Category Archives for "Bibel"

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Sterbliche
Nov 11

Was ist der Sterbliche, dass er rein sein sollte?

Was ist der Sterbliche, dass er rein sein sollte, und wie kann der von einer Frau Geborene gerecht sein?
Hiob 15,14

Der Mensch ist von seiner gefallenen Natur aus ungerecht und böse. Da kann man noch so viele guten Taten vollbringen, es nützt alles nichts. Nur einer macht uns gerecht: Jesus Christus. Er hat für uns am Kreuz geblutet, damit wir rein und gerecht vor dem Vater stehen können. Ist das nicht ein Hammer Geschenk? Und alles, was wir dafür tun müssen, Sein Geschenk anzunehmen und Ihn mit unserem Leben zu verherrlichen.
Doch selbst, wenn man mit neuem Geist ausgestattet ist, ist man nicht automatisch gut. Denn wir haben noch alte Seele in uns, die leicht zu verführen ist, wenn unser Geist nicht stark genug ist. So kenne ich viele Christen, die jahrelang ihre geistliche Entwicklung vernachlässigt und sich mehr mit Vergnügen beschäftigt haben, die heute in Depressionen und anderen seelischen Leiden leben.
Da wir neuen Geist haben, sind wir keine Sterblichen mehr. Wir sind unsterblich, weil Jesus uns ewiges Leben geschenkt hat. Warum leben wir aber wie andere Sterblichen? Wir verschwenden unsere Zeit für viele nichtige Dinge, anstatt uns um unseren Geist zu kümmern.
Heute findet man zwar eine Fülle an geistlicher Nahrung im Internet, aber von der wird man stärker abgelenkt, besonders wenn man kleine Kinder hat. Früher war ich oft bei allen möglichen Konferenzen und Gottesdiensten, wo ich mich geistlich habe stärken lassen. Doch die Hauptnahrung für unseren Geist ist immer noch die Bibel und das Gebet. Mehr brauche ich heute auch nicht mehr. Irgendwann ist man so gesättigt, dass man das Empfangene nur weitergeben muss.
Denk daran: Jesus hat Dich gerecht gesprochen und Dich unsterblich gemacht! Du bist kein Sterblicher mehr, aber kümmere Dich jeden Tag um Deinen Geist und lass das tödliche Vergnügen hinter sich. Gott segne Dich!

Leib und Geist
Nov 10

Verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist

Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!
1. Korinther 6,20

Den Preis, den Jesus für unser Leben bezahlt hat, kann man nicht mit Geld messen. Er verlangt von uns auch keine „Zahlung“ für Seine Rettung, denn Er hat sie uns aus purer Gnade geschenkt. Dennoch sind wir Ihm etwas schuldig: wir sollten Ihn mit unserem Leib und unserem Geist verherrlichen. Unser Herz sollte immer voller Dankbarkeit sein, auch für Dinge, die uns zunächst unangenehm zu sein scheinen.
Wie kann ich nun meinen Gott mit meinem Leib und meinem Geist verherrlichen? Richtig! Seine Gebote halten, Seine Nähe suchen, Seine Wahrheit verkündigen und, und, und… Da sind uns keine Grenzen gesetzt. Anhand unseres Lebens sollen die anderen sehen, dass Jesus allein für uns im Mittelpunkt steht und Seine Werke in unserem Alltag tut.
Um unseren Gott mit unserem Leben zu verherrlichen, müssen wir uns von unsem Ich, unseren egoistischen Verlangen, so schnell wie möglich trennen. Er sollte unser Leben ausfüllen und ohne Ihn sollte nichts mehr in unserem Alltag geschehen. Das klingt nach einer schweren Aufgabe, aber sie ist nicht so schwer, wenn man die Hilfe des Heiligen Geistes in Anspruch nimmt. Jesus sagte nicht umsonst, dass Sein Joch leicht ist. Das bedeutet, dass Er uns beim Tragen jeder Last helfen will. Er lässt uns in manche Engpässe hineingeraten, damit Er sich in solchen Situationen verherrlichen kann. Denn, wenn ich keine Schmerzen habe, brauche ich keine Heilung. Oder?
Es muss aber nicht immer so schmerzhaft sein, denn es lohnt sich jeden Tag mit unserem Herrn zu starten, Sein Wort zu lesen und Ihm die Zeig zu geben, zu uns zu reden. Er kann uns vor jedem Übel warnen und uns den Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten.
Denk daran: Du gehörst nicht mehr Dir selbst, sondern Dein Leib und Dein Geist gehören Gott! Darum verherrliche Ihn! Gott segne Dich!

