Weder streiten noch schreien

streiten und schreien

Er wird nicht streiten noch schreien, und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören.
Matthäus12,19

Jesus ist nicht wie ein Superstar aufgetretten, damit alle auf Ihn schauen. Er hat mit den Pharisäern nicht lange diskutiert und wollte niemandem beweisen, dass Er Recht hat. Doch was tun heute Seine Nachfolger? Sie wollen auf “die große Bühne”, damit viele sie hören. Sie duskutieren dumm und duselig über irgendwelche Bibelstellen. Sie erheben ihre Stimme, in der Hoffnung, dass jemand auf sie hört. Und sie tun noch viele andere komische Dinge, die oft keine Früchte tragen. Warum? Weil sie es meistens für sich selbst tun. Sie wollen sich selbst darstellen und nutzten den Namen Jesus nur als Werkzeug dafür.
Gott sei Dank, gibt es auch “unscheinbaren” Nachfolger, die im Verborgenen mehr bewegen können, als alle anderen, die bloß gesehen werden wollen. Das Leben und Wandeln Jesu war der beste Zeugnis für alle Menschen, die bei Ihm waren. Wie Er redete, wie Er sich verhielt, wie Er Kranken heilte, Brot vermehrte …. all das hat die Menschen angesprochen und keine laute Worte oder “Ich bin allmächtig”-Auftritte. Man hat’s einfach an Seinem Lebenstill erkannt, dass Er das Spiegelbild des Vaters ist. Dass es viele nicht erkannten, lag an ihrer Verblendung und weil sie es auch nicht wollten. Wer aber Gott gesucht hat, der fand Ihn in Jesus.
Du musst kein großer Prediger sein, um Dich von Gott im großen Still gebrauchen zu lassen. Er ist in den Schwachen mächtig und nicht in den Starken. Dein stilles Gebet kann manchmal so stark das Leben eines Menschen verändern, wie das keine schönste Predigt des bekanntesten Predigers tun kann. Wichtig ist, jeden Morgen aufzuwachen und sich daran zu erinnern, dass Du ein Werkzeug Gottes bist und Er will Dich heute gebrauchen. Auch wenn Er für Dich zuerst nur kleine Aufgaben hat. Wenn Du aber Ihm treu dienst, wird Er Dir größere Aufgaben anvertrauen. Gott segne Dich!
Ältere Andacht zu diesem Vers

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Viktor Schwabenland

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