Category Archives for "Matthäus"

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Reich Gottes
Dez 07

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes…

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6,33

In Versen davor steht geschrieben: Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
Unser Papa im Himmel weiß, was wir brauchen und Er gibt uns was wir tatsächlich benötigen und sogar noch mehr.
Angesichts der aktuellen finanziellen Lage in unserem Land, machen sich viele Menschen Sorgen, weil die Preise steigen und das Einkommen so bleibt wie es war. Doch wenn wir nach dem Reich Gottes trachten, wird uns alles zufallen. Ja, wirklich alles!
Nun, wie trachtet man nach dem Reich Gottes? Das ist kein Ritual und keine Tradition. Wenn man sich nach Gott ausstreckt und Seine Stimme hören will, wenn man im direkten Kontakt zu Jesus steht und Seinen Worten folgt, wenn man in der Liebe zu sich selbst und zu den anderen lebt, dann trachtet man nach dem Reich Gottes. Wo Gott ist, da hat Sorge keinen Platz.
Manchmal lässt uns Gott kurzzeitig Mangel haben, damit wir Ihn als unseren Versorger erleben können und üben können, Ihm zu vertrauen. Seine Hilfe kommt niemals zu spät, weil Er unsere Bedürfnisse immer im Blick hat. Besseren Vater kann man sich nicht wünschen.
Vertraue Gott, auch wenn Du morgen Deine ganze Existenzgrundlage verlierst. Er lässt Dich nicht verhungern und erfrieren, weil Du Ihm zu wertvoll bist. Er hat noch Pläne mit Dir, auch wenn’s noch nicht danach aussieht. Suche täglich nach Gott und Seine Nähe, lass Dich von den Umständen nicht beirren, dann wirst Du alles haben, was Du brauchst. Das ist nicht mein Versprechen, sondern Gottes. Er lässt Seine Kinder niemals im Stich, weil Er ein wunderbarer Vater ist! Gott segne Dich!

sie verließen
Dez 04

Sie verließen ihr Boot und folgten Jesus nach

Sie aber verließen sogleich das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.
Matthäus 4,22

Jakobus und Johannes verließen nicht nur ihr Boot, also ihren täglichen Job, mit dem sie ihr Brot verdienten, sondern auch ihren lieben Vater, um Jesus nachzufolgen. Wie konnten sie das bloß tun? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr Vater sich etwas gewundert hat und sich mit dem Gedanken, dass seine Söhne irgendeinem Wanderprediger nachfolgen und ihren Job schmeißen, nicht anfreunden konnte. Sie folgten ja einem für sie noch fremden Mann, der kein Rucksack mit Broten mit sich schleppte, mit denen Er sie ernähren könnte. Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ihr Vater seine Meinung geändert hat, als seine Kinder ihm später von vielen wunderbaren Werken Christi bezeugt haben.
Wenn Gott Dir aufs Herz legt, Dein Elternhaus oder Deinen Arbeitsplatz zu verlassen, um Jesus nachzufolgen und zu einem anderen Ort zu gehen, wo Du scheinbar weniger Sicherheit hast, dann habe Mut und geh! Auch wenn Mama und Papa diese Entscheidung aus dem Beschützerinstinkt heraus nicht gleich akzeptieren werden, lass Dich davon nicht abhalten, Jesus allein zu folgen. Er schickte Seine Jünger ohne Geld und ohne Essen los, um anderen zu dienen und sie kamen nicht verhungert und nicht in alten zerrissenen Klamotten zurück, sondern total glücklich über die Wunder, die Gott in ihnen und durch sie tat. Brot und Kleidung gehörten auch dazu. Wer sich zu sehr auf die Sicherheiten verlässt, verpasst die Chance, Gottes Wunder zu erleben. Viele werden Dir zur Vernuft raten und Dich versuchen zu überzeugen, dass so wie „alle anderen“ machen richtig ist. Du solltest aber mehr auf Gottes Stimme hören.
Verlass Dich nicht auf Deine Sicherheiten, lass Sie hinter Dir und zieh mit Jesus los. Auch wenn es die verrückteste Entscheidung Deines Lebens ist, lass Dich davon nicht abhalten und erlebe Gott in Seiner Allmacht. Gott segne Dich!

verlachten
Nov 22

Und sie verlachten IHN!

Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn.
Matthäus 9,24

Die Tochter eines Vorstehers lebte nicht mehr und er lief zu Jesus und sagte: „Meine Tochter ist eben gestorben, aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig“. Jesus hat seinen Glauben gesehen, denn er sagte nicht: „Aber komm und lege deine Hand auf sie, vielleicht wird sie dann lebendig.“ Nein, er sagte, dass sie dann lebendig wird, ohne vielleicht und aber… Und weil der Mann geglaubt hat, dass Jesus seine Tochter zum Leben erwecken wird, sagte Jesus, dass sie bloß schläft. Doch deswegen wurde Er ausgelacht. Kommt Dir das bekannt vor?
Wurdest Du auch schon für Deinen Glauben ausgelacht? Also, mir ist das schon oft passiert. Ich wurde schon oft für verrückt erklärt, weil ich irgendwelche Dinge einfach im Glauben getan habe. Interessant ist nur, dass die gleichen Menschen, die mich auslachten, später meinen Glauben bewunderten. So war es in diesem Fall auch. Erst lachten sie Jesus aus, dann heiß es weiter: „Da stand das Mädchen auf. Und diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land.“ Also, den Leuten war es nicht mehr zum Lachen, sie waren damit beschäftigt, weiter von diesem Wunder zu erzählen.
Wenn mich manche Leute auslachen, weil ich an etwas für sie unvorstellbares glaube, dann ist es für mich die Bestätigung, das mein Glaube richtig ist. Wenn sich aber keiner findet, der darüber lacht, dann muss ich Gott fragen, ob ich das richtige glaube.
Mein Rat heute für Dich: Lass die Leute über Dich ruhig lachen! Lächel sie dann einfach nur an und freue Dich in Deinem Herzen auf Gottes Werk, das Er durch Deinen Glauben vollbringen wird. Fange nie an, dich für Deinen Glauben zu rechtfertigen oder Deine Ansichten zu verteidigen, denn das sind oft die Perlen vor die Säue. Bleibe fest in Deinem Glauben und lass niemanden Dir diesen Glauben rauben. Gott segne Dich!

Schatz des Herzens
Nov 19

Das Gute aus dem guten Schatz des Herzens

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor.
Matthäus 12,35

Der Mensch ist von seiner gefallenen Natur böse und nicht gut, wie Humanisten das behaupten. Doch, wenn Gott in das Leben eines Menschen kommt, dann wird sein Herz verändert und mit einem Schatz des Himmels erfüllt. Als Jesus sagte, dass wir uns lieber die Schätze im Himmel sammeln sollen, meinte Er eigentlich, dass wir den Schatz Gottes in unserem Herzen vermehren sollten, in dem wir Gutes tun und Gutes reden. Wenn wir etwas von uns weggeben, sammeln wir im Himmel die Schätze. Klingt unlogisch, aber so funktioniert es im Reich Gottes. Reicher wird, wer reichlich gibt! Und Gott hat den fröhlichen Geber lieb.
Als ich die Geschichte eines Doktors hörte, der in der ärmsten Gegend Perus einen Krankenhaus aufgebaut hat, war ich erstaunt wie großzügig Gott ihn gesegnet hat, weil er bereit war, seine Heimat zu verlassen und in ein fremdes Land zu ziehen, um ein Segen für die armen Menschen dort zu sein, die sich keine Medizin leisten können. Gott setzte die Finanzen aus der ganzen Welt frei, um eine große Klinik aufzubauen, in der Seine Liebe praktisch gelebt wird.
Wir sollen gute Schätze in unserem Herzen sammeln, die Gutes hervorbringen. Wir wollen doch ein Segen für die Menschen in dieser Welt sein. Oder? Dafür müssen wir unsere Gaben einsetzen und sie nicht verbuddeln, in der Hoffnung, dass es keiner merkt. Gott sieht ja alles! Vor Ihm können wir nichts verstecken.
Es wäre unklug oder sogar dumm von uns, wenn wir unsere Gaben nicht einsetzen, um dieser Welt unseren Herrn zu zeigen, der für sie am Kreuz gestorben ist. Unsere Werke sollen von unserem Glauben bezeugen, damit jeder sehen kann wie gut unser Gott ist.
Lass Dich mit guten Worten und Gedanken füllen, damit nur Gutes aus Deinem Herzen hervorkommt. Gott segne Dich!

aus ihrem Gebiet
Nov 15

Sie baten Ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen

Und als sie ihn sahen, baten sie ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.
Matthäus 8,34