Gewinn
Nov 09

Aber was mir Gewinn war, das habe ich für Schaden geachtet

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet.
Philipper 3,7

Manche Dinge in unserem Leben scheinen für uns ein Gewinn zu sein. Es gibt viel Technik, die uns das alltägliche Leben erleichtert, es gibt viele Dienstleistungen, die uns bei der Erziehung, bei der Arbeit oder anderen Dingen unterstützen. Doch bei all den Dingen verlieren wir oft unsere Fähigkeiten, die Gott uns geschenkt hat und werden immer bequemer und fauler.
Ich habe hier in Deutschland oft Christen getroffen, die mir von ihrem „Gewinn“ erzählten, in dem sie mir sagten: „Ich habe super Job, ich habe ein Haus gebaut, ich habe eine Familie und ich habe Geld. So hat Gott mich gesegnet!“ Doch, wenn man in ihr Leben einen Blick wirft, sieht man ganz wenig von Gott. Sie haben keine Zeugnisse, weil bei ihnen alles immer in bester Ordnung war und sie Gottes Eingreifen kaum gebraucht haben. Es gibt aber auch Christen, die alles, was man für „Gewinn“ hält, aufgegeben haben, um Gott und Menschen zu dienen.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich etwas für Schaden geachtet habe, weil es für mich kein „Gewinn“ gab. Mein Leben war von Leid und Mangel geprägt, so dass Jesus zu meinem Gewinn geworden ist. Es war für mich wirklich das Beste, was ich haben könnte: Jesus in meinem Leben. Er ist meine feste Hoffnung, Er ist mein Arzt, Er ist mein bester Freund, Er ist meine absolute Sicherheit… Was braucht man mehr?
Wenn Dein Herz an etwas wertvolles gebunden ist, egal ob das Vermögen, Status oder materielle Dinge sind, dann frage Gott, was Er für Dich vorbereitet hat. Er wartet bis Du alles für Dich Wertvolles aufgibst, um noch wertvollere Geschenke von Ihm zu empfangen. Wenn Du etwas von Dir weggibst, was Dir unheimlich teuer ist, um Gott zu gefallen, dann wirst Du am Ende nicht leer ausgehen. Gott segne Dich!

fröhliche Mutter
Nov 08

Eine fröhliche Mutter von Söhnen

…der die unfruchtbare Frau des Hauses wohnen lässt als eine fröhliche Mutter von Söhnen. Hallelujah!
Psalm 113,9

Unfruchtbar zu sein, war früher eine Schande für jede Frau, weil Kinder galten als der Segen Gottes und im hohen alter war man auf seine Kinder und Enkel angewiesen, weil es keine Altenheime oder ähnliche Einrichtungen gab. Doch irgendwann hat der Mensch beschlossen, dass Kinder nicht zum Leben dazu passen, weil sie der Karriere der Mutter eher hinderlich sind und sie in ihrer persönlichen Freiheit total einschränken. So leben wir heute in einer kinderfeindlichen Gesellschaft, die veraltet und krank ist, die auch an allen Ecken und Kanten Mangel leidet. Kinder werden in Mutterleib getötet, weil man sie als unerwünschtes Produkt der Natur betrachtet und nicht als Schöpfung und Geschenk Gottes. Andererseits gibt’s viele Unfruchtbaren, die alles Mögliche versuchen, um ein Kind zu bekommen. Für sie empfehle ich die Bibel als Einleitung für die Schwangerschaft. Natürlich braucht eine Frau einen Mann dafür, aber die Bibel ist voll mit Beispielen, in denen die unfruchtbaren Frauen trotzdem schwanger wurden, denn Gott beschenkte sie für Ihre Liebe zu Ihm.
Es ist aber nicht nur bei leiblichen Unfruchtbarkeit so. Auch wenn wir geistlich ohne Frucht sind, kann Gott das auf jeden Fall ändern. Er macht uns fähig andere Menschen zu Kindern Gottes zu machen, auch wenn wir uns das nie zugetraut hätten. Ich habe inzwischen einige geistliche Kinder, um die ich mich so lange kümmern muss, bis sie geistlich erwachsen werden. Das kann einige Jahre noch dauern.
Mit Kindern haben wir auch Verantwortung für sie und müssen uns gut um sie kümmern. Das kann manchmal ganz schön anstrengend sein, aber es lohnt sich! Wenn mein kleiner Sohn zu mir kommt und mir sagt, dass er mich liebt, dann gibt’s für einen Vater nichts Schöneres auf dieser Welt.
Wenn Du unfruchtbar bist, bitte Gott, Dich fruchtbar zu machen. Egal ob leiblich oder geistlich, Jesus möchte Dich beschenken! Gott segne Dich!

