Gleichgesinnt untereinander sein

29. Januar 2017
Der Gott des Ausharrens und der Ermunterung aber gebe euch, gleichgesinnt zu sein untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht.
Römer 15,2

Sind wir, Christen, alle gleichgesinnt untereinander? Wie ich es sehen kann, sind wir meilenweit davon entfernt. Durch soziale Netzwerke im Internet wird es noch sichtbarer. Es wird gestritten was das Zeug hält. Das kann unser Gott doch nicht wollen! Alles, was Er will, ist, dass wir einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen.
Wie verherrlicht man Gott? Und wie tut man das zusammen? Nur durch gemeinsame Gottesdienst-Besuche? Nein, denn echte Gemeinsamkeit beginnt außerhalb der Kirchenwänden.
Ich habe früher ein Hauskreis besucht, in dem Christen aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen drin waren. Unser Ziel war: Gott zu loben, Sein Wort gemeinsam zu studieren, gemeinsam zu beten und füreinander da zu sein. In diesem Hauskreis hatten wir echte Gemeinschaft. Niemand musste sich so verhalten, wie es in seiner Kirche übrig ist, niemand wurde nach seiner Konfession gefragt, einfach nur Gemeinschaft unter Geschwistern. In diesem Hauskreis ist mein Glaube gewachsen, weil ich dort ermutigt wurde, zu glauben, besonders in schweren Zeiten.
Gott braucht keine frommen Menschen, Er braucht echte Menschen mit Schwächen und Problemen, die zusammen mit den anderen, ihn verherrlichen können und Seine Gegenwart erfahren können.
Gestern kamen zwei Damen in der Stadt auf mich zu und wollten mir eine Kerze geben, damit ich ihn in der Kirche anzünden kann. Aber ich brauche doch keine Kerze, denn ich bin Licht Gottes! Du auch! Und wenn wir uns zusammen tun, dann erstrahlt die ganze Erde im herrlichen Licht Gottes und kein Mensch wird dann sagen können: “Niemand hat mir von Gott erzählt!” Die Welt soll an der Liebe unter uns erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind. Gott segne Dich!

Der Tod Seiner Frommen ist dem Herrn kostbar!

19. Dezember 2016

Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Frommen.
Psalm 116,15

Bei dem Vers könnte man denken, dass unser Herr so grausam ist und uns den Tod wünscht. Doch, eigentlich ist es umgekehrt, Er wünscht uns die Erlösung vom Tod!
Nun, warum ist Ihm dann der Tod seiner Frommen so kostbar?
Wenn man das Leben mancher Kinder Gottes betrachtet, die vom Herzen dem Herrn nachgefolgt sind und dann gestorben sind oder getötet wurden, dann sieht man, dass es nicht nur für sie gut war, weil sie jetzt beim Herrn sind, sondern weil es in vielen Fällen zur großen Erweckungen beigetragen hat. Ja, wir müssen so treu dem Herrn auf dieser Erde leben, dass man darüber auch nach unserem Tod sprechen kann und viele Menschen von Gottes Liebe überzeugen kann.
So gibt’s auch solche Fromme, die sich eine gesetzliche Frömmigkeit angeeignet haben, ohne den lebendigen Gott zu kennen. Wenn sie sterben, dann freuen sich viele Menschen, dass sie endlich nicht mehr da sind, und sie werden schnell in Vergessenheit geraten. Wer aber im Herrn lebt und Seine Werke tut, dessen Werke werden dann Gott weiter verherrlichen, auch wenn er stirbt.
Sei nicht zu fromm dafür, um jemandem zu helfen, der Deine Hilfe braucht! Als ich mal obdachlos wurde und mich an meinen Jugendpastor gewandt habe (der ein großes Haus hatte), hat er sich nur “fromm” verhalten, in dem er für mich betete, dass Gott mir helfen mag, eine Bliebe zu finden, und schickte mich wieder auf die Straße. Klar, Gott hat dann für mich gesorgt, aber Belohnung dafür hat ein andere bekommen, der mich aufgenommen hat. Wäre ich ungläubig, hätte ich mit Christen nichts mehr gemeinsam haben wollen.
Lebe Dein Leben so, dass Du ein Segen für die anderen bist, die Dich als Beispiel auch nach Deinem Tod in vielen Gesprächen erwähnen können. Gott segne Dich!