Category Archives for "Himmel / Paradies"

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keine bleibende Stadt
Mrz 09

Wier haben hier keine bleibende Stadt!

By Viktor Schwabenland

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14

Angesichts der aktuellen Ereignisse in dieser Welt, bin ich so froh, dass ich hier keine bleibende Stadt habe, sondern mich auf mein Quartier im Himmel freuen darf. Dadurch, dass ich oft umgezogen bin, würde es mir auch nicht schwerfallen, auch meinen allerletzten Umzug in die Ewigkeit durchzustehen. Dann brauche ich meine ganzen Möbelstücke und andere Sachen nicht mehr und habe keine Umzugskosten mehr. Ja, ich mache mir viele Gedanken, wie das wohl passieren wird. Wie werde ich heimgehen? Diese Gedanken helfen mir, mich mit den materiellen Dingen dieses Lebens nicht so eng zu verbinden und sie für weniger wichtig zu achten. Wichtiger für mich jetzt ist, die Schätze im Himmel zu sammeln. Also, meine Wohnung im Himmel jetzt schon mit Jesus zusammen zu gestalten.
In weiteren Versen heißt es: Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen! Wohlzutun und mitzuteilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl! Das heißt, dass wir hier dafür sind, um Gott Opfer zu bringen. Nein, wir müssen keine Tiere mehr dafür schlachten, sondern unsere Zeit, unser Geld, unsere Energie und (ganz wichtig!) unsere Liebe. Wenn wir Gott mehr lieben als alles andere, dann wird auch unsere Freude im Himmel viel größer sein.
Wir machen immer gern unsere Pläne für die Zukunft und gestalten dann unseren Alltag so, dass wir sie erfüllen können. Doch meistens kommt es nicht so wie wir geplant haben und schon werden wir enttäuscht und deprimiert. Wenn wir aber unsere Pläne Gott anvertrauen und uns auf Seine Führung verlassen, dann wird uns nichts ausmachen, wenn unsere Zukunft nicht so verläuft wie wir uns das vorgestellt haben.
Frage Gott wie Er Deine Zukunft auf dieser Erde sieht, damit Du Seinen Willen und Deinen Auftrag erfüllen kannst. Gott segne Dich!

hinausbringen
Nov 27

Wir können nichts von dieser Welt hinausbringen

By Viktor Schwabenland

Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können.
1. Timotheus 6,7

Die Menschen leben ihr Leben oft so, als würden sie alles, was zu ihrem Besitz gehört, nach dem Tod mitnehmen können. Sie bauen sich Paläste, schmieden große Pläne, doch wie schmerzhaft wird es für sie sein, wenn sie erfahren werden, dass alle Mühe vergeblich war. Die Menschen wollen ihr Leben genießen und vor lauter Genuss vergessen sie, dass ihr Leben jede Minute enden kann. Und was dann? Genau, dann kommt das Gericht.
Als Kinder Gottes brauchen wir das Gericht nicht zu fürchten, weil wir durch Jesus Christus bereits freigesprochen sind. Wir brauchen keine Schätze in dieser Welt zu sammeln, weil wir sie nicht in den Himmel mitnehmen können. Wir sollten uns lieber um die himmlischen Schätze kümmern, die wir ewig haben werden.
Wie sammelt man aber die himmlischen Schätze ein? Richtig, in dem man Jesus Christus auf dieser Erde verherrlicht. Und wie verherrlicht man Jesus Christus? Wenn man in der Liebe lebt und anderen Menschen dient.
Dass Du einen Vollzeitjob hast und deswegen kein Diener Gottes sein kannst, ist eine faule Ausrede. Gott hätte Dir diesen Job nicht geschenkt, wenn Er für Dich dort keinen Auftrag hätte.
Meine erste Ausbildung hat länger gedauert, als sie normalerweise läuft, aber in dieser Verlängerung kamen zwei meiner Klassenkameraden durch mein Zeugnis zum Glauben. Das war wahrscheinlich auch der einzige Grund, warum ich diese Ausbildung machen musste, denn die hat mir keinen Arbeitsplatz gebracht.
Ich merke es immer wieder, dass ich immer reicher werde, wenn ich vor anderen Menschen Jesus als meinen Arzt, Helfer, Erlöser, Beschützer und Tröster bezeuge. Da spüre ich wie die Schätze in meinem himmlischen Schatzkasten landen.
Denk daran, dass Du nichts von dieser Welt in die Ewigkeit mitnehmen kannst. Frage deswegen Gott, wie Du das verwalten sollst, um Ihn damit zu ehren. Gott segne Dich!

Fremdling
Sep 15

Ein Fremdling auf Erden

By Viktor Schwabenland

Ich bin ein Fremdling auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir!
Psalm 119,19