Angst
Nov 07

Denn Angst ist nahe?

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe.
Psalm 22,12

Dass die Angst uns heute nahe ist, ist inzwischen jedem noch deutlicher geworden. Denn heute wird viel Angst über die Medien verbreitet, die aber zum größten Teil unbegründet ist. Dennoch fallen ihr viele Menschen zum Opfer, weil sie niemanden an ihrer Seite haben, der ihnen diese Angst nehmen kann. Wir aber dürfen den Frieden haben, wenn wir uns in der Nähe Gottes aufhalten.
Als ich von einem „tödlichen Virus“ hörte, brauchte ich mich davor nicht zu fürchten, weil ich Gott als meinen Beschützer bereits erfahren habe. Er ist das Leben und dieses Leben hat den Tod überwunden. So kann mir nichts Tödliches schaden, weil Jesus Christus mein Leben ist. Eigentlich logisch. Oder?
In der Welt ist die Angst aber eine sehr verbreitete Krankheit. Menschen fürchten sich vor allen möglichen Dingen und sehen oft keinen Ausweg aus ihrer Situation. Die Psychologen haben viel zu tun, auch wenn oft ohne Erfolg.
Die ausgesprochene Angst wie ein Glaube! Sie bewirkt das, wovor wir uns fürchten, wenn wir ständig darüber reden. Deswegen ist der lebendige Glaube ein wirksamer Mittel gegen die Angst. Denn durch den Glauben sind wir unserem Gott näher und fühlen uns unter Seinem Schutz geborgen. Nur Er kann uns von jeder Angst befreien, weil Er ein wunderbarer Vater ist, der Seine Kinder niemals allein lässt.
In der Bibel steht so oft geschrieben „Fürchte Dich nicht!“, weil wir als Kinder Gottes wirklich kein Grund zur Furcht haben. Früher hatte ich Angst durch einen epileptischen Anfall zu sterben, aber als ich Gottes übernatürlichen Schutz erlebt habe, war diese Angst bist heute weg.
Also, um keine Angst in dieser fürchterlichen Welt zu haben, halte Dich näher zu Gott. Bei Ihm bist Du geschützt und geborgen. Er gibt Deinem Herzen den Frieden, den Dir diese Welt nicht geben kann. Gott segne Dich!

aus dem glühenden Feuerofen
Nov 06

Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten

Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten.
Daniel 3,17

Der König Nebukadnezar wollte Schadrach, Meschach und Abed-Nego zur Anbetung eines Götzenbildes zwingen und drohte ihnen mit dem Feuerofen. Das hat diese mutigen Männer nicht erschreckt, weil sie sich der Größe ihres Gottes bewusst waren. Aber woher wussten sie so genau, dass Gott sie aus dem Feuerofen befreien kann? Die Antwort liegt in dem Vers oben, in dem sie sagen „unser Gott, dem wir dienen,…“. Sie waren nicht bloß religiöse Leute, sondern haben ihrem Gott gedient. Und wenn man Gott dient, dann lernt man ihn besser kennen. Ihr Vertrauen zu Gott, dem sie gedient haben, hat sich gelohnt. Sie kamen unversehrt wieder aus dem Feuer raus. Das war ein starkes Zeugnis für den König, der nun zugeben musste, dass ihr Gott der wahre Gott ist.
Mutig sollten wir auch sein, wenn es darum geht, jemandem zu widersprechen, der uns zur Sünde verleiten will. Er mag uns bedrohen, aber wir können uns auf Gottes Schutz vollkommen verlassen.
Mut braucht man auch, wenn man Gott dienen will. Denn, wer Gott dient wird immer viel zu kämpfen haben. Der Gegenwind kommt nicht immer aus dieser Welt, auch manche Geschwister können sich von der Finsternis gebrauchen lassen, um unserem Dienst im Wege zu stehen. Da müssen wir manchmal durch, ohne einzuknicken und uns von der Wahrheit abbringen zu lassen. Es gibt kein Feuer, der uns verzehren kann, weil unser Gott größer als alle Naturgewalten ist und weil sie alle Seiner Macht unterlegen sind.
Wenn Du mutig genug bist, um Gott zu dienen, dann fürchte Dich vor keinen Drohungen und vor keiner Gewalt. Sie werden zwar kommen, aber Dich werden sie nicht treffen, so wie die Feuerflammen diese drei mutigen Männer nicht verbrannten, denn Gott war mit ihnen. So will Er auch immer mit Dir sein! Gott segne Dich!

