden wir schwächer, ängstlicher, ärmer… Gebet ist ja nicht nur „Bitte, bitte, Gott!“ zu sagen, sondern eine innige Gemeinschaft mit dem Vater zu haben. Er will mit uns reden und wenn Er das tut, dann werden wir mit Seiner Kraft ausgerüstet.
Zungengebet haben zwar viele Konfessionen abgeschaft, weil sie der Meinung sind, dass diese Fähigkeit den modernen Christen nicht zusteht, aber die Bibel sagt, dass Zungengebet auferbauend wirkt. Wir reden Geheimnisse mit Gott und Er stärkt unseren Geist dabei.
Mir ist manchmal ein Rätsel, warum viele Christen der Kraft Gottes gegenüber so skeptisch sind? Ja, man sollte alles prüfen, aber das ist nicht so schwer, wenn man den Geist Gottes in sich hat. Er zeigt uns ja, was gut und was böse ist. Ich bitte Gott, dass Er mir Christen zur Seite stellt, mit denen ich gemeinsam jede Stätte im Gebet zum beben bringen kann.
Willst Du auch, dass Gott in Deinem Leben mächtig wirkt? Dann sei ein Beter! Suche täglich Gemeinschaft mit Gott und Seinem Wort, damit jede Stätte unter Deinen Füßen zum Erbeben kommt. Gott segne Dich!

Okt 22

Ruft er mich an, so will ich ihn erhören

Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
Psalm 91,15

Bei Gott haben wir immer freie Leitung, wenn wir Ihn anrufen. Da ist nie besetzt oder Er ist nie unerreichbar. Dank Jesu Opfer am Kreuz haben wir durch Ihn direkte Verbindung zum Vater und brauchen keinen anderen Mittler dafür. Unser Gott ist immer da für uns! Aber wirklich immer! Es gibt keine Sekunde, in der Er von uns abgelenkt werden könnte, denn das wäre fatal für uns. Der Teufel wartet zwar immer auf den Moment, aber er kann lange warten, weil Gottes Auge immer auf uns gerichtet ist.
Er will uns erhören, wenn wir Ihn anrufen! Das hat Er uns hier fest zugesagt und wir dürfen uns darauf vollkommen verlassen. Dass manche Gebete scheinbar unerhört bleiben, liegt oft daran, dass unsere Bitten Seinem Willen nicht entsprechen oder Er für ihre Erhörung einfach einen anderen Zeitpunkt geplant hat.
Wir brauchen keine Ehre von Menschen, weil der Mensch in seiner Natur böse ist. Heute kann er mir zujubeln und morgen verrät er mich. Wenn Gott mich zu Ehren bringt, ist es ganz was anderes. Er ehrt mich schon mit Seiner Gegenwart in meinem Alltag und mit Seinem Wirken in vielen unsicheren Situationen. Er ist bei mir in jeder Not. Und ich hatte viele Nöte in meinem Leben. Deswegen kann ich das nicht nur behaupten, sondern absolut sicher sagen.
Wenn Du Gott anrufst, wirst Du folgenden Satz nicht hören: „Kein Anschluss unter dieser Nummer!“, außer Du hast den Anschluss durch die Sünde in Deinem Leben getrennt. Sorge dafür, dass Dein Herz immer rein ist und Deine Beziehung zu Deinem Vater nichts und niemand stören kann. Er will Dich befreien und zu Ehren bringen! Er will Dich erhören und Er wird in jeder Not bei Dir sein! Ist das nicht wunderbar? Gott segne Dich!

Bedränger
Aug 31

Meine Bedränger straucheln und fallen

Wenn Übeltäter mir nahen, mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so sind sie es, die straucheln und fallen.
Psalm 27,2

