An der Liebe werden alle erkennen…

13. März 2017

Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,35

Wenn ich so manche Kommentare bei Facebook lese, habe ich das Gefühl, dass viele Christen diese Stelle so verstehen: “Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr viele Erkenntnisse habt und sich mit der Bibel besser auskennt!” Es entsteht wirklich das Gefühl, dass einer besser weiß, wie man richtig im Glauben leben soll, als alle anderen. Es werden Bibelstellen zitiert ohne Ende und jede scheint zu passen… Nur, was bringt mir das?
Jesus sagte auch:

Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
Lukas 11,52

Von solchen Gesetzesgelehrten ist heute das ganze Internet voll. Das sind aber keine Jünger Christi, die in der Liebe leben. Sie belehren andere Menschen, verteilen mehr Angst als Hoffnung. Das ist doch nicht das, was Gott will!
Unser Gott ist die Liebe und das Leben! Wenn sich jemand sich durch uns geliebt fühlt und zum Leben gebracht wird, dann ist das ein Zeichen der wahren Jüngerschaft.
Aber, wenn wir in der Liebe Gottes leben, werden wir immer Feinde haben. So hat David im Psalm 109,4 geschrieben:

Für meine Liebe feindeten sie mich an. Ich aber bin stets im Gebet.

Warum wird man eigentlich gehasst, wenn man liebt? Nun, wir leben in einer geistlichen Welt, in der das Böse gegen die Liebe kämpft. Und Satan gefällt es nicht, wenn wir in der Liebe Gottes leben, deswegen nutzt er die Bibel und benebelt viele Christen mit verschiedenen Lehrmeinungen, die sie anderen beweisen müssen und raubt ihnen dabei jede Liebe.
Lass Dich nicht zur menschlichen Weisheit verführen, suche immer die Liebe Gottes und verteile sie in Deiner Umgebung. Gott wird Dich dafür mehr segnen, als wenn Du versuchst jemandem deine “richtige” Erkenntnis der Bibel zu beweisen. Gott segne Dich!

Sünder lagen zu Tisch mit Jesus

23. November 2016

Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch lag, und siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und lagen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern.
Matthäus 9,10

“Oh, Jesus, wie kannst Du bloß!” – haben sich Schriftgelehrten und Pharisäer gedacht. Sie haben Jesus als Fresser und Weinsäufer verspottet, weil Er Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern gehabt hatte.
Heute würden viele in unsere Gesellschaft anhand dieser Bibelstelle Jesus als eine der tolerantesten Person nennen. Aber war denn Jesus so tolerant, dass Er die Augen auf die Sünden dieser Leute zu gemacht hat? Wohl kaum. Er hat keine Sünde toleriert, aber Er hatte die Macht, die Sünde zu vergeben. So steht’s in Math. 9,2: Und siehe, sie brachten einen Gelähmten zu ihm, der auf einem Bett lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes, Kind, deine Sünden sind vergeben. Das hat den Schriftgelehrten auch nicht gefallen und sie haben Jesus als Gotteslästerer beschimpft. Das hat Ihn aber nicht gehindert, den Gelähmten durch die Vergebung der Sünde zu heilen.
Wir müssen uns als Christen nicht von der Welt abschotten, sondern wir sollten Gemeinschaft mit den Sündern dieser Welt haben, damit Sie die Frohe Botschaft Christi erfahren! Und dieser Botschaft sagt nicht: “Lieber Sünder, Gott liebt Dich und Du darfst weiter in der Sünde leben, denn Gott ist gnädig!” Denn Gott hasst die Sünde! Aber dieser Botschaft sagt: “Du armer Sünder, Gott hat Seinen Sohn gesandt, um Dich von Deiner Sünde zu erlösen! Komm zu Jesus Christus und lass Dir Deine Schuld von Ihm vergeben!”
Hab keine Angst, die Sünde beim Namen zu nennen und schäme Dich nicht, jemanden in Liebe zu ermahnen, der offensichtlich in der Sünde lebt. Auch wenn er sich erstmal aufregt, Du wirst ihm aber damit wahrscheinlich sein Leben retten. Wichtig ist, dass die Sünder, die Gott noch gar nicht kennen, Seine Liebe durch Dich erfahren! Gott segne Dich!

