Nimm das weite Land in Besitz!

Land in Besitz nehmen

Siehe, der HERR, dein Gott, hat dir das Land gegeben, das vor dir liegt; zieh hinauf, nimm es in Besitz, so wie es der HERR, der Gott deiner Väter, dir verheißen hat.
5. Mose 1,21

Wie oft sitzten wir in unseren vier Wänden, beschweren uns über unser schweres Leben, streiten mit den Nachbarn, wenn sie zu laut sind, aber raus gehen trauen wir uns nicht, weil wir unsere Komfortzone nicht verlassen wollen und Angst vor neuen Erfahrungen haben.
Ich kenne viele Beispiele, in denen Gläubige Gott um etwas gebeten haben und jahrelang darauf gewartet haben, bis ihr Gebet erhört wurde, aber nicht mehr am alten, gewohnten Platz, sondern sie mussten manchmal auch einen langen Weg auf sich nehmen. Ich habe schon viele Umzüge hinter mir, aber an jedem Platz, wo ich gewisse Zeit geblieben bin, hatte Gott etwas besonderes mit mir vor oder hat mich auf besondere Weise gesegnet, was nicht passiert wäre, wenn ich nur auf einem Platz geblieben wäre.
Aber manchmal muss man gar nicht umziehen, um das verheißene Land in Besitzt zu nehmen. Manchmal steht dieses Land direkt vor der Tür und wir merken es gar nicht, weil wir uns eben nicht trauen, raus zu gehen.
Ich war am Wochenende bei einem Seminar, an dem 10.000 Menschen teilgenommen haben. Das war kein christliches Seminar, bei dem es um Motivation und Verkauf ging, aber ich habe die Chance genutzt, um einigen Menschen von Gottes Taten in meinem Leben zu erzählen. So nehme ich doch auch mit jedem Zeugnis, den ich weiter erzähle immer mehr Land ein, in das der Same des Evangeliums fällt und irgendwann beginnt zu wachsen beginnt.
Gott will uns im Leben weiter bringen, Er will, dass wir uns entwickeln und nicht auf dem gleichen Stand bleiben, wie jetzt. Daran erkennt man auch den Unterschied zwischen einem Glaubendem und einem Religiösen: der Glaubende geht weiter, der Religiöse bleibt auf seinem Platz stehen, weil er Gott mehr nicht zutraut. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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