vergeben
Nov 05

Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben

Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
Johannes 20,23

Was für eine Aussage! Wenn ich es richtig verstehe, haben wir die Vollmacht, anderen die Sünde zu vergeben. Doch eigentlich wundert mich das nicht, denn wir sind die Kinder Gottes, die wie ihr Vater sein sollten. Leider verhalten wir uns oft viel zu menschlich und vergessen dabei ganz leicht, dass wir nicht mehr von dieser Welt sind. Im „Vater unser“-Gebet, lehrte Jesus zu beten: „…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“. Warum sollte man so beten? Weil Er will, dass wir unseren Schuldigern genauso vergeben, wie Er uns vergibt. Wenn wir das nicht tun, dann werden wir bitter und zornig, was eher belastend als befreiend ist. Jesus sagte an einer anderen Stelle nicht umsonst: Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben. Mit anderen Worten ist die Unvergebenheit eine Sünde, die uns von Gott trennt und eine zerstörerische Kraft in unserem Leben hat.
Nun, wie kann man jemandem vergeben, der uns viel Böses getan hat? Menschlich ist es kaum möglich, weil unsere Seele verletzt ist und die Gefühle es nicht zulassen werden, aber wir können Gott um Hilfe bitten. Er allein kann uns so viel Liebe für unsere Schuldigern schenken, dass es uns leichter fallen wird, ihnen zu vergeben. Wenn wir statt Liebe Hass und Wut empfinden, müssen wir dringend zu Jesus laufen und Ihn um die Befreiung bitten.
Also, selbst wenn ich von Gott die Vollmacht habe, jemandem zu vergeben oder nicht, zum Richter soll ich auf keinen Fall werden. So habe ich eigentlich nur eine Option: Vergebung!
Wenn Gott uns die Vergebung der Sünde geschenkt hat, dann soll Dein Herz auch in Vergebung leben. Vergib jedem, der Dich verletzt hat und werde richtig frei. Gott segne Dich!

Barmherzigkeit
Nov 04

Ein barmherziger Mensch tut seiner eigenen Seele Gutes

Ein barmherziger Mensch tut seiner eigenen Seele Gutes, ein Grausamer aber schneidet sich ins eigene Fleisch.
Sprüche 11,17

Neulich habe ich bei Norma eine Tasse entdeckt, auf der man lesen konnte: „Ich hasse Menschen“ und sah darin die Handschrift des Teufels, der solche nützliche Dinge wie eine Tasse dafür nutzt, um Hass zu verbreiten. Kaufen sollte sowas keiner mit gesundem Menschenverstand.
Meine Tochter, die gerade im Teenager-Alter ist, sagte einige Male sowas wie „Ich hasse meinen Klassenlehrer!“ oder „Ich hasse meinen Klassenkameraden!“. Da musste ich sie stoppen. Denn selbst wenn es für sie nur eine harmlose Äußerung war, kann der Teufel diese Worte nutzen, um den Hass im Herzen tatsächlich zu produzieren.
Halloween feiern, finden sogar manche Christen harmlos und schicken ihre Kinder, Süßigkeiten sammeln. Da bekam auch meine Tochter eine Einladung von ihrer christlichen Freundin, durch die Häuser zu ziehen. Sie hat aber die Einladung abgelehnt, weil wir sie über dieses teuflische Fest aufgeklärt haben.
Wir sollten Liebe und Barmherzigkeit leben und teilen. Das fällt uns zwar oft schwerer, als irgendwas Böses zu tun, aber wir müssen es tun. Wir müssen unser Fleisch und seine böse Natur überwinden und uns immer mehr von der Liebe Gottes erfüllen und treiben lassen. Wir müssen nicht gleich nach Afrika fahren, um barmherzig zu sein, denn im eigenen Land haben wir viele Menschen, die unserer Barmherzigkeit bedürfen.  Wenn wir Barmherzigkeit ausüben, wird man uns später auch barmherzig behandeln. Wenn wir aber unseren Nächsten grausam behandeln, schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Dann lass uns lieber barmherzig sein und jeden mit Liebe behandeln, der uns begegnet, auch wenn nicht jeder diese Liebe annehmen wird. Wenn wir das nicht tun, berauben wir uns selbst.
Sei barmherzig, lebe die Liebe in Deinem Alltag, behandle Menschen so, wie Du selbst behandelt sein willst. Gott möchte Dich zu Seiner Herrlichkeit nutzen. Gott segne Dich!