Ein Facebook-Freund hat mal eine Frage gestellt: „Warum schweigt Gott zu all dem Unrecht, das in der Welt geschieht…??“ Und meine Antwort darauf war: „Der Fürst dieser Welt ist Satan, darum geschieht so viel Unrechtes. Diejenigen aber, die unter dem Schutz des Höchsten leben, sind in Sicherheit und können gegen das Unrecht mit Glauben und Gebet kämpfen. Und Gott gibt Kämpfenden den Sieg!“
Dass es so viel Unheil auf der Erde passiert, ist nicht Gottes Schuld. Der Mensch hat sich von Ihm abgewandt und damit dem Teufel, dem Verführer des Menschen, die Freiheit gegeben, alles zu zerstören. Ärgerlich dabei ist, dass viele Christen sich nur aufregen, dass es so viel Unheil passiert und nicht aktiv dagegen kämpfen. Das ist jetzt kein Aufruf zur Waffengewalt, denn wir haben andere Waffen: Glaube, Gebet, Nächstenliebe, Vergebung, Gastfreundschaft…
Wir sollten uns niemals entmutigen lassen von all dem Übel, was uns die Nachrichten täglich berichten. Wir sollten lieber hören, was Gott im Leben unserer Geschwister tut, um Teilhaber Seiner Herrlichkeit zu sein, um Freude und Zuversicht zu haben.
Satan will unseren Glauben an einen liebevollen Vater-Gott zerstören und will Ihm die Schuld in die Schuhe schieben, warum so viel Böses in der Welt passiert.
Ich brauche mich vor nichts und niemanden zu fürchten, weil Gott mein 100%iger Schutz ist! Auch wenn die Atombombe in meiner Stadt explodiert, bin ich bei Ihm ganz sicher, selbst wenn mein Körper dabei verbrennt. Was soll’s, Er gibt mir doch den neuen Körper! Er ist doch ein Schöpfer! Ja, und deswegen sollten wir Gott bitten, dass Er viel neues, wunderbares auf der Erde erschafft, damit der Teufel besiegt werden kann.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Bete im Glauben, dass Gott Sein Reich auf dieser Erde baut, damit das Reich des Satans für immer untergeht. Dein Gebet zählt! Gott segne Dich!

Fürbitte
Jul 02

Abraham legte Fürbitte ein bei Gott

Abraham aber legte Fürbitte ein bei Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebären konnten.
1. Mose 20,17

Eine Freundin von mir, die keine eigenen Kinder haben kann und 5 Kinder mit schwieriger Vergangenheit adoptiert hat, schrieb mir vor kurzem, dass sie gern ein Kind selbst gebären möchte. Da habe ich sie auf die Bibel hingewiesen, die mit Beispielen gefüllt ist, wie Gott die Unfruchtbaren mit Leibesfrucht gesegnet hat. Gott ist ja derjenige, die das Leben schenkt und nicht der Arzt, der nur Diagnosen stellt.
In diesem Fall gebrauchte Gott Seinen Diener Abraham, um die ganze Familie samt Mägden zu heilen und fruchtbar zu machen. Nun, jetzt wirst Du vielleicht sagen: „Abraham war ein großer Mann Gottes, Gott musste auf ihn hören! Und ich bin nur ein kleiner durchschnittlicher Christ.“ Und da ist schon der Fehler drin. Für Gott bist Du kein kleiner, nutzloser, unbedeutender Christ, sondern sein Diener, dem Er Seine Vollmacht gegeben hat auf Schlangen und Skorpione zu tretten, Kranke zu heilen und Gefangene zu befreien.
Wenn mich Zeugnisse erreichen, dass Gott mein simples Gebet gebraucht hat, um jemanden zu heilen oder zu befreien, dann verstehe ich es immer mehr, dass es nicht von mir und meinen Fähigkeiten abhängig ist, sondern von Gottes Kraft, die durch meine Fürbitte wirkt. Ich muss es nur tun!
Es war mein leiblicher Vater, der mir zu verstehen gab, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin, aber Gott zeigte mir immer wieder, dass Er mich gebrauchen möchte, egal wie schwach, fehlerhaft oder unvollkommen ich bin. Bei jeder Fürbitte ist nur wichtig, dass wir Gott zutrauen, Mächtiges, Heilendes und Befreiende zu vollbringen. Dabei spielt es keine Rolle, wie wir uns fühlen oder was wir über uns selbst denken. Die Bibel sagt, dass Abraham uns ähnlich war. Er war kein besonderer Mensch, aber Er glaubte Gott und wurde deswegen sogar zu Seinem Freund.
Traue Gott zu, dass Er durch Dein Gebet mächtige Wunder im Leben der anderen vollbringen kann. Gott segne Dich!

