Category Archives for "Jüngerschaft"

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zu Herzen
Apr 13

Nehmt euch zu Herzen, den Namen des Herrn zu ehren!

Und nun für euch, ihr Priester, dieses Gebot!
Wenn ihr nicht hört und wenn ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der HERR der Heerscharen, dann sende ich den Fluch unter euch und verfluche eure Segensgaben.

Maleachi 2,1-2

Hier ist die Hauptaufgabe der Priester ganz deutlich beschrieben: Dem Namen des Herrn die Ehre zu geben. Jetzt Denkst Du vielleicht: „Na, gut, das tut doch mein Pastor schon irgendwie!“ Wenn Du so denkst, dann hast Du vergessen, dass Jesus uns zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater gemacht hat! (Offb. 1,6).
Wir sind Seine Priester und unsere Aufgabe auf dieser Erde ist, Ihm die Ehre zu bringen.
Wenn unsere Kinder sich in der Öffentlichkeit schlecht benehmen, ehren sie uns damit nicht und die Menschen, die ihr Fehlverhalten sehen, könnten schlecht über uns denken. So ist es auch, wenn wir als Kinder Gottes uns Fehlverhalten. Die Welt beobachtet uns sehr genau und man sucht ständig nach unseren Fehlern, um uns anzuklagen und unseren Glauben zu schwächen. Deswegen sind wir herausgefordert, so zu leben und uns so  zu verhalten, dass es Gott die Ehre bringt und niemand uns beschuldigen kann, dass wir uns schlecht benehmen. Wenn wir Gott nicht ehren, dann können wir kein Segen von Ihm erwarten. Und wenn der Segen nicht kommt, dann kommt meistens der Fluch.
Ich will aber auf den Fluch verzichten und will meine Wege mit Gott zusammen  gehen und mir vom Heiligen Geist helfen lassen, Gott nicht nur in Worten, sondern auch in der Tat zu ehren, auch wenn es mir etwas kosten wird.
Wenn Du auf etwas verzichtest, um Gott die Ehre zu geben, dann wirst Du keinen Mangel haben. Gott wird Dir alles geben was Du brauchst und sogar noch mehr. Lass Dich vom Heiligen Geist neu erfüllen und stärken für einen neuen Tag zur Ehre Gottes. Gott segne Dich!

gehasst
Apr 10

Wir werden von der Welt gehasst, weil wir Jesus lieben!

Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber hasst sie, weil ich von ihr zeuge, dass ihre Werke böse sind.
Johannes 7,7

Das sagte Jesus seinen Jüngern, als Er vor ihnen stand und nicht in Ihren Herzen drin war. Deswegen hasste sie die Welt noch nicht. Als aber Jesus zum Himmel aufgefahren wurde und seine Jünger den Heiligen Geist empfingen, dann ging es auch mit den Verfolgungen los. Wir leben in einer harten Zeit, in der Christen immer mehr verfolgt werden und die Regierungen sie nicht schützen können. Wir sollten alles dafür tun, um unsere Glaubensgeschwister weltweit zu unterstützen, besonders wenn sie verfolgt werden. Aber wir sollen auch bereit sein, für Jesus Christus verfolgt zu werden. Die Welt wird uns nur so lange lieben, solange wir ihr nicht die Wahrheit Gottes zeigen, was aber unser Hauptauftrag ist! Wir sollen alle in der Welt zu Jüngern Christi machen. Wir brauchen dafür den Heiligen Geist, der unsere Worte mit Seiner Kraft mächtig macht, so dass viele Menschen nicht mehr zweifeln werden, dass Jesus tatsächlich lebt.
Als ich vor über 30 Jahren mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, warnte mich ein Bruder, dass es dem Teufel nicht gefallen könnte. Mir war es vollkommen egal, denn solche Freude und solch ein Glück habe ich noch nie im Leben gehabt. Doch, als ich nachhause kam, habe ich verstanden, was er meinte. Meine Eltern haben mich angegriffen und mir verboten, zum Gottesdienst zu fahren. Sie haben sicher nicht verstanden, warum sie dagegen waren. Sie hatten einfach Angst und Sorge um mich, die der Feind benutzt hat, um mich anzugreifen. Ich verlor alle Freunde, die mir lieb waren, weil sie mich als einen begeisterten Christen nicht verstehen konnten. Aber das hat mich wenig gestört, denn ich habe neue Freude bekommen, die mit mir den gleichen Weg gehen.
Wir müssen immer bereit sein, verfolgt zu werden und für Jesus sogar zu sterben, denn das kann schnell in einer vom Teufel regierten Welt passieren.
Bete für unsere verfolgten Glaubensgeschwister und habe keine Angst, wenn auch Du wegen Deines Glaubens verfolgt wirst. Lass Jesus immer Deine Kraft sein und verlass Dich auf Seine Hilfe und auf Seinen Schutz. Gott segne Dich!

