Mein Geliebter erhebt Seine Stimme

4. November 2016
Mein Geliebter erhebt seine Stimme und spricht zu mir: “Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! Denn siehe, der Winter ist vorbei, die Regenzeit ist vorüber, ist vergangen. Die Blumen zeigen sich im Lande, die Zeit des Singens ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube lässt sich hören in unserm Land.
Hoheslied 2,10-12

Das Buch Hoheslied der Liebe ist für mich ein Beweis dafür, dass unser Gott ein Romantiker ist. Ja, Er ist sehr kreativ, wenn es darum geht, uns Seine Liebe zu erweisen. Er sieht in uns keine Mackeln, sondern eine Schönheit, die Er selbst in uns erschaffen hat.

In meinem Leben habe ich oft Momente erlebt, in denen Gott mir ganz klar zeigen wollte, dass Er mich so sehr liebt, dass Ihm meine Fehler und Macken ganz egal sind. Oft hat Er das auch mit einer Portion Humor gemacht. Ja, Gott hat auch Humorgefühl! Sein Humor ist zwar kein Rumgeblöddel, sondern mit einem tiefen Sinn, aber für mich ist Er damit kein Spießer, der herumnörgelt und immer mit mir unzufrieden ist.
Manchmal hat Er mir auch Streiche gemacht, über die ich hinterher lachen konnte, weil Er damit etwas in meinem Leben oder in meinem Herzen erreichen wollte.
Unser Gott ist auch ein Gentleman! Er dringt uns nichts auf, sondern bietet uns höflich Seine Hilfe und Seine Gnade an. Er will uns als unser “Geliebter” vollkommen glücklich machen! Und glücklich kann man nur sein, wenn man mit Ihm zusammen ist und Seine Liebe genießen kann. Alles andere, was Menschen als Glück bezeichnen, ist nur ein Schein, ein Hauch, eine Phantasie…
Hiob sagt sogar folgendes: Siehe, glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen! Ja, es macht tatsächlich glücklich, wenn Gott Dich erziehen und gestalten darf.
Lass Deinen Gott Dich immer mit Seiner Liebe und Zuneigung verwöhnen. Hab ein offenes Ohr für Ihn und bedanke Dich immer für Seine Nähe zu Dir. Gott segne Dich!

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Jesus weinte. Warum dürfen Christen das nicht?

22. September 2014

Jesus weinte.
Johannes 11,35

Aber warum weinte Jesus? Er ist doch der starke Sohn Gottes!
Jesus weinte, weil Sein Freund Lazarus starb. Jesus war Mensch und hatte Gefühle. Warum müssen die modernen Christen immer ihre Gefühle verstecken? Leider erlebt man das so oft, dass es fast nicht normal ist. Viele Christen denken “Ich muss stark sein und nach außen meinen starken Glauben und Zuversicht präsentieren, auch wenn’s innen brodelt! Ich kann doch die anderen nicht mit meinen Sorgen belasten.” Das ist vollkommen falsch! Denn es steht ja geschrieben: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal. 6,2). Wenn wir unsere Last immer selbst tragen müssen, werden wir zerbrechen und lassen uns von den Problemen auffressen. Das Gesetzt Christi, den Paulus hier erwähnt lautet: “Liebe Gott und Deinen Nächsten!” Wenn ich nun meinen Nächsten liebe, kann ich ihn doch an meiner Schulter ausweinen lassen und dann, wenn Gott es will, ihm einen Rat geben, was sich in seinem Leben ändern kann. So dienen wir einander auch ohne besonderen geistlichen Gaben, einfach mit Liebe und Annahme. Wenn Du jemanden bedrückt und gebeugt durch das Leben laufen siehst, sprich ihn an und lass ihn bei Dir ausweinen. Wenn es Dir selbst schlecht geht, dann such Dir jemanden, der Dir zuhören und Dich ermutigen kann (oder ruf mich an!). Gott segne Dich!

Autor: Viktor Schwabenland

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Der ungezähmte Christ
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