Der Fromme ist dahin…

Rette, HERR! – denn der Fromme ist dahin, denn die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern. Sie reden Lüge, ein jeder mit seinem Nächsten; mit glatter Lippe, mit doppeltem Herzen reden sie.
Psalm 12,2

Wie sieht unser Christentum heute aus? Woran erkennt man, dass wir Christen sind? An frommen Gesichtern oder frommen Reden? Was machen wir uns eigentlich vor, wenn wir uns unter frommen Masken verstecken, die wir im Alltag runter lassen, damit keiner merkt, dass wir Christen sind? Wie sollen die Menschen in der Welt Christus in uns erkennen, wenn Er in unserem Leben nicht präsent ist? Wir können ihnen viel aus der Bibel erzählen, aber das bringt alles nichts, wenn wir die zitierten Worte selbst nicht erfahren haben. Geist Gottes will jeden von uns erfüllen, damit wir keine Masken mehr benötigen, um fromm auszusehen, sondern Seine Herrlichkeit durch uns leuchtet, auch im Alltag.
Wenn wir mit Gott leben, brauchen wir uns nicht anzustrengen, fromm zu sein. Der Heilige Geist in uns bringt die Früchte hervor, die wir selbst nicht bringen können:
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Wir müssen uns entscheiden: Entweder wir Leben in enger Gemeinschaft mit Gott oder wir bleiben in der Sünde, die wir hinter der frommen Maske verstecken.
Gott braucht treue Diener, auf die Er sich verlassen kann, die jeder Versuchung stand halten können. Ich kann es von mir noch nicht behaupten, aber ich will ein treuer Diener Gottes sein, der ohne Sünde leben kann. Da muss ich noch viel üben und mich immer mit der Kraft Gottes füllen lassen, damit der Feind nicht in der Lage ist, mich zu verführen.
Gott möchte uns helfen, so zu werden, wie Er uns sehen möchte. Da müssen wir viel Geduld haben, bis Er uns verwandelt in Seine treue, heilige Diener.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, lass Dich von der Sünde nicht gefangen nehmen und preise Gott mit Deinen Werken und Deinem Mund. Gott segne Dich!

Gleichgesinnt untereinander sein

29. Januar 2017
Der Gott des Ausharrens und der Ermunterung aber gebe euch, gleichgesinnt zu sein untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht.
Römer 15,2

Sind wir, Christen, alle gleichgesinnt untereinander? Wie ich es sehen kann, sind wir meilenweit davon entfernt. Durch soziale Netzwerke im Internet wird es noch sichtbarer. Es wird gestritten was das Zeug hält. Das kann unser Gott doch nicht wollen! Alles, was Er will, ist, dass wir einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen.
Wie verherrlicht man Gott? Und wie tut man das zusammen? Nur durch gemeinsame Gottesdienst-Besuche? Nein, denn echte Gemeinsamkeit beginnt außerhalb der Kirchenwänden.
Ich habe früher ein Hauskreis besucht, in dem Christen aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen drin waren. Unser Ziel war: Gott zu loben, Sein Wort gemeinsam zu studieren, gemeinsam zu beten und füreinander da zu sein. In diesem Hauskreis hatten wir echte Gemeinschaft. Niemand musste sich so verhalten, wie es in seiner Kirche übrig ist, niemand wurde nach seiner Konfession gefragt, einfach nur Gemeinschaft unter Geschwistern. In diesem Hauskreis ist mein Glaube gewachsen, weil ich dort ermutigt wurde, zu glauben, besonders in schweren Zeiten.
Gott braucht keine frommen Menschen, Er braucht echte Menschen mit Schwächen und Problemen, die zusammen mit den anderen, ihn verherrlichen können und Seine Gegenwart erfahren können.
Gestern kamen zwei Damen in der Stadt auf mich zu und wollten mir eine Kerze geben, damit ich ihn in der Kirche anzünden kann. Aber ich brauche doch keine Kerze, denn ich bin Licht Gottes! Du auch! Und wenn wir uns zusammen tun, dann erstrahlt die ganze Erde im herrlichen Licht Gottes und kein Mensch wird dann sagen können: “Niemand hat mir von Gott erzählt!” Die Welt soll an der Liebe unter uns erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind. Gott segne Dich!

Hebt euere Häupter empor!

10. Januar 2017

Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.
Lukas 21,28

Wir leben in der Endzeit, auch wenn es keiner weiß, wie lange diese Zeit noch dauern wird. Es gibt viele Endzeitpropheten, die heute unterwegs sind, doch die meisten verwirren nur oder schnüren die Angst. Wir sollten aber unser Häupter empor heben, wir sollten uns freuen, dass Jesus Christus bald kommt. Es ist doch meistens so, dass bevor ein großer Segen kommt, erst große Prüfungen bestanden werden müssen. Da viele aber in unserer Zeit das Wort Geduld nicht mehr aussprechen kann, weil alles schnell passieren muss. In Sprüchen steht aber, dass es besser ist Geduld zu haben, als ein Held zu sein.
Ja, warten ist vielleicht nicht jedermanns Stärke, aber man lernt es, wenn man im Glauben lebt. Gott lässt uns manchmal auf Seine Antwort warten, damit in uns die Geduld produziert wird und wir lernen, Ihm zu vertrauen. Weil ich 10 Jahre auf meine Heilung gewartet habe, kann ich jetzt auf andere Lösungen von Gott auch längere Zeit warten, ohne gleich zu verzweifeln, denn ich weiß, dass Er treu ist und Seine Hilfe niemals zu spät kommt. Hebe Dein Haupt empor! Schau zu Gott, der größer ist, als alle Deine Sorgen und Probleme. Er macht in Deinem Leben alles wieder neu! Die Frage ist nur: Willst Du das? Oder willst Du, dass es alles so bleibt, wie es schon immer war? Jesus Christus ist das lebendige Wasser, das immer fließt! Er ist kein abgestandenes, faules Wasser, das niemand trinken will. Und Er will durch Dich fließen und nicht in Dir verfaulen!
Mein Erlöser lebt! Auch wenn ich noch viele ungelöste Probleme habe und mit einige Dinge noch zu kämpfen habe, kann ich mein Haupt empor heben, weil mein Erlöser kommt und hilft. Gott segne Dich!

Dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung

3. Januar 2017

Jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung! Denn auch der Christus hat nicht sich selbst gefallen, sondern wie geschrieben steht: “Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.”
Römer 15,2-3

Hast Du heute schon jemandem Gefallen getan? Wenn nicht, dann ist es noch nicht zu spät, das zu tun. Aber bevor Du loslegst und jemanden suchst, dem Du dienen kannst, bitte Gott um passende Gelegenheiten dafür. Gott weiß besser, wer gerade jetzt Dich gebrauchen könnte, um ermutigt und erbaut zu werden. Auch wenn Ermutiger nicht unbedingt Deine Gabe ist, mit einem netten Wort oder einfach mit Zuhören kannst Du bereits viel erreichen.
Das Jahr hat gerade angefangen und es ist nicht all zu spät, jemanden anzurufen und frohes neues Jahr zu wünschen. So kann Gott die Gelegenheit nutzen, um Dich zu gebrauchen, um jemanden zu trösten, zu ermutigen oder einfach zu zuhören.
Viele Christen haben ein Verständnis vom Dienst, als etwas spektakuläres. Sie denken, man muss auf der Bühne stehen, um ein Diener Gottes zu sein. Das ist vollkommen falsch. Denn oft stehen auf der Bühne keine Diener Gottes, sondern Unterhalter, die nur eine fromme Show anbieten. Ein Diener Gottes bist Du, der im Verborgenem gutes tut! Ja, Du bist ein Held Gottes! Glaubst Du das? Denn es ist wichtig daran zu glauben. Nicht der ist ein Held Gottes, der sich als solchen präsentiert, sondern der, der sich von Ihm gebrauchen lässt. Ein Bruder sagte mir, dass mal für einen Obdachlosen gebetet hat, aber dabei nichts besonderes passiert ist. Ich sagte ihm: “Du weißt einfach nicht, was Gott durch Dein Gebet ins rollen bringen kann!” Gott kann nur durch ein Gebet von Dir gewaltiges im Leben der anderen bewirken, weil Du Sein geliebtes Kind und Sein Held bist! Lass Dich von Gott bei jeder Gelegenheit gebrauchen, auch wenn’s nur Kleinigkeiten sind. Gott segne Dich!
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Der Herr kennt und prüft Dein Herz

18. August 2016

Du aber, HERR, du kennst mich, du siehst mich und prüfst mein Herz, wie es zu dir steht.
Jeremia 12,3

Niemand kennt uns so gut, wie unser Herr. Selbst eigene Eltern kennen uns nicht so gut, wie er, auch wenn sie die meiste Zeit mit uns verbracht haben. Sie sehen nicht unsere verborgenen Gedanken und unsere versteckte Gefühle, die vor Gott nicht verborgen sind. Er prüft unser Herz, ob es noch mit Ihm verbunden ist oder nicht.
Wir können vor den anderen so tun, als wären wir frommer, als alle anderen, aber Gott können wir nicht täuschen. Er braucht keine fromme Leute, die tief im Herzen böse Gedanken haben und nur nach außen lächeln, als wären sie die heiligsten auf der ganzen Welt. Er braucht ehrliche Leute, die vor allem zu sich selbst ehrlich sind. Wir müssen unsere Herzen prüfen, ob sie noch rein und sauber sind. Fühlt sich Gott noch in unserem Herzen wohl? Oder müssen wir uns für die Sünde schämen, die wir noch nicht vor Jesus bekannt haben? Es ist immer besser, wenn wir zuerst unser Herz prüfen, damit wir alles tun können, um Gott dort optimalen Lebenskomfort zu gewähren.
Wir können vor Ihm nichts verstecken, deswegen lohnt sich immer, Ihm alle unsere Gedanken offen zu legen und ihm auch von unserem Schmerz zu berichten, der unser Herz gekränkt hat. So kann Er unser Herz wieder heilen und befreien. Dann müssen wir uns nicht mehr verstellen, sondern können fröhlich und frei mit Gott leben. Und diese unbeschwerte Freude wird dann auf unsere ganze Umgebung übertragen.
Spiele kein Versteckspiel mit Deinem Gott. Du kannst vor Ihm nichts verbergen. Er weiß einfach alles über Dich. Und Er will, dass Dein Herz nur mit Seinen Geschenken gefüllt ist und keine Bitterkeit, kein Neid, keine Habgier, kein Stolz in sich trägt. Lebe mit Deinem Gott und lass Dich von Ihm reichlich beschenken. Gott segne Dich!

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