Sei nicht weise in Deinen Augen!

10. März 2017
Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen! Das ist Heilung für deinen Leib, Labsal für deine Gebeine.
Sprüche 3,7-8Wie kann ich es herausfinden, ob die Weisheit, die ich habe, meine eigene ist oder ob sie von Gott ist? Eigentlich ganz einfach: Die Weisheit Gottes dient zur Erbauung und zur Hilfe, aber menschliche Weisheit erhebt sich über die anderen, ist prahlerisch und hält sich für wichtig. Ich will nicht in eigenen Augen weise sein, ich will aber, dass Gottes Weisheit mich befähigt, meinen Mitmenschen zu dienen und ein Segen für sie zu sein. Gott zu fürchten heißt für mich, sich Ihm komplett zu unterwerfen und Seinen Willen erfüllen zu wollen. Und Er will eben nicht, dass ich böse Dinge tue, sondern sie meide.
Manche Leute haben schlimme Krankheiten, weil sie entweder unvergebene Sünde in sich tragen oder selbst in Bitterkeit leben. Erst wenn man sich mit Gott versöhnt und allen Menschen ihre Verfehlungen vergibt, kann die Heilung kommen. Sünde und Unvergebenheit geben dem Feind alle Macht über unser Leben. Die wird nur durch Jesu Blut genommen! Wenn wir in Gottes Furcht leben, kann der Feind uns nicht antasten. Ja, er wird versuchen uns anzugreifen, aber er schafft es nicht, uns nieder zu kriegen, weil Gott selbst über unser Leben wacht. Besseren Schutz gibt’s nirgendwo.
Es gibt viele, die der Meinung sind, dass Jesus sagen könnte: “An der richtigen Lehre werden sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid!” Aber nein, Er sagte, dass man an unserer Liebe zu einander erkennen wird, dass wir die Jünger Christi sind.
Sicher hat Gott uns mehr offenbart, als die Menschen in der Welt erkennen können, aber deswegen sind wir nicht weiser, als sie, sondern wir haben Gottes Weisheit in uns, die nur Ihm gehört und von uns gebraucht werden kann. Gott segne Dich!

Ein Übel, dem Herrn zu dienen?

1. März 2017

Ist es aber übel in euren Augen, dem HERRN zu dienen, dann erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: entweder den Göttern, denen eure Väter gedient haben, als sie noch jenseits des Stroms waren, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt! Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Josua 24,15

Als ich vor Paar Tagen für meine Familie betete, kam mir dieses Wort in Erinnerung: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Als ich aber den gesamten Vers angeschaut habe, kam ich noch mehr zum Nachdenken. Denn ein Dienst für den Herrn kann in den Augen mancher Menschen ein Übel sein. Also, nicht Jubel, sondern Übel!!!
Vielleicht denkst Du, dass Du nicht zum Dienst berufen bist, sondern ein durchschnittlicher Christ sei sollst, dann aber stellt sich die Frage, ob Du Christus überhaupt kennen gelernt hast. Aus meiner Sicht ist jedes Kind Gottes auch Diener Gottes. Gott will nicht, dass wir uns nur bedienen lassen und in unserer Gemütlichkeit vergehen. Er will jeden von uns aussenden, Ihn in der Welt bekannt zu machen. Eigentlich sollte niemand von uns verbergen, dass wir Christen sind. Wir haben nichts zu befürchten, auch wenn wir einer Gefahr ausgesetzt sind, um Jesu Willen getötet zu werden. Unser Gott hat immer das letzte Wort! Er bestimmt wo und wann unser Leben auf der Erde beendet werden soll. Menschenfurcht ist ein Übel, dass viele hindert, frei und kühn, Gott im Alltag zu verherrlichen. Es ist doch wurscht, was der andere denkt! Wenn die Welt Dich als bekloppt betrachtet, weil Du für den Herrn brennst, ist es normal! Meine Eltern haben mich auch für bekloppt erklärt, weil ich so viel Zeit und Energie in mein christliches Leben investierte. Heute aber ist sich meine Mutter sicher, dass mein Gott mich geheilt hat. Sei frei, stark und mutig! Diene dem Herrn! Gott segne Dich!

