Viele sind berufen, aber wenige auserwählt

So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.
Matthäus 20,16

Da erzählte Jesus ein Gleichnis von den Arbeitern, die gleichen Lohn für unterschiedlich lange Arbeit bekommen haben und die am wenigsten gearbeitet haben, bekamen als erste ihren Lohn. Wie ungerecht, – könnte man meinen. Aber was Jesus damit sagen wollte, ist dass jeder den gleichen Lohn in der Ewigkeit bekommt, egal wie viel er hier auf Erden tut. Denn viele wollen mit ihren Werken mehr Gnade verdienen oder sich die Schätze im Himmel erarbeiten, aber das macht sie bei Gott nicht zu den “Besserverdiener”. In den Himmel kommen wir nicht durch unsere Werke oder Verdienste, sondern allein durch Glauben an Jesus Christus. So werden sich all die fleißigen Christen, die Tag und Nacht für den Herrn arbeiten, wundern, dass sie plötzlich ganz hinten stehen müssen. Sie waren berufen, aber nicht auserwählt. Ein Auserwählter ist jemand, der enge, herzliche Beziehung zu seinem Herrn hat und nur das tut, was Er will. Das muss nicht viel sein. Manche Auserwählten haben nur einen eizigen Auftrag bevor sie die Erde verlassen, aber sie sind dann die Ersten, weil sie es aus Liebe zu Ihrem Herrn getan haben und nicht, um etwas bei Ihm zu verdienen. Auch wenn ich ein Diener Gottes bin, dann bin ich das, weil ich meinen Herrn liebe und Ihn deswegen verherrlichen will. Und das war Jesus selbst, der mich zu Seinem Diener gemacht hat, und nicht ich selbst, meine Erfahrungen oder andere Dinge.
Viele wollen so schnell wie möglich, ihre Berufung finden, aber Gott führt Seine Auserwählten meistens nicht so schnell zu ihrer Berufung, sondern lässt sie in sie hineinwachsen. Deswegen würde ich mich an Deiner Stelle nicht so viele Gedanken machen was Deine Berufung ist, sondern ob Dein Herz vollkommen an Jesus hängt oder nicht. Er wird Dich schon zu Deiner Berufung führen, damit Du doch nicht der Letzte bist. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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