Bund
Apr 09

Wir leben in einem neuen Bund!

Indem er von einem „neuen“ Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet und sich überlebt, ist dem Verschwinden nahe.
Hebräer 8,13

Durch Jesus Christus wurde neuer Bund mit uns geschlossen. Dieser Bund befreit uns von den Zwängen des Gesetztes des alten Bundes, weil Jesus Christus für uns das Gesetz erfüllt hat, was vorher kein Mensch schaffen konnte. Das ist ähnlich, wenn wir von unseren Haustieren verlangen würden nach unseren menschlichen Gesetzen zu leben, was sie niemals schaffen, auch wenn wir sie dressieren und ihnen gewisse Dinge beibringen können. Ihre Natur lässt es einfach nicht zu, wie Mensch zu sein. Wir schmeißen sie aber nicht aus dem Haus, nur weil sie nicht vollkommen nach unseren Gesetzen und Regeln leben können. Gott wusste auch, dass unsere sündige Natur es nicht zulassen würde, so zu sein wie Er. Deswegen musste Jesus Mensch werden, der ohne Sünde war, um uns von unserer sündigen Natur zu befreien. So hat Er für uns alle Gesetze erfüllt und hat uns, unvollkommene Wesen angenommen und uns ewiges Zuhause beim Himmlischen Vater geschenkt. Jeder von uns ist in der Sünde geboren, aber durch Jesus Christus sind wir von unserem dunklen Erbe befreit! Ja, wir sind wirklich frei! Wir sollten natürlich danach streben, ohne Sünde zu leben, aber wir dürfen uns nie verkrampfen und uns verstellen, um den Buchstaben zu erfüllen, ohne die Liebe Christi in uns zu haben. Seine Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes! Wenn wir in Seiner Liebe bleiben, werden wir automatisch alle Gesetze erfüllen, ohne jeglicher Anstrengungen.
Alles was Du noch tun musst, ist bloß eins: überwinde Dein Fleisch! Unser Fleisch will uns von der Gemeinschaft mit Gott ablenken und lässt sich leicht verführen. Suche ständig Gemeinschaft mit Gott, auch wenn alles um Dich herum versucht, Dich zu erdrücken. Gott segne Dich!

König der Juden
Apr 01

Die Aufschrift Seiner Beschuldigung: König der Juden

Und die Aufschrift seiner Beschuldigung war oben angeschrieben: Der König der Juden.
Markus 15,26

Jesus wurde gekreuzigt, weil man Ihn beschuldigt hat, selbsternannter König der Juden zu sein. Die Fürsten und Pharisäer hatten Angst, dass Jesus wirklich ein neuer leibhaftiger König über Israel werden könnte, dann könnten ihre krummen Geschäfte nicht mehr so gut laufen wie immer. Sie haben Ihn bereits dafür gehasst, weil Er über sie alles Bescheid wusste.
So ist es auch, wenn Jesus Christus der König im Leben eines Menschen werden möchte, dann finden sich immer Leute, die dagegen sind. Wir müssen nicht mit ihnen streiten oder unsere Meinung verteidigen, denn das bringt nur Chaos und viel Streit mit sich. Wir können die Leute segnen und ihnen wünschen, dass Jesus ihnen auch persönlich begegnet.
Sobald wir aber Jesus in uns haben, wird es uns von außen meistens nicht so positiv angesehen und wir werden auch mal beschimpft oder verhöhnt, weil wir den Weg der Jesusnachfolge gewählt haben. Wir sind dann für die Welt „nicht normal“!
Ich habe schon erlebt, dass manche Menschen Angst gekriegt haben, während ich ihnen von Jesus erzählte. Da versuchte der Feind das Bild von Jesus in den Köpfen der Menschen zu verdrehen. So wie es bei den Juden war, die Ihn höhnisch als König der Juden beschimpften. Sie hatten keine Ahnung, dass Er tatsächlich ein König war, aber nicht nur der Juden, sondern des ganzen Universums.
Wenn Du von irgendjemanden beschimpft wirst, nur weil Du an den lebendigen Gott und Seinen Sohn Jesus Christus glaubst, dann trage das mit Fassung. Lass Dich nicht zum Zorn reizen. Das ist nämlich das Ziel des Feindes, damit wir zornig und bitter werden, weil Jesus dann keine Chance hat, in uns und durch uns zu wirken.
Du musst Dich vor niemandem rechtfertigen, lebe selbstbewusst Deinen Glauben aus und lass Dich von niemanden zum schwarzen Schaf machen. Segne Deine Feinde und sie können sogar zu Deinen Freunden werden. Gott segne Dich!

