Viele Gnadengaben, aber derselbe Geist…

Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist, und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
1. Korinther 12,4-6

Eigentlich solle s keinen Konkurrenzkampf zwischen Christen sein, denn wir haben eigentlich ein gemeinsames Ziel: das Evangelium Jesu Christi in der Welt zu verbreiten und Menschen zu Seinen Jüngern  zu machen. Klar, kann nicht jeder evangelisieren und nicht jeder kann lehren oder für Kranke beten. Aber jeder von uns hat seine Gaben und Aufgaben, die wir für unseren Herrn erfüllen sollen. Die Frage ist nur: “Was machen wir daraus?” Wenn Christen in Deutschland ihre Ressourcen zusammenlegen würden, wenn jeder seine Gabe gebrauchen würde, dann müsste man nicht länger für die Erweckung beten, die geschieht dann von allein. Wenn wir Gott treu sind und ihm gehorchen, dann bewirkt er großes in unserem Leben. Er verwandelt unsere Schwachheit in Seine Kraft. Glaubst Du das?
Sicher, Jesus nachzufolgen, bedeutet auch viel Risiko. Wir ziehen dann sozusagen in den Krieg, wenn wir das Wort Gottes öffentlich verkündigen, denn dem Feind gefällt das nicht und er wird immer versuchen, uns runter zu kriegen. Aber sollten uns von ihm nie einschüchtern lassen und weiter zum Lobe des Herrn leben und Seine Gnadentaten verkündigen.
Ich bin Gott sehr dankbar, dass Er mir oft Mut geschenkt hat, etwas zu machen, was mit viel Risiko verbunden war. Denn der Glaube ist immer stärker als jedes Risiko. Ja, ich war oft in Engpässen und Schwierigkeiten, aber mein Gott hat sich immer als mein treuer Freund erwiesen und sogar manche Wunder bewirkt.
Lass Dich ermutigen, Deine Gaben zu gebrauchen, um Gott zu verherrlichen und Menschen Seine Frohe Botschaft zu bringen. Es ist doch derselbe Gott, der alles in allem wirkt! Gott segne Dich!

Nicht ein Feind höhnt mich…

8. Februar 2017
Denn nicht ein Feind höhnt mich, sonst würde ich es ertragen; nicht mein Hasser hat großgetan gegen mich, sonst würde ich mich vor ihm verbergen; sondern du, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter, die wir die Süße der Gemeinschaft miteinander erlebten, ins Haus Gottes gingen in festlicher Unruhe!
Psalm 55,13-15

Verrat und Anfeindungen unter Christen ist in unserer Zeit keine Seltenheit. Oft gehen manche über die Leichen, um irgendeine Position in der Gemeinde zu erreichen oder Ansehen bei den anderen zu genießen.
Vor einiger Zeit hörte ich in den Nachrichten, dass die Wölfe sich in vielen Ständen haben blicken lassen. Nun in den Gemeinden lassen sich vermehrt auch viele Wölfe im Schafspelz blicken. Sie suchen Streit und Entzweiung, sie wollen Macht und Ansehen, sie demütigen sich nicht, sondern erhöhen sich über die andere. Im Internet kann man große Herden solcher Wölfe beobachten.
Von manch einem Bruder oder manch einer Schwester erwartet man nicht, dass er oder sie uns plötzlich verrät. Aber das passiert und leider auch nicht selten. Wir sollten solchen Leuten natürlich vergeben und sie segnen, denn nur Gott kann sie zur Buße führen und nur Er kann Ihnen zeigen, dass sie sich falsch verhalten.
Gott will, dass wir friedlich miteinander umgehen und in Seiner Liebe leben. Den Neid und den Stolz sollten wir aus unseren Herzen weg schaffen.
Ich freue mich, wenn ein Dienst von einem Bruder besser läuft, als mein Dienst. So kann ich ihn bitten, mich zu segnen, anstatt zu versuchen “besser” zu sein und sich abzumühen, damit es bei mir “wenigstens ähnlich” läuft.
Als Christen sollten wir nicht gegeneinander konkurrieren, sondern miteinander dienen. Wenn jeder mit seiner Gabe Gott dienen würde, anstatt zu versuchen eine höhere Position in seiner Kirche zu erhaschen, dann würde unsere Welt bereits von der Herrlichkeit Gottes erfüllt. Denn, wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, da ist Er mitten unter ihnen! Gott segne Dich!

