Category Archives for "2. Thimotheus"

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Widrigkeiten
Nov 17

Du nun erdulde die Widrigkeiten

Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!
2. Timotheus 2,3

Wir haben immer wieder mit irgendwelchen Widrigkeiten zu kämpfen, die uns in dieser Welt begegnen. Manchmal ist es total anstrengend und wir kommen sogar an unsere Grenzen. Doch aufgeben sollten wir niemals! Wir wollen gute Streiter Jesu Christi sein, die an Seinen Sieg glauben und sich vor keinen Herausforderungen fürchten.
Wir lebten schon seit vielen Jahrzehnten in einem Land, in dem es uns relativ gut ging. Wir hatten Dach über den Kopf, wir hatten genug zu Essen und an der Bekleidung hat es uns auch nicht gemangelt. Was braucht man mehr? Doch jetzt kommen langsam die Zeiten, in denen Lebensmittel knapp werden, der Wohnungsmarkt immer mehr schwächelt und die billige Kleidung aus China immer teurer wird. So gibt es immer mehr Menschen, die total verzweifelt sind. Sie haben nichts mehr, an was sie sich festhalten können. Wir haben aber unseren Gott und Seine Verheißungen! Halleluja!
Wenn man manche Kriegsfilme anschaut, sieht man wie die Truppen mit Liedern in den Kampf ziehen. Das sollten wir auch tun. Wenn wir mit dem Lobpreis auf unseren Lippen in den geistlichen Kampf ziehen, bringt das den Feind zum Zittern und nimmt uns jede Angst vor allen möglichen Widrigkeiten des Lebens.
Selbst wenn wir irgendwelche Entbehrungen in Kauf nehmen müssen, können wir uns auf unseren Gott als Vater, Versorger und Arzt vollkommen verlassen. Er trägt uns durch alle Widrigkeiten durch, selbst wenn sie uns so unendlich vorkommen.
Lass uns den guten Kampf des Glaubens kämpfen und niemals aufgeben. Jesus hat die Macht über alle Widrigkeiten unseres Lebens. Verlass Dich täglich drauf und beginne jeden Tag mit Lobgesang. Danke Gott für Seine Gegenwart und für das, was Er heute für Dich tun wird. Er will Dich heute beschenken, darum schaue nicht auf Deine Widrigkeiten, sondern auf Ihn. Gott segne Dich!

Sep 30

Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geist!

Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geist!
2. Timotheus 4,22

Das wünsche ich Dir heute, weil es mir am Herzen liegt, dass Du geistlich fit bist und mit neuer Kraft diesen Tag beginnen kannst.
Niemand ist so interessiert an Deinem Geist wie unser Herr Jesus Christus und niemand kann unseren Geist wie Er bewahren.
Er will, dass wir geistlich fit sind, damit unsere Seele (unser Fleisch) keine Chancen hat, uns zu verführen, keine Beziehung zu unserem Retter und Herr Jesus Christus mehr zu pflegen.
Wie man geistlich fit bleibt, brauche ich nach so vielen Andachten eigentlich nicht mehr zu erzählen, aber ich erinnere Dich trotzdem daran: Beten, das Wort Gottes lesen und auf den Heiligen Geist hören. Im Prinzip sind das drei wichtigen Übungen, die man sich angewöhnen muss, täglich zu machen. Das wir alle mit dem Zeitmangel zu tun haben, ist kein Geheimnis in dieser stressigen Zeit, aber wir dürfen die Gemeinschaft mit unserem Erlöser nicht vernachlässigen. Wenn wir das tun, hat das keine gute Auswirkungen auf unser alltägliches Leben.
Man darf sich aber auf keinen Fall gezwungen fühlen, mit Gott Gemeinschaft zu haben und dabei geistlich zu wachsen. Unser Herz soll sich danach ausstrecken und es wollen.
Lade Jesus jeden Morgen in Deine Kammer ein und verbringe mit ihm mindestens eine Stunde. Er hat ja die ganze Ewigkeit für Dich, so kannst Du Ihm eine Stunde pro Tag doch auch opfern. Oder? Mach das aber nicht aus Pflicht- bzw. religiösem Gefühl, sondern weil Du von Ihm erwartest, dass Er in Deinem Leben handeln und Dich gebrauchen kann. Ein Kind will mit Vater Gemeinschaft haben, weil es ihn liebt. Wie kann man so einen Vater, der das Wertvollste für Seine Kinder gegeben hat, nicht lieben?
Du weißt zwar schon aus dem Wort Gottes, dass der Vater Dich liebt, aber lass Ihn auch täglich an Deinem Geist arbeiten, damit Du jede Sekunde Deines Lebens Seine Liebe spüren kannst. Gott segne Dich!