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Wohin will Jesus heute mit Dir gehen?

24. Januar 2016

Und ein Schriftgelehrter kam heran und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst.
Matthäus 8,19

Dass ein Schriftgelehrter sowas gesagt hat, ist schon ein Wunder, denn die meisten Schriftgelehrten und Pharisäer haben Jesus wegen Volksverhetzung angeklagt. Heute gibt’s auch viele Schriftgelehrten, die die Bibel fast auswendig kennen, Jesus aber nicht nachfolgen, wohin Er auch geht.
Wohin geht denn Jesus heute? Er geht zu den Armen, Kranken, Gefangenen, Zerbrochenen, Unglücklichen… Ja, Er geht nicht in die Kirche, Er will uns alle aus der Kirche am liebsten austreiben, damit wir in die Welt hinein gehen, um dort Frohe Botschaft zu verkündigen.
Als Jesus die Händler und Wechsler aus dem Tempel vertrieben hat, meinte Er: “Es ist ein Haus des Gebets. Ihr aber habt aus ihm eine Räuberhöhle gemacht.
Ist denn Deine Gemeinde heute ein Haus des Gebets? Oder ist sie nur zu einem frommen Club geworden, wo man durch die Musik und unterhaltsame Predigt in die Stimmung gebracht werden kann?
Die Kraft des Gebets wird oft unterschätzt. Wie sollte man aber erfahren, wohin Jesus heute mit uns gehen möchte, wenn man mit Ihm nicht spricht?
Wenn Du Dich entschieden hast, Jesus nachzufolgen, ist es eine sehr gute Entscheidung. Du musst aber mit Ihm kommunizieren, um zu erfahren, wohin Er heute mit Dir gehen willen. Lass Dich auch heute vom Heiligen Geist leiten und führen.
Gott segne Dich!

Hirten oder Pharisäer?

18. Juli 2015

Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.
Matthäus 23,4

Hier spricht Jesus über die Pharisäer, die das ganze Gesetz im Mund haben, aber danach nicht handeln. Ein Prediger, der schön predigen kann, ist noch kein Hirte, der die Schafe des Herrn führen kann. Es gibt viele Pastoren in der christlichen Welt, die nur auf der Bühne die Helden sind und richtig coole verbale Shows veranstalten, kümmern sich aber wenig um die Menschen, die schwere Lasten mit sich schleppen. Solche Pastoren sind ähnlich den Pharisäern, die super die Bibel auslegen können, aber die Seelen ihrer Gemeindemitglieder verkümmern lassen.
Freilich, ist es schwer, allen Gemeindemitgliedern zu helfen, besonders wenn die Gemeinde sehr groß und unüberschauber ist. Aber dafür sollte ein Pastor doch viele Helfer haben, die ihm helfen können, die Last der anderen zu tragen. Manchmal muss man die Verantwortung auf die anderen übertragen und nicht aus Selbstsicherheit und Stolz versuchen, alles allein zu meistern. Viele Pastoren, die alles “allein” machen wollten, wurden einfach ausgebrannt. Die Last der Gemeinde muss nicht nur auf den Schultern der Pastoren liegen. Es gibt viele begabte Menschen in der Gemeinde, die vielleicht auch noch nichts von ihrer Begabung wissen, die Gott gern gebrauchen möchte, um andere Geschwister von ihrer Last zu befreien. Wenn Du jemanden kennst, der irgendeine Last zu tragen hat, dann warte nicht, bis der Pastor sich um ihn kümmert. Lass Dich von Gott gebrauchen, um ihm zu helfen, die Last beim Herrn abzulegen und nie wieder zu tragen. Gott segne Dich!