Das Gefühl, ein Fremdling zu sein, kenne ich viel zu gut. Schon als ich in Russland in einer deutschen Familie geboren bin, war ich ein Fremdling, weil ich deutschen Namen hatte. Als ich von Russland nach Deutschland umgezogen bin, war ich ein Fremdling, weil ich im fremden Land geboren und aufgewachsen bin. Aber seit meinem 16. Lebensjahr weiß ich, dass ich nicht von dieser Welt bin, weil meine Heimat im Himmel ist. Dort werde niemals ein Fremdling sein.
Als wir in Spanien unseren Urlaub gemacht haben, habe ich meine Kinder beobachtet, die kein Spanisch sprechen, wie sie sich trotzt sprachlichen Barrieren mit anderen Kindern verständigt haben. Ich fand es so erstaunlich, dass sie sich so gut verstanden haben, obwohl sie keine gemeinsame Sprache sprechen. So haben sich meine Kinder in einem fremden Land nicht als Fremdlinge gefühlt, weil sie mit anderen Kindern problemlos kommuniziert haben. Das hat mich daran erinnert, wie ich zum ersten Mal in eine deutsche Gemeinde kam, ohne Deutschkenntnisse zu haben, und auch geschafft habe, mich unter meinen Glaubensgeschwistern nicht als Fremdling zu fühlen. Das ging nur, weil wir alle die gleiche geistliche Heimat hatten, in deren Sprache wir sprechen. Uns verbindet der Geist Gottes! Deswegen fühlen sich viele Menschen in unserer Gemeinschaft nicht wohl, weil sie nicht den gleichen Geist haben, wie wir. Und wir fühlen uns in der Gemeinschaft mit Menschen, die Gott nicht kennen, auch nicht wohl, weil wir nicht mehr den Geist dieser Welt, sondern den Heiligen Geist in uns haben. Der Geist Gottes verbindet Menschen unterschiedlicher Sprachen und Nationen, so dass wir uns nicht mehr als Fremdlinge fühlen müssen, sondern eine tiefe Gemeinschaft miteinander haben können, weil wir einen Herrn und Retter haben, den wir gemeinsam anbeten können.
Du bist zwar ein Fremdling auf dieser Erde, aber Du hast eine Heimat im Himmel, wo Du ewig bleiben kannst. Sei Dir dessen auch heute bewusst. Gott segne Dich!

wohin ich gehe
Aug 17

Woher ich komme und wohin ich gehe

By Viktor Schwabenland

Ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe.
Johannes 8,14

Jesus wusste ganz genau wer Er war und Seine Werke haben es bezeugt. Er hat nie daran gezweifelt, dass Er der Sohn Gottes ist, der für die Rettung der Menschen in die Welt gekommen ist. Er wusste auch genau, wohin Er geht, weil Er den Plan Gottes kannte. Bei uns sieht es oft ganz anders aus. Wir wissen oft nicht, woher wir kommen und wohin wir gehen. Als ich in Russland geboren wurde und dort aufwuchs, hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass ich irgendwann Mal in Deutschland leben werde. Und heute weiß ich auch nicht, ob ich für immer hierbleiben werde, denn es kann passieren, dass Gott mich in einem anderen Land gebrauchen will. Ich weiß zwar auch, dass meine Vorfahren Deutsche waren, aber ob alle, weiß ich auch nicht, weil ich meinen Stammbaum nicht so gut kenne. Aber das spielt für mich keine Rolle mehr, weil ich weiß, dass ich nicht mehr von dieser Welt bin, weil ich ein Kind Gottes geworden bin und in mir sind die Gene des Himmlischen Vaters. Ich weiß auch wohin ich ganz sicher gehe: in den Himmel zu meinem Vater. Wenn man das weiß, dann kann man auch dementsprechend leben. Nicht wie ein Waisenkind, der seinen Vater nicht mal kennen gelernt hat, sondern wie ein Kind des Königs, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört. Es ist mir auch nicht so wichtig, genau zu wissen, wohin ich in einigen Monaten oder Jahren gehen werde, denn eins ist sicher: Jesus geht mit mir! Viel wichtiger ist, im Herzen diese Sicherheit vom Heiligen Geist zu haben, dass ich auf dem Weg zum Vater bin, der bereits auf mich mit offenen Armen wartet und sich freut, mich bald in Empfang zu nehmen. Lebe auch Du in diesem Wissen und geh mit Jesus durch Dein Leben bis auch Du beim Vater ankommst. Gott segne Dich!

nötiger
Jul 07

Es ist nötiger im Fleisch zu bleiben

By Viktor Schwabenland

Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen.
Philipper 1,23-24

Als ich 1999 vor der Gehirn-OP stand, musste ich ein Papier unterschreiben, in dem alle Risiken der OP aufgeführt wurden. Da waren schon schlimme Dinge aufgeführt, falls die OP daneben geht. Dann habe ich so gebetet: “Herr, wenn Du mich holen willst, dann mach das bitte bei der OP. Wenn Du mich aber noch auf dieser Erde gebrauchen willst, dann lass Die OP gut verlaufen.” Als ich dann erwachte, schien die OP gut verlaufen zu sein und ich wusste Bescheid, dass meine Mission auf dieser Erde noch nicht beendet ist. Ja, es wäre für mich viel schöner, schon beim Herrn zu sein und das ewige Leben zu genießen, aber dann hätten womöglich einige Menschen Jesus nicht kennen gelernt und viele hätten ihren Glauben aufgegeben, die ich im Laufe der letzten Jahre ermutigen durfte.
So gibt es im Leben vieler Christen Momente, an denen sie beten: “Oh, Herr, bitte hol mich schon zu Dir! Das Leben hier ist so unerträglich geworden!” Doch ihr Gebet wird nicht sofort erhört, weil Gott eigentlich einen anderen Plan hat. Er lässt das Unerträgliche passieren, um einzugreifen und Veränderung zu schaffen, damit wir später ein Zeugnis haben, um unseren Herrn vor anderen Menschen zu verherrlichen. Wir Menschen wollen oft eine Abkürzung zum Ziel nehmen, aber Gott will uns durch manche Umwege führen, damit wir mehr von Ihm lernen und Ihn besser kennen lernen. Er braucht uns als Seine Werkzeuge auf dieser Erde und deswegen holt Er uns nicht gleich nach unserer Bekehrung ab. Er will das wir das Licht in dieser Welt sind, denn ohne uns bleibt nur Finsternis.
Auch wenn Deine Umstände gerade nicht so rosig sind und Du am liebsten aufgeben möchtest, denk daran, dass Jesus Dein Erlöser ist und Er sich in Deinem Leben verherrlichen wird, damit Dein Licht noch heller in dieser finsteren Welt erscheint.