Treuer Gesandter ist Heilung

25. Januar 2017

Ein gottloser Bote stürzt ins Unglück, aber ein treuer Gesandter ist Heilung. Unheil verfolgt die Sünder, aber Glück belohnt die Gerechten.
Sprüche 13,17.21

Ein treuer Gesandter ist Heilung! Hier steht nicht, dass er die Heilung bringt, sondern, dass er eine Heilung ist. Bist Du die Heilung für Deine Umgebung? Ich meine nicht unbedingt die körperliche Heilung, denn es gibt genug seelisch kranke Menschen um uns herum. Jeder hat irgendwelche Verletzungen oder Probleme, die er in seiner Seele trägt und niemand kann helfen. Da sind doch wir, die Gesandten des Herrn, da, um zu helfen und zu segnen. Deswegen wird das Glück den Gerechten belohnen, weil er bereit ist zu helfen und zu segnen.
Man kann nicht glücklich sein, wenn man nur an eigenen Wohl denkt und nur für sich selbst sorgt. Das macht eher einsam und unglücklich.
Eine junge Dame, die durch mich Jesus begegnete und Ihm die Treue gehalten hat, hat mir ihrem Mann 5 Kinder in der Ukraine adoptiert und Gott hat sie mit zwei Häusern beschenkt, die für ihre Familie gebaut wurden. Die Ärzte haben ihr gesagt, dass sie eine unheilbare Krankheit hat und eigentlich schon längst sterben sollte. Aber sie lebt noch und versorgt die Kinder mit der Liebe, die sie von Gott bekommt. Die Kinder, die sie aufgenommen hat, kamen aus schlimmen Familien, wo sie lieblos behandelt wurden. Sie bringt jetzt aber die Heilung in ihre verletzte Seelen.
Natürlich kann nicht jeder Waisenkinder adoptieren, aber es gibt genug Menschen in unserer Nähe, die sich auch über ein liebes Wort freuen würden.
Schau Dich in Deiner Umgebung um, frag bei jemanden nach, ob er Hilfe gebrauchen könnte. Oft ist es eine Kleinigkeit, mit der man jemandem dienen kann, die große Freude auslösen kann. Und selbst wird man dann auch glücklich, wenn man jemanden glücklich gemacht hat. Gott segne Dich!

Enthalte Gutes nicht…

2. Januar 2017
Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun! Sage nicht zu deinem Nächsten: Geh, komm später wieder, und morgen will ich geben!, – wo du doch hast.
Sprüche 3,27-28

Als ich 2000 bei einem Missionseinsatz in der Ukraine war und wir durch die Dörfer gegangen sind, um Menschen dort das Evangelium zu verkündigen, kamen wir zu einem Glaubensbruder zum Mittagessen und alle haben gestaunt, wie reichlich er für uns den Tisch gedeckt hat, obwohl er in sehr armen Verhältnissen mit seiner Familie gelebt hat.
Als ich aber an einem Tag in München obdachlos geworden bin und zu meiner Gemeinde ging, hat der Jugendpastor für mich nur gebetet, dass ich schnell Unterkunft finde, hat mir aber nicht angeboten, in seinem großen Haus zu übernachten.
Je mehr der Mensch hat, desto weniger ist er bereit zu geben. Bei Christen sollte es so aber nicht sein. Jesus sagte, dass wir uns Schätze im Himmel sammeln sollten. Wie sammelt man denn diese Schätze? Richtig! In dem wir Gutes tun! Gutes tun, tut uns auch gut. Wer reichlich segnet, wird noch reichlicher gesegnet. Geiz ist keine Eigenschaft Gottes. Unser Gott ist großzügig! Er gibt gern und reichlich! Nur dem, der geizig ist, nimmt Er auch das weg, was er hat.
Auch wenn wir in einer schwerer Zeit leben müssen und unser Einkommen oft für uns selbst kaum ausreicht, sollten wir uns nicht darauf verlassen, was auf unser Konto kommt, sondern auf unseren Versorger und Vater, der uns nicht verhungern lässt.
Wenn Du kein Geld hat, das du geben kannst, dann hast Du bestimmt andere Gaben, die Gott Dir geschenkt hat, mit denen Du anderen dienen kannst. Gutes tun, sollte Dir Freude machen. Wenn Du aber gutes tust, weil die Schrift Dich dazu “zwingt”, dann ist das nicht gut. Alles soll aus Liebe geschehen. Gott segne Dich!

Diene dem anderen mit Deiner Gabe!

