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Trost braucht oft keine Worte

By Viktor Schwabenland / 2. Oktober 2014

Und sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte lang. Und keiner redete ein Wort zu ihm, denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.
Hiob 2,13

Als die Freunde Hiobs sahen, was mit Hiob passiert ist, sie redeten mit ihm kein Wort, weil sie sahen, dass der Schmerz zu groß ist. Hätten sie bloß weiter geschwiegen und Hiob nicht mit ihren vielen Worten das Leben noch schwerer gemacht hätten. Für den Trost braucht man oft keine Worte, man kann bereits mit eigener Anwesenheit und mit einem sanften Lächeln trösten. Hiob war sicher hilfreich, dass seine Freunde da waren, denn so fühlte er sich nicht allein gelassen und das hat ihn ein wenig getröstet. Aber wir Menschen neigen immer dazu, alles besser zu wissen, als die anderen. Wie oft hab ich gute Tipps gehört, wie man nicht in eine Krise tappen kann, wenn ich bereits in der Krise war. Das hat mehr entmutigt, als getröstet oder geholfen. Oft hab ich mir in der schwierigen Lage gewünscht, dass jemand mich einfach umarmt, aber leider hab ich das oft nicht erfahren. So war Gott mein einziger Tröster.
Also, wenn Du siehst, dass jemand in Deiner Nähe leidet, komm ihm dann bisschen näher. Zeig’ ihm, dass er geliebt ist, ohne viele Worte. Eine Umarmung tut auch manchmal gut und gibt dem traurigen viel Kraft. Da darfst Du auf Deine Menschenfurcht gern verzichten. Gott segne Dich!

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Autor

Viktor Schwabenland

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