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Sünde
Jan 09

Wollen und nicht tun, ist Sünde

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.
Jakobus 4,17

Wenn ich etwas Gutes tun will, das aber nicht tue, dann sündige ich. Warum ist es aber Sünde? Weil alle guten Gedanken kommen von Gott und wenn wir ihnen nicht folgen, gehorchen wir Gott nicht.
Oft ist es unsere Bequemlichkeit, die uns davon abhält, Gutes zu tun. Wir sind zu müde, zu schwach, zu beschäftigt, zu gestresst… da gibt’s viele Ausreden, um Gutes nicht zu tun.
Nun, wenn wir aber keine guten Werke tun, kann unser Glaube nicht lebendig bleiben, denn Glaube ohne Werke ist tot. Ja, manchmal muss man sich in den Hintern beißen, um etwas Gutes zu tun, aber Gott segnet diesen Schritt dann reichlich. Hiob ist ein guter Beispiel dafür. Ihm ging’s überhaupt nicht gut. Er war so krank, dass sein Fleisch am verwesen war, aber als er (noch in diesem Zustand!) für seine Freunde betete, machte Gott ihn von seinen Leiden frei und segnete ihn reichlich.
Ein Gebet ist auch ein gutes Werk, das jeder tun kann. Aber manchmal braucht jemand auch praktische Hilfe von uns. Wir müssen nicht nur warten, dass jemand zu uns kommt und uns um Hilfe bietet, sondern können selbst bei unseren Geschwistern und Freunden nachfragen, ob die evtl. unsere Hilfe benötigen.
Sünde ist eigentlich alles, was uns von Gott trennt. Wenn wir Seinem Willen nicht folgen, sind wir ungehorsam und brauchen uns nicht zu wundern, dass Sein Segen nicht fließt.
Klar, es gibt Dinge, die wir nicht gut können. Aber manchmal wissen wir nicht, dass wir etwas machen können, was wir nie gemacht haben, weil uns die Erfahrung fehlt. Dann lohnt sich’s trotzdem, es auszuprobieren. Wenn jemand Deine Hilfe in etwas benötigt, was Du noch nie gemacht hast, probiere es einfach, das zu tun. Auch wenn Du es nicht schaffst, Gott wird Dich trotzdem mit Seinem Segen belohnen. Gott segne Dich!

  • Jakobus 4,17
    Jakobus 4,17

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Wollen und nicht tun, ist Sünde

 

 

 

Glückselig
Dez 01

Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet

Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1,12

Als ich vor einer Woche zur Arbeit kam, lag ein Kalender-Blatt mit diesem Vers vor der Kaffeemaschine. Sowas kommt sicher von meiner Chefin, die mich immer wieder ermutigen will.
So will ich Dich heute damit auch ermutigen, egal ob Du ein Mann oder eine Frau bist. Im Kalender-Blatt stand der Vers in einer anderen Übersetzung und fing so an: “Glückselig der Mann, der die Prüfung erduldet!” Bei vielen besonderes jungen Christen klingt das Wort Prüfung als etwas Schreckliches und total Finsteres, wovor sie sich fürchten.  Aber ich kann heute aus der Erfahrung sagen, dass jede Prüfung in meinem Leben mich nur stärker und lebensfähiger gemacht. So habe ich keine Angst mehr vor weiteren und möglicherweise schwereren Prüfungen. Denn, je schwerer die Prüfung ist, desto stärker kann mir Gott dabei helfen, sie zu bestehen. Prüfungen sind auch deswegen gut, weil sie uns aus unseren Komfortzonen rausholen und uns Beten beibringen. Das ist auch einer der Gründe, warum ich Gott für all die Prüfungen danke. Hätte ich ein bequemes, ruhiges und sorgloses Leben, dann bräuchte ich mich nicht an Gott zu werden und hätte Seine Liebe, Annahme, Trost, Kraft und Allmacht nicht erfahren.
Ja, manchmal denke ich auch, dass es schöner wäre, sich ganzen Tag im Bett zu wälzen, mit meiner Frau zu kuscheln und einfach das Leben zu genießen. Aber diese Gedanken verbanne ich sofort, weil diese Bequemlichkeit und Faulheit eher zerstörerische Wirkung haben, als dass sie uns glücklich machen.
Ich bin glücklich, wenn Gott mich gebrauchen kann, wenn Er mir Seine Allmacht auch in Kleinigkeiten des Alltags zeigt.
Stehe Deine Prüfungen mit Gott durch. Klammere Dich fest an Ihn, dann wirst Du sie alle gut bestehen und die Krone des Lebens empfangen. Gott segne Dich!