Beisamen sein, kämpfen…

Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.
Apostelgeschichte 2,44-47

Heute ist es fast unvostellbar, dass Christen in so einer Gemeinschaft leben könnten,  in der sie alles untereinander teilen und !täglich! im Tempel (Gemeindehaus) verharren. Das ich finde sehr schade. Unsere moderne Gesellschaft ist immer egoistischer geworden und an christliche Werte denkt schon fast keiner mehr.
Aber, weil die Christen so gespalten sind und keine Einheit sind, die für christliche Werte in der Gesellschaft kämpft, hat der Islam offene Türen, um sich in das Leben unserer Mitbürger einzuschleichen.
Menschen verlassen Kirchen und Gemeinden, anstatt zu ihnen hin zu laufen. Das ist doch ein Armutszeugnis. Wo sind die Glaubenskämpfer, die vom Herrn ausgerüstet sind, für den christlichen Glauben zu kämpfen? Wo sind Lobpreiser, die voll Freude die Siege des Herrn feiern? Wo sind Beter, die im Gebet dem Herrn den Weg frei machen, damit Er Sein Reich in unserem Land bauen kann?
Wir sind von unseren Alltagssorgen gebunden, wir müssen immer mehr arbeiten, damit wir genug haben, um Familie zu versorgen… Und Gott? Er bleibt oft auf der Strecke. Und wenn Gott nicht inserer Mitte ist, dann gibt’s auch keine Liebe zwischen uns.
Wollen wir das? Wollen wir uns mit unserem religösen, rituälen Leben abfinden?
Ich nicht. Ich will kämpfen! Aber nicht mit Gewalt, sondern mit geistlichen Waffen.
Lass Dich auch vom Herrn zum Kampf ausrüsten! Suche Gemeinschaft mit anderen Christen, die auch kämpfen wollen und mach Dich mit ihnen eins. Nur gemeinsam sind wir stark! Gott segne Dich!

Dem Einzelnen aber, wie soll ihm warm werden?

4. Juni 2015

Auch wenn zwei beieinander liegen, so wird ihnen warm. Dem Einzelnen aber, wie soll ihm warm werden?
Prediger 4,11

Heute geht’s mir auch um die Zweisamkeit. Besonders um die Wärme. Der Prediger spricht hier zwar über die körperliche Wärme, aber mir geht’s unter anderem um innere Wärme.
Die Welt wird immer egoistischer und selbstsüchtiger, was oft auch uns Christen beeinflusst. Jesus sagte auch, dass die Liebe erkalten wird, was aber kein normaler Zustand der Christen ist. Denn an der Liebe zu einander soll die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind.
Nun, bevor ich geheiratet habe, hatte ich oft beim Schlafengehen kalte Füße und hab sehr lange gebraucht, um sie warm zu kriegen. Jetzt kuschel ich mich an meine Frau an und schon hab ich an meinem Körper keine kalte Stelle mehr. Das könnte nicht gehen, wenn wir in getrennten Betten schlafen würden. Doch leider leben viele Menschen so, dass sie keinen an sich (an ihr Herz) heranlassen wollen, weil sie Angst haben, wieder verletzt zu sein. Und diese Angst lässt sie innerlich nicht warm werden und sie werden kalt,  selbstsüchtig, egoistisch und wild. Gott hat uns Menschen aber als beziehungsfähige Wesen erschaffen, damit wir miteinander mit Liebe und Würde umgehen. Verletzt werden wir immer, aber wir haben unseren Gott, der unsere Verletzungen heilt, wenn wir vergeben.
Lass bitte Dein Herz nicht kalt werden und suche Gemeinschaft mit anderen Menschen, die Dir die Wärme schenken können und denen Du die Wärme zurück geben kannst. Gott segne Dich!