Sie wurden hocherfreut

Sie waren sehr hocherfreut

Als sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hocherfreut.
Mathäus 2,10

Ja, die Weisen waren hocherfreut, als sie den Stern sahen, der auf den frisch geborenen König der Juden hinweist. Sind wir es noch? Ich meine, hocherfreut? Oder sind wir jetzt schon so weise, dass wir keine Emotionen zeigen wollen? Versteh mich bitte nicht falsch, denn ich habe nichts gegen Weisheit, eher umgekehrt, ich liebe die Weisheit Gottes. Aber an dem Beispiel der drei Weisen aus dem Morgenland sehen wir, dass man trotz der Weisheit auch begeisterungsfähig sein kann. Sie waren ja begeistert, als sie den Stern sahen. Das hat ihr Herz zum Jubeln gebracht. Sie haben doch nicht gesagt: “Na gut, jetzt haben wir den Stern gesehen, lass uns weiter gehen.” Nein, es heißt ja weiter: und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an; und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Sie beteten Jesus an! Genau, die Anbetung ist die Folge der Begeisterung. So wie manche Menschen von einem siegreichen Spiel ihrer Fußballmannschaft begeistert sind und dann den Spieler “anbeten”, der die Tore geschossen hat, so ist es auch wenn man an den Sieg Jesu glaubt, sich daran erfreut und Ihn dafür anbetet.
Heute Abend werden auch viele “Oh, Du Fröhliche…” singen, aber werden sie sich auch wirklich freuen? Ist noch allen vollkommen klar, dass es um Jesus Christus und nicht um die Weihnachtsgans geht? Wir wünschen einander besinnliche Weihnachten, aber kommen wir an diesen Tagen wirklich dazu, uns auf Jesus zu besinnen?
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Dein Weihnachtsessen Dir heute Abend schmeckt, aber noch mehr wünsche ich Dir, dass Du immer hocherfreut bist, wenn Du an Jesus und Sein Werk in Deinem Leben denkst! Gott segne Dich!

About the author

Viktor Schwabenland

Mehr Informationen zu meiner Person findest Du unter www.viktorschwabenland.de

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