Kranke heilen
Mai 19

Dein Glaube kann Kranke heilen

Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
Lukas 5,20

Jesus sah den Glauben der Leute, die den Gelähmten durch das Dach zu Ihm runtergelassen haben und spricht dem Kranken die Vergebung zu, die ihn dann auf die Beine stellt. Wie sah eigentlich dieser Glaube aus?
1. Sie wollten zu Jesus kommen, weil sie sicher waren, dass Er den Gelähmten heilen wird.
2. Sie haben die Hindernisse gesehen, ließen sich aber davon nicht abhalten, aufs Dach zu steigen, um das auseinander zu bauen.
3. Sie hatten viel Mut, die Aktion durchzuführen, auch wenn sie von der Menge schief angeschaut oder sogar beschimpft werden konnten.
Selbst, wenn der Gelähmte selbst keinen Glauben hatte, war Jesus das nicht so wichtig, denn an seiner Seite waren Menschen, die für ihn geglaubt haben.
Wir beten auf der Arbeit fast jeden Tag für Kranke Leute aus unseren Kreisen und wir hören immer wieder, dass sie geheilt werden. Oft sind sie in ihrer Lage verzweifelt und haben wenig Glauben, aber unser Glaube bewegt Gott und lässt sie Seine Heilung empfangen.
Braucht man heute Mut, um Kranken zu Jesus zu bringen? Ja! Auf jeden Fall! Du weißt ja in dem Moment noch nicht, ob Dein Gebet wirklich heilend wirken wird, aber Du legst mutig Deine Hände auf den Kranken auf und erwartest von Jesus, dass Er ihm Seine verheißene Heilung schenkt. Selbst, wenn kein Wunder sofort passiert, bleibe im Glauben, dass Gott Sein Werk rechtzeitig zu Ende bringt und Dein Einsatz nicht vergebens war. Setzte Dich für die Kranken mit Deinem Glauben ein und Gott wird sich durch Dich verherrlichen.
Vielleicht kennst Du jemanden, der unter irgendetwas leidet und selbst keine Hoffnung und keinen Glauben mehr hat, dann zögere nicht, ihn zu besuchen und für ihn zu beten. Lass Deinen Glauben gebrauchen und bringe diese Person vor Jesus, der sie heilen und befreien wird. Gott segne Dich!

der Balken
Mrz 15

Der Balken in Deinem Auge

Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge! Und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in deines Bruders Auge ist.
Lukas 6,42

Unsere gefallene Natur lässt uns immer andere Menschen sehr genau beobachten, analysieren und kontrollieren. Meistens fällt uns immer etwas an den anderen auf, was uns nicht besonders gefällt. Wir vergleichen uns mit den anderen und wollen dabei immer im guten Licht stehen. Nun, als Kinder Gottes brauchen wir das nicht mehr. Wir brauchen uns mit niemandem zu vergleichen und müssen niemanden als Konkurrenz betrachten, weil Gott uns genau kennt und uns so annimmt wie wir sind.
In meiner Lebensgeschichte bin ich oft Christen in verschiedenen Gemeinden begegnet, die sich selbst oder eigene Lehre als Maß aller Dinge betrachten und jeder, der ihre Ansichten nicht teilt, wird von ihnen abgelehnt oder sogar verurteilt. In einer Gemeinde sagte mir ein Bruder, dass ich mein Bart abrasieren sollte, wenn ich in seine Gemeinde kommen will. Das war auch das letze Mal, als ich diese Gemeinde besucht habe, weil ich mich vor ihren selbsterfundenen Gesetzen nicht beugen wollte.
Wir alle haben irgendwelche Splitter oder sogar Balken in unserem Auge, aber wir haben Jesus in unserem Herzen, der uns selbst hilft, diesen Splitter oder den Balken zu entfernen. Das Feuer des Heiligen Geistes bringt dieses Holz in unserem Auge zum brennen.
Als Jesus predigte, sagte Er öfter, wie man etwas besser machen kann, als was man überhaupt nicht machen darf. Er hat es auch nicht nur gesagt, sondern an eigenem Beispiel gezeigt. Wir sollten auch den anderen etwas vorleben und ihnen nicht ständig sagen, wo sie den Splitter im Auge haben.
Prüfe lieber, was Du in Deinem Auge für Balken hast und bitte Jesus, ihn zu entfernen. Segne alle die Leute, bei denen Du die Splitter in Augen siehst und bete für Sie, dass Jesus sie davon befreit. Gott segne Dich!