wenn ihr Liebe untereinander habt
Mrz 24

…wenn ihr Liebe untereinander habt

Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,35

Wenn ich so manche Kommentare bei Facebook lese, habe ich das Gefühl, dass viele Christen diese Stelle so verstehen: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr viele Erkenntnisse habt und sich mit der Bibel besser auskennt!“ Es entsteht wirklich das Gefühl, dass einer besser weiß, wie man richtig im Glauben leben soll, als alle anderen. Es werden Bibelstellen zitiert ohne Ende und jede scheint zu passen… Nur, was bringt mir das?
Jesus sagte auch:

Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
Lukas 11,52

Von solchen Gesetzesgelehrten ist heute das ganze Internet voll. Das sind aber keine Jünger Christi, die in der Liebe leben. Sie belehren andere Menschen, verteilen mehr Angst als Hoffnung. Das ist doch nicht das, was Gott will!
Unser Gott ist die Liebe und das Leben! Wenn sich jemand durch uns geliebt fühlt und zum Leben gebracht wird, dann ist das ein Zeichen der wahren Jüngerschaft.
Doch, wenn wir in der Liebe Gottes leben, werden wir immer Feinde haben. So hat David im Psalm 109,4 geschrieben:

Für meine Liebe feindeten sie mich an. Ich aber bin stets im Gebet.

Warum wird man eigentlich gehasst, wenn man liebt? Nun, wir leben in einer geistlichen Welt, in der das Böse gegen die Liebe kämpft. Und Satan gefällt es nicht, wenn wir in der Liebe Gottes leben, deswegen nutzt er die Bibel und benebelt viele Christen mit verschiedenen Lehrmeinungen, die sie anderen beweisen müssen und raubt ihnen dabei jede Liebe.
Lass Dich nicht zur menschlichen Weisheit verführen, suche immer die Liebe Gottes und verteile sie in Deiner Umgebung. Gott wird Dich dafür mehr segnen, als wenn Du versuchst jemandem deine „richtige“ Erkenntnis der Bibel nachzuweisen. Gott segne Dich!

Züchtigung
Mrz 20

Gottes Züchtigung

 Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.
Hebräer 12,11

Züchtigung? Ja, wir werden gezüchtigt, bzw. erzogen. Gott ist der beste Pädagoge! Er weiß im Voraus, was gut für uns ist und was nicht. Wir sind ja seine Jünger, die viel von ihrem Lehrer lernen müssen. Als ich Jesus kennen lernte, war mein erster Gebet: „Herr, gib mir starken Glauben!“ Als ich so betete, wusste ich noch nicht, dass Gott mir zwar den Glauben schenkt, aber wachsen muss der Glaube durch gewisse Tests und Prüfungen, die mich stärker machen sollten. Aus dem Grund hat Gott viele Probleme in meinem Leben zugelassen, damit mein Glaube herausgefordert werden kann, um Seine mächtige Hand zu erfahren. Gott möchte nichts Böses für mich, aber Er möchte, dass ich ein Überwinder bin. Um manche Hürden des Leben zu überwinden, brauchte es viel Zeit. Aber durch Ausharren im Glauben wurde ich immer geduldiger. Jetzt weiß ich aus der Erfahrung, dass ich manchmal länger auf Gottes Antwort warten muss, aber auf Seine Antwort kann ich mich absolut verlassen. Er ist ein treuer Gott und erfüllt alle Seine Versprechen. Wenn wir auf Seine Hilfe länger warten müssen, wächst unser Glaube und auch unsere Geduld. Wir haben keine Angst mehr, dass uns nicht geholfen werden kann oder dass uns etwas zustoßen könnte, was uns schaden kann.
Gott will uns niemals schaden, aber Er nutzt unsere Not, um uns etwas beizubringen und befreit uns dann mit mächtiger Hand aus jeder Not, die auch so groß zu sein scheint, dass wir sie selbst nicht überwinden können.
Hab Geduld, wenn Du gerade schwere Zeiten durchmachst und verlasse Dich dabei auf Gott, der Dich auf keinen Fall im Stich lassen wird. Glaube nicht den Umständen, sondern Seinem Wort! Gott segne Dich!

