Tag Archives for " Leben als Christ "

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das Verlorene
Dez 26

Der Sohn Gottes ist gekommen, um das Verlorene zu retten

Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorene zu retten.
Matthäus 18,11

Jesus Christus ist in diese Welt gekommen nicht, um Plätzchen zu essen und Glühwein  zu trinken, sondern um das Verlorene zu retten. Was ist das, das Verlorene? Das sind Menschen dieser Welt, die als Sünder eine Erlösung von der Sünde brauchen. Jesus ist nicht wie ein Superman vom Himmel runtergeflogen und mit einer Handbewegung die Rettung hergezaubert. Er ist als menschliches Baby gekommen und hat das irdische Leben aus menschlicher Perspektive kennen gelernt, um für uns Menschen am Kreuz zu sterben. Seit Tod war die größte Heldentat, die kein Superheld in dieser Welt toppen kann.
Die Juden dachten, dass Jesus als verheißene König der Juden gekommen war, um über das Land Israel zu herrschen. Doch ihre Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Jesus war da, um die Rettung zu bringen, um Verlorenen das eweige Leben zu schenken. Er ist jetzt der König aller Könige, weil Er den Tod und den Teufel besiegt hat. Niemand ist größer als Jesus, auch wenn es immer wieder Typen gibt, die sich über Ihn erheben.
Nun, wenn Jesus das Verlorene retten wollte, warum gibt’s immer noch viele nicht gerettete Menschen? Das liegt aber nicht an Jesus, sondern an den Menschen selbst, die seine ausgestreckte Hand nicht nehmen und lieber im Meer der Sünde und des Todes versinken wollen. Wenn man einem Schiefbrüchigen einen Rettungsring wirft, muss er einen entscheidenden Schritt tun und das Rettungsangebot annehmen. Wenn er das nicht tut, hat er irgendwann keine Kraft mehr, zu schwimmen und muss sterben.
Es ist aber mit vielen Dingen so. Wenn Jesus uns die Heilung anbietet, wir sie aber aus Seiner Hand nicht nehmen, dann können wir Ihm nicht vorverfen, dass Er uns nicht heilen will.
Wenn Er uns die Tür öffnet und wir nicht reingehen, dann lag es an unserer Entscheidung, dass wir draußen geblieben sind. Oder?
Achte auf Deine Entscheidungen und bevor Du sie triffst, vergleiche sie mit Gottes Plänen, damit sie zu keinen Fehlentscheidungen werden und Du zum Verlierer wirst. Gott segne Dich!

so segnete
Dez 25

…so segnete ihn der HERR

Und Isaak säte in diesem Land und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der HERR.
1. Mose 26,12

Egal was wir in unserem Leben versuchen zu tun, erfolgreich werden in unserem Werk nicht, wenn der Herr uns nicht segnet.
Die Menschheit hat schon seit langem gemerkt, dass sie den Segen von „Außerhalb“ braucht, ohne den es nichts mehr geht. Und so haben sie sich Götter erschaffen, die sie versuchten zu „besänftigen“, um den Segen zu ergattern. Doch meistens kam kein so großer Segen wie z.B. bei Isaak oder Abraham, weil es eben falsche Götter waren. Auch wenn heute die meisten solcher Götzen abgeschafft sind, machen sich Menschen andere Götzen, von denen sie ihr Segen erwarten. Auch wenn es bloß ein Plüschtier ist, der als „Glücksbringer“ dient oder sogar der Weihnachtsmann. Selbst, wenn man überzeugt ist, dass diese „Glücksbringer“ einen Segen bringen, dann ist dieser „Segen“ meistens von kurzer Dauer und verlangt dafür ein anderes Opfer. Der Segen Gottes aber ist umsonst und verlangt kein Opfer dafür. Das Einzige, was wir Gott opfern müssen, ist unser Leben und unser Dank. Wenn wir unser Leben mit Ihm verbringen, werden wir gesegnet und uns wird nichts mangeln. Damit unser Segen sich aber weiter vermehrt, müssen wir ihn mit den anderen teilen.
Ups!!! Das fällt uns ja am schwersten. Denn unsere alte menschliche Natur ist sehr egoistisch und will alles für sich behalten. Deswegen sollen wir unseren alten Menschen sterben lassen und uns in das Ebenbild Gottes verwandeln lassen. Gott hat auch für Dich einen großen Segen vorbereitet und will Dich überreich beschenken. Aber Er kann das erst tun, wenn Du bereit bist, zum Segen für die anderen zu werden. Beschenke andere Menschen (nicht nur zu Weihnachten) mit allem, was Dir kostbar ist, dann wird Gott Dich reichlich beschenken und Du wirst nie Mangel leiden. Gott segne Dich!