Das ist in einer Stadt passiert, in der Jesus die Dämonen in die Säue ausgetrieben hat. Es war den Leuten egal, dass Jesus einen Menschen von seiner Last befreit hat, sie haben sich Sorgen um die Schweine gemacht, die nun vernichtet waren. Jesus hat diesen Schweinebauern auf einen Schlag ihre Existenz entzogen. Denn Schweinefleisch in einem Land zu verkaufen, in dem es nicht gegessen werden darf, war sicher nicht legal. Anstatt Buße zu tun und Jesus nachzufolgen, schickten sie Ihn einfach weg. Oh, wie dumm! Er hätte ihnen helfen können, eine neue und gottgefällige Existenz aufzubauen, aber sie mussten jetzt selbst mit ihren Verlusten kämpfen.
Manchmal nimmt Gott etwas aus unserem Leben, was böse in Seinen Augen ist, und erwartet, dass wir unsere Entscheidungen und Taten bereuen, um uns dann zu helfen. Er will, dass wir unseren Blick auf Ihn und Seine heilsbringende Taten werfen, anstatt uns über unsere Verluste zu beklagen.
Ja, es tut manchmal sehr weh, wenn wir auf etwas in unserem Leben verzichten müssen, aber Gott gibt uns dafür zu Seiner Zeit viel mehr als wir uns überhaupt vorstellen können. Deswegen sollten wir bei keinem Unglück Jesus aus unserem Leben verweisen. Wir sollten Ihn eher darum bitten, dass Er mehr Gebiet in unserem Leben einnimmt und zum Blühen bringt. Das Alte soll vergehen und viel Neues soll entstehen.
Die Schweinebauer waren von Jesus enttäuscht, weil sie nicht erkannten, wer Er eigentlich ist. Wenn sie es erkannt hätten, dann würden sie Ihn umarmen und nicht loslassen wollen. Jesus hätte ihnen viel mehr als eine Schweineherde geben können: ewiges Leben.
Wenn Dir etwas genommen wurde, bedanke Dich bei Gott, denn Er will Dir etwas viel Besseres geben und Dich reichlich beschenken. Bitte Ihn nicht, Dein Gebiet zu verlassen, sondern lass Ihn lieber Dein Leben vollkommen verändern. Gott segne Dich!

sei gereinigt
Nov 14

Er will; sei gereinigt!

Ich will; sei gereinigt!
Matthäus 8,3

Das hat Jesus einem Aussätzigen gesagt, der vor ihm niederfiel und sprach: „Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen!“. Hätte Jesus sagen können „Nö, will ich nicht! Ich habe keine Zeit! Geh jetzt!“?
Nun, Er hätte auf jeden Fall die Freiheit dazu. Doch dann hätten Seine Worte, dass Er zum Retten gekommen ist, nicht ganz gestimmt.
So sagen auch heute noch viele Kranken: „Herr, wenn Du willst, kannst Du mich heilen!“ Es gibt aber einen kleinen Unterschied zu dem Aussätzigen. Der konnte sich nicht so sicher sein, dass Jesus ihn heilen würde, wir aber heute können ganz sicher sein, dass Jesus uns heilen will. Denn es steht geschrieben: „Durch Seine Wunden sind wir geheilt!“ Was steht da nochmal geschrieben? „Wenn wir gut sind und Ihn ganz nett bitten, dann wird Jesus uns vielleicht heilen.“ Nein! Es steht geschrieben, dass wir durch Sein Werk am Kreuz die Heilung bereits bekommen haben. In diesem Glauben lebte ich 10 Jahre lang bis diese Verheißung in meinem Leben zur Realität wurde. Hätte ich auf die Leute gehört, die mir sagten, dass Gott eventuell nicht will, dass ich geheilt werde und ich mein „Schicksal“ akzeptieren muss, dann wäre ich immer noch krank. Wir haben heute das geschriebene Wort Gottes, das durch den Glauben lebendig wird, und wir haben das vollbrachte Sieg Christi am Kreuz. Das hatte der Aussätziger nicht. Deswegen sollten wir das Wort Gottes fleißig studieren und die Verheißungen Gottes in Anspruch nehmen. Denn wenn es geschrieben steht, dass wir geheilt sind, wie können wir Gott noch fragen, ob Er uns noch heilen will? Wenn Er das nicht wollen würde, dann hätte Jesus nicht für uns alle sterben müssen. Logisch. Oder?
Nun, wenn Du die Heilung trotzt Deines Glaubens noch nicht bekommen hast, ist es kein Grund an der Verheißung Gottes zu zweifeln und sich mit der Krankheit abzufinden. Harre im Glauben so lange aus, bis Seine Heilung sich in Deinem Körper oder in Deiner Seele manifestiert. Gott segne Dich!