Städte und Dörfer
Mrz 13

Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer

Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.
Matthäus 9,35

Hier steht ganz klar und deutlich geschrieben, was Jesus auf der Erde gemacht hat. Aber damit ist es nicht erledigt. Er sagte ja, dass wir das gleiche tun werden und sogar mehr! Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass von allen, die diese Andacht jetzt lesen, nur wenige das von sich behaupten können, die gleichen Werke zu tun, die auch Jesus getan hat. Ziehen wir durch Städte und Dörfer? Lehren wir in den Synagogen und Kirchen? Verkündigen wir das Evangelium… Halt! Hier könnte einer sagen, dass er das tut. Aber auch in solchen Maßen wie Jesus? Wohl kaum. Heilen wir jede Krankheit und jedes Gebrechen in unserem Volk? Ich habe bis jetzt noch nicht gehört, dass irgendeiner jede Krankheit geheilt hat, die es nur gibt. Sind wir deswegen alle schlechte Christen? Das nicht, aber wir machen es uns oft einfach bequem und folgen nur unseren eigenen Bedürfnissen. Wir sind mehr besorgt um uns selbst und um unsere Zukunft, als um das Wohl unserer Mitmenschen. Jesus aber sagte, dass wir nicht um den morgigen Tag besorgt sein sollten. Um das zu schaffen, brauchen wir festes Vertrauen zu unserem allmächtigen Gott. Wir werden vom Geist Gottes befähigt, Dinge für Gott zu tun, die wir von allein nie getan hätten. Wenn wir Ihm mehr zutrauen und uns Ihm komplet zur Verfügung stellen, dann werden wir von Ihm auch die nötige Kraft bekommen, um Seine Werke so auf dieser Erde zu vollbringen, wie Jesus das getan hätte.
Sei bereit, zu gehen, sobald der Geist Gottes Dich ruft! Zögere nicht und suche keine Ausreden, um zu bleiben. Lass Dich von Ihm gebrauchen, ohne Menschen zu fürchten. Das könnte richtig verrückt sein! Gott segne Dich!

Gott schaut
Mrz 12

Gott schaut nach den Verständigen

Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt, einen, der nach Gott fragt.
Psalm 53,3

Wer nach Gott fragt und Gott sucht, ist ein Verständiger. Zumindest, weil das im Wort Gottes geschrieben steht. Er hat’s verstanden, dass ohne Gott das Leben nicht lebenswert ist, denn Gott selbst ist das Leben. Wir lassen uns oft von unserem Alltag zu sehr beanspruchen, dass wir oft gar nicht daran denken, nach Gott zu fragen. Oft vergessen wir ihn in unserem Tun und Machen. Er will aber ein aktiver Teil unseres Lebens sein. Denn wenn Gott in unserem Leben fehlt, dann fehlt mit Ihm auch das Leben. Das bedeutet, dass wir dann praktisch tot sind.
Erst wenn wir verstanden haben, dass wir ohne Gott nichts wirklich Gutes, was von ewiger Bedeutung wäre, tun können, dann können wir von uns behaupten, dass wir zu den Verständigen gehören, die Gott sehen will. Gott braucht unsere Werke nicht, auch wenn sie im Zusammenhang mit der Bibel getan wurden. Er braucht unser Herz, dass verstehen soll, dass nur Er allein Gott ist und Er allein alle Türen öffnen und schließen kann. Auf Ihn kann sich jedes Herz verlassen und Gott enttäuscht niemanden.
Viele beschweren sich darüber, dass sie kein glückliches Leben haben, wobei sie gar nicht dabei merken, dass sie eben überhaupt kein Leben haben, weil sie Gott in ihr Herz gar nicht eintretten lassen haben. Und ohne das Leben zu leben, wird nicht möglich sein. Oder?
Ein Verständiger nutzt seinen Verstand, orientiert sich aber am Wort Gottes und nicht an dem, was man in der Welt für richtig hält. Er ist eben nicht von dieser Welt.
Mach es Dir zur Gewohnheit, jeden Tag zu Gott zu rufen, nach Ihm zu fragen, Ihn zu suchen. Nutze Deinen Verstand, um nach dem Wort Gottes zu leben und zu handeln. Gott segne Dich!