unsträflich
Dez 23

Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?

Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach Deinem Wort!
Psalm 119,9

Was kann uns schon passieren, wenn wir nach dem Wort Gottes leben? Richtig! Nur Gutes! Selbst wenn etwas scheinbar Ungutes in unserem Leben passiert, lässt Gott es zu unserem Besten dienen.
Leider gibt’s immer noch Menschen, die denken, dass unser Gott ein strafender Gott ist. Ist er nicht, aber Er ist ein gerechter Gott. Wer sich weigert nach Seinen Geboten zu leben, der bringt sich selbst in die Gefahr. Wenn ich Finanzamt betrügen würde, bräuchte ich mich nicht zu wundern, wenn ich dafür bestraft werde, denn das ist gesetzlich verboten. So sind Gottes Gesetze voller Seiner Gerechtigkeit, dass sie die Sünde nicht verharmlosen können, was immer die Folgen mit sich bringt. Wer die Ehe bricht, kann mit keinem Segen rechnen, denn es ist gegen Gottes gerechte Gesetze. Wenn wir ohne Sünde leben wollen und Gott sich in unserem Herzen wohl fühlt, dann brauchen wir keine Strafe zu befürchten. Durch Jesus Christus sind wir gerecht gesprochen worden und dürfen in der Kraft des Heiligen Geistes leben, die uns hilft, die Sünde zu überwinden. Klar, wir müssen noch lernen, uns selbst zu beherrschen, um den sündigen Trieben zu widerstehen, aber schaffen wir das nur aus Gottes Kraft. In meiner geistlichen Unerfahrenheit, habe ich oft nicht erkannt, wie gefährlich die Sünde ist, weil ich sie immer wieder vor Jesus bekennen konnte. Doch irgendwann merkte ich, dass Gott mich vor den Folgen der Sünde nicht bewahrte, selbst wenn Er sie mir vergeben hat. Da musste ich mich ernsthaft bemühen, ohne Sünde zu leben. Nur mit täglichem Gebet und mit der Kraft des Heiligen Geistes gelingt es mir, der Sünde zu widerstehen und nach dem Wort Gottes zu leben.
Suche Gott, sei Ihm ganz nah, damit der Verführer Dich durch die Sünde von Gott nie wieder trennen kann. Gott segne Dich!

dich erreicht es nicht
Dez 22

Dich erreicht es nicht!

Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten – dich erreicht es nicht.
Psalm 91,7

