Hirten oder Pharisäer?

18. Juli 2015

Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.
Matthäus 23,4

Hier spricht Jesus über die Pharisäer, die das ganze Gesetz im Mund haben, aber danach nicht handeln. Ein Prediger, der schön predigen kann, ist noch kein Hirte, der die Schafe des Herrn führen kann. Es gibt viele Pastoren in der christlichen Welt, die nur auf der Bühne die Helden sind und richtig coole verbale Shows veranstalten, kümmern sich aber wenig um die Menschen, die schwere Lasten mit sich schleppen. Solche Pastoren sind ähnlich den Pharisäern, die super die Bibel auslegen können, aber die Seelen ihrer Gemeindemitglieder verkümmern lassen.
Freilich, ist es schwer, allen Gemeindemitgliedern zu helfen, besonders wenn die Gemeinde sehr groß und unüberschauber ist. Aber dafür sollte ein Pastor doch viele Helfer haben, die ihm helfen können, die Last der anderen zu tragen. Manchmal muss man die Verantwortung auf die anderen übertragen und nicht aus Selbstsicherheit und Stolz versuchen, alles allein zu meistern. Viele Pastoren, die alles “allein” machen wollten, wurden einfach ausgebrannt. Die Last der Gemeinde muss nicht nur auf den Schultern der Pastoren liegen. Es gibt viele begabte Menschen in der Gemeinde, die vielleicht auch noch nichts von ihrer Begabung wissen, die Gott gern gebrauchen möchte, um andere Geschwister von ihrer Last zu befreien. Wenn Du jemanden kennst, der irgendeine Last zu tragen hat, dann warte nicht, bis der Pastor sich um ihn kümmert. Lass Dich von Gott gebrauchen, um ihm zu helfen, die Last beim Herrn abzulegen und nie wieder zu tragen. Gott segne Dich!

Harte Arbeit und Kampf

30. August 2014

Weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, darum arbeiten wir so hart und kämpfen wir, denn er ist der Retter aller Menschen.
1.Timotheus 4,10

Paulus spricht hier vom der harten Arbeit und Kampf, aber warum? Warum schreibt er nicht: “Setzt euch Sonntags gemütlich in der Kirche hin, singt ein Paar Kuschellieder, hört euch schöne Predigt an und geht entspannt nachhause!”?
Weil er nichts vom gemütlichen Kuschelchristentum hält. Verkündigung des Evangeliums ist meistens mit harter Arbeit und viel Gegenwind verbunden. Der Feind schläft nicht und will nicht, dass die Welt die Wahrheit erkennt. Deswegen hat er versucht die ersten Christen gewaltsam auszurotten, aber weil sie so wie Paulus gekämpft haben, wurde das Evangelium weiter verbreitet. Heute macht der Teufel anders: er macht viele Christen religiös und faul, damit sie sich bloß nicht bemühen, das Evangelium zu verkündigen. Gott will, dass wir aktiv werden und die ganze Arbeit nicht nur dem Pastor überlassen. Viele Pastoren haben in der heutigen Zeit Burnout-Syndrom bekommen, weil sie einfach die ganze Last auf sich trugen und ihre Gemeindemitglieder nur konsumiert haben und selbst nicht aktiv waren. Bitte, sei kein Faultier im Reich Gottes! Frage Gott, wie Du Deine Gaben einsetzen kannst, um Menschen Seine Wahrheit zu verkündigen. Verstecke nicht Deine Talente, sondern nutze sie, um Gott zu verherrlichen, auch wenn Du dabei hart im Glauben kämpfen muss. Gott gibt Dir den Sieg!

Autor: Viktor Schwabenland Besuche auch: www.christlblogger.com * www.de.devotions.eu * www.dersiegerblog.de * www.photocreatief.de Unterstütze die christliche Internet-Arbeit: www.sponsoren.dersiegerblog.de