Mrz 09

Hörer, die sich selbst betrügen

Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!
Jakobus 1,22

Wenn man so überlegt, wie viele Selbstbetrüger jeden Sonntag in den Gottesdiensten sitzen und sich die schöne Predigt anhören, dann wird’s einen schlecht. Das sind bestimmt nicht wenige. Man sitzt den Gottesdienst durch und geht in sein Haus, um sich gemütlich auf den Sofas zu setzen und über die Predigt nachzudenken, anstatt das Gehörte gleich umzusetzen. Am nächsten Tag hat man schon vergessen, was in der Predigt gepredigt wurde, und lässt sich von alltäglichen Routine gefangen nehmen.
Im Jakobus 2,26 steht geschrieben:

Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Gott kann nicht wirken, wenn unser Glaube tot ist. Wenn wir etwas im Glauben tun, also uns bewegen, dann kann Gott nach unserem Glauben wirken. Wenn wir aber nur auf dem Sofa sitzen und hoffen, dass Gott etwas in unserem Leben tut, dann ist unser Glaube tot.
Wir sollten die Täter des Wortes Gottes werden! Dafür brauchen wir natürlich Sein Wort in unserem Herzen. Deswegen ist es nicht schlecht, ermutigende Predigten zu hören. Aber Sein Wort muss sofort umgesetzt werden, sonst stirbt es in unserem Herzen und bewirkt nichts. Sein Wort muss aber in unserem Herzen leben und uns bewegen. Dafür brauchen wir die Kraft des Heiligen Geistes, die uns treibt. Ich kenne einige Geschwister, die es jeden Tag erfahren, wie herrlich das ist, Gott zu gehorchen. Sie plappern nicht viel und zitieren nicht andauernd die Bibelstellen in jedem Facebook-Kommentar, sondern erleben das Wort Gottes im Alltag, weil sie auf die Stimme des Heiligen Geistes hören und danach handeln.
Ich weiß nicht, wie Du eingestellt bist, aber ich will mich selbst nicht betrügen und will, dass mein Glaube durchs Tun des Wortes Gottes lebendig bleibt und täglich wächst. Sei Täter des Wortes und kein Selbstbetrüger! Gott segne Dich!

heiliges
Feb 12

Wir sind ein auserwähltes heiliges Volk

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.
1. Petrus 2,9

Wir sind ein auserwähltes Geschlecht! Wir sind ein königliches Priestertum! Wir sind ein heiliges Volk!
Halt! Sind wir das wirklich? Ich würde gar nicht daran zweifeln, wenn wir wirklich nach dem Wort Gottes leben würden. Ein König oder ein Priester kann sich viele „Sünden“ nicht erlauben, sonst wird er vom Volk verstoßen. So gibt auch in unserem Leben einige Dinge, die wir lieber nicht machen sollen, damit wir im Dienst des Herrn bleiben. Manchmal sind es kleine Ausrutscher, aber sie kosten uns Frieden und lassen uns geistlich nicht wachsen. Jeder von uns kennt eigene Schwächen und sie können wir mit Jesus überwinden, auch wenn es einige Zeit in Anspruch nehmen muss. Wir befinden uns täglich im Heiligungsprozess und der Geist Gottes bewirkt in uns Seine Früchte.
Petrus sagt hier, dass wir die Tugenden des Herrn verkündigen sollen. Also, Seine Liebe, Barmherzigkeit, Güte, Freundlichkeit, Aufrichtigkeit… Und sie können wir am besten verkündigen, wenn wir sie anderen Menschen vorleben und nicht nur davon reden. In der Welt, in der christliche Werte als veraltet und untauglich gelten, müssen wir sie weiterhin in unseren Herzen behalten und danach leben. Ja, wir werden als dumm, altmodisch oder lebensfremd bezeichnet, denn für die Welt sind wir verkehrt und sie wird uns nie verstehen, weil sie nicht den gleichen Geist hat wie wir.
Du bist ganz sicher nicht vollkommen und wirst es auf der Erde nie sein, aber Gott will, dass Du Dich danach ausstreckst, so zu werden wie Er ist. Das ist Übungssache und ich glaube, dass Gott ein guter Lehrer ist, der Dir alles beibringen wird, was Du für Dein Priestertum brauchst. Gott segne Dich!

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