Eine böse Frau…

13. Februar 2017

Eine böse Frau schafft ein betrübtes Herz, ein trauriges Angesicht und Herzeleid. Eine Frau, die ihren Mann nicht glücklich macht, lässt seine Hände schlaff werden und lähmt seine Knie.
Jesus Sirach 25,23 Lutherbibel 2017

Heute geht’s mir um das Eheleben. Auch wenn Du noch Single bist, kann es für Deine Zukunft gut sein.
Als ich diesen Vers entdeckte, dachte ich: “Das stimmt!” Eine Frau kann ihren Mann ermutigen und motivieren oder umgekehrt. Da wir in einem Zeitalter des Feminismus leben, wollen die Frauen den Männern gleich sein. Hätte Gott das gewohlt, hätte Er nur Männer erschaffen. Aber er hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen, weil sie einander ergänzen und nicht gegen einander konkurieren sollen.
In Russland war es so, dass man einen Mann, der keinen Nagel an die Wand schlagen kann und nichts im Haus reparieren konnte, als untauglich für die Ehe gehalten hat. Und wenn eine Frau nicht gut kochen und ordentlichen Haushalt führen konnte, wurde sie auch als untauglich für die Ehe angesehen. Das war normal! In der modernen Gesellschaft ist es heute aber alles anders. Der Mann muss sich um Haushalt kümmern, die Frau erlernt männlichen Beruf und schafft den ganzen Tag. Nur glücklicher scheint niemand zu sein. Die Scheidungsquotte steigt jährlich.
Der Mann fühlt sich unbrauchbar und unwichtig, weil die Frau auch ohne ihn alles schaffen kann und diese “Freiheit” will sie sich nicht nehmen. Die alleinerziehende Mütter bekommen vom Staat mehr Geld, als verheiratete Paare zusammen verdienen können. Das ist eine perfekte “Motivation” für Scheidungen.
Nun, als Christen sollten wir uns nicht von diesem Strom mitreißen lassen und uns mehr auf die biblische Werte verlassen.
Ihr Frauen, lasst eure Männer Männer sein und hört bitte auf, selbst “der Mann” zu sein. Vertraut euch euren Männern an, die eure Beschützer sein sollten. Und ermutigt sie zu mutigen (männlichen) Entscheidungen, damit es euch auch gut geht! Gott segne euch!

Nicht ein Feind höhnt mich…

8. Februar 2017
Denn nicht ein Feind höhnt mich, sonst würde ich es ertragen; nicht mein Hasser hat großgetan gegen mich, sonst würde ich mich vor ihm verbergen; sondern du, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter, die wir die Süße der Gemeinschaft miteinander erlebten, ins Haus Gottes gingen in festlicher Unruhe!
Psalm 55,13-15

Verrat und Anfeindungen unter Christen ist in unserer Zeit keine Seltenheit. Oft gehen manche über die Leichen, um irgendeine Position in der Gemeinde zu erreichen oder Ansehen bei den anderen zu genießen.
Vor einiger Zeit hörte ich in den Nachrichten, dass die Wölfe sich in vielen Ständen haben blicken lassen. Nun in den Gemeinden lassen sich vermehrt auch viele Wölfe im Schafspelz blicken. Sie suchen Streit und Entzweiung, sie wollen Macht und Ansehen, sie demütigen sich nicht, sondern erhöhen sich über die andere. Im Internet kann man große Herden solcher Wölfe beobachten.
Von manch einem Bruder oder manch einer Schwester erwartet man nicht, dass er oder sie uns plötzlich verrät. Aber das passiert und leider auch nicht selten. Wir sollten solchen Leuten natürlich vergeben und sie segnen, denn nur Gott kann sie zur Buße führen und nur Er kann Ihnen zeigen, dass sie sich falsch verhalten.
Gott will, dass wir friedlich miteinander umgehen und in Seiner Liebe leben. Den Neid und den Stolz sollten wir aus unseren Herzen weg schaffen.
Ich freue mich, wenn ein Dienst von einem Bruder besser läuft, als mein Dienst. So kann ich ihn bitten, mich zu segnen, anstatt zu versuchen “besser” zu sein und sich abzumühen, damit es bei mir “wenigstens ähnlich” läuft.
Als Christen sollten wir nicht gegeneinander konkurrieren, sondern miteinander dienen. Wenn jeder mit seiner Gabe Gott dienen würde, anstatt zu versuchen eine höhere Position in seiner Kirche zu erhaschen, dann würde unsere Welt bereits von der Herrlichkeit Gottes erfüllt. Denn, wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, da ist Er mitten unter ihnen! Gott segne Dich!

