Noah machte alles wie es ihm Gott geboten hatte

Jan 11
wie es ihm Gott geboten hatte

Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.
1. Mose 6,22

Wir beten oft mit „Vater unser“-Gebet: „Dein Reich komme und Dein Wille geschehe.“ Das klingt zunächst so, als ob wir Gott erlauben müssen, Dinge zu tun, die Er selbst will. Natürlich kann Gott Seinen Willen auch in unserem Leben durchsetzen, was Er meistens durch die Umstände versucht zu tun. Für uns ist es dann ziemlich schmerzhaft und unangenehm. Wenn wir aber Gott nach Seinem Willen fragen und von Ihm einen persönlichen Auftrag erhalten, dann können wir uns viele falschen Entscheidungen ersparen und uns gezielt mit Dingen beschäftigen, die Gott von uns will.
Noah bekam einen klaren Auftrag von Gott, eine Arche zu bauen und den Menschen aus seiner Umgebung die Rettung anzubieten. Es tat alles genauso, wie Gott es ihm gezeigt hat. Dass die Menschen auf ihn nicht gehört haben und sterben mussten, war nicht seine Schuld. Hätte er ihnen kein Rettungsangebot gemacht, dann wäre er schuldig geworden. So ist es auch mit unserem Leben als Christen auf dieser Erde. Wenn wir Menschen das Evangelium verkündigen und sie sich nicht bekehren, ist es nicht unsere Schuld. Wenn wir aber das Evangelium aus Menschenfurcht oder anderen Gründen verschweigen, uns als Christen lieber versteckt halten, dann machen wir uns schuldig.
Wenn wir die Bibel lesen, erkennen wir einige Dinge, die uns eindeutig den Willen Gottes offenbaren. Dazu gehört auch Verkündigung des Evangeliums. Wie wir das machen, ist unserer Kreativität überlassen, aber wir sollten es tun.
Selbst wenn Du von Deiner Berufung her kein Evangelist bist, sei ein Licht für Deine Umgebung, damit sie merkt, dass Du irgendwie anders bist. Sie werden Dich dann schon fragen, warum Du so bist und so erhältst Du viele Möglichkeiten, von Jesus zu bezeugen. Wenn Du Dich aber an Deine Umgebung anpasst, dann merkt keiner den Unterschied. Tu das, was Gott Dir zeigt. Gott segne Dich!

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