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Mrz 01

Ein Übel, dem Herrn zu dienen?

Ist es aber übel in euren Augen, dem HERRN zu dienen, dann erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: entweder den Göttern, denen eure Väter gedient haben, als sie noch jenseits des Stroms waren, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt! Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Josua 24,15

Als ich vor Paar Tagen für meine Familie betete, kam mir dieses Wort in Erinnerung: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Als ich aber den gesamten Vers angeschaut habe, kam ich noch mehr zum Nachdenken. Denn ein Dienst für den Herrn kann in den Augen mancher Menschen ein Übel sein. Also, nicht Jubel, sondern Übel!!!
Vielleicht denkst Du, dass Du nicht zum Dienst berufen bist, sondern ein durchschnittlicher Christ sei sollst, dann aber stellt sich die Frage, ob Du Christus überhaupt kennen gelernt hast. Aus meiner Sicht ist jedes Kind Gottes auch Diener Gottes. Gott will nicht, dass wir uns nur bedienen lassen und in unserer Gemütlichkeit vergehen. Er will jeden von uns aussenden, Ihn in der Welt bekannt zu machen. Eigentlich sollte niemand von uns verbergen, dass wir Christen sind. Wir haben nichts zu befürchten, auch wenn wir einer Gefahr ausgesetzt sind, um Jesu Willen getötet zu werden. Unser Gott hat immer das letzte Wort! Er bestimmt wo und wann unser Leben auf der Erde beendet werden soll. Menschenfurcht ist ein Übel, dass viele hindert, frei und kühn, Gott im Alltag zu verherrlichen. Es ist doch wurscht, was der andere denkt! Wenn die Welt Dich als bekloppt betrachtet, weil Du für den Herrn brennst, ist es normal! Meine Eltern haben mich auch für bekloppt erklärt, weil ich so viel Zeit und Energie in mein christliches Leben investierte. Heute aber ist sich meine Mutter sicher, dass mein Gott mich geheilt hat. Sei frei, stark und mutig! Diene dem Herrn! Gott segne Dich!

Nov 06

Diene dem anderen mit Deiner Gabe!

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
1. Petrus 4,10

Heute fahre ich in die Schweiz, um dort eine Gemeinde zu besuchen, deren Pastor ich über Facebook kennen lernen durfte und mit dem ich schon einmal telefoniert habe. In dem Telefonat erzählte er mir über seine Gemeinde und was mich dabei fasziniert hat, dass jeder in seiner Gemeinde irgendein Dienst hat. Keiner kommt, um nur zu konsumieren. Das finde ich so cool! Solche Gemeinden braucht auch unser Land. Es ist ja, was Jesus will! Er will, dass wir einander dienen, dass jeder von uns ein Diener ist.
Ich fahre in die Schweiz auch nicht, um konsumieren, sondern auch zu dienen. Ich gebe ein Interview im Internetradio der Gemeinde, in dem ich meine Zeugnisse und einiges mehr zur Ermutigung der anderen erzählen werde.
Mein Vater war ein guter Handwerker, er konnte viele Dinge reparieren und neu machen. Er war ein Hobby-Schreiner, der professionell etwas aus Holz bauen konnte. Nur leider konnte er mir nichts beibringen, weil ich damals in der Gefahr war, mich verletzen zu können, denn ich war kein normales Kind, sondern ein Epileptiker. Nun, darüber könnte ich trauern, aber das ist sinnlos, weil Gott mir dafür andere Gaben geschenkt hat. Ich habe schon als Kind angefangen, Gedichte zu schreiben und zu fotografieren, was ich immer noch gut kann und damit auch den anderen diene. Als einer, der viel Leid erfahren kann, kann ich meine Leidende ermutigen.
Laut dem „5 Talente“ – Gleichnis, hat jeder mindestens eine Gabe, in der Er Gott dienen kann. Wenn Du denkst, dass Du keine besondere Gabe hast, mit der es sich lohnen würde, zu dienen, dann irrst Du Dich! Nutze selbst die kleinste Gabe, um ein Diener zu sein. Lass Dich täglich von Gott gebrauchen, auch in Kleinigkeiten. Gott segne Dich!

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