Nov 13

Als er aber von dem Berg herabstieg…

Als er aber von dem Berg herabstieg, folgte ihm eine große Volksmenge nach.
Matthäus 8,1

Jesus hat sich bereits klein gemacht, als Er Mensch wurde. Für einen Schöpfer so zu werden wie Seine Schöpfung ist schon demütigend genug. Aber Er hat das aus Liebe zu Seinem Geschöpf gemacht. Jesus hat nicht die Ehre bei Menschen gesucht, sondern tat die Werke des Vaters, die ihm die Ehre brachten. Er ist auf den Berg gestiegen, um zum Volk zu reden und nicht, um sich selbst zu erhöhen. Die Volksmenge folgte Ihm, weil Er ihnen in ihren Nöten begegnete und ein offenes Ohr für sie hatte. Er war nicht zu heilig, um mit den Huren und Säufern Gemeinschaft zu haben. Er kleidete sich auch nicht in weißen Kleidern, wie das manche Kirchenpriester tun. Jesus war und ist ein Freund der Armen und Schwachen. Deswegen konnten Ihn Pharisäer und Schriftgelehrten nicht ertragen. Er gehörte nicht zu der irdischen Elite, war aber total Gott und vollkommen Mensch.
Nun, wir als Christen verhalten uns oft so, als wären wir die Elite oder ein Geheimbund, in dem kein Platz für das gewöhnliche Volk ist. Wir sehen uns als überdurchschnittlich weise und überdimensional heilig. Doch, wenn wir unser Leben unter die Lupe nehmen, merken wir schnell, dass wir ganz einfache Menschen sind, die sich nur durch direkten Zugang zu Gott von anderen Menschen unterscheiden. Wir müssen vom Berg unseres Stolzes, unserer Hochmut herabsteigen, um anderen Menschen ins Gesicht schauen und ihnen von Jesus Liebe bezeugen zu können. Dann wird die Volksmenge uns folgen, weil sie Jesus in uns erkennt. Wenn wir uns selbst für weniger wichtig erachten, stattdessen uns mehr um die Kaputten dieser Welt kümmern, dann kann Gott in und durch uns mächtige Dinge vollbringen.
Demut bedeutet, sich selbst zu verleugnen, um für die anderen ein Segen zu sein. Steige von Deinem Berg herab und lass eine große Volksmenge Dir nachfolgen. Gott segne Dich!

Kämmerlein
Nov 12

Geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
Matthäus 6,6

Wenn Du kein Kämmerlein zuhause hast, in dem Du allein mit Gott sein kannst, dann such Dir einen anderen stillen Ort, wo Dich niemand beim Beten stören kann. Ich mache das immer gern im Wald, der nicht weit von meinem Haus ist.
Doch Jesus geht’s hier nicht nur um den Ort, wo Du beten kannst, sondern um die Art und Weise. Denn im Vers davor hat Er die Jünger gelehrt, nicht wie die Heuchler zu beten, die sich zwar nach außen oberfromm präsentieren, aber tief im Herzen getrennt von Gott sind. Jesus wollte ihnen klar machen, dass das Gebet etwas Intimes zwischen uns und Gott ist. Gott hört eher zu, wenn ich im Verborgenen bete, als wenn ich mich als Beter zur Schau stelle, um anderen zu zeigen wie fromm ich bin.
Wir müssen niemandem was beweisen und vor niemandem als vollkommen fromm auftreten. Jesus war ein echter Vorbild dafür. Die Frommen Israels haben Ihn deswegen nicht angenommen und sogar verachtet, weil Er sich anders verhalten hat als sie. Er war nahe an das einfache Volk, dem Er Heilung und Hoffnung brachte, was den Pharisäern und Schriftgelehrten ein Dorn im Auge war. Seine Theologie war ganz einfach: „Wer an mich glaubt, wird errettet werden!“ und „Wer nicht vom Geist und Wasser geboren wird, kann nicht errettet werden.“. Christus hat sich nie verstellt und sich als besonders göttlich dargestellt. Er war ganz Mensch und hat sich menschlich verhalten.
Genauso einfach, sollten wir auch leben, selbst wenn das manchen „Oberfrommen“ nicht passt. Wichtig ist, dass wir in einem offenen Gebet mit Gott in Verbindung sind und nicht so tun, als würden wir beten.
Dein Glaube soll keine Show sein, sondern zu Deinem Alltag gehören. Lebe authentisch und versuche Dich nie zu verstellen. Gott segne Dich!

