Category Archives for "Bibel"

Mehr Infos hier

Werde mein Pate! Lass uns einander dienen!

Es gibt extra Ermutigung und Unterstützung für jeden, der mich bereits ab 5 Euro im Monat finanziell unterstützt! Sei bitte dabei!

Zeugen
Nov 21

Ihr seid Gottes Zeugen!

Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht!
Habe ich es dir nicht schon längst verkündet und dir angekündigt?
Ihr seid meine Zeugen! Gibt es einen Gott außer mir?
Nein, es gibt sonst keinen Fels, ich weiß keinen!

Jesaja 44,8

Na, wenn schon Gott selbst keinen andern Gott außer sich kennt, woher sollten wir denn anderen Gott kennen? Es gibt einfach keinen anderen Gott, als den, den wir kennen: unseren Himmlischen Vater, unseren Schöpfer, unseren Retter und Erlöser! Deswegen brauchen wir uns nicht, zu fürchten oder zu erschrecken, weil wir den Allmächtigen an unserer Seite haben. Und wir sind Seine Zeugen!
Stell Dir mal vor, ein Sänger, dessen Kunst Du toll findest, schickt Dich los, um in Deiner Stadt, für Sein Konzert zu werben. Wirst Du das tun? Oder sagst Du: „Ach, der ist eh sehr bekannt, dafür braucht man keine Werbung zu machen.“ Wenn Du ihn wirklich toll findest, dann erzählst Du jedem in Deiner Stadt, dass dieser toller Sänger einen Konzert gibt. Genauso ist es mit unserm Gott. Wenn Du wirklich in Deinen Gott verliebt bist und total von Ihm begeistert bist, dann erzählst Du jedem von Deinem Himmlischen Papa, der viel cooler ist als alle Väter der Erde zusammen. Auch wenn unser Gott eigentlich „bekannt“ ist, mach trotzdem für Ihn Werbung, damit jeder die Gelegenheit hat, Ihn persönlich kennen zu lernen. Der Name Jesus Christus ist zwar in allermunde, aber Ihn persönlich kennen die wenigsten. Und darum geht’s hauptsächlich bei unserer Verkündigung, dass wir Jesus nicht nur anwerben, sondern die Menschen mit Ihm verbinden.
Zeuge zu sein, ist jedoch nicht nur mündliche Verkündigung, sondern auch unser Lebensalltag. Menschen sollen sehen, dass unser Gott für uns nicht nur im Gottesdienstraum ist, sondern auch tagtäglich mit uns mitgeht und unser Leben delegiert.
Sei Sein Zeuge, der Sein Licht in dieser Welt ausstrahlt und lass Jesus durch Dich leuchten. Gott segne Dich!

grüßt ihn nicht
Nov 20

Falschen Lehrer nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!

Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!
2. Johannes 1,10

Wenn jemand zu uns kommt und nicht den Christus lehrt, der für uns am Kreuz gestorben, auferstand und in den Himmel aufgefahren ist, denn sollte man nicht mal grüßen. Warum? Das steht im Vers weiter: Denn wer ihn grüßt, macht sich seiner bösen Werke teilhaftig.
Es ist aber nicht nur mit geistlichen falschen Lehrern so, denn wenn wir anderen Ideologien dieser Welt nur teilweise zustimmen, machen wir uns teilhaftig an ihren bösen Werken.
Wir sollten Gott mit unserem ganzen Herzen und mit unserem ganzen Verstand lieben! Und gerade den Verstand sollte man in unserer Zeit immer öfter gebrauchen und nicht den Massen nachlaufen, die von der Dauerbeschallung der Medien manipulierbar sind. Die LGTBQ-Community missbraucht die Nächstenliebe, um ihre böse Werke zu tun, die Gott nicht gefallen. Wer da einspringt und die Regenbogenfahne schwenkt, macht sich teilhaftig an den Verbrechen, die gegen gesunden Menschenbild und Familie vollbracht werden.
Als Christen haben wir den Vorteil, dass wir Gott um Weisheit bitten dürfen und uns von Seinem Geist führen lassen können. Nur viele wollen mehr auf den Nachrichtensprecher hören als auf die leise Stimme des Heiligen Geistes. Das ist eine traurige Entwicklung, der wir entgegenwirken sollten, indem wir mehr die Gegenwart Gottes suchen und weniger weltliche Medien konsumieren. Natürlich sollten wir auch auf die selbsternannten Aposteln achten, die den Namen Jesus missbrauchen, um ihre falschen Lehren zu verbreiten. Davon gibt’s immer mehr auf dieser Welt. Ein echter Apostel tut seinen apostolischen Dienst ohne seinen Titel hervorzuheben, um eigene Ehre zu erlangen. Einen richtigen Lehrer kann man daran erkennen, dass er selbst lebt, was er aus der Bibel predigt. Wenn das nicht der Fall ist, darfst Du ihn nicht mal grüßen.
Nutze Dein Herz und Dein Verstand, um Deinen Gott so zu lieben, dass Du alles, was nicht aus Seiner Hand kommt, liegen lassen kannst. Gott segne Dich!

