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Nov 24

…ertrage Leid…

By Viktor | 2. Thimotheus , Leid/Schmerz

Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!
2. Timotheus 4,2

Dieses Vers wird in den Predigten heute selten gebraucht, denn es wird nicht soviel über das Leid gepredigt, sondern viel mehr über die Erlösung vom Leid. Aber solange wir nicht im Himmel sind, auf der Welt gibt’s immer Leid.
Ich musste im Leben auch oft leiden und nicht nur körperlich, aber mein Tröster war und bleibt Jesus Christus. Ja, Er hat mich von fast jedem Leid erlöst, aber unter manchen Dingen lässt Er mich eben länger leiden, damit ich daraus etwas lerne oder lerne einfach, das Leid zu ertragen.
Ja, leiden muss auch gelernt werden. Wenn man unter etwas leidet und ständig jammert und klagt, ist das kein Zeichen des Glaubens. Wenn man es aber mit Worten Hiobs macht: “Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Gepriesen sei der Name des Herrn!”, dann ist man auf dem richtigen Weg.
Jesus hat auch oft gelitten. Immer gab es Menschen, die Ihn umbringen wollten und zum Schluß es auch geschafft haben, aber Er hat sich nie beklagt, weil Er wusste, dass Er das alles um unseretwegen ertragen muss.
Nun, es gibt auch Leid, das man sich selbst antut, wenn man zum Beispiel falsche Entscheidungen trifft. Wenn ich mich zum Beispiel in totaler Übermüdung entscheide, Auto zu fahren, brauche ich mich bei Gott nicht zu beklagen, wenn ich dann Unfall baue. Dieses Leid hätte ich mir dann ersparen können, wenn ich zufuß gegangen wäre.
Gott ist aber kein Tyrann, der uns immer leiden lassen will. Er lässt das Leid zu, weil er einen speziellen Auftrag für uns hat und das Leid gehört eben dazu.
Jammere und klage nicht, wenn Du gerade leiden musst, lass Dich von Jesus trösten und preise Seinen Namen! Danke Ihm jetzt schon für Seine Erlösung und für die Kraft, die Er Dir gibt, um alles zu ertragen. Diene dem Herrn auch im Leid. Gott segne Dich!

 

Aug 11

Wir sind nicht Murrende, die mit dem Schicksal hadern

By Viktor | Bibel

Diese sind Murrende, die mit dem Schicksal hadern und nach ihren Begierden wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und sie bewundern Personen um des Vorteils willen.
Judas 16

Sind wir Murrende, die ständig jammern, weil es ihnen etwas im Leben nicht passt? Tun wir jemandem Gefallen, weil wir uns den Vorteil daraus erzielen wollen?
Ich hoffe, nicht. Das Volk Israel war ein Volk der ständig gegen Gott gemurrt hat und sehr oft mit seiner Lebenssituation unzufrieden war. Gott hat sie dennoch in der Wüste mit Essen versorgt und sie ins verheißene Land gebracht.
Sicher, nicht immer läuft alles wie geschmiert und das habe ich gerade in meinem Umzugsstress sehr deutlich erlebt. Zum Beispiel ging plötzlich mein Handy in dem Moment kaputt, in dem ich von wichtigen Instanzen erreichbar sein musste, dann ging der Drucker nicht mehr, obwohl einige wichtige Papiere ausdrucken sollte. Auch Dinge, die man dringend brauchte, waren irgendwo in Kartons verpackt, die man nicht schnell finden konnte. Eigentlich sind es Umstände, die das Jammern rechtfertigen würden. Aber mit Gottes Hilfe, hat’s doch alles gut geklappt. Meine Schwiegermutter brauchte ihr Handy nicht mehr und hat ihn mir ausgeliehen, der Drucker ging dann mit anderer Verbindung doch. Die Dinge, die ich dringen brauchte, ließen sich doch rechtzeitig finden.
Gott will nicht, dass wir murren und jammern, sondern und auf Ihn und Seine Hilfe fest verlassen. Wenn das Volk Israel in der Wüste an die versorgende Hand Gottes geglaubt und nicht gemurrt hätte, wäre es schon früher satt. Wenn Dir gerade etwas fehlt, was Du wirklich in Deinem Leben brauchst, dann verlass Dich fest darauf, dass Gott es Dir rechtzeitig gibt und jammer Ihm nicht die Ohren voll, sondern bedanke Dich bei Ihm schon vor der Gebetserhörung, als wäre dein Gebet schon erhört. Denn das ist Glaube. Gott segne Dich!