Dem Glaubenden ist alles möglich

17. Januar 2017
Aber wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!
Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.

Markus 9,22-23

Zu Jesus wurde ein “Fallsüchtiger” bzw. ein Epileptiker gebracht, damit Er ihn heilt. Seine Jünger waren nicht in der Lage, das zu tun, weil es ihnen an Glauben mangelte.
Der Vater des Kranken war scheinbar auch nicht ganz von der Fähigkeit Jesu überzeugt und deswegen sagte: “wenn Du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!” Als gäbe noch etwas, was Jesus nicht könnte. Interessant ist auch, dass er sagt: “wenn Du etwas kannst…” So beten auch viele Christen: “Gott, bitte tue etwas, damit es mir besser geht!” Jesus aber sagte ihm: Dem Glaubenden ist alles möglich. Und unter “alles”, verstand Er wirklich “alles”!
Also, wenn Du ein gläubiger Christ bist, dann ist Dir alles möglich! Wirklich? Ja, wirklich alles! Sicher, nicht alles, was Du haben oder erreichen willst, ist auch gut für Dich, deswegen scheint Gott die Gebete nicht zu erhören. In diesem Fall müsste man Ihn fragen, was gut für Dich ist und welche Lösung Er für Dein Problem hat. Oft haben wir ein Problem, das z.B. schon durch Vergebung gelöst werden kann. So war es in vielen Krankheitsfällen, die durch Unvergebenheit und Bitterkeit entstanden sind.
Aber in vielen Fällen braucht man den Glauben, weil es keine natürliche Lösung in Sicht ist. Unser Gott ist allmächtig! Das heißt, dass Er alles machen kann. Er kann Dir helfen, wenn Du in der Not bist und Er kann Dich gebrauchen, anderen in der Not zu helfen.
Ja, es gab viele Christen, die nichts hatten, außer dem Willen, anderen zu helfen, und Gott gab ihnen alles dafür, weil sie daran geglaubt haben.
Wenn Du gerade ins “Leere” schaust, dann fange an zu glauben, dass Gott diese “Leere” mit Seinen Inhalten füllt. Er ist allmächtig! Gott segne Dich!

Er wird all eurem Mangel abhelfen!

Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Philipper 4,19

Am Anfang des Kapitels schrieb Paulus an die Philipper: Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! Warum schrieb er ihnen das? Wahrscheinlich waren sie traurig, weil sie irgendwelchen Mangel hatten. Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir automatisch traurig werden, wenn wir etwas verlieren oder wenn uns etwas fehlt. Aber in unserem Herrn fehlt uns eigentlich nichts! Vielleicht sagst Du jetzt: “Aber wir kannst Du sowas behaupten? Ich habe gerade die Arbeit verloren und mein Konto ist in Miesen…” Das mag schon sein, dass in Deiner Realität alles so düster aussieht, aber Gottes Realität ist oft anders. Gott sieht in Dir eine freie Person, der es an nichts mangelt, weil Er DEIN Gott ist! Wenn Jesus für Dich nicht nur ein netter Mann ist, sondern ein Erlöser, der helfen und segnen kann, ein Freund, der in jeder Not hilft und tröstet, dann wirst Du nicht zu sehr auf Deine Umstände achten, weil Du dann mit den Augen Gottes sehen wirst. Man nennt das auch Glaube! Im Glauben haben wir bereits alles, was Gott uns schenken möchte, aber dieser Glaube ist keine kurzfristige Entscheidung, sondern ein bleibender Zustand unseres Herzens, in dem wir uns sicher sind, dass Gottes Realität zur unserer Realität wird. Paulus schreibt nicht umsonst in Hebräer 11,1: Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Was ist eine Wirklichkeit? Das ist eine Realität!
Sobald Du anfängst, an etwas vom Herzen zu glauben, wird es zur Wirklichkeit, auch wenn Du es in Deiner Realität noch nicht wahrnehmen kannst. Gott ist real, auch wenn Du Ihn nicht sehen kannst. Er ist in Deinem Glauben zur Realität geworden, als Du Ihn eingeladen hast. Lebe in dieser Wirklichkeit des Glaubens und Du wirst keinen Mangel haben. Gott segne Dich!