In den letzten Tagen hört man überall in den Medien, dass die Sterberaten steigen. Man kann angeblich die genaueren Ursachen nicht feststellen, aber normal ist die Entwicklung auf keinen Fall. Der Teufel versucht mit allen Kräften so viele Menschen wie möglich zu töten, damit es wenige sind, die errettet werden können.
Nun angesichts der ganzen Kriege und Katastrophen könnte man leicht in Panik geraten und jede Hoffnung verlieren. Doch wir als Kinder Gottes haben eine gute Nachricht: uns erreicht es nicht! Ja, der Teufel schafft es nicht, uns zu töten, weil wir unseren Gott als Beschützer haben.
In einem Traum, in dem Gott einer Schwester zeigte, dass es richtig finster in der Welt wird und die Christen umgebracht werden, sagte ihr ein alter Mann: „Du sollst Dich nicht Christ nennen, sondern Wiedergeborene.“ So musste sie ihren Glauben an Jesus nicht leugnen und hat nicht gelogen. Es ist eigentlich eine Ehre für Jesus zu sterben, aber wir sind da um zu leben und Jesus in dieser Welt zu verherrlichen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um in schwierigen Zeiten zu wissen, wie wir uns verhalten sollen. In einer Prophetie sagte Gott:
„Fürchtet euch nicht vor diesen Tagen, denn ich habe bestimmt, dass ihr an meiner Seite stehen und mir dienen werdet. Fürchtet euch nicht, denn ich liebe euch und werde euch beschützen und ausrüsten. Ich der Herr, werde euch mit einer neuen Salbung ausstatten, und ihr werdet meine Werke vollbringen und meinen Rat erfüllen.“
Hier ist die Rede von Zeiten des Gerichts, die wir jetzt schon zu spüren bekommen. Wir brauchen uns aber nicht zu fürchten, weil unser Gott uns immer beschützen und versorgen wird. Sei zuversichtlich, was Deine Zukunft angeht, auch wenn gerade Tausende an deiner Seite fallen. Gott will Großes in Deinem Leben tun. Gott segne Dich!

Greisenalter
Dez 21

Noch im Greisenalter gedeihen sie…

Noch im Greisenalter gedeihen sie, sind sie saftvoll und grün, um zu verkünden, dass der HERR gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.
Psalm 92,15

Hallo ihr lieben Rentner und die, die sich schon zu alt fühlen! Ihr habt sicher viele Lebenserfahrungen in der Tasche und jetzt… wollt ihr bloß eure Ruhe haben, weil ihr zu schwach seid, um Gott zu dienen?
Dann liest bitte diesen Vers oben nochmal durch!
Gott kann uns in jeder Lebenslage gebrauchen, selbst auch dann, wenn wir gelähmt im Bett liegen. Das klingt unmöglich, aber für Gott ist alles möglich!
Du kannst in Deinem Bett liegen und allen um Dich herum Ohren voll jammern, wie weh Dir alles tut und was für ein armes Würstchen Du bist, oder Du kannst Gott mit lauter Freude preisen und die ermutigen, die es eigentlich leichter haben, aber oft am verzweifeln sind.
Es ist die größte Lüge des Teufels, die er uns immer erzählt: „Du bist für Gott nicht mehr zu gebrauchen!“ Diese Lüge kann sich natürlich bewahrheiten, wenn wir anfangen, so zu denken und zu reden. Aber sie wird vernichtet, wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen und sagen: „Gebrauche mich, so wie Du es willst!“ Und Du wirst staunen, wie mächtig Er Dich gebrauchen kann, selbst wenn Du Dich überhaupt nicht mehr bewegen kannst.
Als ich eine gelähmte MS-kranke alte Frau pflegte, war ich erstaunt wieviel Lebenskraft und Lebensfreude in ihr war. Die Ärzte haben ihr schon vor 40 Jahren gesagt, dass sie bald sterben wird, aber sie lebt immer noch. Warum sollte uns, Kindern Gottes anders gehen? Wir leben doch an der Quelle des Lebens und der Kraft.
Lass Dich von Deinen Wehwehchen nicht zum Jammern und Verzweifeln verführen. Lass Gott Dein Fels sein und lebe so, als ob Du gerade geboren bist, und verherrliche Gott mit Deinem Leben und Deinen Worten und Taten. Gott segne Dich!

viele andere Dinge
Dez 16

Es gibt viele andere Dinge, die Jesus in Deinem Leben tun möchte!