Schwätzereien
Feb 20

Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide

Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit, und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür.
2. Timotheus 2,16-17

Unsere Zunge ist oft unser Feind, weil wir uns gern zu irgendwelchen Schwätzereien verführen lassen. Wir reden gern hinter dem Rücken der anderen, wir richten unsere Mitmenschen, wir sprechen Böses über die, die uns unsympathisch sind… Das alles fördert die Gottlosigkeit. Das heißt, dass wir uns dadurch immer mehr von Gott entfernen, denn Er tut sowas nicht. Er ist die Liebe und was aus Seinem Mund rauskommt ist auch Liebe.
Nun, damit aber nur Gutes aus unserem Mund rauskommt, müssen wir dafür sorgen, dass unser Herz mit guten Dingen gefüllt ist. Denn wovon das Herz voll ist, dass kommt aus dem Mund raus. Und was aus dem Mund rauskommt, wird eine Auswirkung haben, denn so wie Gottes Wort etwas erschafft, so schöpferisch wirken auch unsere Worte.
Darum ist es wichtig, darauf zu achten, was wir konsumieren. Wenn wir nur Gutes hören, sehen und lesen, dann werden wir auch Gutes aussprechen und keine nichtigen Schwätzereien.
Ein böses Wort kann wie ein Krebsgeschwür sein, es kann Menschen töten. Wir sind aber dafür da, um Heilung und frohe Botschaft zu bringen.
Schalte Deinen Fernsehen aus, wenn Du dort irgendwelche Gerüchte über irgendwelche Stars oder negative Nachrichten hörst und siehst. Nimm lieber eine Bibel in die Hand und vertiefe Dich in sie. Höre Dir gute Predigt an oder telefoniere mit jemandem, der Dir etwas Positives mitteilen kann. Meide unheiligen, nichtigen Schwätzereien! Rede nichts Böses über die anderen und sprich auch Gutes über Deine Feinde aus. Mit jedem guten Wort bewirkst Du etwas Gutes, weil Deine Worte große Macht besitzen!
Sei ein treuer Nachfolger Christi, dessen Charakter sich in Dir widerspiegelt. Lass Die Welt die frohe und ermutigende Botschaft aus Deinem Munde hören, auch wenn sie total verdreht ist. Gott segne Dich!

kämpfen nach den Regeln
Feb 19

Kämpfen nach den Regeln

Und wenn sich auch jemand an Wettkämpfen beteiligt, so empfängt er doch nicht den Siegeskranz, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.
2. Timotheus 2,5

Diese Bibelstelle haben wohl viele Gemeinden falsch verstanden und haben alle möglichen Regeln eingeführt, die jeder Gemeindemitglied befolgen sollte. So ist das gesetzliche Christentum entstanden. Doch die Kampfregeln, die der Paulus hier meint, sind Gottes Regeln und Gottes Gesetze. Gottes Gesetze sind gut und sie dienen uns. So wie zum Beispiel das Gesetz des Gebens: Wer gibt, dem wird gegeben werden. Oder wenn Gott sagt: „Ehre Deine Eltern, dann werden Deine Jahre lang sein“, dann kann man fest davon ausgehen, dass es so tatsächlich wird.
Unser Wettkampf läuft nicht gegen unsere Geschwister oder andere Menschen, weil wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen. Wir kämpfen gegen Mächte und Gewalten der Finsternis. Jeden Tag beginnt ein neuer Kampf. Wenn ich aufwache, glaube ich Gott und will Seinen Willen tun? Oder lasse ich mich von der Finsternis mit der Angst und Sorgen schikanieren?
Mancher Kampf kann ganz schön hart sein, aber Gott lässt nichts zu, was über unsere Kräfte gehen würde. Aber es liegt immer an unserer Entscheidung, ob wir den Siegeskranz wollen oder lieber aufgeben möchten. Wer sich bei jedem Kampf im Glauben an Jesus festhält, der wird am Ende gewinnen, auch wenn er scheinbar viel verloren hat. Gott nimmt uns nur das weg, was wir aus Seiner Sicht nicht brauchen und gibt uns dafür etwas neues, was ewigen Wert hat.
Die allerwichtigste Regel in unserem Wettkampf lautet: Gott vertrauen! Wenn wir alles im Vertrauen zu Ihm tun, was in unseren Kräften möglich ist, führt Er uns zum sicheren Sieg! Noch eine, nicht weniger wichtige, Regel lautet: Lieben! Alles, was wir aus der Liebe heraus, tun, wird von Gott reichlich belohnt, weil Er die die Liebe ist.
Kämpfe auch heute Deinen Kampf des Glaubens und halte Dich an Gottes und nicht menschliche Regeln. Gott segne Dich!