6. November 2016

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
1. Petrus 4,10

Heute fahre ich in die Schweiz, um dort eine Gemeinde zu besuchen, deren Pastor ich über Facebook kennen lernen durfte und mit dem ich schon einmal telefoniert habe. In dem Telefonat erzählte er mir über seine Gemeinde und was mich dabei fasziniert hat, dass jeder in seiner Gemeinde irgendein Dienst hat. Keiner kommt, um nur zu konsumieren. Das finde ich so cool! Solche Gemeinden braucht auch unser Land. Es ist ja, was Jesus will! Er will, dass wir einander dienen, dass jeder von uns ein Diener ist.
Ich fahre in die Schweiz auch nicht, um konsumieren, sondern auch zu dienen. Ich gebe ein Interview im Internetradio der Gemeinde, in dem ich meine Zeugnisse und einiges mehr zur Ermutigung der anderen erzählen werde.
Mein Vater war ein guter Handwerker, er konnte viele Dinge reparieren und neu machen. Er war ein Hobby-Schreiner, der professionell etwas aus Holz bauen konnte. Nur leider konnte er mir nichts beibringen, weil ich damals in der Gefahr war, mich verletzen zu können, denn ich war kein normales Kind, sondern ein Epileptiker. Nun, darüber könnte ich trauern, aber das ist sinnlos, weil Gott mir dafür andere Gaben geschenkt hat. Ich habe schon als Kind angefangen, Gedichte zu schreiben und zu fotografieren, was ich immer noch gut kann und damit auch den anderen diene. Als einer, der viel Leid erfahren kann, kann ich meine Leidende ermutigen.
Laut dem “5 Talente” – Gleichnis, hat jeder mindestens eine Gabe, in der Er Gott dienen kann. Wenn Du denkst, dass Du keine besondere Gabe hast, mit der es sich lohnen würde, zu dienen, dann irrst Du Dich! Nutze selbst die kleinste Gabe, um ein Diener zu sein. Lass Dich täglich von Gott gebrauchen, auch in Kleinigkeiten. Gott segne Dich!

Soll ich mich ausnutzen lassen?!

17. November 2014

Ja, Bruder, laß mich von dir Nutzen haben im Herrn! Erquicke mein Herz im Herrn!
Philemon 1,20

Stell Dir vor, Du gehst zu einem Deiner Glaubensbrüder uns sagst ihm: “Lieber Bruder lass mich Dich im Herrn benutzen! Erquicke mein Herz im Herrn!” Was meinst Du, wie er dann reagiert? Vielleicht wird er Dich erstmal komisch angucken und dann fragen, was Du eigentlich von ihm willst, weil er nicht ganz versteht wie er Dein Herz “erquicken” kann. Wenn Du ihm dann konkreten Wunsch äußerst, wird er Dir eventuell helfen. Aber es gibt auch Brüder, die nur darauf warten, dass jemand zu ihnen kommt und sie um die “Erquikung” ihres Herzens bitten. Das sind die echten Diener Gottes, die sich von Gott gebrauchen (bzw. benutzen) lassen möchten, um anderen zu dienen. Ich gehören zu den Brüdern, die gern “erquicken”, aber es gibt Momente im Leben, wo ich selbst eine Erquikung brauche. Und die kommt meistens nicht direkt von oben, sondern durch meine Glaubensgeschwister. Deswegen ist die Gemeinschaft unter Christen so wichtig! Wenn wir aber denken: “Ach der Bruder oder die Schwester braucht mich nicht, die sind ja wie ich an Jesus gläubig und Gott wird ihnen schon das Nötige geben!”, dann verpassen wir die Chancen, von Gott gebraucht zu werden, weil sie Angst haben ausgenutzt zu werden. Hab ein offenes Herz und ein offenes Ohr, um die Not Deiner Glaubensgeschwister zu sehen und sie zu ermutigen. Dann wirst auch Du ermutigt, wenn Du plötzlich in eine Not gerätst. Gott segne Dich!

Noch eine kleine, ganz kleine Weile…

12. November 2014

Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen.
Hebräer 10,37

Wenn wir uns heute in der Welt umschauen, dann kann man wirklich sagen, dass es nur eine kleine, ganz kleine Weile ist bis Jesus wieder kommt. Aber diese Bibelstelle ist nicht dafür da, damit wir uns kuschelig machen und passiv auf die Wiederkunft Jesu warten. Denn das letzte, was passieren muss, bevor Jesus kommt, ist die Verkündigung des Evangeliums unter allen Völkern. Aber wir sind noch nicht soweit, denn es gibt immer noch viele Völker, die nicht mal eine Bibelübersetzung haben. Also, es gibt noch viel zu tun! Wir müssen aktiv das Evangelium verkündigen und unsere Gaben dafür einsetzen, um einander auszurüsten und zu ermutigen, für Gott zu leben und zu handeln. Es müssen noch viele im Gefängnis besucht werden, viele Armen und Hungrigen versorgt werden… Wir dürfen uns nicht in unseren Kammern verstecken und einfach nur warten. Frage Gott, was Er für Dich konkret für eine Aufgabe hat und fange das zu tun, was Gott Dir ans Herz legt. Gott segne Dich!