Schatz des Herzens
Nov 19

Das Gute aus dem guten Schatz des Herzens

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor.
Matthäus 12,35

Der Mensch ist von seiner gefallenen Natur böse und nicht gut, wie Humanisten das behaupten. Doch, wenn Gott in das Leben eines Menschen kommt, dann wird sein Herz verändert und mit einem Schatz des Himmels erfüllt. Als Jesus sagte, dass wir uns lieber die Schätze im Himmel sammeln sollen, meinte Er eigentlich, dass wir den Schatz Gottes in unserem Herzen vermehren sollten, in dem wir Gutes tun und Gutes reden. Wenn wir etwas von uns weggeben, sammeln wir im Himmel die Schätze. Klingt unlogisch, aber so funktioniert es im Reich Gottes. Reicher wird, wer reichlich gibt! Und Gott hat den fröhlichen Geber lieb.
Als ich die Geschichte eines Doktors hörte, der in der ärmsten Gegend Perus einen Krankenhaus aufgebaut hat, war ich erstaunt wie großzügig Gott ihn gesegnet hat, weil er bereit war, seine Heimat zu verlassen und in ein fremdes Land zu ziehen, um ein Segen für die armen Menschen dort zu sein, die sich keine Medizin leisten können. Gott setzte die Finanzen aus der ganzen Welt frei, um eine große Klinik aufzubauen, in der Seine Liebe praktisch gelebt wird.
Wir sollen gute Schätze in unserem Herzen sammeln, die Gutes hervorbringen. Wir wollen doch ein Segen für die Menschen in dieser Welt sein. Oder? Dafür müssen wir unsere Gaben einsetzen und sie nicht verbuddeln, in der Hoffnung, dass es keiner merkt. Gott sieht ja alles! Vor Ihm können wir nichts verstecken.
Es wäre unklug oder sogar dumm von uns, wenn wir unsere Gaben nicht einsetzen, um dieser Welt unseren Herrn zu zeigen, der für sie am Kreuz gestorben ist. Unsere Werke sollen von unserem Glauben bezeugen, damit jeder sehen kann wie gut unser Gott ist.
Lass Dich mit guten Worten und Gedanken füllen, damit nur Gutes aus Deinem Herzen hervorkommt. Gott segne Dich!

für Dich kämpfen
Nov 18

Der Herr wird für Dich kämpfen! Du aber sollst still sein!

Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird. Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!
2. Mose 14,13.14

Der Herr wird für Dich kämpfen! Ist das nicht eine geniale Botschaft? Glaubst Du das oder kämpfst Du immer noch aus eigener Kraft mit Deinen Problemen? Das brauchst Du aber nicht mehr zu machen, denn der Herr selbst kämpft für Dich, doch nur wenn Du Ihn für Dich kämpfen lässt. Damit Gott aber in Ruhe für Dich kämpfen kann, sollst Du still sein!
Nun, was bedeutet das konkret? Still sein bedeutet nicht schweigend durch das Leben zu gehen, sondern sich nicht aufregen und sich nicht von den Umständen verwirren lassen. Still zu sein, bedeutet einfach im Vertrauen zu Gott zu leben. Ich bin mir ganz sicher, dass der Herr in der Lage ist, den Kampf, den Du sonst nicht geschafft hast, zum siegreichen Ende zu bringen. Er ist ja schließlich Gott, der Allmächtige! Er kann wirklich alles! Für Ihn ist kein Problem zu groß!
Unser Hauptproblem oft ist unser Kleinglaube. Wir glauben schon, dass Gott uns bei Kleinigkeiten helfen kann, aber wenn es um große Stürme des Lebens geht, dann fürchten wir uns, weil unser Glaube nicht groß genug ist.
Einen großen Glauben zu haben, bedeutet aber nicht, dass man alles selbst unter Kontrolle hat. Es bedeutet, dass man die ganze Kontrolle über alles in unserem Leben Gott anvertraut. Ja, dem Gott, der als Vater für Seine Kinder kämpft. Er will uns nicht dem Schicksal überlassen oder den Teufel unser Herz zerstören lassen! Nein, Er garantiert uns den Sieg, weil Er den Tod und den Teufel besiegt hat. Ist das nicht befreiend? Ich find das sehr befreiend, dass ich nicht mehr selbst kämpfen muss, sondern Gott für mich kämpfen lassen kann.
So lass den Herrn für Dich kämpfen, überlasse Ihm Dein Problem und danke Ihm schon im Voraus für den Sieg, den Er Dir schenkt. Gott segne Dich!

Widrigkeiten
Nov 17

Du nun erdulde die Widrigkeiten

Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!
2. Timotheus 2,3

Wir haben immer wieder mit irgendwelchen Widrigkeiten zu kämpfen, die uns in dieser Welt begegnen. Manchmal ist es total anstrengend und wir kommen sogar an unsere Grenzen. Doch aufgeben sollten wir niemals! Wir wollen gute Streiter Jesu Christi sein, die an Seinen Sieg glauben und sich vor keinen Herausforderungen fürchten.
Wir lebten schon seit vielen Jahrzehnten in einem Land, in dem es uns relativ gut ging. Wir hatten Dach über den Kopf, wir hatten genug zu Essen und an der Bekleidung hat es uns auch nicht gemangelt. Was braucht man mehr? Doch jetzt kommen langsam die Zeiten, in denen Lebensmittel knapp werden, der Wohnungsmarkt immer mehr schwächelt und die billige Kleidung aus China immer teurer wird. So gibt es immer mehr Menschen, die total verzweifelt sind. Sie haben nichts mehr, an was sie sich festhalten können. Wir haben aber unseren Gott und Seine Verheißungen! Halleluja!
Wenn man manche Kriegsfilme anschaut, sieht man wie die Truppen mit Liedern in den Kampf ziehen. Das sollten wir auch tun. Wenn wir mit dem Lobpreis auf unseren Lippen in den geistlichen Kampf ziehen, bringt das den Feind zum Zittern und nimmt uns jede Angst vor allen möglichen Widrigkeiten des Lebens.
Selbst wenn wir irgendwelche Entbehrungen in Kauf nehmen müssen, können wir uns auf unseren Gott als Vater, Versorger und Arzt vollkommen verlassen. Er trägt uns durch alle Widrigkeiten durch, selbst wenn sie uns so unendlich vorkommen.
Lass uns den guten Kampf des Glaubens kämpfen und niemals aufgeben. Jesus hat die Macht über alle Widrigkeiten unseres Lebens. Verlass Dich täglich drauf und beginne jeden Tag mit Lobgesang. Danke Gott für Seine Gegenwart und für das, was Er heute für Dich tun wird. Er will Dich heute beschenken, darum schaue nicht auf Deine Widrigkeiten, sondern auf Ihn. Gott segne Dich!

für mich vollbringen
Nov 16

Der HERR wird es für mich vollbringen!

