Gefunden von denen, die Ihn nicht suchten

gefunden

Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten; ich habe gesagt: »Hier bin ich; hier bin ich!«.
Jesaja 65,1

Immer öfter begegnet Gott denen, die Ihn gar nicht suchten. Oft passiert es mit Menschen, die in irgendwelche Religionen und Lehren verstrickt sind, weil sie von sich aus überzeugt sind, dass sie das Heil bereits durch ihr religiöses Tun besitzen. Solche Leute brauchen wirklich übernatürliche Einmischung Gottes in ihr Leben, denn sonst kommen sie aus ihrer Verblendung nicht raus. Wir beten oft für die Verlorenen da draußen und vergessen oft die, die scheinbar fromm und heilig sind, aber ihr Herz ist nicht mit Jesus verbunden. Sie haben viele Regeln und Gesetze, die sie sogar biblisch nennen, aber sie haben den Geist Gottes in sich nicht. Und gerade solchen Leuten will Jesus begegnen. Schau Dir Paulus an. Der war ein Verfolger der Gemeinde Christi, ein religiöser Fanatiker. Er hielt sich für einen Streiter Gottes, der das Gesetz verteidigen müsste, bis Jesus ihm ganz überraschend begegnete. Er hat ja nach Ihm nicht gesucht, sondern Ihn eher verfolgt und Seine Jünger vertrieben und getötet. Als Gott aus diesem Saulus den Paulus gemacht hat, wurde er zum leidenschaftlichen Nachfolger Christi. Ich bin immer wieder erstaunt, dass Gott gerade die auswählt, die Ihn verachten und verfolgen. Seine Gnade kennt wirklich keine Grenzen. Bete für den Priester in Deiner Dorfkirche oder für den Sektenführer von der nächsten Straße, damit Gott ihnen begegnet, auch wenn sie Ihn gar nicht suchen. Denn sie können zu mächtigen Werkzeugen in Gottes Hand werden, wenn sie Ihn als lebendigen, allmächtigen und liebenden Gott kennen lernen, der von ihnen nichts außer ihren Herzen verlangt. Trau Dich auch ruhig mit solchen religiösen Typen zu sprechen, aber nicht um zu diskutieren, sondern um zu bezeugen, was Gott in Deinem Leben tut. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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