Es gibt aber auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; wenn diese alle einzeln niedergeschrieben würden, so würde, scheint mir, selbst die Welt die geschriebenen Bücher nicht fassen.
Johannes 21,25

Es wurden nur einige Wunder und Wohltaten von Jesus in Bibel erfasst, aber hier macht der Johannes deutlich, dass Jesus viel mehr getan haben musste, was in keine Bücher der Welt passen würde. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass in der Bibel noch mehr über die Werke Jesu stehen würde, denn Er sagte zu seinen Jüngern: „Ihr werdet viel mehr vollbringen als ich.“.  Für mich ist schon die Heilung der Kranken viel, aber Gott ist in der Lage noch mehr durch mich zu vollbringen.
Jesus will in Dir und in Deinem Leben viele Dinge tun, die Seinen Namen verherrlichen würden. Er will nicht nur Deine Umstände verändern, sondern durch Dich viel mehr bewegen, als Du es Dir vorstellen kannst. Traust Du Ihm das zu?
Ich traue Jesus viel mehr zu, als Er bereits in meinem Leben getan hat. Und das war schon nicht wenig. Es ist nicht verkehrt, sich nach mehr Wirken Gottes in unserem Leben auszustrecken, denn alles geschieht eh zu Seiner Ehre. Jesus will, dass weitere Bücher mit Seinem Wirken in unserem Leben gefüllt werden, damit niemand in dieser Welt sagen kann „Ich habe nichts von Jesus gewusst!“.
Gott schenkte Dir das Leben, weil Er Seine spezielle Geschichte mit Dir schreiben will. Du bist kein Durschnittsmensch, der zufällig geboren ist, sondern Gottes Auserwählter, durch den Er mächtige Dinge in dieser Welt bewirken will. Das musst Du nur im Glauben annehmen und Dich vom Geist Gottes leiten lassen.
Traue Gott absolut Unvorstellbares und total Verrücktes zu! Er kann’s! Er ist der Allmächtige! Lass Dir vom Teufel nicht einreden, dass Du dafür ungeeignet wärst, Gottes herrliches Wirken in Deinem Leben zu erfahren. Gott segne Dich!

der Herr
Dez 15

Der Herr sei mit euch!

Und siehe, Boas kam von Bethlehem her und sprach zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch! Und sie antworteten ihm: Der Herr segne dich!
Rut 2,4

Der Herr sei mit Dir! Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern an jedem neuen Tag und auch in der Nacht. Besseres kann man doch nicht wünschen. Oder? Was nützen mir alle Weihnachtsgeschenke der Welt, wenn Gott nicht mit mir ist? Eigentlich überhaupt nichts. Jesus Christus kam in diese Welt und hat Sein Leben für uns am Kreuz geopfert, damit wir in Ihm leben und Ihn verherrlichen können. Besinnlich soll jeder Tag in unserem Leben sein, nicht nur am Heiligen Abend. Wir brauchen Gottes Gesinnung, Seine Gedanken, Seine Weisheit und Seine Freude im Leben! Das alles werden wir auch haben wenn der Herr mit uns ist.
Ich will eigentlich nichts anderes so sehr, wie die Gegenwart Gottes in meinem Alltag. Durch meine Erfahrungen weiß ich aber, dass Er immer da ist, selbst wenn ich es nicht spüre. Er ist immer mit mir. Und wenn der Herr mit mir ist, wer kann gegen mich sein? Richtig! Niemand! Nichts und niemand kann mir schaden, weil mein Gott immer Seine Schützende Hand über mich ausstreckt. Ich brauche mich nicht zu fürchten, weil mein Gott immer da ist und in der Not mir helfen kann.
Es gibt keinen besseren Geschenk, als die Nähe unseres Vaters zu uns. Dank Jesu Sieg am Kreuz ist es möglich geworden. Jetzt dürfen wir „Abba, lieber Vater!“ zum Schöpfer des ganzen Universums sagen. Wow! Lass Dir das Mal auf der Zunge zergehen. Der allmächtige Gott, der alles erschaffen hat ist Dein Papa!
So wünsche ich Dir, dass auch viele andere Menschen Deinen Vater durch Dich kennen lernen. Lass Ihn in Deinem Leben wunderbare Dinge vollbringen und sei für jede Kleinigkeit immer vom Herzen dankbar! Nur ein dankbares Herz kann Jesus in dieser finsteren Welt verherrlichen. Gott segne Dich!