  • Jakobus 1,12
    Jakobus 1,12

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Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet

 

 

 

 

Täter des Wortes
Okt 05

Bist Du nur Hörer des Wortes oder sein Täter?

Denn wer [nur] Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut; er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war.
Jakobus 1,23-24

An Hörern des Wortes mangelt es nicht. Jeden Sonntag kommen welche zum Gottesdienst, um das Wort Gottes zu hören. Doch mit den Tätern des Wortes wird schon knapp.
Weiter schreibt Jakobus: Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser [Mensch], der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Nicht die Gottesdienste oder andere Events haben mir die größte Glückseligkeit gebracht, sondern mein Tun des Wortes und mein Dienst.
Nun, Täter des Wortes zu sein, bedeutet auf keinen Fall, dass man durch seine Werke gerechtfertigt werden kann. Täter des Wortes wendet das Wort Gottes in Seinem Alltag an. Anders gesagt, er glaubt an das Wort Gottes, das lebendig in seinem Leben wirkt. Ein Täter des Wortes verlässt sich auf Gottes Verheißungen und handelt danach.
Ein Täter des Wortes hört, was Gott zu ihm sagt und tut, was Er von Ihm will. Ja, es ist unbequem ein Täter des Wortes zu sein, denn man muss ich auch bewegen dafür.
Um aber glückselig in unserem Tun zu sein, müssen wir eben das tun, was Gott will und wofür Er uns mit Seinen Gaben ausgestattet hat. Nur weil ich nicht als Prophet dienen kann, bedeutet nicht, dass ich überhaupt nicht dienen kann. Wer bereit ist, nicht nur ein Hörer des Wortes zu sein, sondern ein Täter, der wird sich glücklich schätzen, weil er dann viel Abenteuer mit Gott erleben wird.
Glaubst Du, dass es schwer ist, das Wort Gottes zu tun? Dann brauchst Du mehr von der Kraft des Heiligen Geistes und ein offenes Ohr für Ihn. Sei ein Täter des Wortes! Gott segne Dich!

  • Jakobus 1,23-24
    Jakobus 1,23-24

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Bist Du nur Hörer des Wortes oder sein Täter?

 

 

Gutes zu tun
Mrz 13

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht…

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.
Jakobus 4,17

Wir können leicht jemandem versprechen, etwas für sie zu tun, und vergessen das nach einer Weile. Aber nicht jeder ist so unverschämt und will uns an unser Vorhaben erinnern. Die meisten werden von uns enttäuscht und in manchen Fällen wollen sie nichts mehr mit uns zu tun haben.
Nun, die unterlassene Hilfeleistung wird nach deutschem Gesetz auch bestraft. Haben die Gesetzgeber dieses Gesetz vielleicht aus der Bibel abgeleitet? Schon möglich. Laut diesem Vers begehe ich die Sünde, wenn ich vorhabe, Gutes zu tun, und es nicht tue. Sicher, nicht immer hängt es von mir ab. Wenn ich zum Beispiel jemandem versprochen habe, ihm beim Umzug zu helfen, bin aber an dem Tag schwach von der Grippe geworden, dann muss ich mich entschuldigen, weil ich einfach nicht kann. Wenn ich aber an dem Tag vom guten Kumpel eingeladen werde, abends ein Bier zu trinken und sage deswegen meine Hilfe ab, dann ist das eher ein sündiges Verhalten. Dabei müsste ich eventuell auch Lügen, um mein Vorhaben, Bier mit Kumpel zu trinken, zu verheimlichen.
Wir werden ganz sicher nicht durch gute Werke gerechtfertigt, das ist schon klar, aber damit die Welt erkennt, dass wir die Kinder Gottes sind, müssen wir in einer Liebe zu einander und zu anderen Menschen leben, die gute Werke nicht ausschließt. Nur mit frommen Sprüchen und heiligem Lächeln kann man keinen Menschen von der Gottes Kindschaft überzeugen. Wenn ich aber jemandem etwas Gute tue und das vom Herzen mache, dann wird das mehr Frucht bringen, als wenn ich ihm eine schöne evangelistische Broschüre schenke. Die Welt lehrt uns, Egoisten zu sein und sich nur um eigenes Wohl zu kümmern.
Jesus will, dass Du immer zu guten Werken bereit bist, auch wenn es Dir etwas kostet. Er wird Dir jeden Aufwand entschädigen. Gott segne Dich!

