Tag Archives for " Leid "

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kein Fremder
Sep 12

In Deine Freude kann sich kein Fremder mischen

Das Herz allein kennt seinen eigenen Kummer, und auch in seine Freude kann sich kein Fremder mischen.
Sprüche 14,10

Manchmal wünscht man sich, von jemandem verstanden zu werden, aber das gelingt selten. Der Grund dafür ist eben, dass man in unser Herz nicht reingucken kann. Es gibt zwar Familie oder Freunde, die mit gut gemeinten Ratschlägen kommen, aber sie sind sich dann auch nicht sicher, ob es die richtigen sind. Wenn unser Herz bekümmert oder betrübt ist, kann dabei nur einer Helfen:  unser Himmlischer Vater. Er weiß genau, was in unserem Herzen los ist und Er ist der Einzige, der tief in unsere Seele hineinschauen kann.  Er versteht uns am besten und Er gibt uns die besten Ratschläge, die nicht nur gut gemeint sind, sondern wirklich lebensverändernd sind.
Unsere Freude können wir zwar mit den anderen teilen, aber sich richtig mitfreuen kann kaum einer. Oft kommt sogar Neid und Eifersucht, wenn man sieht, dass jemand viel Grund zur Freude hat. Unser Gott weiß aber ganz genau, wie sich diese Freude anfühlt und was sie in unserem Herzen bewirkt.
Nun, sollte man sich jetzt vor allen Menschen verschließen? Auf gar keinen Fall. Man sollte nur genau die Leute auswählen, denen man sein Herz öffnen kann und denen Gott offenbaren kann, was wirklich in uns los ist. Solche Leute sind oft unter Bezeichnung Seelsorger zu finden. Aber auch gute Freunde können sich an unserer Traurigkeit oder Freude beteiligen, wenn sie direkten Draht zu Gott haben oder ähnliches schon Mal erlebt haben.
Achte auf Dein Herz! Das sagt uns das Wort Gottes. Achte darauf, was in Dein Herz reinkommt, denn das bestimmt dann Dein Leben. Damit mehr Freude und weniger Kummer in Deinem Herzen ist, habe viel Gemeinschaft mit Gott und Menschen, die Dir Mut machen können. Lege Deine Sorgen in Gottes Hand und lass Ihn für Dich sorgen. Gott segne Dich!

gegeben
Aug 08

Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen…

Der HERR hat gegeben, und der HERR hat genommen, der Name des HERRN sei gepriesen!
Hiob 1,21

Wie oft fragen Menschen Gott: „Warum hast Du mir das genommen?“, wenn sie etwas verlieren. Hiob ist ein krassester Beispiel in der Bibel, der von großem Verlust spricht. Er hat alles verloren, sogar die Gesundheit. Und dann preist er noch dafür den Herrn! Ist er denn nicht ganz klar im Kopf? Oh, doch! Er ist sogar sehr klar im Kopf und vor allen Dingen im Herzen, denn Er hat trotz seiner Not vollsten Vertrauen zu Gott. Er wusste tief in seinem Herzen, dass Gott ihm alles wieder zurückgibt, was Er ihm genommen hat. So ist es dann auch passiert. Er hatte zum Schluss mehr, als er je hatte.
Wenn wir trotz Probleme, die wir haben, im Vertrauen zu Gott leben und sogar mutige Schritte wagen, werden wir meistens schief angeschaut und womöglich als Fanatiker oder sogar Hirnkranke bezeichnet. Als ich in meinem Leben manche Schritte im Vertrauen zu Gott getan habe, die mit Risiko verbunden waren, hielt mich sogar meine Mutter, die Gott nicht kennt, für bekloppt. Ich kann es ihr nicht übelnehmen, denn sie weiß im Prinzip gar nicht, wie groß und mächtig unser Gott ist. Ich hätte vielleicht nicht so viel Mut, wenn ich vorher Seine Hilfe und Seine Treue nicht erfahren hätte. Aber, um Glaubenserfahrungen zu machen, muss man den Glauben trainieren. Der Glaube kommt aus dem Wort Gottes und aus dem Heiligen Geist, der uns absolute Zuversicht schenkt.
Auch wenn meine ersten Bitten mit etwas Zweifeln geschahen, hat Gott meine Gebete erhört, damit mein Glaube wächst und ich Ihm vertrauen kann.
Den Namen des Herrn in der tiefsten Not zu preisen, bringt Befreiung, wie das Paulus im Gefängnis erlebt hat, als er in Ketten den Herrn gepriesen hat.
Preise Gott trotzt all Deiner Problemen und Sorgen, lass Ihn Dein Helfer sein! Gott segne Dich!