Der HERR wird es für mich vollbringen! HERR, deine Gnade währt ewiglich; das Werk deiner Hände wirst du nicht im Stich lassen!
Psalm 138,8

Was wird der HERR für mich vollbringen? Alles, was ich selbst nicht schaffe. Denn ich bin in meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten viel begrenzter als mein Herr und deswegen ist es keine Schande, Ihn um Hilfe zu bitten. Jesus sagte zu Seinen Jüngern: „Ihr bekommt nichts, weil ihr darum nicht bittet!“
Ich kann zwar zum Geburtstag ein Geschenk von einem Freund erwarten, aber wenn ich ihn nicht um ein bestimmtes Geschenk bitte, kann es leicht passieren, dass er mir etwas unpassendes schenkt. Aber es kann auch passieren, dass der Freund meint, mir zum nächsten Geburtstag nichts schenken zu wollen, weil er denkt, dass ich schon von allem genug habe.
Viele Christen leben in einer falschen Bescheidenheit und wollen Gott mit ihren Bitten „nicht stören“, weil sie eh einigermaßen zufrieden sind. Da muss ich aber an Jesu Beispiel mit dem unverschämten Freund denken, der Nachts von seinem Kumpel Brot haben wollte und so lange nicht gegangen ist bis er sein Brot bekam. So dürfen wir auch „unverschämt“ sein und Gott um Dinge bitten, die wir dringen brauchen. Dazu gehören auch Versorgung und Gesundheit. Er wird es für uns vollbringen! Aber ganz sicher! Wir müssen nur in unserem Glauben ausharren und in unserem Gebet unverschämt sein. Natürlich sollten wir vorher prüfen, ob unsere Bitte dem Willen Gottes entspricht und dafür haben wir Sein Wort. Aber einfach alles so sein lassen wie es ist, sollten wir auf keinen Fall. Wenn wir Seine Erben sind, können wir doch auf unser Erbe nicht verzichten. Darum ist es wichtig, ein heiliges und reines Leben zu führen, damit Gott nichts hindern kann, Seine großen Dinge in unserem Leben zu vollbringen. Wir brauchen täglich Seine Gnade, für die wir auch täglich dankbar sein sollten.
Jesus wird Dich auf keinen Fall im Stich lassen! Glaubst Du das? Gott segne Dich!

aus ihrem Gebiet
Nov 15

Sie baten Ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen

Und als sie ihn sahen, baten sie ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.
Matthäus 8,34

Das ist in einer Stadt passiert, in der Jesus die Dämonen in die Säue ausgetrieben hat. Es war den Leuten egal, dass Jesus einen Menschen von seiner Last befreit hat, sie haben sich Sorgen um die Schweine gemacht, die nun vernichtet waren. Jesus hat diesen Schweinebauern auf einen Schlag ihre Existenz entzogen. Denn Schweinefleisch in einem Land zu verkaufen, in dem es nicht gegessen werden darf, war sicher nicht legal. Anstatt Buße zu tun und Jesus nachzufolgen, schickten sie Ihn einfach weg. Oh, wie dumm! Er hätte ihnen helfen können, eine neue und gottgefällige Existenz aufzubauen, aber sie mussten jetzt selbst mit ihren Verlusten kämpfen.
Manchmal nimmt Gott etwas aus unserem Leben, was böse in Seinen Augen ist, und erwartet, dass wir unsere Entscheidungen und Taten bereuen, um uns dann zu helfen. Er will, dass wir unseren Blick auf Ihn und Seine heilsbringende Taten werfen, anstatt uns über unsere Verluste zu beklagen.
Ja, es tut manchmal sehr weh, wenn wir auf etwas in unserem Leben verzichten müssen, aber Gott gibt uns dafür zu Seiner Zeit viel mehr als wir uns überhaupt vorstellen können. Deswegen sollten wir bei keinem Unglück Jesus aus unserem Leben verweisen. Wir sollten Ihn eher darum bitten, dass Er mehr Gebiet in unserem Leben einnimmt und zum Blühen bringt. Das Alte soll vergehen und viel Neues soll entstehen.
Die Schweinebauer waren von Jesus enttäuscht, weil sie nicht erkannten, wer Er eigentlich ist. Wenn sie es erkannt hätten, dann würden sie Ihn umarmen und nicht loslassen wollen. Jesus hätte ihnen viel mehr als eine Schweineherde geben können: ewiges Leben.
Wenn Dir etwas genommen wurde, bedanke Dich bei Gott, denn Er will Dir etwas viel Besseres geben und Dich reichlich beschenken. Bitte Ihn nicht, Dein Gebiet zu verlassen, sondern lass Ihn lieber Dein Leben vollkommen verändern. Gott segne Dich!