Weisheit von oben
Feb 22

Die Weisheit von oben

Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedfertig, gütig; sie lässt sich etwas sagen, ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und frei von Heuchelei.
Jakobus 3,17

Wenn man sich in sozialen Netzwerken umschaut, sieht man immer weniger von dieser Weisheit. Das ist eine traurige Entwicklung, die ich gerade beobachten muss. Viele Christen sind durch ihre politisch unterschiedlichen Meinungen entzweit, weil sie diese Weisheit Gottes eben nicht haben. Wenn jemand bei Facebook schreibt: “Jeder, der AfD wählt oder ihr sympathisiert, soll sich von meiner Freundesliste löschen!”, dann spricht das nicht von Barmherzigkeit, Friedfertigkeit oder Güte. Oder? Da ist eher viel Verachtung zu spüren, als Liebe. Uns wird man aber an der Liebe erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind, die wir zu einander praktizieren. Sich politisch mit den Ereignissen in unserem Land auseinander zu setzten ist zwar wichtig, aber nicht wichtiger als das Evangelium zu leben und zu verkündigen. Und das vergessen heute viele Christen und lassen sich lieber in die politischen Streitigkeiten ein, statt für die Versöhnung sorgen, die eher im Gottes Sinne ist. Wir haben den Auftrag, den Frieden Gottes in diese Welt zu bringen und nicht, um uns in ihre Streitigkeiten einzumischen. Egal welche Partei ich wählen werde, es wird eh das passieren, was Gott will. Die Menschen kann auch nur das überzeugen, was gut und nützlich ist. Warum nutzen viele Christen nicht die Zeit, um Facebook & Co. mit mehr guten Inhalten zu füllen, die aus dem Wort Gottes kommen und von Jesus bezeugen, sondern vergeuden sie, um Politiker zu beschimpfen oder über die Parteien zu lästern, die sie nie wählen würden? Weil ihnen eben diese Weisheit Gottes fehlt, die rein, friedfertig und gütig ist. Welche Partei nun wer wählt, sollte Privatsache sein und es geht niemanden was an. Die wichtigste Wahl des Lebens sollte immer Jesus sein! Sei ein Friedensstifter und kein Störenfried. Gott segne Dich!

Werke
Feb 05

Glaube ohne Werke ist für sich tot

So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot.
Jakobus 2,17

Ja, unser Glaube ist wirklich tot und nutzlos, wenn wir in ihm nichts tun. Doch was sind denn die Werke des Glaubens?
Wenn wir etwas tun, im Glauben, dass es gut und nützlich ist, dann sind das die Werke des Glaubens. Wenn ich glaube, dass mein Besuch bei einem Kranken etwas in seinem Leben verändern kann, dann gehe ich ins Krankenhaus und vollbringe ein Werk des Glaubens, denn es bleibt nicht nur bei einer netten Unterhaltung, sondern ich lasse Gott durch mich wirken, um den Kranken zu segnen und vielleicht sogar zu heilen.
Das ist nur ein Beispiel der unzähligen Werken des Glaubens, die wir vollbringen können. Eine Fürbitte für jemanden ist auch ein Werk des Glaubens, denn ohne Glauben macht es keinen Sinn, für jemanden zu beten. Oder?
Mit anderen Worten, unser Glaube bleibt lebendig, wenn wir Gott und Menschen dienen. Ein Diener Gottes erlebt immer wieder Gottes mächtiges Wirken, was seinen Glauben immer wieder bestätigt. Wer nur ein geistlicher Konsument ist und nicht bereit ist, etwas für Gott und die Menschen zu tun, dessen Glaube bleibt theoretisch und stirbt mit der Zeit.
Wenn ich höre, dass allein schon meine Fürbitte für jemanden etwas verändert hat, dann wächst auch mein Glaube, dass auch die Fürbitte für andere Menschen auch die Veränderung in ihr Leben bringen kann. Und so bleibt auch mein Glaube lebendig. Es wird nicht lebendig, wenn ich einfach nur mein Leben genießen will und mich nicht Gott zur Verfügung stelle, der mich in meinem Glauben gebrauchen will.
Lass Deinen Glauben nicht sterben, werde nicht passiv. Gebrauche Deine Gaben, um Werke des Glaubens zu tun, die das Leben der Anderen verändern und Dich selbst stärken. Gott segne Dich!