Leiden
Jun 23

Bist Du bereit, für Jesus Christus zu leiden?

Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht…
2. Korinther 11,25

Die Liste der Leiden vom Paulus ist sehr lang. Es gab fast keine Not, die er nicht erleben durfte. Er hat aber mit Gott nicht gehadert, weil Gott ihm schon bei seiner ersten Begegnung mit Ihm gesagt hat, dass er viel leiden muss. Als er gesteinigt wurde, dachte man, dass er schon tot war und er wurde aus der Stadt rausgeschleppt. Aber Gott war noch nicht fertig mit diesem Mann, denn er war in Seiner Hand ein starkes Werkzeug, um das Evangelium der Welt zu verkündigen. Paulus hielt sein Leiden nicht für die Strafe Gottes, sondern fühlte sich geehrt, für den Herrn zu leiden.
Eigentlich deswegen war seine Verkündigung des Evangeliums so stark, weil er sich in jeden Menschen hineinversetzen und jedem ein Zeugnis Gottes mächtigen Wirkens in Seinem Leben geben konnte. Mich hat Gott viele Jahre unter einer Krankheit leiden lassen, damit ich Sein Schutz und Seine Bewahrung ganz stark erfahren konnte und damit mein Glaube an Seine allmächtige Hand wächst. Wer zu mir heute mit einer Krankheit kommt, den ermutige ich, sich fest an das Wort Gottes zu klammern, es zu bekennen und Gott für die Heilung zu danken, die Jesus Christus für uns am Kreuz gewonnen hat. Ja, durch Seinen Wunden sind wir geheilt!
Eigentlich, wenn man jemandem das Evangelium verkündigt, müsste man ihn fragen: „Willst Du für Jesus leiden?“ Das würden viele nicht wollen. Und das ist der Grund, warum viele vom Glauben abfallen, weil sie jede kleine oder große Not, als Gottes Abwendung von ihnen verstehen. Wer aber bereit ist, jede Not durchzustehen und sich immer auf Jesus zu verlassen, der wird am Ende den Sieg haben.
Willst Du auch von Jesus mit einem Siegeskranz gekrönt werden? Dann sei bereit, sogar für ihn zu sterben. Wenn Du in einer Not bist, jammere nicht rum, sondern danke Gott für die Gelegenheit, seine befreiende und heilende Hand zu erleben, denn Er will, dass Du frei und geheilt bist. Gott segne Dich!

