Mit Freude und lauterem Herzen die Mahlzeiten halten

4. November 2014

Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott.
Apostelgeschichte 2,45-47

Als ich gestern diese Stelle in den Losungen las, dachte ich: “Wahnsinn! So will ich es auch haben!”
Kannst Du Dir das vorstellen, täglich in dem “Tempel” zu sein und hier und dort in den Häusern deiner Glaubensgeschwistern mit großer Freude und lauterem Herzen zu speisen?
Leider ist es in unserer schnelllebigen Zeit kaum vorstellbar, jeden Tag in den “Tempel” zu gehen, denn manchmal hat man sogar sonntags keine Zeit dafür, zum Gottesdienst zu gehen, wenn man z.B. im Altenheim arbeitet.
Wir sind heute leider viel zu weit davon entfernt, um echte Gemeinschaft miteinander zu haben, ohne etwas voneinander zu erwarten, sondern um einander zu segnen. Und haben in der Gemeinde schon einige Glaubensgeschwister gesagt, dass sie uns mal zum Mittagessen einladen wollen, aber das waren nur leere Worte, wir wurden von ihnen nie wirklich verbindlich zum Essen eingeladen, obwohl ich gern mit ihnen Gemeinschaft gehabt hätte. Ich bin deswegen nicht sauer, weil meine Frau kann gut kochen, aber allein die Tatsache, dass viele einfach keine Zeit für andere Geschwistern nehmen können oder wollen, macht mich ein wenig traurig. Damals haben nicht alle Christen Geld verdient, aber sie waren trotzt dem alle zusammen und hatten immer mehr als genug, weil Gott ihre Gemeinschaft segnete. Willst Du auch zurück so einer innigen Gemeinschaft mit Deinen Glaubensgeschwistern? Dann lade doch jemanden aus deiner Gemeinde, den Du vielleicht nicht so gut kennst, um ihn vielleicht bei einer Tasse Kaffee besser kennen zu lernen. Du wirst staunen, was Gott daraus machen wird! Gott segne Dich!

Überwinder werden mit weißen Kleidern bekleidet

19. September 2014

Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
Offenbarung 3,5

Mit weißen Kleidern wird ein Überwinder bekleidet und sein Name wird für ewig im Buch des Lebens stehen! Das ist doch eine super Verheißung. Aber dazu kommt noch, dass Jesus den Namen des Überwinders vor Seinem Vater und Seinen Engeln bekennen wird! Also unbekannt in der himmlischen Welt wird man dann ganz sicher nicht, wie z.B. in einer großen Gemeinde, wo uns kaum jemand kennt und wir stehen eher abseits und ohne richtigen Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern. Gott hat uns nicht erschaffen, damit wir irgendwo in einer Kirche nach allen religiösen Ritualen untertauchen, sondern damit wir uns von Ihm gebrauchen lassen, um Sein Reich auf dieser Erde aufzubauen. Gott gab uns Gaben und Talente, die wir nutzen sollten, um Ihn zu verherrlichen. Das kann aber nicht funktionieren, wenn man irgendwo im abseits steht und nur beobachtet, was dort in der Kirche alles passiert. Wir müssen aktiv nach Gott suchen und in Seiner Gegenwart bleiben, damit wir es schaffen, gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern ein Reich Gottes zu sein, in dem alle Menschen willkommen sind. Hindern kann uns nur die Sünde und Zweifel an Gott und an sich selbst. Davon kann uns Jesus Christus befreien! Also, sei ein Überwinder! Gott segne Dich!

Wer überwindet, isst vom Baum des Lebens

17. September 2014

Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.
Offenbarung 2,7

Bin ich ein Überwinder? Was muss ich überhaupt überwinden? Ich bin doch Kind Gottes, Gott hat mir die Schuld vergeben und alles ist doch in Ordnung!
So denken leider viele Christen, die ihre innere Probleme mit äußeren Parolen und mit starr lächelnden Masken versuchen zu vertuschen. “Wenn der Bruder Soundso erfahren würde, dass ich Depressionen habe, wird er mit mir nichts zu tun haben wollen! Dann laufe ich lieber mit der Maske rum, damit er nichts merkt!”
Sowas ist Selbstbetrug! Überwinden kann man als Christ nur, wenn man sich seinen Glaubensgeschwistern öffnet und sich von Gott von seinem Problem befreien lässt. Leider erlebt man in vielen Gemeinden lauter Heuchelei, Menschenfurcht und pure Maskerade. “Als Christ darf man nicht traurig sein!” oder “Wenn Du als Christ Schwierigkeiten hast, dann glaubst Du nicht genug!” sind oft die Aussagen, die eher abschrecken, als locken. Wenn man aber mit Hilfe der Glaubensgeschwister sich öffnen und alle innere Verletzungen und Sorgen verarbeiten kann, dann hat man auch die Freiheit, Gott von ganzem Herzen und ganzer Seele zu dienen.
Was in den meisten christlichen Kreisen oft fehlt, ist die offene Gemeinschaft, in der man zu einander gewisse innere Beziehung hat. Wir sollten ja durch Jesus Christus miteinander verbunden sein, dann werden wir auch Überwinder! Dann werden die Verletzungen und die Sünde über uns keine Macht mehr haben. Baue so eine Beziehung zu Deinen Glaubensgeschwistern auf und sei ein Überwinder, damit auch Du vom Baum des Lebens essen kannst. Gott segne Dich!

Autor: Viktor Schwabenland

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