Anfechtung
Jan 18

Wer die Anfechtung erduldet, bekommt Krone des Lebens

Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1:12

Die Krone des Lebens für die, die den Herrn lieben, die aber jede Anfechtung erdulden. Also, nicht für die, an denen die Anfechtung vorbeizieht, sondern für die, die sie erdulden. Jetzt wirst Du vielleicht sagen: “Aber das ist nicht so einfach zu ertragen, wenn plötzlich die Anfechtung kommt!” Das stimmt, einfach ist es nicht und Gott hat uns keine einfachen Sachen versprochen. Aber Er versprach uns Seine Kraft, wenn wir angefochten werden. Satan spielt gern mit unseren Gefühlen und malt uns vor Augen immer ein düsteres Bild der “Realitäten”. Glauben wir dann ihm oder verlassen wir uns lieber auf Gottes Realitäten, liegt allein in unserer Entscheidung. Ich habe in meinen fast 30 Jahren des Glaubenslebens viele Anfechtungen erlebt, die schwer zu ertragen waren, aber daraus kam ich stärker und gesegneter. Hiob war für mich immer ein großes Vorbild, weil er Gott in seiner miesen Lage gepriesen hat und seinen Glauben nie aufgab. Die Anfechtung, die er erdulden musste, hat ihn nicht zerstört, sondern noch stärker gemacht und Gott hat ihn noch mehr gesegnet, als er es vorher war.
Es ist mir wirklich ein Anliegen, dass Kinder Gottes aufhören zu jammern und ihrer Identität bewusst werden. Wir haben Gott als unseren Vater, der uns eine Krone des ewigen Lebens gibt, wenn wir bis zum Ende unserer Tage auf Erden Ihm treu bleiben, egal wie unsere Umstände sind. Glauben bedeutet ja, dessen sicher zu sein, was Gott im Verborgenen für uns tut. Und Er hat keine bösen Absichten mit uns.
Sei wie der Paulus, der im Gefängnis Gott Loblieder gesungen hat und dann von den Ketten befreit wurde. Sie wie Hiob, der alles verloren hat und trotzdem Gott gepriesen hat. Gott segne Dich!

Gutes
Okt 22

Wer Gutes zu tun weiß und es nicht tut…

Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.
Jakobus 4,17

Jeder Mensch will gut sein oder zumindest gut erscheinen. Viele versprechen, anderen Gutes zu tun, aber wenige halten ihr Versprechen dann. Ein Ehepaar in einer Gemeinde, die wir regelmäßig besucht haben, haben uns einige Male gesagt: “Wir müssen euch zum Mittagessen einladen!” Wir hätten die Einladung gern angenommen, aber nicht, weil wir am Verhungern sind, sondern um mit ihnen Gemeinschaft zu haben. Doch dazu kam es leider nie, obwohl wir fast in der Nachbarschaft zu einander gewohnt haben. Die Frage ist, warum erweckt man in anderen die Erwartung eines guten Werks, aber tut dann dafür nichts? Wenn Gott so mit uns umgehen würde, dann könnten wir uns auf Ihn überhaupt nicht verlassen. Er erfüllt jedes Versprechen, das Er uns gibt! Dann sollten wir uns als Seine Kinder doch genauso verhalten wie unser Vater. Oder?
Es ist doch blöd, wenn man etwas verspricht und nicht erfüllt, denn dann hat man schlechtes Gewissen, weil man sein Wort nicht gehalten hat. Oder, wenn man in der Lage ist, jemandem Gutes zu tun, tut das aber trotzdem nicht, weil es zu unbequem oder zu anstrengend sein könnte, dann kann man sich auch nicht wie ein Held fühlen. Was Gott gedacht hat, zu tun, das hat Er getan. Du und ich sind auch Gottes Gedanken, die erfüllt worden sind. Wir müssen einfach tun, was wir denken, zu tun. Besonders, wenn es sich um gute Taten handelt. Es ist schöner in die dankbaren Augen zu schauen, als sich verstecken müssen.
Wir werden zwar nicht durch unsere Werke gerechtfertigt, aber damit offenbaren Gottes Güte und Seine Liebe zu unserem Nächsten. Mit jedem guten Werk stirbt langsam unser Egoismus und wir werden dadurch noch gesegneter, als die von uns Gesegneten. Sei ein Segen mit allem, was Du kannst. Gott segne Dich!