meine Augen
Dez 14

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen; belebe mich in deinen Wegen!
Psalm 119,37

Unsere Augen werden heute ständig mit irgendwelchen Bildern über Werbeplakate, Internet und Fernseher konfrontiert. Oft entstehen dadurch auch falsche Eindrücke, die manche Medien absichtlich vermitteln wollen, um die Wahrheit zu vertuschen. Man nennt das auch mit einem Modewort „Fakenews“.
Viele Männer sind gefährdet, weil sie von den pornographischen Inhalten verführt werden, was meistens zur Zerstörung der Beziehungen und Familien führt. Auch Christen laufen oft die Gefahr, sich von solchen Bildern verführen zu lassen. Deswegen müssen wir unsere Augen mehr auf Jesus Christus richten und wir Männer sollten öfter in die Augen unserer Frauen schauen, alles andere soll uns nicht mehr so stark interessieren. In der Welt gibt’s ganz viel Nichtiges (Unnützes) zu sehen, doch wir sollten uns mehr vom Geist Gottes erwecken und stärken lassen, um auf Gottes Wegen zu wandeln. Gott hat viele wunderbare Dinge erschaffen, die wir in der Natur entdecken können. Darauf darf sich unser Auge freuen, denn in der Natur kann man über Gottes schöpferische Kreativität nachsinnen und staunen. So gehe ich gern in unserem Wald im Gebet spazieren, wo ich immer wieder was Schönes entdecken und fotografieren kann. Weil ich weiß, dass Gott all die Schönheit erschaffen hat, kann ich mich bei Ihm dafür herzlich bedanken.
Wir sollten nicht darauf schauen, was bei den anderen im Leben alles läuft, um sich über sie nicht zu erheben, wenn wir nichts Gutes sehen, und um sie nicht zu beneiden, wenn bei ihnen alles perfekt zu sein scheint. Vielmehr sollten wir auf das Wort Gottes achten und uns vom Geist Gottes beibringen lassen, wie man ins Unsichtbare sehen kann, damit Er uns Seine Visionen schenken kann, die viel spannender sind als alle Bilder dieser Welt zusammen.
Richte Deine Augen auf Jesus und lass den Heiligen Geist Dir die ganze Schönheit Gottes zeigen. Gott segne Dich!

Gott eifrig suchen
Dez 13

…die Gott eifrig suchen, finden Ihn!

Ich liebe, die mich lieben, und die mich eifrig suchen, finden mich.
Sprüche 8,17