Mund
Nov 10

Mit dem Mund wird bekannt zum Heil

Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.
Römer 10,10

Wir sind durch unseren Glauben an Jesus Christus gerecht geworden. So können wir uns Gerechte Gottes nennen. Es ist nicht passiert, weil wir besonders fromm und selbstgerecht sind, nein, es ist allein die Gnade Gottes.
Nun, es gibt Christen, die sagen, dass sie im Glauben leben, aber wenn man sich anhört was sie alles reden, dann hat man Zweifel daran. Ich bin schon vielen solchen Leuten begegnet, die ganze Bibel auswendig kennen, aber wenn sie in irgendeine Schwierigkeit geraten, fangen sie an zu jammern und zu klagen. Dann wundern sie sich, dass ihre Not nicht vergeht, sondern größer wird.
In Jakobus 5,14-16 steht geschrieben:
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.
Also, hier steht wie viele Personen von der Krankheit erfahren sollten: nur die Ältesten. Nicht die ganze Gemeinde oder ganze Welt. Es reicht schon, wenn man sein Leid nur einigen Menschen erzählt, die dafür beten können, dass Gott Seine Heilung schenkt.
Wenn wir in der Not sind, brauchen wir kein Mitleid, sondern Ermutigung und Gebet.
Deswegen, wenn’s bei Dir brennt, dann suche Dir jemanden, der für Dich beten kann und Dir Paar ermutigende Worte sagen kann. Oder melde Dich bei mir. Es wird Dir mehr bringen, als jedem von Deinem Leid zu erzählen, um nur bemitleidet zu sein. Gott möchte jedem helfen, der Hilfe bei Ihm sucht, aber Er gebraucht Seine Diener dafür, um zu helfen. Gott segne Dich!

ertrage Leid
Nov 07

…ertrage Leid…

Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!
2. Timotheus 4,2

Dieser Vers wird in den Predigten heute selten gebraucht, denn es wird nicht soviel über das Leid gepredigt, sondern viel mehr über die Erlösung vom Leid. Aber solange wir nicht im Himmel sind, wird es in dieser Welt immer Leid geben.
Ich musste im Leben auch oft leiden und nicht nur körperlich, aber mein Tröster war und bleibt Jesus Christus. Ja, Er hat mich von fast jedem Leid erlöst, aber unter manchen Dingen lässt Er mich eben länger leiden, damit ich daraus etwas lerne oder lerne einfach, das Leid zu ertragen.
Ja, leiden muss auch gelernt werden. Wenn man unter etwas leidet und ständig jammert und klagt, ist das kein Zeichen des Glaubens. Wenn man es aber mit Worten Hiobs macht: „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Gepriesen sei der Name des Herrn!“, dann ist man auf dem richtigen Weg.
Jesus hat auch oft gelitten. Immer gab es Menschen, die Ihn umbringen wollten und zum Schluß es auch geschafft haben, aber Er hat sich nie beklagt, weil Er wusste, dass Er das alles um unseretwegen ertragen muss.
Nun, es gibt auch Leid, das man sich selbst antut, wenn man zum Beispiel falsche Entscheidungen trifft. Wenn ich mich zum Beispiel in totaler Übermüdung entscheide, Auto zu fahren, brauche ich mich bei Gott nicht zu beklagen, wenn ich dann Unfall baue. Dieses Leid hätte ich mir dann ersparen können, wenn ich zufuß gegangen wäre.
Gott ist aber kein Tyrann, der uns immer leiden lassen will. Er lässt das Leid zu, weil Er einen speziellen Auftrag für uns hat und das Leid gehört eben dazu.
Jammere und klage nicht, wenn Du gerade leiden musst, lass Dich von Jesus trösten und preise Seinen Namen! Danke Ihm jetzt schon für Seine Erlösung und für die Kraft, die Er Dir gibt, um alles zu ertragen. Diene dem Herrn auch im Leid. Gott segne Dich!

Jan 06

Dein Mund als Quelle des Lebens

Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Gerechten, aber der Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. Hass erregt Zänkereien, aber Liebe deckt alle Vergehen zu.
Sprüche 10,11

