Ein Gott der Lebendigen

Lebendige

Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.
Lukas 20,38

Gestern war ich mit meiner Nichte, die kurz davor konfirmiert wurde, unterwegs mit meinem Auto. Da hatte ich endlich die Gelegenheit mit ihr über den lebendigen Glauben zu reden. Ich wollte ihr anhand meiner Erfahrungen mit Gott klar machen, dass nicht die Religion, sondern allen die lebendige Beziehung zu Jesus Christus uns retten kann. Nun hoffe ich, dass unser Gespräch seine Früchte trägt und sie Jesus als lebendigen Gott kennen lernt, der auch in ihrem Herzen wohnen will.
Abends habe ich mich daran erinnert, wie ich mit meiner Nichte, als sie noch Baby war, draußen mit Kinderwagen spazieren gegangen war und für sie betete. Das war nicht vergebens. In unserem Gespräch habe ich gemerkt, dass sie ernsthaft für Gott entscheiden will, nur keiner hat ihr bisher erzählt, wie Gott wirklich ist.
Es gibt viele tote „Christen“, die sich zwar so nennen, aber Christus lebt nicht in ihnen. Deswegen kann Gott auch nicht in ihrem Leben wirken, weil Er eben nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen ist. Wie wird man lebendig? Wenn man sein Leben Jesus anvertrauen, Seine Vergebung und den Heiligen Geist empfängt. Doch, um am Leben zu bleiben, müssen wir eine enge Beziehung zu Gott pflegen und der Geist Gottes hilft uns dabei.
Wir müssen für die „Toten“ beten, damit sie auferweckt werden und der Geist Gottes sie erfüllt. Nur Jesus Christus ist das Leben und ohne Ihn kann niemand zum lebendigen Christen werden. Beten lohnt sich auf jeden Fall, besonders wenn man auch glaubt, was man betet. Ich sehe meine Nichte sehr selten, aber Gott kann sie durch mein Gebet zum lebendigen Glauben führen. Vielleicht werde ich dabei keine Hauptrolle spielen, aber das ist mir egal.
Bete für die „Toten“, dass der Geist Gottes sie erweckt. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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