Jesus will Dir Ruhe geben!

18. November 2016

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28

Wir leben in stressigen Zeiten. Wir müssen viel leisten und haben viele Termine, die wir einhalten müssen. Deswegen gibt’s Burnout, Depressionen und andere seelische Probleme. Warum aber lassen wir uns so sehr stressen? Meistens passiert das aus Angst und Sorge. “Wenn ich diesen Termin nicht wahrnehme, passiert was schlimmes!” Und so lassen wir uns hetzen bis wir nicht mehr können. Aber Jesus ist schon lange da und ruft uns zu sich, damit wir in Ihm unsere Ruhe finden. Man sagt ja nicht umsonst: “In der Ruhe liegt die Kraft!”
Und unsere Kraft liegt in der Ruhe, die wir in Jesus Christus finden können. Keine Yoga, keine Entpannungs-Kurse sind dafür nötig. Wir müssen uns Jesus einfach vollkommen ausliefern, damit Er die Macht über unser Leben übernimmt und unser Herz mit Seinem Frieden erfüllt.
Manchmal müssen wir lernen, die richtigen Prioritäten zu setzen und unsere Priorität Nummer eins sollten die Ruhezeiten mit Jesus sein. Er kann unser Herz nicht nur zur Ruhe bringen, sondern uns mit neuer Kraft ausstatten, damit der Tag ohne Stress gelingen kann. Wir müssen aufhören, alles selbst versuchen zu erledigen. Viel Arbeit können wir Gott anvertrauen, der gern etwas für uns tut. Aber auch mit anderen Menschen kann unsere Arbeit geteilt werden.
Es kann auch sein, dass Du viel freie Zeit hast und weißt nicht, was Du damit anfangen musst. Dann biete doch jemandem Deine Hilfe an, um ihn zu entlasten, damit er eine ruhige Minute finden kann, um mit Gott Gemeinschaft zu haben. Dafür soll Dir Deine Zeit nicht zu schade sein, denn es kann vorkommen, dass auch Du Hilfe brauchen wirst und dann kommt sie, weil Du hilfsbereit war.
Lebe in der Ruhe Gottes! Lass Dich nicht stressen oder hetzen, auch wenn Du dabei vieles riskierst. Wichtig ist, dass Dein Gott immer an Deiner Seite sein wird und Dich mit allem versorgen wird. Gott segne Dich!

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Mit Freude und lauterem Herzen die Mahlzeiten halten

4. November 2014

Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott.
Apostelgeschichte 2,45-47

Als ich gestern diese Stelle in den Losungen las, dachte ich: “Wahnsinn! So will ich es auch haben!”
Kannst Du Dir das vorstellen, täglich in dem “Tempel” zu sein und hier und dort in den Häusern deiner Glaubensgeschwistern mit großer Freude und lauterem Herzen zu speisen?
Leider ist es in unserer schnelllebigen Zeit kaum vorstellbar, jeden Tag in den “Tempel” zu gehen, denn manchmal hat man sogar sonntags keine Zeit dafür, zum Gottesdienst zu gehen, wenn man z.B. im Altenheim arbeitet.
Wir sind heute leider viel zu weit davon entfernt, um echte Gemeinschaft miteinander zu haben, ohne etwas voneinander zu erwarten, sondern um einander zu segnen. Und haben in der Gemeinde schon einige Glaubensgeschwister gesagt, dass sie uns mal zum Mittagessen einladen wollen, aber das waren nur leere Worte, wir wurden von ihnen nie wirklich verbindlich zum Essen eingeladen, obwohl ich gern mit ihnen Gemeinschaft gehabt hätte. Ich bin deswegen nicht sauer, weil meine Frau kann gut kochen, aber allein die Tatsache, dass viele einfach keine Zeit für andere Geschwistern nehmen können oder wollen, macht mich ein wenig traurig. Damals haben nicht alle Christen Geld verdient, aber sie waren trotzt dem alle zusammen und hatten immer mehr als genug, weil Gott ihre Gemeinschaft segnete. Willst Du auch zurück so einer innigen Gemeinschaft mit Deinen Glaubensgeschwistern? Dann lade doch jemanden aus deiner Gemeinde, den Du vielleicht nicht so gut kennst, um ihn vielleicht bei einer Tasse Kaffee besser kennen zu lernen. Du wirst staunen, was Gott daraus machen wird! Gott segne Dich!