Häuser und Brüder und Schwestern…

Häuser, Brüder und Schwestern

Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Markus 10,29-30

Ich musste schon oft meine gewohnte Umgebung verlassen. Es fing schon in meiner Kindheit an, als meine Eltern sich entschieden haben, in ein Dorf umzuziehen, weil mein Vater dort bessere Arbeit bekommen sollte. Dann bin ich mit 18 nach Deutschland gekommen, womit für mich ein absolut neuer Lebensabschnitt begann, denn ich bin in ein fremdes Land mit fremder Kultur gekommen und musste erst alles lernen, um mich hier wohl zu fühlen. Damals war ich gerade 2 Jahre im Glauben und hatte noch keine Ahnung, was Gott noch alles auf dem Plan hatte. Aber oft ist es so, dass man erst Jahre später begreift, warum Gott gewisse Dinge in unserem Leben tut und warum Er uns auf manchen oft ungeraden Wegen führt. Auch innerhalb Deutschlands musste ich oft umziehen, wofür ich Gott heute dankbar bin, denn jetzt habe ich überall Menschen, die sich immer freuen, mich zu sehen.
Wir müssen uns bewusst werden, dass wir hier auf Erden keine bleibende Stätte haben und nichts behalten können, was wir gerade besitzen. Dann wird es uns leichter fallen, die gewohnte Umgebung zu verlassen, wenn Gott uns auf die Reise ruft.
Wir halten uns gern an irgendwelche Dinge oder Menschen fest, weil sie uns wertvoll sind. Sie sollten aber nicht wertvoller sein als unser Herr, der Sein Leben für uns geopfert hat, weil wir für Ihn das wertvollste sind, was es nur im Universum gibt’s. Wie kann man so einer Liebe überhaupt widerstehen?
Sei immer bereit, zu gehen und alles hinter Dir zu lassen, wenn Gott Dich woanders hin schickt. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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