Nicht streiten noch schreien

By Viktor Schwabenland / 26. Januar 2018

Er wird nicht streiten noch schreien, und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören.
Matthäus 12,19

Jesus ist nicht gekommen und hat überall laut geschrien: „Schaut her! Ich bin der Messias! Kommt alle her und beugt euch vor mir nieder!“ Nein, Er wollte kein Superstar sein, sondern ein Retter der Menschen, der heilt, befreit und beschenkt. Und obwohl Er sich nicht wie ein Gott auf Erden angestellt hat, merkte jeder, der Ihm begegnete, dass Er Gott ist, uns zwar an Seinen Taten. Jesus hat den Willen des Vaters getan und wollte nicht der Held der Menschen sein, auch wenn Er durch Sein Tod am Kreuz zu unserem Helden wurde.
Was hat das mit mir zu tun? Richtig! Jesus soll mein Vorbild sein. Ich brauche mich oder mein Dienst nicht an die große Glocke hängen, sondern kann ganz ruhig und oft im Verborgenen mein Dienst tun, ohne die Ehre von Menschen zu verlangen.
Gott liebt es, durch schwache Menschen zu wirken, weil sie sich ihrer Stärke nicht rühmen können. Später macht Er sie zu Seinen Helden, weil sie sich Ihm zur Verfügung gestellt haben und haben Ihn durch sich wirken lassen.
Gott hat durch mich schon einiges gemacht und einige Menschen zum Glauben gebracht, aber damit kann ich mich nicht rühmen, denn das ist das selbstverständlichste, was ich für meinen Herrn tun konnte. Ohne Ihn, ohne Seine Kraft hätte ich nichts tun können.
Jesus steht auch nicht mit einem Megaphone vor meinem Ohr und schreit in mich hinein, was ich tun soll. Nein, Seine Stimme ist meistens sehr leise. So leise, dass man sie im Alltagsstress leicht überhören kann. Deswegen muss Er mir manche Dinge mehrmals sagen, bis ich Ihn gehört habe.
Stell Dich Gott zur Verfügung, höre Seine leise Stimme, um den Willen des Vaters auch heute zu erfüllen. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

1comment
Weder streiten noch schreien - Lebe mit Gott - 2. Mai 2019

[…] Jesus ist nicht wie ein Superstar aufgetretten, damit alle auf Ihn schauen. Er hat mit den Pharisäern nicht lange diskutiert und wollte niemandem beweisen, dass Er Recht hat. Doch was tun heute Seine Nachfolger? Sie wollen auf „die große Bühne“, damit viele sie hören. Sie duskutieren dumm und duselig über irgendwelche Bibelstellen. Sie erheben ihre Stimme, in der Hoffnung, dass jemand auf sie hört. Und sie tun noch viele andere komische Dinge, die oft keine Früchte tragen. Warum? Weil sie es meistens für sich selbst tun. Sie wollen sich selbst darstellen und nutzten den Namen Jesus nur als Werkzeug dafür. Gott sei Dank, gibt es auch „unscheinbaren“ Nachfolger, die im Verborgenen mehr bewegen können, als alle anderen, die bloß gesehen werden wollen. Das Leben und Wandeln Jesu war der beste Zeugnis für alle Menschen, die bei Ihm waren. Wie Er redete, wie Er sich verhielt, wie Er Kranken heilte, Brot vermehrte …. all das hat die Menschen angesprochen und keine laute Worte oder „Ich bin allmächtig“-Auftritte. Man hat’s einfach an Seinem Lebenstill erkannt, dass Er das Spiegelbild des Vaters ist. Dass es viele nicht erkannten, lag an ihrer Verblendung und weil sie es auch nicht wollten. Wer aber Gott gesucht hat, der fand Ihn in Jesus. Du musst kein großer Prediger sein, um Dich von Gott im großen Still gebrauchen zu lassen. Er ist in den Schwachen mächtig und nicht in den Starken. Dein stilles Gebet kann manchmal so stark das Leben eines Menschen verändern, wie das keine schönste Predigt des bekanntesten Predigers tun kann. Wichtig ist, jeden Morgen aufzuwachen und sich daran zu erinnern, dass Du ein Werkzeug Gottes bist und Er will Dich heute gebrauchen. Auch wenn Er für Dich zuerst nur kleine Aufgaben hat. Wenn Du aber Ihm treu dienst, wird Er Dir größere Aufgaben anvertrauen. Gott segne Dich! Ältere Andacht zu diesem Vers […]

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