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Unzucht und Unreinheit beim Namen nennen

Unzucht

Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt; auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.
Epheser 5,3-4

Diese Verse werden oft von streng religiösen Christen verwendet, um die Unzucht und alle Unreinheit in der Gemeinde zu verschweigen, als würde sowas überhaupt nicht geben. Dabei immer mehr Christen werden zur Unzucht verführt und stecken dann in ihren Süchten drin, weil sie sich schämen mit jemandem darüber zu reden, denn “in der Gemeinde gibt’s sowas nicht!”. Viele, die einen Gottesdienst in irgendeiner Gemeinde besuchen, denken, dass es lauter Heilige sind, die dort Gott anbeten. Aber in der Wahrheit sind es Sünder, die sich nach einer Gemeinschaft mit Gott sehnen. Und wenn der Pastor bei der Begrüßung fragt, wie es dem einzelnen so geht, dann zieht man fromme Maske auf und sagt lächelnd nett: “Danke, sehr gut! Halleluja!” In unserer Zeit würde dem Paulus widersprechen, denn man sollte mehr darüber reden, wie man von der Unzucht und Unreinheit befreit werden kann, als das zu verschweigen.
Was das alberne Geschwätz oder Witzeleien angeht, ist es wirklich nicht gut, wenn man die andere auslacht oder verspottet. Wenn ich aber ein Witz erzähle und jemanden zum Lachen bringe, ist das nicht schlimm. Gott hat auch Humor-Gefühl! Wenn ich mit Menschen, die Gott nicht kennen, rede, dann ziehe keine fromme Maske auf, sondern bin auch manchmal bissl albern. Dann merken die Leute, dass ich “ganz normaler” oder “auch so ein Verrückter wie wir” bin und werden offener für ernsthafte Gespräche über Gott.
Unser Gott ist ernst genug, um mit uns auch zu lachen! Ja, Er will, dass wir uns freuen! Nur die Unzucht und Unreinheit hindern diese Freude in uns hochzukommen. Wenn Du damit zu kämpfen hast, such Dir einen guten Seelsorger, der Dir hilft, zur Freiheit kommen. Schäme Dich nicht, mit jemandem darüber zu reden. Gott segne Dich!
Ehe Ermutigungstag am 29 Oktober 2018

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Viktor Schwabenland

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