Ein Übel, dem Herrn zu dienen?

1. März 2017

Ist es aber übel in euren Augen, dem HERRN zu dienen, dann erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: entweder den Göttern, denen eure Väter gedient haben, als sie noch jenseits des Stroms waren, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt! Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Josua 24,15

Als ich vor Paar Tagen für meine Familie betete, kam mir dieses Wort in Erinnerung: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Als ich aber den gesamten Vers angeschaut habe, kam ich noch mehr zum Nachdenken. Denn ein Dienst für den Herrn kann in den Augen mancher Menschen ein Übel sein. Also, nicht Jubel, sondern Übel!!!
Vielleicht denkst Du, dass Du nicht zum Dienst berufen bist, sondern ein durchschnittlicher Christ sei sollst, dann aber stellt sich die Frage, ob Du Christus überhaupt kennen gelernt hast. Aus meiner Sicht ist jedes Kind Gottes auch Diener Gottes. Gott will nicht, dass wir uns nur bedienen lassen und in unserer Gemütlichkeit vergehen. Er will jeden von uns aussenden, Ihn in der Welt bekannt zu machen. Eigentlich sollte niemand von uns verbergen, dass wir Christen sind. Wir haben nichts zu befürchten, auch wenn wir einer Gefahr ausgesetzt sind, um Jesu Willen getötet zu werden. Unser Gott hat immer das letzte Wort! Er bestimmt wo und wann unser Leben auf der Erde beendet werden soll. Menschenfurcht ist ein Übel, dass viele hindert, frei und kühn, Gott im Alltag zu verherrlichen. Es ist doch wurscht, was der andere denkt! Wenn die Welt Dich als bekloppt betrachtet, weil Du für den Herrn brennst, ist es normal! Meine Eltern haben mich auch für bekloppt erklärt, weil ich so viel Zeit und Energie in mein christliches Leben investierte. Heute aber ist sich meine Mutter sicher, dass mein Gott mich geheilt hat. Sei frei, stark und mutig! Diene dem Herrn! Gott segne Dich!

Wirkt nicht für vergängliche Speise!

5. Januar 2017

Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.
Johannes 6,27

Jesus ist durch die gegend gegangen und hat sich die Jünger ausgesucht, von denen die meisten Fischer waren, die mit Fischen ihr Brot verdient haben. Jesus hat sie von ihrem Job “entlassen” und befahl ihnen, Ihm nachzufolgen. Aber keiner hat Ihm gesagt: “Aber, Jesus, wie soll ich denn meine Familie ernähren? Wie soll mich vernünftig bekleiden?” Nein, sie sind einfach mit Ihm gegangen. Und als wäre es nicht genug, schickte sie Jesus dann ohne alles los, um das Evangelium zu verkündigen. Und bei all dem hatten sie keinen Mangel. Sie sind nicht hungrig und in zerrissenen Klamotten zurück gekehrt, sondern mit Freude und Begeisterung, weil sie Gott als ihren Versorger erlebt haben.
Viele Menschen machen sich heute sorgen um ihre Zukunft. Die Renten werden geringer, die Produkte teuerer, Hilfen werden gekürzt, Arbeitslösigkeit droht… Aber wir brauchen uns dabei überhaupt keine Sorgen machen. Wenn’s nötig wird, wird Gott uns vom Himmel die Manna schicken, damit wir uns ernähren können.
Wenn wir heute alle losgehen würden, um Menschen von Jesus zu erzählen und unsere Jobs hinschmeißen würden, dann benötigt das festen Glauben und absoluten Vertrauen zu Gott. Höre mal auf die Stimme Gottes, vielleicht will Er, dass Du dein Job an die Nagel hängst, um Gott zu dienen. Er lässt Dich nicht verhungern und gibt Dir immer alles, was Du zum Leben brauchst. Frag Ihn, ob Er Dich nicht zum Menschenfischer machen will. Da musst Du Dich evtl. von Deinem Sicherheitsdenken befreien lassen und Gott zu Deiner Sicherheit machen.
Manche Glabenschritte erfordern viel Mut und viel Vertrauen, werden auch von anderen Menschen angelächelt, die an Deinen Entscheidungen zweifeln. Sei mutig und stark! Trau Dich, dem Herrn zu dienen! Gott segne Dich!

