Du sollst nicht der Menge zum Bösen folgen

Nicht der Menge folgen

Du sollst nicht der Menge folgen zum Bösen…
2. Mose 23,2

Immer wieder hört man als Begründung der Missetaten „Das machen doch alle!!!“. Doch leider die wenigsten machen sich darüber die Gedanken, dass das nicht gut sein kann, auch wenn es alle machen. Wir Menschen sind zwar „Herdentiere“ und leben in Gemeinschaften, aber wir unterscheiden uns trotzdem von den Tieren, weil wir Persönlichkeiten sind, die Gott als Sein Ebenbild erschaffen hat. Er gab uns die Fähigkeit, zu denken und zu entscheiden, um nicht einfach unseren Instinkten zu folgen. Nur, weil die ganze Welt die Sünde tolerieren und Böses gutheißen will, muss ich das nicht tun, selbst wenn ich gegen die Gesetze dieser Welt verstoße. Wenn alle anfangen, ihre Finger zu verbrennen, muss ich mich doch nicht an alle richten. Dafür gab Gott mir einen gesunden Verstand.
Leider beobachtet man in vielen Gemeinden, dass alle Schafe gewisse Verstoße gegen das Wort Gottes in ihrer Mitte gutheißen, weil es die Mehrheit tut. Das kommt davon, weil viele Christen sich abhängig vom Pastor oder anderen Dienern machen und nicht Jesus Christus und Seinem Wort folgen. Für sie ist das Wort des Pastors wichtiger als das Wort Gottes.
Nur weil die ganze Gemeinde am Sonntag kommt, um sich „satt zu fressen“ und nachhause zu gehen, muss ich das nicht machen, weil Gott für mich vielleicht eine andere Aufgabe an dem Tag hat. Versteh mich nicht falsch, die Gemeinschaft mit Geschwistern ist sehr wichtig, aber wichtiger ist, auf Gott zu hören und Seiner Stimme zu folgen.
Ich bin oft auf Unverständnis der Geschwister gestoßen, als ich etwas getan habe, was Gott mir aufs Herz gelegt hat. Zum Beispiel als ich von Norddeutschland nach München gezogen bin, um eine Person zum Glauben zu führen und zu stärken. Sowas machen doch nicht alle!
Sei mutig, auch Dinge zu tun, die sonst niemand tun würde und prüfe immer, ob das was viele tun, wirklich gut ist. Gott segne Dich!

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Viktor Schwabenland

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