ganzen Verstand
Nov 03

…mit deinem ganzen Verstand

›Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!‹
Matthäus 22,37

Wir sollen den Herrn, unseren Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit unserem ganzen Verstand lieben. Eigentlich klar! Oder?
Doch den Verstand versucht man in vielen christlichen Kreisen, immer mehr aus dem Kontext zu entfernen. In vielen Kreisen spielt der Geist oder die Seele eine große Rolle, aber der Verstand bleibt auf der Strecke.
Nun, wenn man die Entwicklung in dieser Welt anschaut, dann könnten wir Christen uns von der Welt allein dadurch unterscheiden, dass wir den Verstand noch nutzen. Denn Gott will ja, dass wir Ihn auch mit unserem ganzen Verstand lieben.
Natürlich kann unser Verstand uns auch im Wege stehen, wenn es darum geht, geistliche Entscheidungen treffen zu müssen, aber wenn er unter dem Einfluss des Heiligen Geistes steht, dann ist das kein Problem. Es kommt ja immer darauf an, mit welchen Dingen wir unser Verstand füllen. Wenn wir uns viel mit dem Wort Gottes beschäftigen und öfter über Seine Worte nachdenken, dann haben wir gute Chancen, unseren Gott mit unserem ganzen Verstand lieben zu können. Wenn wir unseren Verstand aber vom Dreck dieser Welt beeinflussen lassen, dann hat Gott in ihm keinen Platz.
Es ist gut, viele Bücher zu lesen, aber noch besser ist es, viel in der Bibel zu lesen. Selbst wenn wir dieses Buch schon über 10-mal durchgelesen haben. Gott will zu uns immer wieder durch Sein Wort reden und das nicht nur zu unserem Geist, sondern auch zu unserem Verstand. Er will, dass wir über unser Leben öfter nachdenken und prüfen, wo wir eventuell falsch liegen oder eine Veränderung brauchen. Er will, dass wir kluge Entscheidungen treffen, die auf Seinem Wort als Fundament basiert sind.
Liebe den Herrn, Deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und natürlich mit Deinem ganzen Verstand! Gott segne Dich!

Senfkorn
Sep 11

Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn…

Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen:
Hebe dich weg von hier dorthin!, und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein.
Matthäus 17,20

Hier sagt Jesus, dass man im Prinzip mit kleinem Glauben große Dinge wie ein Berg bewegen kann. Und Jesus lügt nicht!
Am Anfang meines Glaubenslebens hatte ich kaum Glauben, aber ich war neugierig und wollte herausfinden, ob Gott mich tatsächlich hört und auf meine Bitten eingeht. Und siehe da, Er hat meine Bitten erhört, obwohl ich noch nicht fest im Glauben war. Er hat’s getan, um mir zu zeigen, dass Er mich hören kann und um meinen Glauben zu stärken.
Manchmal haben wir im Leben große Berge vor uns, die uns einfach zu groß erscheinen, aber wenn wir unseren Glauben einsetzen, werden sie klein.
Der Glaube beginnt aktiv zu sein, wenn wir Gott um etwas bitten, was Er uns verheißen hat. Selbst, wenn wir uns noch nicht sicher sind, dass Er unser Gebet erhört, viel wichtiger dabei ist, es zu tun.
Jesus sagte: „Ich bekommt nichts, weil ihr nicht bittet.“ Dabei sagte Er nicht: „Ihr bekommt nichts, weil euer Glaube zu schwach ist.“
Aus Erfahrung weiß ich, dass der Glaube mit jeder Erfahrung, die ich mit Gott mache, stärker wird. Als ich Gottes übernatürlichen Schutz auf dem Berg erlebt habe, wuchs mein Glaube und ich fühlte mich viel sicherer in dieser unsicheren Welt.
Wenn Du einen kleinen Senfkornglauben hast, sei nicht zurückhaltend im Gebet und bitte Gott, dass Er Deine Berge bewegt. Dein Glaube wird dann wachsen, so wie aus einem Senfkorn ein großer Baum herauswächst. Lass Dir von niemandem einreden, dass Dein Glaube zu klein oder zu schwach sei. Auch Du selbst sage niemals, dass Dir der Glaube fehlt. Den hast Du ganz sicher in Deinem Herzen, auch wenn er nur eine Senfkorngröße hat. Gott segne Dich!

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