ganzen Verstand
Nov 03

…mit deinem ganzen Verstand

›Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!‹
Matthäus 22,37

Wir sollen den Herrn, unseren Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit unserem ganzen Verstand lieben. Eigentlich klar! Oder?
Doch den Verstand versucht man in vielen christlichen Kreisen, immer mehr aus dem Kontext zu entfernen. In vielen Kreisen spielt der Geist oder die Seele eine große Rolle, aber der Verstand bleibt auf der Strecke.
Nun, wenn man die Entwicklung in dieser Welt anschaut, dann könnten wir Christen uns von der Welt allein dadurch unterscheiden, dass wir den Verstand noch nutzen. Denn Gott will ja, dass wir Ihn auch mit unserem ganzen Verstand lieben.
Natürlich kann unser Verstand uns auch im Wege stehen, wenn es darum geht, geistliche Entscheidungen treffen zu müssen, aber wenn er unter dem Einfluss des Heiligen Geistes steht, dann ist das kein Problem. Es kommt ja immer darauf an, mit welchen Dingen wir unser Verstand füllen. Wenn wir uns viel mit dem Wort Gottes beschäftigen und öfter über Seine Worte nachdenken, dann haben wir gute Chancen, unseren Gott mit unserem ganzen Verstand lieben zu können. Wenn wir unseren Verstand aber vom Dreck dieser Welt beeinflussen lassen, dann hat Gott in ihm keinen Platz.
Es ist gut, viele Bücher zu lesen, aber noch besser ist es, viel in der Bibel zu lesen. Selbst wenn wir dieses Buch schon über 10-mal durchgelesen haben. Gott will zu uns immer wieder durch Sein Wort reden und das nicht nur zu unserem Geist, sondern auch zu unserem Verstand. Er will, dass wir über unser Leben öfter nachdenken und prüfen, wo wir eventuell falsch liegen oder eine Veränderung brauchen. Er will, dass wir kluge Entscheidungen treffen, die auf Seinem Wort als Fundament basiert sind.
Liebe den Herrn, Deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und natürlich mit Deinem ganzen Verstand! Gott segne Dich!

Haus der Trauer
Nov 02

Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer

Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer; aber das Herz der Narren im Haus der Lustigkeit.
Prediger 7,4

Na, wer will schon ins Haus rein, wo die Trauer herrscht? Wohl kaum jemand, denn niemand will traurig sein. Doch wenn ich in ein Haus der Trauer reingehe, um die Trauenden zu trösten und zu ermutigen, dann kann mich ihre Traurigkeit nicht beeinflussen. Doch leider ist der sündige Mensch eher im Haus der Lustigkeit zu finden, weil er sein Leben „genießen“ und sich keine Gedanken um die anderen machen will. Vor etwa 30 Jahren hätte ich gedacht, dass es Christen nicht betreffen würde, weil sie die Unterhaltung und Genuss eher gemieden haben, aber heute sieht es eher anders aus. Es wird auch in christlichen Kreisen immer mehr Unterhaltung angeboten und immer weniger ernsthafte Lehre, die vor der Sünde warnt und zum Dienen ermutigt. Die Seelsorger sind knapp, weil ganz viele Christen ihre Seele lieber „baumeln“ lassen wollen oder selbst seelisch belastet sind, so dass sie sich um die Seelen der anderen nicht kümmern können.
Es sollte weniger Programm und mehr der Geist und das Wort Gottes im Mittelpunkt stehen. Wir sollten uns nicht unterhalten lassen, sondern einander vom Herzen dienen. Dem Diener bleibt kaum noch Zeit für die zeitverschwenderische Unterhaltung. Und wenn er noch in seiner Berufung dient, dann macht es ihm auch große Freude und belastet ihn nicht.
Jesus sagte, dass man an der Liebe erkennen wird, dass wir Seine Jünger sind, und nicht am Vorhandensein des Flachbildfernsehers oder des neusten Smartphones. Auch nicht am lautesten Lobpreisabend oder dem größten Kirchengebäude wird man uns als Seine Jünger erkennen, sondern allein an der praktischen Liebe.
Verzichte immer mehr auf Unterhaltung in Deinem Leben und besuche lieber die Trauernden, um sie zu trösten und ihnen Mut zuzusprechen. Hilf den Schwachen und den Armen, statt Deine Ressourcen für eigene Belustigung zu verschwenden. Gott segne Dich!

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