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…dann wollen wir mündlich miteinander reden

mündlich

Ich hoffe aber, dich bald zu sehen, und dann wollen wir mündlich miteinander reden.
3. Johannes 1,14

Das wünsche ich mir manchmal auch. Dich, den Leser meiner Andachten, bald zu sehen, um mündlich mit Dir zu reden. Warum? Weil ein persönliches Gespräch viel besser und erfüllender sein kann, als ein Brief. Bei einem Brief ist auch oft das Problem, dass man die geschriebenen Zeilen vollkommen falsch verstehen kann.
Ich hatte früher eine Brieffreundschaft mit einem Mädel und habe sie so verstanden, dass sie in mich verliebt sei. So habe ich alles dafür getan, um sie zu treffen, in freudiger Erwartung, dass zwischen uns beiden etwas werden könnte. Als wir uns aber trafen, sah alles nicht so aus, wie ich mir aus ihren Schreiben interpretiert habe. So war auch die Enttäuschung groß.
Wir leben in einem Zeitalter der digitalen Kommunikation, was in manchen Fällen hilfreich sein kann, doch niemals die persönliche Kommunikation ersetzen kann. Schalte Dein Computer und Dein Smartphone aus, geh mit jemandem spazieren oder unternimm etwas anderes, um mehr mit anderen zu reden und anderen in die Augen zu schauen. Es gibt nichts schöneres, als Menschen zu begegnen, denen man in die Augen schauen und mit denen man netten Austausch haben kann. Wie sich das anfüllt, haben viele Menschen in unserer digitalen Welt fast vergessen. Deswegen wünsche ich mir oft die analogen Zeiten wieder zurück, als ich mich mit jemandem telefonisch verabreden konnte, um einfach spazieren zu gehen und über alles Mögliche zu reden.
Nimm Dir mehr Zeit für persönliche Kontakte, erfrische alte Freundschaften bei einem Spaziergang oder Besuch eines Cafés. Lass Dein Handy aber zuhause liegen. Du wirst diese Zeit genießen und das Gefühl der Einsamkeit wird von der Winde verweht. Nichts macht uns heutzutage so einsam wie unsere Abhängigkeit von digitalen Geräten. Du kannst aber Dich entscheiden, mit anderen persönlich zu verabreden, um miteinander über Gott und die Welt zu reden. Gott segne Dich!

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Autor

Viktor Schwabenland

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