Kommt aus Deinem Mund das Leben raus? Bestimmt, wenn Du der Gerechter Gottes bist, was man nur durch Jesus Christus werden kann. Oder? Zumindest sollte es so sein. Ich merke oft im Gespräch mit anderen Menschen, dass ich Ihnen etwas geben kann, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.
Die Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. Und das ist wirklich so, denn der Gottlose flucht und verflucht, spricht negatives Zeug und zieht die andere runter.
Mit einem Wort kann man viel aufbauen und auch viel zerstören.
Worte sind wie die Samen, die überall gestreut werden. Schon unsere Eltern sagen uns viele Dinge in unserer Kindheit, die uns für unser ganzes Leben prägen. Es sind nicht immer gute Samen, die manche Eltern in ihre Kinder säen, deswegen muss dieses Unkraut, die dann aufgeht, so schnell wie möglich aus dem Herzen herausgerissen und zerstört werden. Manchmal ist es viel Arbeit und braucht einige Zeit, bis man dieses Unkraut vernichtet hat. Dafür lohnt sich oft der Gang zum Seelsorger oder zu einem guten Freund, der mit Gottes Hilfe die „Gartenarbeit“ gut beherrscht.
Erst wenn das ganze Unkraut aus unserem Herzen verschwunden ist, kann Gott dort Seinen Samen säen und wachsen lassen.
Gott erfüllt unser Herz mit guten, segensreichen Worten, die dann aus unserem Mund wie eine Quelle des Lebens fließen können. Pass immer gut auf Dein Herz auf und lass nur gutes in Dich rein und nur gutes aus Dir raus. Gott hat alles mit Worten erschaffen und Er möchte durch Deinen Mund noch viele wunderbare Dinge erschaffen. Er befähigt uns, Heil und Segen mit den Worten zu bewirken. Nutze Seine Vollmacht und befehle dem Feind in Jesu Namen, zu verschwinden, dann muss er fliehen. Gott segne Dich!

Feb 11

Warum wir manchmal leiden müssen…

Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt? Wenn ihr aber für Gutestun leidet und es geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott.
1. Petrus 2,20

Es gibt zwei Arten des Leidens: 1. Leiden durch Sünde, 2. Leiden durch gute Werke. Beides zeigt eigentlich die zerstörerische Natur des Teufels. Wenn man sündigt, entfernt man sich von Gott und so auch von seinem Schutz, dann kann der Verführer uns Schmerzen hinzufügen und verkauft es uns oft als „Strafe von Gott“. Aber auch wenn wir Gutes tun, was Gott gefällt, passt es dem Feind auch nicht, denn er ist nicht daran interessiert, das wir den Willen Gottes erfüllen und versucht uns irgendwie zu stören.
Ich habe oft erlebt, wie ich gegen verschiedenen Problemen kämpfen musste, weil ich vor hatte, jemandem zu dienen. Aber Gott hat mich am Ende doch gesegnet. Wenn Du etwas Gutes auf dem Herzen hast, was dem Willen Gottes entspricht, aber gehindert wirst, es zu tun, weil irgendwelche Schwierigkeiten oder Schmerzen kommen, dann halte durch und vertraue Gott, dass Er Dich dabei unterstützt und Dich dann reichlich für Deine Geduld segnet. Gott segne Dich!

Feb 05

Gott will Dich von Deiner Krankheit heilen!