Freundschaft mit der Welt
Aug 10

Freundschaft mit der Welt

Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
Jakobus 4,4

Wer auf dem evangelischen Kirchentag war, hat gesehen, dass die Kirche immer enger mit der Welt befreundet sein will und sich dem Zeitgeist aktiv anpasst. Unter dem Motto “dem Juden ein Jude sein”, wollen immer mehr Christen den gottlosen Menschen gleich sein. Man kann sie nicht mehr von den anderen Menschen dieser Welt unterscheiden.
Als ich vor einiger Zeit bei Facebook folgenden Text gepostet habe: “Ja, ich bin intolerant! Warum soll den Müll dieser Welt tolerieren? Das stinkt doch!”, kommentierte jemand: “Aber das ist nicht christlich!” Darauf habe ich geantwortet: “Nicht christlich ist die Sünde zu tolerieren und zu verharmlosen, das Wort Gottes zu verdrehen um anderer Ideologien willen.”
Es erfordert immer mehr Mut, für den Glauben einzustehen, den wir von Jesus Christus haben, und ihn mit nichts anderem zu vermischen. Ich kenne frommen Leute, die alles Mögliche tolerieren, aber wenn ich sie im Sommer besuchte und meine geschwitzten Füße waschen wollte, sollte ich lieber mit anbehaltenen Schuhen ins Haus gehen und weiter schwitzen. Das ist falsch verstandene Nächstenliebe. Sie machen sich viele Gedanken, um Toleranz der Schwulen-Ehen, aber dem Bruder im Glauben praktisch zu dienen, fällt ihnen sehr schwer. Das ist traurig. Aber Jesus sagte schon, dass bei zunehmender Gesetzlosigkeit auch die Liebe erkalten wird.
Bleibe Jesus Christus treu und habe Mut, gegen Strom zu schwimmen, auch wenn Deine ganze Gemeinde das nicht “tolerieren” wird. Sei ein Freund Jesu und nicht der Welt. Prüfe alles, was Du hast und was Du machst, ob Gott das gefällt oder nicht. Nur Seine treuen Nachfolger, die ihren Glauben bis zum Schluss nicht verleugnen, werden errettet werden. Wer Jesus und Sein Evangelium um der weltlichen Gesetzen und Ideologien willen aber leugnet, wird die Ewigkeit wo anders verbringen müssen, aber nicht im Himmel. Gott segne Dich!

 

Teufel
Jun 04

Widersteht dem Teufel

So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
Jakobus 4,7

Um dem Teufel zu widerstehen, müssen wir uns Gott unterwerfen. Denn erst dann werden wir nötige Kraft haben, um Widerstand zu leisten. Von allein wird der Teufel auch nicht fliehen. Er wird eher alles versuchen, um uns vom richtigen Weg abzubringen. Deswegen müssen wir ihm widerstehen und gegen ihn mit unserem Glauben kämpfen.
Wenn ich mich Gott unterwerfe, Ihm gehorchen will, Seinen Willen tun will, dann wird diese Entscheidung dem Feind nicht gefallen. So zum Beispiel als ich meinen ersten Vortrag mit meinen Zeugnissen halten sollte, konnte ich die Nacht davor nicht schlafen, weil mir ganz übel war. Mir war klar, dass es die Angriffe des Teufels waren und deswegen ließ ich mich davon nicht beirren, sondern glaubte weiter, dass es der richtige Weg ist. Als ich am nächsten Tag zum Vortrag fuhr, war ich wieder fit und munter, aber ich hatte auch keine Aufregung. Ich hätte mich vom Teufel kleinschlagen lassen können, in dem ich angefangen hätte, mich selbst zu bemitleiden und zu denken: “Ach, ich sage den Vortrag lieber ab, mir geht’s ja so schlecht.” Dann wäre ich krank geblieben und mir würde vielleicht sogar noch schlechter gehen. Es hat sich gelohnt, dem Teufel und seinem negativen Zeug zu widerstehen und das zu tun, was Gott will.
Viele Christen lassen sich schnell entmutigen, wenn etwas schief geht oder nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben. Sie fangen an, zu jammern und zu klagen. Dann wundern sie sich, dass Gott nichts dagegen tut. Gott kann nur etwas tun, wenn wir unseren Glauben einsetzen. Wenn wir zweifeln, zerreißt uns der Teufel. Deswegen höre ich nie auf, Dich im Glauben zu ermutigen und Deinen Glauben zu stärken. Unterwerfe Dich Gott und widerstehe dem Teufel mit Deinem Glauben, dann flieht er von Dir. Gott segne Dich!