ertrage Leid
Nov 07

…ertrage Leid…

Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!
2. Timotheus 4,2

Dieser Vers wird in den Predigten heute selten gebraucht, denn es wird nicht soviel über das Leid gepredigt, sondern viel mehr über die Erlösung vom Leid. Aber solange wir nicht im Himmel sind, wird es in dieser Welt immer Leid geben.
Ich musste im Leben auch oft leiden und nicht nur körperlich, aber mein Tröster war und bleibt Jesus Christus. Ja, Er hat mich von fast jedem Leid erlöst, aber unter manchen Dingen lässt Er mich eben länger leiden, damit ich daraus etwas lerne oder lerne einfach, das Leid zu ertragen.
Ja, leiden muss auch gelernt werden. Wenn man unter etwas leidet und ständig jammert und klagt, ist das kein Zeichen des Glaubens. Wenn man es aber mit Worten Hiobs macht: „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Gepriesen sei der Name des Herrn!“, dann ist man auf dem richtigen Weg.
Jesus hat auch oft gelitten. Immer gab es Menschen, die Ihn umbringen wollten und zum Schluß es auch geschafft haben, aber Er hat sich nie beklagt, weil Er wusste, dass Er das alles um unseretwegen ertragen muss.
Nun, es gibt auch Leid, das man sich selbst antut, wenn man zum Beispiel falsche Entscheidungen trifft. Wenn ich mich zum Beispiel in totaler Übermüdung entscheide, Auto zu fahren, brauche ich mich bei Gott nicht zu beklagen, wenn ich dann Unfall baue. Dieses Leid hätte ich mir dann ersparen können, wenn ich zufuß gegangen wäre.
Gott ist aber kein Tyrann, der uns immer leiden lassen will. Er lässt das Leid zu, weil Er einen speziellen Auftrag für uns hat und das Leid gehört eben dazu.
Jammere und klage nicht, wenn Du gerade leiden musst, lass Dich von Jesus trösten und preise Seinen Namen! Danke Ihm jetzt schon für Seine Erlösung und für die Kraft, die Er Dir gibt, um alles zu ertragen. Diene dem Herrn auch im Leid. Gott segne Dich!

schwere Zeiten
Apr 26

Schwere Zeiten

Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!
2. Timotheus 3,1-5

Kommt Dir das alles bekannt vor? Dann willkommen in den letzten Tagen!
Wir haben gerade wirklich schwere Zeiten, in denen man die christlichen Werte mit Füßen tritt und in denen es zwar viele Fromme gibt, von denen die meisten jedoch die Kraft Gottes verleugnen. Wenn es schon Christen gibt, die nicht mal glauben, dass Jesus Christus Gott ist, dann haben sie Ihn auch nicht erkannt.
Aber auch die Entwicklung in der Gesellschaft macht mich eher traurig. Die Menschen werden immer egoistischer und behandeln ihre Mitmenschen oft sehr grausam. Meine Frau hat vor kurzem eine Szene aus dem Fenster beobachtet, als ein junger Mann mit einem älterem Herrn kollidierte und hat ihn angeschnauzt: „Du musst besser gucken, wohin du läufst?“ Sie war schockiert, wie unfreundlich dieser junger Mann einem älteren Herrn gegenüber war. Aber es ist kein Wunder mehr, denn die Kinder werden heute zu Egoisten erzogen. Das habe ich schon im Kindergarten beobachtet, wo manche Mamis ihren Kindern sagten: „Das ist dein Spielzeug, den darfst du niemandem geben!“ Das Wort „Teilen“ ist den jungen Leuten nur aus den sozialen Netzwerken bekannt, wo man allen möglichen Unsinn teilt.
Wenn meine Frau etwas Leckeres gebacken hat und jemandem ihr Gebäck anbietet, reagieren viele oft sehr verwundert, weil sie es nicht mehr gewohnt sind, dass jemand etwas mit ihnen teilen kann. Das ist traurig, aber in dieser Zeit sind wir als Christen besonders herausgefordert, die Menschen zum Wundern zu bringen, damit sie erkennen, dass wir einen Gott haben, der sie liebt und Seine Ewigkeit mit ihnen teilen will.
Sei als Christ kein Egoist, verteile die Liebe Gottes in Deiner Umgebung und lass Gott Dich gebrauchen, um ein Segen zu sein. Gott segne Dich!

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