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein…
Offenbarung 21,4

Das sind doch tolle Aussichten, aber gilt das wirklich nur für die Ewigkeit? Viele leiden unter irgendwelchen Krankheiten oder Schmerzen, weil sie das als die „Last von Oben“ deuten und sich damit abfinden. Sicher, wir werden auf der Erde immer irgendwelche Wehwehchen haben, weil wir aus sterblichen Material bestehen, aber Gott ist auch ein Gott, der heilt! Gott will, dass wir Seine Gnade erfahren. Und das gilt auch für die Heilung. Als ich vor einigen Tagen erfahren habe, dass mein Mitazubi, den ich zum Glauben an Jesus gebracht habe, komplett von Neurodermitis geheilt wurde, war es für mich wieder ein Zeugnis dafür, dass Gott immer noch heilt. Sicher können wir einige Krankheiten gut verkraften und die Schmerzen aushalten, aber wie kann ein kranker Christ einem Nichtgläubigen sagen, dass der Herr sein Heil(ung) ist?
Meine Mutter hielt mich lange für einen religiösen Fanatiker, der nur seine Kirche im Kopf hat, und glaubte nicht an Gott, bis ich von Epilepsie geheilt wurde. Da hat sie mir dann gesagt, dass mein Glaube an die Heilung Gottes diese Krankheit besiegt hat.
Aus Gottes Sicht ist die Heilung kein Luxusgut, sondern Notwendigkeit. Die Menschen sollen die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben mit ihren Augen sehen! Wenn sie einen Kranken sehen, der plötzlich gesund ist, weil Gott in Seinem Leben wichtige Rolle spielt, dann können sie nicht mehr sagen, dass es keinen Gott gibt und fangen an, an Ihn zu glauben.
Wenn Du gerade mit irgendeiner Krankheit kämpfst oder einen Glaubensbruder bzw. Glaubenschwester kennst, die unter irgendeiner Krankheit leidet, dann bring deine und deren Krankheiten zu Gott und empfange von Ihm die Heilung für sich und für deine Glaubensgeschwister. Die Heilung will Er Dir und jedem anderen schenken, der an Ihn glaubt, denn dafür hat Jesus mit Seinen Wunden und Seinem Blut bezahlt. Gott segne Dich!

Nov 19

Wer leidet, soll beten. Wer gut drauf ist, soll singen.

Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten! Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen!
Jakobus 5,13

Was sollte man machen, wenn es einem Unrecht passiert? Fluchen? Schreien? Alles zerschlagen? Weg laufen? Ganz sicher nicht. Man sollte BETEN! Und beten hilft wirklich! Vorausgesetzt, man betet im Glauben, dass Gott uns auch hilft. Und Er wird helfen! Manchmal schon bevor wir überhaupt anfangen, zu beten. Vielleicht ist das auch der Grund, warum uns Unrecht passiert: damit wir beten! Gebet ist ja nichts anderes, als ein Dialog mit Gott. Wenn wir aber zu sehr mit anderen Dingen im Leben beschäftigt sind, vernachlässigen wir oft diesen Dialog und führen Monolog, ein Selbstgespräch, und lassen Gott draußen stehen. Wenn wir aber ein einigermaßen ausgewogenes Gebetsleben führen, werden wir guten Mutes sein und unsere Seele wird Psalmen singen und Gott anbeten. Du kannst aber schon im Leiden anfangen, zu singen und Gott im Voraus für Seine Hilfe danken, die nicht zu spät kommen wird. Gott segne Dich!

Nov 01

Lass Dich nicht Meister nennen

Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus.
Matthäus 23,10

Ach, wie gern würden sich einige von uns Meister nennen lassen. Es ist doch so schön, wenn man eine Position hat, in der man von anderen bewundert und respektiert wird. Oder?
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch schon die Gedanken, auf der geistlichen Karriere-Leiter hoch zu klettern, um eine Position zu erreichen, wo man mich „sieht“! Aber ich bin Gott jetzt sehr dankbar, dass ich diese „Leiter“ nie gefunden habe, dass viele meiner Lebensumstände mich mehr zur Demut gezwungen haben, als mir manchmal lieb war. Aber Jesus ist immer mein Meister und mein Freund geblieben und gab mir Kraft, alles zu überwinden.
Jesus will garantiert aus jedem von uns einen „Meister im Dienst“ machen, aber nicht damit wir stolz und hochmütig werden, sondern damit wir in Demut anderen dienen können. Früher fragte ich Gott oft, warum er so viel Leid in meinem Leben zulässt, aber heute weiß ich das: Damit ich die Leidenden besser verstehen kann und ihnen helfen kann, auch wenn ich ihnen einfach zuhöre und ein Paar ermutigende Worte sage. Also, strebe nicht nach hohe Position oder Status, sondern bitte Gott um ein dienendes Herz. Gott wird die erheben, die sich erniedrigt haben und die erniedrigen, die sich erhöht haben. Gott segne Dich!

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