Tag Archives for " Zweisamkeit "

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Nov 05

Zwei sind besser daran als ein Einzelner…

Zwei sind besser daran als ein Einzelner, weil sie einen guten Lohn für ihre Mühe haben.
Prediger 4,9

„Ich schaff’s schon selbst irgendwie!“ ist ein Satz den ich öfter gehört habe, als ich jemandem meine Hilfe angeboten habe. Ich meine, sicher, man kann in unserer Zeit mit so vielen Hilfsmitteln einiges allein schaffen, aber der Lohn dafür ist dann hin. Unser Stolz will nicht zugeben, dass wir doch schwache Wesen sind, auch wenn wir jeden Tag im Fitnessclub verweilen und uns dicke Muckis antrainieren. Wir brauchen einander, um etwas miteinander zu teilen. Auch wenn es etwas gibt, was wir selbst geschafft haben, haben wir normalerweise das Bedürfnis, jemanden darüber zu erzählen. Doch meistens, wenn man Einzelkämpfer sein will, hat man dann niemanden in der Nähe, dem man über seine Erfolge oder Misserfolge berichten kann.
Jesus sagte auch nicht umsonst: „Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen!“ Er meint es vollkommen ernst. Und ich habe schon so oft erlebt, dass die Gegenwart Gottes in der Gebetsgemeinschaft mit einem oder mehreren Geschwistern stärker präsent ist, als wenn ich allein in meinem Kämmerlein bete. Als Einzelkämpfer wird man geistlich nicht lange fit bleiben und schnell an Kraft und Mut verlieren, egal wie stark wir oder unser Charakter sind. Versuche Dich niemals zu verstecken, suche Gemeinschaft mit anderen Christen auch außerhalb des Gottesdienstes, um etwas gemeinsam zu unternehmen und zusammen Gott zu verherrlichen. Und Gott wird es reichlich belohnen. Gott segne Dich!

Jun 04

Dem Einzelnen aber, wie soll ihm warm werden?

Auch wenn zwei beieinander liegen, so wird ihnen warm. Dem Einzelnen aber, wie soll ihm warm werden?
Prediger 4,11

Heute geht’s mir auch um die Zweisamkeit. Besonders um die Wärme. Der Prediger spricht hier zwar über die körperliche Wärme, aber mir geht’s unter anderem um innere Wärme.
Die Welt wird immer egoistischer und selbstsüchtiger, was oft auch uns Christen beeinflusst. Jesus sagte auch, dass die Liebe erkalten wird, was aber kein normaler Zustand der Christen ist. Denn an der Liebe zu einander soll die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind.
Nun, bevor ich geheiratet habe, hatte ich oft beim Schlafengehen kalte Füße und hab sehr lange gebraucht, um sie warm zu kriegen. Jetzt kuschel ich mich an meine Frau an und schon hab ich an meinem Körper keine kalte Stelle mehr. Das könnte nicht gehen, wenn wir in getrennten Betten schlafen würden. Doch leider leben viele Menschen so, dass sie keinen an sich (an ihr Herz) heranlassen wollen, weil sie Angst haben, wieder verletzt zu sein. Und diese Angst lässt sie innerlich nicht warm werden und sie werden kalt,  selbstsüchtig, egoistisch und wild. Gott hat uns Menschen aber als beziehungsfähige Wesen erschaffen, damit wir miteinander mit Liebe und Würde umgehen. Verletzt werden wir immer, aber wir haben unseren Gott, der unsere Verletzungen heilt, wenn wir vergeben.
Lass bitte Dein Herz nicht kalt werden und suche Gemeinschaft mit anderen Menschen, die Dir die Wärme schenken können und denen Du die Wärme zurück geben kannst. Gott segne Dich!

Jun 03

Zwei sind besser daran als ein Einzelner

Zwei sind besser daran als ein Einzelner, weil sie einen guten Lohn für ihre Mühe haben. Denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Gefährten auf. Wehe aber dem Einzelnen, der fällt, ohne dass ein Zweiter da ist, ihn aufzurichten!
Prediger 4,9.10

Momentan entdecke ich viele Hochzeitsfotos beim Facebook, weil viele in dieser Zeit heiraten. Es sind schöne Nachrichten und ich wünsche allen Heiratswilligen Gottes Segen in ihren Ehejahren. Nun, damit man wirklich guten Lohn für seine Mühe bekommt, braucht man eine ehrliche und gegenseitige Beziehung. Ein Partner muss sich auf den anderen in schweren Zeiten verlassen und sich nicht anhören müssen: „Du allein bist schuld, weil…“
So läuft aber in vielen Beziehungen leider ab, dass man einander die Schuld an den Pleiten des Ehelebens in die Schuhe schiebt, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ein Partner kann den anderen nur dann aufrichten, wenn der gefallene Partner mit dem anderen offen umgeht und ihm erzählt, was ihn zum stolpern gebracht hat.
Es ist schrecklich, wenn einer der Partner sich als Herrscher über die Familie verhält, der immer alles besser weiß, als sein Partner. Aber eine Einheit kann es in der Ehe nur dann geben, wenn beide Ehepartner sich total abhängig von Gott machen und gemeinsam Ihm nachfolgen wollen. Dann kann der Feind sie weniger angreifen und weniger verführen.
Auch wenn der Mann das Haupt der Familie ist, sollte er seine Frau und Kinder niemals unter Druck setzen und nur seinen Willen durchboxen. Die Frau soll ebenfalls nicht alle Verantwortung auf sich nehmen, um ihrem Mann zu zeigen, dass sie alles allein schafft.
Denn wehe dem Einzelnen, der fällt, ohne dass Zweiter da ist, um ihn aufzurichten. Gott segne euch!

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