Ein freundlicher Blick erfreut das Herz

Ein freundlicher Blick erfreut das Herz; eine gute Botschaft stärkt das Gebein.
Sprüche 15,30

Wenn man heute durch die Straßen der Stadt geht, sieht man besorgte, traurige, böse oder zum Boden gerichtete Blicke. Immer seltener begegnet man Menschen, die freundlich blicken und etwas Positives zu berichten haben. Das Problem ist nur, dass es nicht nur auf der Straße passiert, sondern auch in vielen christlichen Gemeinden. Aber warum?
Jesus hat uns schon davor gewarnt, dass die Liebe in der letzten Zeit erkalten wird und das bekommen wir in vielen Gemeinden zu spüren. Denn die meisten kommen zur Gemeinde nur, um Gottesdienst zu genießen und schnellstens wieder nachhause zu gehen. Sie meiden die Gemeinschaft, weil für sie ihr Essen wichtiger ist. Uns wollte mal eine Familie vor Jahren zum Essen einladen, darauf warten wir immer noch. Das ist doch nicht was Gott will! Er sagte ja, dass man an der Liebe zu einander erkennen wird, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn wir nicht freundlich zu einander sind, dann denken die Menschen in der Welt, dass wir zu ihnen auch nicht freundlich sein werden. Ist doch eigentlich logisch. Und bei all den vielen Beschäftigungen, die wir heute haben, müssen wir uns die Zeit für unsere Geschwister nehmen und sie auch nach Ostern einzuladen, mit uns Gemeinschaft zu haben.
Ich weiß nicht, wie es Dir ergeht, aber ich freue mich immer, mit meinen Geschwistern Gemeinschaft zu haben. Das tue ich lieber außerhalb der Gottesdienste, denn so ist die Gemeinschaft dann intensiver, als im Getümmel beim Gemeinde-Cafe.
Wir müssen freundlich auf alle Menschen blicken, dann sind sie auch offen für gute Botschaft. Mir haben schon einige Leute gesagt, dass sie mich nie schlecht drauf erlebt haben, weil ich sie immer angelächelt habe. So habe ich ihnen auch den Grund dafür genannt: mein Glaube an Jesus Christus.
Schau die Leute um Dich herum mit einem freundlichen Lächeln an und Du wirst es merken, dass sie offener werden Dir gegenüber, was Dir hilft, ihnen das Evangelium zu verkündigen. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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