sei gereinigt
Nov 14

Er will; sei gereinigt!

Ich will; sei gereinigt!
Matthäus 8,3

Das hat Jesus einem Aussätzigen gesagt, der vor ihm niederfiel und sprach: „Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen!“. Hätte Jesus sagen können „Nö, will ich nicht! Ich habe keine Zeit! Geh jetzt!“?
Nun, Er hätte auf jeden Fall die Freiheit dazu. Doch dann hätten Seine Worte, dass Er zum Retten gekommen ist, nicht ganz gestimmt.
So sagen auch heute noch viele Kranken: „Herr, wenn Du willst, kannst Du mich heilen!“ Es gibt aber einen kleinen Unterschied zu dem Aussätzigen. Der konnte sich nicht so sicher sein, dass Jesus ihn heilen würde, wir aber heute können ganz sicher sein, dass Jesus uns heilen will. Denn es steht geschrieben: „Durch Seine Wunden sind wir geheilt!“ Was steht da nochmal geschrieben? „Wenn wir gut sind und Ihn ganz nett bitten, dann wird Jesus uns vielleicht heilen.“ Nein! Es steht geschrieben, dass wir durch Sein Werk am Kreuz die Heilung bereits bekommen haben. In diesem Glauben lebte ich 10 Jahre lang bis diese Verheißung in meinem Leben zur Realität wurde. Hätte ich auf die Leute gehört, die mir sagten, dass Gott eventuell nicht will, dass ich geheilt werde und ich mein „Schicksal“ akzeptieren muss, dann wäre ich immer noch krank. Wir haben heute das geschriebene Wort Gottes, das durch den Glauben lebendig wird, und wir haben das vollbrachte Sieg Christi am Kreuz. Das hatte der Aussätziger nicht. Deswegen sollten wir das Wort Gottes fleißig studieren und die Verheißungen Gottes in Anspruch nehmen. Denn wenn es geschrieben steht, dass wir geheilt sind, wie können wir Gott noch fragen, ob Er uns noch heilen will? Wenn Er das nicht wollen würde, dann hätte Jesus nicht für uns alle sterben müssen. Logisch. Oder?
Nun, wenn Du die Heilung trotzt Deines Glaubens noch nicht bekommen hast, ist es kein Grund an der Verheißung Gottes zu zweifeln und sich mit der Krankheit abzufinden. Harre im Glauben so lange aus, bis Seine Heilung sich in Deinem Körper oder in Deiner Seele manifestiert. Gott segne Dich!

Nov 13

Als er aber von dem Berg herabstieg…

Als er aber von dem Berg herabstieg, folgte ihm eine große Volksmenge nach.
Matthäus 8,1

