Glückselig sind die geistlich Armen?

Geistliche Armut

Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
Matthäus 5,3

Ich muss zugeben, dass ich früher diese Stelle nicht verstehen konnte. Wer ist dieser „geistlich Armer“? Ist es jemand, der geistig behindert ist? Ist es jemand mit mangelndem Selbstwertgefühl? Aber, Gott sei Dank, wurde ich von einem Bruder, der in den Urschriften forscht und sich mit verschiedenen Ursprachen auskennt, aufgeklärt, was hier gemeint ist. Das ist eine falsche Übersetzung, den gemeint sind es die Menschen, die sich nach den geistlichen Dingen ausstrecken und sich danach sehnen, die mehr vom Geist Gottes empfangen und nutzen wollen. So hat dieser Vers für mich gleich eine vollkommen andere Bedeutung. Ich will auch mehr vom Geist Gottes in meinem Leben, denn meins soll das Reich der Himmel sein, wo ich meine Ewigkeit verbringen will.
Gott will nicht, dass wir geistlich arm sind. Er will uns durch Seinen Heiligen Geist bereichern, stärken und erfüllen. Leider wird oft fälschlicherweise verkündigt, dass die Gaben des Geistes aufgehört hätten oder dass man sie nicht braucht, weil man angeblich der Gefahr ausgesetzt ist, sich mit den Mächten der Finsternis in Verbindung zu setzten. Mir haben schon solche „Christen“ gesagt, dass Beten in den Zungen angeblich dämonisch sei. Gott hat aber diese Gabe schon gebraucht, um einen fremden Mann durch mich zum Geburtstag zu gratulieren, um ihm zu zeigen, dass Er alles über ihn weiß, und ich konnte ihm mehr von meinem Gott erzählen, der ihn durch diese Gabe angesprochen hat. Sowas würde doch ein Dämon nicht machen. Oder? Dämonische Mächte stiften Unheil und Zerstörung, der Geist Gottes baut aber auf. Paulus sagte auch nicht umsonst: Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen. Bemühe Dich darum, den Geist Gottes einzuladen, in Deinem Leben zu wirken, weil Sein Wirken Heilung, Befreiung und Erfüllung mit sich bringt. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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