Gute Gaben

23. Dezember 2016
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

Ein guter Gott kann unmöglich faule oder schlechte Gaben verteilen. Er gibt uns kein Stein, wenn wir Hunger haben. Aber wenn wir bereits gesättigt sind, braucht Er uns nichts zu geben. Oder? So geht’s vielen Menschen, die Ihre Seele mit allen möglichen Dingen sättigen, so dass in Ihren Herzen kein Platz mehr für Himmlische Gaben gibt’s.
Wir leben leider in einer Zeit, in der vom Teufel viel “Pseudofutter” angeboten wird, auch unter frommen Verpackung. Es gibt so viel Unterhaltung, so viel Vergnügen und Spaß, dass die Beziehung zum Himmlischen Vater oft auf der Strecke bleibt.
Viele wundern sich dann, warum sie keine gute Gaben bekommen und fangen an, zu klagen und zu jammern, weil der Feind dann anfängt ihr Leben zu zerstören.
Aber unser Gott wäre kein Vater, wenn Er sich um Seine Kinder nicht kümmern würde, auch um die, die von Ihm weglaufen und dem weltlichen Vergnügen nachlaufen.
Unser Gott ist ein perfekter Vater. Das kann ich von mir nicht behaupten, auch wenn ich meine Kinder sehr liebe. Ich kann meine Kinder oft nicht verstehen, weil ich nicht in ihr Herz rein schauen kann, aber Gott kann das. Er sieht alle unsere Wünsche und Gedanken, und Er sieht auch, wo Er an uns arbeiten muss, um uns zu verändern und zu segnen.
Kein Weihnachtsmann der Welt kann uns so reichlich beschenken, wie das unser Himmlischer Vater tut. Wir müssen bloß bedenken, dass Gottes Geschenke und Seine Gaben nicht nur für uns gedacht sind, sondern zum Dienst für die Menschen. Ein Diener Gottes ist nicht nur der, der Theologie studiert hat, sondern auch jeder, der sich Kind Gottes nennt. Lass Dich reichlich beschenken und werde ein Diener Gottes! Gott segne Dich!

Diene dem anderen mit Deiner Gabe!

6. November 2016

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
1. Petrus 4,10

Heute fahre ich in die Schweiz, um dort eine Gemeinde zu besuchen, deren Pastor ich über Facebook kennen lernen durfte und mit dem ich schon einmal telefoniert habe. In dem Telefonat erzählte er mir über seine Gemeinde und was mich dabei fasziniert hat, dass jeder in seiner Gemeinde irgendein Dienst hat. Keiner kommt, um nur zu konsumieren. Das finde ich so cool! Solche Gemeinden braucht auch unser Land. Es ist ja, was Jesus will! Er will, dass wir einander dienen, dass jeder von uns ein Diener ist.
Ich fahre in die Schweiz auch nicht, um konsumieren, sondern auch zu dienen. Ich gebe ein Interview im Internetradio der Gemeinde, in dem ich meine Zeugnisse und einiges mehr zur Ermutigung der anderen erzählen werde.
Mein Vater war ein guter Handwerker, er konnte viele Dinge reparieren und neu machen. Er war ein Hobby-Schreiner, der professionell etwas aus Holz bauen konnte. Nur leider konnte er mir nichts beibringen, weil ich damals in der Gefahr war, mich verletzen zu können, denn ich war kein normales Kind, sondern ein Epileptiker. Nun, darüber könnte ich trauern, aber das ist sinnlos, weil Gott mir dafür andere Gaben geschenkt hat. Ich habe schon als Kind angefangen, Gedichte zu schreiben und zu fotografieren, was ich immer noch gut kann und damit auch den anderen diene. Als einer, der viel Leid erfahren kann, kann ich meine Leidende ermutigen.
Laut dem “5 Talente” – Gleichnis, hat jeder mindestens eine Gabe, in der Er Gott dienen kann. Wenn Du denkst, dass Du keine besondere Gabe hast, mit der es sich lohnen würde, zu dienen, dann irrst Du Dich! Nutze selbst die kleinste Gabe, um ein Diener zu sein. Lass Dich täglich von Gott gebrauchen, auch in Kleinigkeiten. Gott segne Dich!

Die vom Geist Geborenen sind wie der Wind

16. April 2015

Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.
Johannes 3,8

Das kann ich aus eigener Lebenserfahrung nur bestätigen. Wenn ich zählen würde, wie oft ich schon umgezogen bin, dann sind das mehr als 10 Mal. Aber jedes Mal hatte ich irgendeinen Auftrag und durfte Gottes mächtige Hand erleben. Wenn der Geist Gottes in unserem Leben wirkt, dann ist immer Bewegung garantiert. Sicher, wenn man Familie und Kinder hat, kann man sich keine großen Sprünge mehr leisten, aber selbst dann hat Gott für jeden von uns eine Spezialaufgabe.
Diese Stelle kann man auch so verstehen, als sind die vom Geist Geborenen immer wie eine große Überraschung. Man weiß nicht, woher sie kommen und wohin sie dann gehen. Das passiert spontan, überraschend. Wenn man aber vom Geist Gottes getrieben wird, braucht man meistens viel Mut und Glauben! Die Angst vor etwas Neuem ist da fehl am Platz. Lass Dich vom Geist Gottes leiten und frag Ihn, was Er mit Dir gerade jetzt vor hat. Das kann dann für Dich wie eine Überraschung klingen, aber wenn Du darauf reagierst und los gehst, dann wirst Du reichlich gesegnet! Gott segne Dich!