Jesus hat sich bereits klein gemacht, als Er Mensch wurde. Für einen Schöpfer so zu werden wie Seine Schöpfung ist schon demütigend genug. Aber Er hat das aus Liebe zu Seinem Geschöpf gemacht. Jesus hat nicht die Ehre bei Menschen gesucht, sondern tat die Werke des Vaters, die ihm die Ehre brachten. Er ist auf den Berg gestiegen, um zum Volk zu reden und nicht, um sich selbst zu erhöhen. Die Volksmenge folgte Ihm, weil Er ihnen in ihren Nöten begegnete und ein offenes Ohr für sie hatte. Er war nicht zu heilig, um mit den Huren und Säufern Gemeinschaft zu haben. Er kleidete sich auch nicht in weißen Kleidern, wie das manche Kirchenpriester tun. Jesus war und ist ein Freund der Armen und Schwachen. Deswegen konnten Ihn Pharisäer und Schriftgelehrten nicht ertragen. Er gehörte nicht zu der irdischen Elite, war aber total Gott und vollkommen Mensch.
Nun, wir als Christen verhalten uns oft so, als wären wir die Elite oder ein Geheimbund, in dem kein Platz für das gewöhnliche Volk ist. Wir sehen uns als überdurchschnittlich weise und überdimensional heilig. Doch, wenn wir unser Leben unter die Lupe nehmen, merken wir schnell, dass wir ganz einfache Menschen sind, die sich nur durch direkten Zugang zu Gott von anderen Menschen unterscheiden. Wir müssen vom Berg unseres Stolzes, unserer Hochmut herabsteigen, um anderen Menschen ins Gesicht schauen und ihnen von Jesus Liebe bezeugen zu können. Dann wird die Volksmenge uns folgen, weil sie Jesus in uns erkennt. Wenn wir uns selbst für weniger wichtig erachten, stattdessen uns mehr um die Kaputten dieser Welt kümmern, dann kann Gott in und durch uns mächtige Dinge vollbringen.
Demut bedeutet, sich selbst zu verleugnen, um für die anderen ein Segen zu sein. Steige von Deinem Berg herab und lass eine große Volksmenge Dir nachfolgen. Gott segne Dich!

Kämmerlein
Nov 12

Geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
Matthäus 6,6

Wenn Du kein Kämmerlein zuhause hast, in dem Du allein mit Gott sein kannst, dann such Dir einen anderen stillen Ort, wo Dich niemand beim Beten stören kann. Ich mache das immer gern im Wald, der nicht weit von meinem Haus ist.
Doch Jesus geht’s hier nicht nur um den Ort, wo Du beten kannst, sondern um die Art und Weise. Denn im Vers davor hat Er die Jünger gelehrt, nicht wie die Heuchler zu beten, die sich zwar nach außen oberfromm präsentieren, aber tief im Herzen getrennt von Gott sind. Jesus wollte ihnen klar machen, dass das Gebet etwas Intimes zwischen uns und Gott ist. Gott hört eher zu, wenn ich im Verborgenen bete, als wenn ich mich als Beter zur Schau stelle, um anderen zu zeigen wie fromm ich bin.
Wir müssen niemandem was beweisen und vor niemandem als vollkommen fromm auftreten. Jesus war ein echter Vorbild dafür. Die Frommen Israels haben Ihn deswegen nicht angenommen und sogar verachtet, weil Er sich anders verhalten hat als sie. Er war nahe an das einfache Volk, dem Er Heilung und Hoffnung brachte, was den Pharisäern und Schriftgelehrten ein Dorn im Auge war. Seine Theologie war ganz einfach: „Wer an mich glaubt, wird errettet werden!“ und „Wer nicht vom Geist und Wasser geboren wird, kann nicht errettet werden.“. Christus hat sich nie verstellt und sich als besonders göttlich dargestellt. Er war ganz Mensch und hat sich menschlich verhalten.
Genauso einfach, sollten wir auch leben, selbst wenn das manchen „Oberfrommen“ nicht passt. Wichtig ist, dass wir in einem offenen Gebet mit Gott in Verbindung sind und nicht so tun, als würden wir beten.
Dein Glaube soll keine Show sein, sondern zu Deinem Alltag gehören. Lebe authentisch und versuche Dich nie zu verstellen. Gott segne Dich!

Was du glaubst hat Macht! - Neues Buch von Wolfgang Schmidt * Gleich hier bestellen