Heute geht’s mir nicht so sehr um die Liebe Gottes, sondern um eifriges Suchen nach Gott. Die Betonung liegt beim Wort „eifrig“! Was meint Gott damit, dass wir Ihn eifrig suchen sollen, um Ihn zu finden? Damit ist bestimmt nicht „hastig“ oder „zwanghaft“ gemeint. Für mich bedeutet es ganz einfach – von ganzem Herzen! Doch das geht aber meistens nur, wenn es zwischen mir und Gott nichts steht. Also keine nicht bereute und bekannte Sünde, keine sündige Gewohnheit, keine Religion, kein Stolz, keine Hochmut… So muss ich eifrig, mich zuerst von all dem Müll lösen, um Gott, richtig zu entdecken. So zu entdecken, dass Er immer in meinem Herzen wohnt und nicht nur am Weihnachten oder Ostern.
Als ich meine Frau 3 Jahre nach dem Kennenlernen getroffen habe und begann, mich in sie zu verlieben, hat sie viel Abstand von mir genommen. Den Grund erfuhr ich später: weil ich Schuppen auf dem Haar hatte. Ja, ich habe mich zu wenig um meine Haare gekümmert und deswegen musste ich weitere 5 Jahre warten, bis ich mich mit dieser Schönheit verloben konnte. Hätte ich mich eifrig um mein Aussehen gekümmert, wäre ich schon früher verheiratet. Genauso ist es in der Beziehung zu Gott. Wenn unser Herz ungepflegt aussieht, fühlt Gott sich dort nicht wohl. Wenn wir aber in unserem Herzen aufräumen und Ihn einladen, dort zu wohnen, kommt Er gern rein und bleibt dann länger.
Gott eifrig zu suchen, bedeutet für mich viel Zeit für Ihn zu investieren. Dazu gehören Gebet und Bibellesen, Gemeinschaft mit Geschwistern, Teilen und Helfen… Das Beste dabei ist, dass Gott sich immer finden lässt. Ja, es kommt mir manchmal wie ein Versteckspiel vor, aber eigentlich ist Jesus immer da. Ich kann Ihn nur oft nicht sehen.
Sei ein eifriger Gott-Sucher und lass Ihn Dein Herz rein und sauber finden. Gott segne Dich!

Gräuel
Dez 12

Ein Gräuel für den Gottlosen ist, wer redlich seinen Weg geht

Ein Gräuel für die Gerechten ist der Übeltäter, aber ein Gräuel für den Gottlosen ist, wer redlich seinen Weg geht.
Sprüche 29,27

Wie oft habe ich es schon erfahren, dass der Teufel mich besonders dann massiv angreift, wenn ich der Stimme Gottes folge und nach Seinem Plan leben will. Es ärgert ihn, wenn ich im Glauben lebe und Gott große Dinge zutraue. Für Menschen um mich herum, die mit meinem Glauben nichts anfangen können, sind meine Entscheidungen oft unverständlich und viele halten mich deswegen für verrückt. Das stört mich aber nicht mehr, denn ich weiß, dass Gott meine verrückte Entscheidungen liebt, wenn ich sie zu Seiner Verherrlichung treffe.
Wenn wir genauso leben wie die Menschen in der Welt, ohne uns von ihnen zu unterscheiden, dann werden sie zwar keinen Anstoß an uns finden, aber Gott kann das nicht gefallen. Wir können nicht ein bisschen dem Heiligen und ein bisschen dem Zeitgeist folgen. Da müssen wir uns schon richtig für Jesus entscheiden, wohlwissend, dass die Welt gegen uns sein wird. Nach meiner Bekehrung waren alle meine Freunde weg, weil wir nicht mehr dem gleichen Geist folgten. Gott hat mir aber viele andere Freunde geschenkt, die wie ich Jesus Christus nachfolgen.
Natürlich will ich mit jedem Menschen in Frieden leben. Deswegen brauche ich immer Gottes Weisheit. Aber es bleibt nicht auszuschließen, dass manche Menschen keinen Frieden, sondern mich bekämpfen wollen. Ich rate ihnen zwar, sowas nicht zu versuchen, denn für mich kämpft Gott selbst, aber das Böse im Menschen treibt ihn nur dazu, dass er letztendlich besiegt wird.
Ich will mich nie den Regeln anderer Menschen unterordnen, wenn sie dem Wort und dem Willen Gottes widersprechen. Selbst wenn es ganz viele sind.
Mach Dir keine Gedanken, was die anderen davon halten würden, wenn Du auf einmal andere Wege gehst und andere Entscheidungen triffst, die in ihre Vorstellungen nicht passen. Geh redlich Deinen Weg mit Jesus und verherrliche Ihn mit Deinen Taten. Gott segne Dich!

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