Leidender
Feb 08

Der Leidender bete, der Fröhliche singe Psalmen

Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen.
Jakobus 5,13

Die meisten Menschen fangen erst richtig an, zu beten, wenn sie in die Not geraten. Was gar nicht so verkehrt ist, denn so haben viele Menschen Jesus zum ersten Mal kennen gelernt. Nur bei vielen Christen ist ein Denken eingeschlichen, dass sie ihr Leid schweigend ertragen müssen, weil Gott das angeblich von ihnen verlangt. Das widerspricht aber der Natur Gottes, der die Liebe ist. Er lässt zwar alle Dinge in unserem Leben aus Liebe zu, aber Er will uns nicht immer nur leiden lassen. Er lässt das Leid nur zu, damit Er uns daraus retten kann oder weil Er uns etwas beibringen möchte. Gott will nicht, dass wir leiden oder unser Leid schweigend ertragen. Deswegen ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, um uns zu erlösen. Wie würden wir Ihn aber als Erlöser erleben, wenn wir alle Probleme selbst lösen könnten? Er lässt uns auf dieser Erde schwach sein, damit wir uns nach Seiner Kraft und Seiner Stärke ausstrecken. Er will, dass wir Ihn in jeder Not als unseren Retter suchen und Seine Lösung für jedes Problem empfangen. Ich weiß, dass es oft schwer ist zu beten, wenn man zum Beispiel körperlich krank ist oder tief in der Seele verletzt ist. Und gerade dann kommt der Feind und redet es uns noch verstärkt ein, dass wir viel zu schwach zum Beten sind. Wenn wir aber trotzdem, auch wenn nur ganz wenig, beten und Gott um Hilfe bitten, dann wird Er helfen. Wir müssen nur daran glauben.
Auch wenn es uns gut geht, sollten wir das nicht als etwas selbstverständliches verstehen, sondern Gott dafür loben und preisen. Dankbarkeit sollte ein fester Bestandteil unseres Wesens sein. Wir dürfen unsere Freude auch gern mit anderen teilen, damit sie andere anstecken und weiterwachsen kann. Bleibe täglich mit Gott im Gebet und Lobgesang verbunden. Gott segne Dich!

Weg der Guten
Nov 20

Darum wandle du auf dem Weg der Guten

Darum wandle du auf dem Weg der Guten und bewahre die Pfade der Gerechten!
Sprüche 2,20

Wandeln auf dem Weg der Guten? Wer sind aber „die Guten“? Nein, das sind nicht alle Menschen, wie das die Humanisten behaupten, denn der Mensch ist in seiner gefallenen Natur böse. Die Guten bzw. die Gerechten sind die, die Jesus Christus erretet und gerechtgesprochen hat. Jeder, der durch Geist und Wasser neugeboren ist, bekommt einen erneuerten Geist. So ist der böse Geist der gefallenen Schöpfung nicht mehr in uns drin. Leider haben wir aber eine Seele, die in der Bibel auch als Fleisch bezeichnet wird, die zusammen mit unserem Körper noch zu unserer alten Natur gehören. Deswegen haben wir ständige Kämpfe in unserem Herzen, weil unser Geist gegen unseren Fleisch kämpf. Unser Fleisch will unsere egoistischen Ziele verfolgen, unser erneuerter Geist will aber Gott verherrlichen. Dass da auch zur Sünde kommt, ist kein Wunder, wenn wir unseren Geist nicht ausreichend ernähren. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich für die Sünde anfälliger wurde, als ich eine Zeit lang aufhörte zu beten. Ich habe dafür keine Zeit gefunden und dachte, dass ich es irgendwie schaffen werde. Doch der Teufel ist gerade in solchen Zeiten sehr aktiv, weil wir die Gegenwart Gottes verlassen und uns mit unserem Alltagskram beschäftigen. So redet er auch uns ein, dass beten unwichtig ist, denn „Gott weiß ja schon alles!“.  So werden wir vom Feind entwaffnet und verlassen die Pfade der Gerechten, um unserem Fleisch und nicht Christus zu folgen.
Ich bin kein Freund von religiösen Traditionen, aber für sich einen gewisse Zeit für regelmäßigen täglichen Gebet zu nehmen, würde ich jedem wärmstens empfehlen. Ob man es morgens, mittags, abends oder nachts macht, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass man es täglich macht, denn Jesus sagte uns, dass wir wachen und beten sollten.
Lass Dich von dem Weg der Guten und von Pfaden der Gerechten nicht verleiten. Tue alles wichtigste für Deinen Geist, auch wenn Dein Fleisch dabei zukurz kommt. Gott segne Dich!

Was du glaubst hat Macht! - Neues Buch von Wolfgang Schmidt * Gleich hier bestellen