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Was man mühelos gewinnt, das zerrinnt

mühelos

Was man mühelos gewinnt, das zerrinnt; was man aber mit der Hand sammelt, das mehrt sich.
Sprüche 13,11

Wenn man heute manche Jugendliche fragt, was sie vom Beruf werden wollen, hört man immer seltener den Wunsch nach einem handwerklichen Beruf. Aber warum? Klar, das größte Problem in Deutschland ist die schlechte Bezahlung der Handwerker, aber das ist oft kein Argument, um sich in diesem Bereich auszubilden. Meistens wünschen sich viele so wenig wie möglich Arbeit, aber dafür so viel wie möglich zu verdienen. Sich bemühen will keiner mehr. Die Kinder werden schon in der Schule so erzogen, dass sie nicht “zu viel” machen sollten, um sich nicht zu “überfordern”. Sie lernen nicht mehr, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und auch mal selbst die Hand anzulegen, um etwas zu bewegen. Das ist aber nicht das, was Gott will. Gott ist kein Humanist. Er lässt uns manchmal hart kämpfen, aber lässt niemals zu, dass wir zugrunde gehen. Er hat uns kein Leben als Faulenzer versprochen, die für nichts tun alles bekommen, was sie brauchen. Freilich, ich muss bei Gott nichts verdienen und schenkt mir auch gern etwas, aber es gefällt Ihm nicht, wenn ich ganzen Tag lang nur auf dem Sofa liege und Fernsehen schaue.
Ich sehe auch oft die Werbung, die automatisches Einkommen verspricht, dass mich schon ab ersten Tag reich machen soll, ohne dass ich mich groß bemühen muss. Das ist Schwachsinn und zieht den Menschen meistens mehr Geld aus der Tasche, als dass sie etwas daran verdienen.
Gott will nicht, dass ich gestresst oder ausgebrannt werde, weil ich ein Workoholiker bin, aber Er will auch nicht, dass ich meine Zeit mit nichtigen Dingen totschlage, anstatt mich zu bemühen, etwas zu tun, was Ihm gefällt.
Sehe in der Bequemlichkeit Deinen Feind, der Dich vom Abenteuer abhalten will, das Du mit Gott erleben kannst, wenn Du etwas mit Deinen Händen tust. Er wird Dir zeigen, was genau in Seinem Reich zu tun ist. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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